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	<title>Maria Trost (Fernitz) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T15:15:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Maria_Trost_(Fernitz)&amp;diff=797143&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SK Sturm Fan: Kosmetik</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Kosmetik&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Austria Styria Fernitz Church Outside.jpg|mini|Wallfahrtskirche Maria Trost]]&lt;br /&gt;
Die [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wallfahrtskirche Maria Trost&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; befindet sich im Ort [[Fernitz (Steiermark)|Fernitz]] der Gemeinde [[Fernitz-Mellach]] im [[Österreich|österreichischen]] Bundesland [[Steiermark]]. Es handelt sich um ein bedeutendes [[Gotik|spätgotisches]] Gebäude, das von 1506 bis 1514 erbaut wurde und unter Kunsthistorikern besonders wegen der bemerkenswerten Gewölbelösung im [[Chor (Architektur)|Chorbereich]] bekannt ist.&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit 1150 ist Maria Trost in Fernitz ein [[Wallfahrtsort]] und zählt damit zu den ältesten der Steiermark. Der Legende nach war aus [[Vasoldsberg]], einem benachbarten Ort, eine Marienstatue verschwunden und in den Auen von Fernitz in einem Dornbusch aufgefunden worden. Obwohl man diese Statue dreimal an ihren ursprünglichen Aufstellungsort zurückbrachte, soll sie stets wieder in den Auen gefunden worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steiermark Maria Trost Fernitz 17.jpg|mini|Kirchturm]]&lt;br /&gt;
Die erste romanische Kapelle wurde von den [[Pranckh (Adelsgeschlecht)|Freiherren von Pranckh]] um [[1160]] für diese wundertätige Marienstatue errichtet. Weil bald viele Wallfahrer kamen, wurde die Errichtung einer Kirche beschlossen. Herzog [[Friedrich der Schöne]] ließ daher 1314 eine Kirche in hochgotischem Stil bauen. An der Nordseite der Kirche sind noch zwei Geschoße des Turmes dieser ersten Kirche erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige spätgotische Bau, eine dreischiffige [[Hallenkirche]] (erbaut 1506–1514) verdankt seine Entstehung vermutlich dem Drängen der Grazer, insbesondere des in Graz residierenden Kaisers [[Friedrich III. (HRR)|Friedrich III.]] Als 1480 die drei „Gottesplagen“ [[Türkenkriege|Türken]], [[Heuschrecken]] und [[Pest]] über das Land hereinbrachen (siehe das „Gottesplagenfresko“ an der Südwand des [[Grazer Dom]]s), lautete dem Volksmund zufolge das Gelöbnis: „Maria in der Fern..., hilfst du mir, so helf ich dir gern!“ Der kleine [[Reichsadler]] im Relief auf der Außenseite des Chores sowie der barocke Reichsadler in der Vorhalle des Haupteinganges (1734) erinnern noch an den Kaiser als Bauherrn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heute bestehende Bau wurde von derselben [[Bauhütte]] errichtet wie der [[Grazer Dom]]. Das Gewölbe wiederum weist Ähnlichkeiten mit jenem der [[Grazer Stadtpfarrkirche]] auf. Viele Künstler, die bei der Ausstattung Grazer Kirchen mitarbeiteten, waren auch in Fernitz tätig, etwa [[Veit Königer]], [[Hans Pascher]] und [[Josef Schkotnigg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Äußere ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Steiermark Maria Trost Fernitz 3.jpg|mini|Turmmadonna und fehlerhafte Jahreszahl „1609“]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Steiermark Maria Trost Fernitz 4.jpg|mini|Südportal]]&lt;br /&gt;
Von [[Kalsdorf bei Graz|Kalsdorf]] oder [[Hausmannstätten]] kommend ist der 64,3&amp;amp;nbsp;m hohe Turm an der Westseite der Kirche schon von weitem sichtbar. Auf den bereits seit der Bauzeit der Kirche bestehenden quadratischen Unterbau wurde durch &amp;#039;&amp;#039;Michael Arhahn&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1669 der Turm gesetzt, den eine [[Barock|barocke]] [[Zwiebelturm|Zwiebelkuppel]] von 1742 krönt. Die Jahrzahl 1609, die am unteren Ende des Turms zu sehen ist, müsste richtig 1669 heißen. Bis zum Bau des Turmes war die Westfassade der Kirche oberhalb der Turmhalle frei und mit zwei Fenstern und Statuen geschmückt. Die barocke, aus einem Stück Eichenholz geschnitzte Turmmadonna wird Wilhelm Storer zugeschrieben und entstand um 1676. Am südwestlichen Turmpfeiler ist ein Relief des Hl. Christophorus zu sehen, das inzwischen aber schwer beschädigt ist. In der Turmvorhalle unter dem Turm befindet sich schließlich das von &amp;#039;&amp;#039;Josef Schkotnigg&amp;#039;&amp;#039; gestaltete barocke Hauptportal von 1734.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom selben Meister, der das Christophorusrelief gestaltet hat, stammt auch die reiche Verzierung des Südportals: [[Fiale]]n, [[Krabbe (Kunstgeschichte)|Krabben]] und [[Kreuzblume]]n. Zu sehen sind im [[Tympanon (Architektur)|Tympanon]] sitzend Maria und über ihr ein Engel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Innere ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Steiermark Maria Trost Fernitz 13.jpg|mini|Hauptschiff und Zentralpfeiler im Chorbereich]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Steiermark Maria Trost Fernitz 7.jpg|mini|Gewölbe im Hauptschiff]]&lt;br /&gt;
Bekannt ist die Kirche vor allem für das ungewöhnliche Gewölbe im [[Chor (Architektur)|Chorbereich]]. An das [[Kirchenschiff|dreischiffige]], [[Joch (Architektur)|vierjochige]] [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] anschließend folgt ein [[Hallenchor|Hallenumgangschor]] mit einem zentralen Mittelpfeiler, der als sechseckiger Zentralraum gesehen werden kann. Im Langhaus besteht das Gewölbe aus jochweise gebildeten Rippensternen, die im breiteren Hauptschiff reicher gestaltet sind. Am westlichen Ende des Kirchenschiffs wurde 1751 von Steinmetzermeister &amp;#039;&amp;#039;Andreas Zeiller&amp;#039;&amp;#039; eine [[Empore|Orgelempore]] eingebaut, auf der sich eine [[Orgel]] von [[Friedrich Werner (Orgelbauer)|Friedrich Werner]] (1869) befindet. Im Inneren ist die Kirche 34&amp;amp;nbsp;m lang und 16&amp;amp;nbsp;m breit, die mit [[Dreipass|Dreipässen]], [[Vierpass|Vierpässen]] und [[Fischblase (Ornament)|Fischblasen]] verzierten Fenster sind 9&amp;amp;nbsp;m, die schön gestalteten Pfeiler 16&amp;amp;nbsp;m hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die barocken Altäre von [[Veit Königer]] sind nicht erhalten, da sie 1895 durch [[Neugotik|neugotische]], von [[Hans Pascher]] gestaltete ersetzt wurden. Am Hochaltar ist eine spätgotische Marienstatue (aus der Zeit um 1520, es handelt sich also nicht um die in der Legende genannte Statue) zu sehen. Das Kirchengestühl stammt von &amp;#039;&amp;#039;Josef Angerer&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1744, so wie auch die Türflügel am Portal mit schönen Einlegearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich an den Kirchenraum anschließend befindet sich die sogenannte Kreuzkapelle (auch: &amp;#039;&amp;#039;Gallerkapelle&amp;#039;&amp;#039;), die nach Fertigstellung der Kirche, aber noch vor 1535 angefügt wurde. Diese Kapelle wurde 1668 durch &amp;#039;&amp;#039;Siegfried&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Friedrich von Galler&amp;#039;&amp;#039; zur Familienkapelle umgebaut. Zu sehen sind hier eine Stuckdecke im [[Knorpelwerk]]stil, zwei [[Epitaph]]ien von 1669 bzw. 1696, ein Altar mit [[Kreuzigungsgruppe]] (um 1780) sowie in einem Schrein die 1854 von Rom hierher übertragenen [[Reliquie]]n des heiligen [[Zoticus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Kapelle befindet sich ein [[Stabwerk (Architektur)|Stabwerkportal]] mit der Jahreszahl &amp;#039;&amp;#039;1506&amp;#039;&amp;#039;, durch das man in einen kreuzgratgewölbten, mit [[Fresken]] versehenen Raum unter dem alten Turm der Vorgängerkirche gelangt. Von hier aus führt eine Tür in die 1623 erbaute [[Sakristei]], in der sich eine frühbarocke [[Waschbecken|Lavabonische]], ein spätbarocker Schrank sowie eine Pieta (Ölbild) aus Litauen (um 1820) befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* DEHIO Steiermark, Verlag Berger, Horn/Wien, 2. unveränderte Auflage 2006, ISBN 3-85028-422-0, S. 98–99&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Maria Trost (Fernitz)|Wallfahrtskirche Maria Trost}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Steiermark Maria Trost Fernitz 1.jpg|Kirche von Norden&lt;br /&gt;
Datei:Steiermark Maria Trost Fernitz 5.jpg|&lt;br /&gt;
Bild:Steiermark Maria Trost Fernitz 8.jpg|Neugotischer Hauptaltar&lt;br /&gt;
Datei:Steiermark Maria Trost Fernitz 11.jpg|Christophorusrelief an der Turmmauer&lt;br /&gt;
Datei:Steiermark Maria Trost Fernitz 15.jpg|Zentralpfeiler im Chor&lt;br /&gt;
Datei:Steiermark Maria Trost Fernitz 19.jpg|Maßwerkfenster im Chor&lt;br /&gt;
Datei:Steiermark Maria Trost Fernitz 20.jpg|Stabwerkportal mit Jahreszahl „1506“&lt;br /&gt;
Datei:Steiermark Maria Trost Fernitz 10.jpg|Blick von der Orgelempore&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Anmerkung: alle Bilder November 2006)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=46/58/23.00/N |EW=15/30/02.64/E |type=landmark |region=AT-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Steiermark)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in der Steiermark|Fernitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk in der Steiermark|Fernitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotische Kirche|Fernitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche in der Diözese Graz-Seckau|Fernitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maria-Trost-Kirche|Fernitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wallfahrtskirche in der Diözese Graz-Seckau|Fernitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Graz-Land|Fernitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa|Fernitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Fernitz-Mellach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk von Hans Pascher]]&lt;/div&gt;</summary>
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