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	<title>Maria Reese - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T12:36:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Maria_Reese&amp;diff=532302&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
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		<updated>2023-09-26T09:03:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die Schriftstellerin und Politikerin. Zur Malerin siehe [[Maria Reese (Malerin)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:ReeseMaria.jpg|mini|Maria Reese]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maria Reese&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Januar]] [[1889]] in [[Gerolstein|Michelbach]] als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maria Meyer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; † [[9. Oktober]] [[1958]] in [[Zell (Mosel)]]) war eine deutsche [[Schriftsteller]]in, [[Journalist]]in und [[Mitglied des Reichstages|Reichstagsabgeordnete]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Maria Reese stammte aus einer katholischen Lehrerfamilie und besuchte die Volksschule in [[Hersel]] und [[Geleen|Lutterade]] und bestand 1912 in [[Koblenz]] ihr Lehrexamen. Schulinspekteur Pastor Kaufmann protestierte 1913 gegen ihre Anstellung als Lehrerin in Lüxem, da sie als Frau nicht fähig sei, den Kaplan zu vertreten. Sie arbeitete daraufhin von 1914 bis 1917 in [[Schladt]] als Pädagogin. Wegen ihres Einsatzes für französische Kriegsgefangene im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]], verurteilte sie ein Kriegsgericht zu fünf Monaten Gefängnis und verfügte die Entlassung aus dem Schuldienst. Sie zog 1917 nach [[Trier]] und trat 1919 der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] bei. Von 1920 bis Juni 1924 war sie Redakteurin der &amp;#039;&amp;#039;Trierer Volkswacht&amp;#039;&amp;#039; und Vorstandsmitglied der Sozialdemokratischen Partei und Referentin für Frauen- und Jugendfragen in Trier. Sie war zudem Mitglied der [[Women’s International League for Peace and Freedom|Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit]] (IFFF). 1923 heiratete sie den Tapezierer und damaligen Redakteur [[Gottlieb Reese]], der sozialdemokratischer Abgeordneter im preußischen Landtag gewesen war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{RPPD Vw |nr=pta1017 |name=Reese, Gottlieb / 1880–1949 |Abruf=2022-10-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus der Ehe ging der gemeinsame Sohn Harro Dagobert hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz darauf wurde das Paar von der [[Ruhrbesetzung|französischen Besatzungsmacht]] aus Trier ausgewiesen und zog nach [[Hannover]]. Dort trennten sie sich 1928. Ihr Sohn wuchs fortan bei den Großeltern in [[Lüxem]] auf. Reese lebte in Hannover als Schriftstellerin. 1928 wurde sie auf der Liste der SPD im Wahlkreis Südhannover-Braunschweig aufgestellt und im Mai 1928 als Abgeordnete in den [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] gewählt. Im November 1929 gab sie mit einem „offenem Brief“ in der KPD-Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Die Rote Fahne]]&amp;#039;&amp;#039; ihren Übertritt zur [[KPD]] bekannt. 1930 und 1932 wurde sie für die KPD in den Reichstag gewählt, dem sie bis März 1933 angehörte. Sie trat aus der [[Römisch-katholische Kirche|katholischen Kirche]] aus. 1930 bis 1932 war sie Herausgeberin und Redakteurin der KPD-Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Die rote Einheitsfront]]&amp;#039;&amp;#039; in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. Februar 1933 emigrierte sie nach [[Schweden]]. Da sie nach Interventionen der NS-Regierung jedoch kein politisches Asyl in Schweden oder Dänemark erhielt, wurde sie im März 1933 in die [[Sowjetunion]] abgeschoben. In [[Moskau]] traf sie unter Schwierigkeiten [[Clara Zetkin]], die im Exil lebende Symbolfigur der deutschen Arbeiterbewegung. &amp;lt;!-- Nach Reeses Angaben in ihrem Buch &amp;#039;&amp;#039;Abrechnung mit Moskau&amp;#039;&amp;#039; lebte Zetkin inzwischen isoliert und war von den Karrieristen im stalinistischen Parteiapparat tief enttäuscht; angeblich nannte sie die Funktionäre [[Wilhelm Florin]], [[Walter Ulbricht]], [[Hermann Remmele]] und [[Heinz Neumann (Politiker)|Heinz Neumann]] „Gesindel, Schufte und Lügner“, [[Fritz Heckert]] einen „eitlen, verbrecherischen Hohlkopf“ und [[Josef Stalin]] selbst einen „Teufel“. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. Oktober 1933 trat Reese aus der KPD aus. Ende des Jahres wurde sie von Frankreich in das unter Völkerbundmandat stehende [[Saargebiet]] abgeschoben, wo sie für einige Monate Mitglied der [[Trotzkismus|trotzkistischen]] [[Internationale Kommunisten Deutschlands (1933)|IKD]] war. Nach der [[Saarabstimmung]] 1935 kehrte sie nach [[NS-Staat|Deutschland]] zurück. Sie sympathisierte nun mit dem [[Nationalsozialismus]] und nahm in Berlin eine Arbeitstätigkeit für die [[Gesamtverband Deutscher antikommunistischer Vereinigungen|Antikomintern]] auf, die vom [[Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda]] unter [[Joseph Goebbels]] finanziert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Mario Keßler]]: &amp;#039;&amp;#039;Ruth Fischer. Ein Leben mit und gegen Kommunisten (1895–1961)&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Zeithistorische Studien.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 51)., Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2013, ISBN 978-3-412-21014-4, S. 517.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Auftrag der Antikomintern verfasste sie 1938 ihr letztes Buch &amp;#039;&amp;#039;Abrechnung mit Moskau&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1944 bekannte sie sich wieder zum Katholizismus. Ihr 21-jähriger Sohn wurde am 17. Juni 1944 in Folge seiner [[Fahnenflucht|Desertion]] von der deutschen Militärjustiz hingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Franz-Josef Schmit: &amp;#039;&amp;#039;Harro Dagobert Reese als Opfer der Wehrmachtsjustiz. Eine biografische Erinnerung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kurtrierisches Jahrbuch&amp;#039;&amp;#039; 2013, S. 333–358.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 20. Juli 1944 wurde Reese festgenommen und in Wittlich und Trier kurzzeitig inhaftiert. Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] siedelte sie am 10. Juli 1945 aus Angst vor französischen Kommunisten nach Oldenburg über, wo sie sich um eine Anstellung als Lehrerin bewarb. Bei einem Besuch in [[Lüxem]] nach dem Tode ihrer Mutter wurde sie vom französischen Geheimdienst verhaftet und für zwei Monate zur [[Entnazifizierung]] ins [[Internierungslager]] in [[Diez]] gebracht. Anschließend war sie in der [[Festung Landau]] inhaftiert. Nach ihrer Haftentlassung arbeitete sie als Lehrerin in einer Volksschule in [[Wilhelmshaven]].&amp;lt;ref&amp;gt;Franz-Josef Schmit: &amp;#039;&amp;#039;Ein kurzes Berufsleben als Lehrerin.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Trierischer Volksfreund]]&amp;#039;&amp;#039; vom 6. Juni 2019, S. 10 ([https://www.volksfreund.de/region/mosel-wittlich-hunsrueck/maria-reese-und-ihr-kurzes-berufsleben-als-lehrerin_aid-39252871 online] bei &amp;#039;&amp;#039;[https://www.volksfreund.de/ www.volksfreund.de]&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Bundesrepublik Deutschland]] war Reese weder auf [[Landesparlament|Länder]]- noch auf [[Deutscher Bundestag|Bundesebene]] politisch aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das wahre Gesicht der SPD : ein Wort an die SPD-Arbeiter.&amp;#039;&amp;#039; Internationaler Arbeiter-Verlag, 1930&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sozialdemokrat ... entscheide dich!&amp;#039;&amp;#039; Internationaler Arbeiter-Verlag, Berlin 1931&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;An der Front des Roten Aufbaus.&amp;#039;&amp;#039; Westdeutsche Buchdruckerwerkstätten, Düsseldorf 1932&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Abrechnung mit Moskau.&amp;#039;&amp;#039; Nibelungen-Verlag, Berlin/Leipzig 1938&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &amp;lt;!-- chronologisch --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Stefan Appelius]] und Wolfgang Stelljes: &amp;#039;&amp;#039;Ein Leben voller Widersprüche. Der politische Zickzackkurs der Reichstagsabgeordneten Maria Reese.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039; vom  3. Januar 1993 ([http://www.appelius.de/ein_leben_voller_widerspruche.html online] bei [http://www.appelius.de www.appelius.de]).&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770051831}}&lt;br /&gt;
* [[Alfons Friderichs]]: &amp;#039;&amp;#039;Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell.&amp;#039;&amp;#039; Trier 2004, S. 284–285, ISBN 3-89890-084-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/maria-reese Reese, Maria]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Dietz, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.&lt;br /&gt;
* Hermann Hayer-Faas: &amp;#039;&amp;#039;Irrwege in turbulenter Zeit. Das Leben der Lüxemer Bürgerin Maria Reese geb. Meyer.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Kreisjahrbuch Bernkastel-Wittlich]]&amp;#039;&amp;#039; 2008, S. 322–333.&lt;br /&gt;
* Werner Abel: &amp;#039;&amp;#039;Der Fall Maria Reese.&amp;#039;&amp;#039; In Simone Barck, Ulla Plener (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Verrat. Die Arbeiterbewegung zwischen Trauma und Trauer.&amp;#039;&amp;#039; Dietz,  Berlin 2009, S. 204–237.&lt;br /&gt;
* Franz-Josef Schmit: &amp;#039;&amp;#039;Ein kurzes Berufsleben als Lehrerin.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Trierischer Volksfreund]]&amp;#039;&amp;#039; vom 6. Juni 2019, S. 10 ([https://www.volksfreund.de/region/mosel-wittlich-hunsrueck/maria-reese-und-ihr-kurzes-berufsleben-als-lehrerin_aid-39252871 online] bei &amp;#039;&amp;#039;[https://www.volksfreund.de/ www.volksfreund.de]&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* Franz-Josef Schmit: &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Tagebuch einer streitbaren Frau.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Trierischer Volksfreund&amp;#039;&amp;#039; vom 5. Mai 2020, S. 8 ([https://www.volksfreund.de/region/mosel-wittlich-hunsrueck/aus-dem-tagebuch-einer-streitbaren-frau-maria-reese-aus-luexem_aid-50377747 online] bei &amp;#039;&amp;#039;www.volksfreund.de&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* Franz-Josef Schmit: &amp;#039;&amp;#039;Eine schillernde Figur der Frauenbewegung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Woch.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 9 vom 6. März 2021, S. 2 ([https://www.volksfreund.de/die-woch/eine-schillernde-figur-der-frauenbewegung_aid-56623381 online] bei &amp;#039;&amp;#039;www.volksfreund.de&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|130193755}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130193755}}&lt;br /&gt;
* {{RPPD Vw|nr=pta1018}}&lt;br /&gt;
* [https://www.marxists.org/francais/trotsky/oeuvres/1933/11/lt19331110.htm Leo Trotzki: &amp;#039;&amp;#039;Maria Reese et le Comintern&amp;#039;&amp;#039; (Artikel von 1933, frzs.)]&lt;br /&gt;
* [https://www.eifelzeitung.de/redaktion/kinder-der-eifel/maria-reese-3217/  Gregor Brand: Maria Reese aus Michelbach - Politikerin, Publizistin, Lehrerin] in Eifelzeitung.de, 20. Oktober 2010.&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/30c333ad-f643-4e71-83e0-5dcd204b90b2/ Nachlass Bundesarchiv N 1676]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130193755|VIAF=57712602}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reese, Maria}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herausgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1958]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reese, Maria&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Meyer, Maria (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Autorin, Journalistin, Politikerin (SPD, KPD), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Januar 1889&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gerolstein|Michelbach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Oktober 1958&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zell (Mosel)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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