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	<title>Maria Terwiel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T01:43:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Maria_Terwiel&amp;diff=233968&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-10-22T15:02:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maria Terwiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Rosemarie Terwiel&amp;#039;&amp;#039;; * [[7. Juni]] [[1910]] in [[Boppard]]; † [[5. August]] [[1943]] in [[Gedenkstätte Plötzensee|Berlin-Plötzensee]]) war eine katholische deutsche [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus]]. Sie gehörte zum Kreis der [[Rote Kapelle|Roten Kapelle]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria-Terwiel Helmut-Himpel.jpg|miniatur|Maria Terwiel und Helmut Himpel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:CIC RO M Terwiel.jpg|miniatur|160px|links|US-CIC-Akte über Maria Terwiel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein Lietzenburger Str 72 (Charl) Maria Terwiel.jpg|miniatur|[[Stolpersteine|Stolperstein]], Lietzenburger Straße 72, in [[Berlin-Charlottenburg]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tochter eines hohen Verwaltungsbeamten (Johannes Terwiel, *[[7. Juni]] [[1882]] in [[Rheinberg]], Katholik und Sozialdemokrat, später Lehrer in Boppard, dann Vizepräsident des Oberpräsidiums von Pommern&amp;lt;ref&amp;gt; {{Internetquelle|autor=Ole Kaiser|url=https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/widerstand-in-der-ns-zeit-maria-terwiel-kaempfte-gegen-hitler-110187272.html|titel=Bis zum Tod kämpfte sie gegen Hitler&lt;br /&gt;
 |werk=FAZ.net |datum=2024-12-26 |abruf=2024-12-26 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;) und einer jüdischen Mutter (Rosa Terwiel) schloss den Besuch des Gymnasiums in [[Stettin]] 1931 mit dem Abitur ab. Sie nahm anschließend ein [[Jurastudium]] in [[Freiburg im Breisgau]] und [[München]] auf. Während des Studiums lernte sie ihren späteren Verlobten [[Helmut Himpel]] kennen. Doch auf Grund der [[Nürnberger Gesetze]] galt Maria Terwiel als „[[Halbjude|Halbjüdin]]“, weswegen sie keine Aussicht hatte, eine Stelle als [[Rechtsreferendariat|Referendarin]] zu bekommen. Es war ihr und Helmut Himpel verboten, zu heiraten. Nach Abbruch des Studiums kehrte sie zu ihrer inzwischen in [[Berlin]] lebenden Familie zurück und zog später mit Helmut Himpel zusammen. In einem deutsch-schweizerischen Textilunternehmen fand sie eine Anstellung als [[Sekretärin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gläubige [[Römisch-katholische Kirche|Katholikin]] unterstützte gemeinsam mit Hans Helmuth Himpel versteckte [[Juden]], indem sie ihnen [[Ausweis]]e und [[Lebensmittelkarte]]n beschaffte. Über [[John Graudenz]] kam es  zu Kontakten zur Widerstandsgruppe Rote Kapelle um [[Harro Schulze-Boysen]]. Terwiel schrieb [[Legalität#Illegalität|illegale]] [[Flugblatt|Flugblätter]] ab und brachte Klebezettel gegen die nationalsozialistische Propagandaausstellung „[[Das Sowjetparadies]]“ an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maria Terwiel wurde am 17.&amp;amp;nbsp;September 1942 verhaftet. Mehrere Wochen saß sie mit der polnischen Widerstandskämpferin [[Krystyna Wituska]] in einer Zelle im [[Polizeipräsidium Alexanderplatz (1890–1945)|Polizeigefängnis Alexanderplatz]], eine enge Freundschaft verband beide bis zur Hinrichtung Terwiels. Am 26.&amp;amp;nbsp;Januar 1943 wurde Terwiel vom [[Reichskriegsgericht]] [[Todesstrafe|zum Tod verurteilt]]. Nach Ablehnung eines [[Gnadenbefugnis|Gnadengesuchs]] durch [[Adolf Hitler]] wurde am 4.&amp;amp;nbsp;August 1943 die [[Strafvollstreckungsrecht (Deutschland)|Vollstreckung]] des Urteils angeordnet und die [[Hinrichtung]] durch das [[Guillotine|Fallbeil]] am folgenden Tag im [[Gedenkstätte Plötzensee|Strafgefängnis Berlin-Plötzensee]] vollzogen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gegen-diktatur.de/beispiel.php?beisp_id=448&amp;amp;tafel_id=9&amp;amp;thema=0# „Gegen Diktatur – Demokratischer Widerstand in Deutschland“]; abgerufen am 9. September 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuletzt lebte  sie an der Seesener Straße 16 in [[Berlin-Halensee|Halensee]].&amp;lt;ref&amp;gt;StA Charlottenburg von Berlin, Sterbeurkunde Nr. 3881/1943&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Der Terwielsteig in der [[Paul-Hertz-Siedlung]] nahe der Hinrichtungsstätte Plötzensee ist nach ihr benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexStr|art=a|bez=07|id=T114|zlb98=1970|kaupert=Terwielsteig-13627-Berlin|name=Terwielsteig}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Im Hof der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Humboldt-Universität]] in [[Berlin-Mitte]] ([[Unter den Linden]]&amp;amp;nbsp;6) gibt es einen Gedenkstein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
| autor= Reichardt&lt;br /&gt;
| hrsg=Humboldt-Universität&lt;br /&gt;
| url=http://ns-zeit.geschichte.hu-berlin.de/site/lang__de-DE/mid__11610/ModeID__0/PageID__628/4124/default.aspx&lt;br /&gt;
| titel=Denkmal zur Erinnerung an die Bücherverbrennung vom 10. Mai 1933&lt;br /&gt;
| archiv-url=https://web.archive.org/web/20070202162418/http://ns-zeit.geschichte.hu-berlin.de/site/lang__de-DE/mid__11610/ModeID__0/PageID__628/4124/default.aspx&lt;br /&gt;
| archiv-datum=2007-02-02&lt;br /&gt;
| zugriff=2014-12-25&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In ihrer Geburtsstadt Boppard wurde ihr die Maria-Terwiel-Straße gewidmet, und seit 2009 erinnert eine Gedenktafel am Geburtshaus in der Mainzer Straße&amp;amp;nbsp;17 an das Schicksal der Lehrerstochter.&lt;br /&gt;
* In [[Lüneburg]] trägt die Maria-Terwiel-Straße ihren Namen.&lt;br /&gt;
* In [[Karlsruhe]] trägt die Maria-Terwiel-Straße ihren Namen.&lt;br /&gt;
* In [[Leverkusen]] trägt die Maria-Terwiel-Straße ihren Namen.&lt;br /&gt;
* In [[Hamburg]] trägt die Maria-Terwiel-Kehre ihren Namen.&lt;br /&gt;
* In [[Rheinberg]] wurde eine Straße in einem Neubaugebiet nach Maria Terwiel benannt.&lt;br /&gt;
* Am [[13. März]] [[2012]] wurde vor dem ehemaligen Wohnhaus, in [[Berlin-Charlottenburg]], Lietzenburger Straße 72, ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] für Maria Terwiel verlegt.&lt;br /&gt;
* Im November 2022 wurde an sie und weitere christliche Widerstandskämpfer  in der Ausstellung „Märtyrer – christliche Gewaltopfer der NS-Zeit“ des [[Landtag NRW|Landtags NRW]] erinnert.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.landtag.nrw.de/home/mediathek/videoportal/veranstaltungen-und-ausstellunge/ausstellung-martyrer.html Ausstellung &amp;quot;Märtyrer - christliche Gewaltopfer der NS-Zeit&amp;quot;]&amp;#039;&amp;#039;, [[Landtag NRW]], 10. November 2022; abgerufen am 21. November 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.domradio.de/artikel/nrw-landtag-zeigt-christen-im-widerstand-gegen-ns-diktatur NRW-Landtag zeigt Christen im Widerstand gegen NS-Diktatur]&amp;#039;&amp;#039;, [[Domradio]], 9. November 2022; abgerufen am 21. November 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Am 9. Oktober 2025 wurde in Berlin-Charlottenburg-Nord ein [[:File:Wandmalerei Schwambzeile 7 (CharN) Maria Terwiel&amp;amp;innerfields&amp;amp;2025.jpg|Wandgemälde]] zu ihrer Erinnerung erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gert Rosiejka: &amp;#039;&amp;#039;Die Rote Kapelle. „Landesverrat“ als antifaschistischer Widerstand.&amp;#039;&amp;#039; – Mit einer Einführung von Heinrich Scheel. Ergebnisse-Verlag, Hamburg 1986, ISBN 3-925622-16-0.&lt;br /&gt;
* Regina Griebel, Marlies Coburger, [[Heinrich Scheel]]: &amp;#039;&amp;#039;Erfasst? Das Gestapo-Album zur Roten Kapelle.&amp;#039;&amp;#039; Audioscop, Halle/S., 1992.&lt;br /&gt;
* [[Johannes Tuchel]]: &amp;#039;&amp;#039;Maria Terwiel und Helmut Himpel. Christen in der Roten Kapelle.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hans Coppi junior]], [[Jürgen Danyel]], Johannes Tuchel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Rote Kapelle im Widerstand gegen den Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1994, S. 213 ff.&lt;br /&gt;
* Ursula Pruß, Art.: &amp;#039;&amp;#039;Maria Terwiel&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Helmut Moll]] (Hrsg. im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz), &amp;#039;&amp;#039;Zeugen für Christus. Das deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Paderborn u. a. 1999, 8. erweiterte und aktualisierte Auflage 2024, Band I., Seite 182–186.&lt;br /&gt;
* [[Stefan Roloff]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Rote Kapelle. Die Widerstandsgruppe im Dritten Reich und die Geschichte Helmut Roloffs&amp;#039;&amp;#039; Ullstein, 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rosemarie Terwiel|Maria Terwiel}}&lt;br /&gt;
* {{GDW|maria-terwiel}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gegen-diktatur.de/beispiel.php?beisp_id=448&amp;amp;tafel_id=9&amp;amp;thema= &amp;#039;&amp;#039;Maria Terwiel.&amp;#039;&amp;#039;] In: „Gegen Diktatur – Demokratischer Widerstand in Deutschland“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle|url=https://www.frauen-im-widerstand-33-45.de/biografien/biografie/terwiel-maria/p-1/m-1?tx_fiwbios_pi1%5Bsearchword%5D=terwiel|titel=Maria Terwiel |werk=Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus |datum=2024 |abruf=2024-12-26 }}&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128550163|VIAF=30591898}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Terwiel, Maria}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Widerstandskämpfer (Rote Kapelle Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Militärjustiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Märtyrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Berlin-Plötzensee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Berlin-Charlottenburg ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Boppard)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Terwiel, Maria&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Terwiel, Rosemarie&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Juni 1910&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Boppard]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. August 1943&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Plötzensee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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