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	<title>Maria Rudolf - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T23:39:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Maria_Rudolf&amp;diff=1540734&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ziegelbrenner: Kapos waren sehr wohl Gefangene s. Lemma „Kapo“</title>
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		<updated>2026-04-08T08:42:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kapos waren sehr wohl Gefangene s. Lemma „Kapo“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maria Rudolf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. August]] [[1926]] in [[Gorizia|Görz]]; † [[22. Dezember]] [[2012]] in [[Opicina]]) war eine [[Italien|italienische]] [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpferin]] gegen den [[Nationalsozialismus]] und Überlebende des [[KZ Auschwitz]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kindheit und Jugend ==&lt;br /&gt;
Rudolf wuchs in einem kleinen Dorf nahe der [[Slowenien|slowenischen]] Grenze auf, wo sie mit ihrem Vater Massimiliano, ihrer Mutter Teresa Kobal sowie einer Schwester und zwei Brüdern lebte (der jüngere starb im Alter von zehn Jahren an [[Meningitis]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Sofern nicht anders angegeben, wurden alle Informationen dem Buch von Gabriella Nocentini entnommen (siehe &amp;quot;Literatur&amp;quot;)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Waffenstillstand von Cassibile|Waffenstillstand des 8. September 1943]] wurde die Region [[Friaul-Julisch Venetien]] an das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] angegliedert und die [[Partisan]]engruppen versuchten, den [[Nationalsozialismus]] in noch größerem Ausmaß zu bekämpfen. Auch Rudolf gehörte zum [[Resistenza|Widerstand]]: Ihre Aufgabe bestand im Überbringen von Briefen von einer Gruppe zur anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verhaftung und Deportation ==&lt;br /&gt;
Ihre Aktivität wurde jedoch entdeckt, Rudolf wurde verhaftet und in Görz inhaftiert. Mit zwei weiteren jungen Partisanen wurde ihr am 13. Juni 1944 in Görz der Prozess gemacht, in dem alle drei freigesprochen wurden. Dennoch wurde Rudolf nicht freigelassen, sondern in das Gefängnis von [[Triest]] überstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. September 1944 wurde sie von Triest ins [[KZ Auschwitz]] deportiert, wo sie nach einer fünftägigen Reise ankam. Als [[Häftlingsnummer]] wurde ihr 88492 auf den Unterarm tätowiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== In Auschwitz und Plauen ==&lt;br /&gt;
Indem sie die Essensreste der Kranken des [[Krankenhaus|&amp;#039;&amp;#039;Reviers&amp;#039;&amp;#039;]] aß, gelang es ihr, sich besser als ihre Mitgefangenen zu ernähren, auch wenn sie dabei Gefahr lief, entdeckt und getötet zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. Oktober 1944, nach vierzig Tagen in Auschwitz, wurde Rudolf für die Arbeit in einer Fabrik ausgewählt und ins [[KZ Flossenbürg]] transferiert. Außerdem erhielt sie eine neue Häftlingsnummer, die auf ihr Hemd aufgenäht war: 60301.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Stadt [[Plauen]] im Vogtland wurde sie im Glühbirnenwerk [[Osram]] zur [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeit]] abkommandiert. Im Werk wurden Glühbirnen für Kriegsflugzeuge hergestellt. Maria Rudolf beschrieb später die ihr zugeordnete deutsche [[Kapo (KZ)|Kapo]] in der Fabrik als eine niederträchtige und brutale Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1945 wurde die Fabrik von den [[Alliierte]]n bombardiert und in Brand gesteckt. Gemeinsam mit fünf Mithäftlingen floh Rudolf in ein nahegelegenes Waldstück, ehe sie wenige Tage später endgültig befreit wurde. Erst im August 1945 kehrte sie nach einer knapp einmonatigen Heimreise zu ihrem ehemaligen Wohnort zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahre nach ihrer Befreiung traf sie zu verschiedenen Anlässen einige Begleiterinnen von damals, um ihre Erinnerungen auszutauschen. Ebenso stellte sie sich häufig für historisch interessierte Studenten aktiv als [[Zeitzeuge|Zeitzeugin]] zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2009 lebte Rudolf in Triest. Sie hat zwei Söhne und eine Tochter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Nerina De Walderstein]] (Mithäftling Rudolfs bei der Firma Osram)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gabriella Nocentini: &amp;#039;&amp;#039;Tutto questo va detto. La deportazione di Maria Rudolf&amp;#039;&amp;#039;, Portogruaro: nuova dimensione 2008, ISBN 9788889100554 (in italienischer Sprache)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=137583079|LCCN=no2009029299|VIAF=79002530}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rudolf, Maria}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Faschismus (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überlebender des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Flossenbürg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Resistenzakämpfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Italiener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2012]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rudolf, Maria&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=italienische Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus und Überlebende des KZ Auschwitz&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. August 1926&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gorizia|Görz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Dezember 2012&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Opicina]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ziegelbrenner</name></author>
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