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	<title>Maria Rampendahl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T05:38:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Maria_Rampendahl&amp;diff=592646&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hans-Jürgen Hübner: /* Der letzte Hexenprozess */</title>
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		<updated>2025-05-04T05:05:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Der letzte Hexenprozess&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maria Rampendahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* um 1645 in [[Lemgo]]; † August [[1705]] in [[Varel]]) war die letzte als [[Hexe]] angeklagte Frau in den [[Hexenverfolgung in Lemgo|Lemgoer Hexenprozessen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lemgo - Mittelstr. 64.jpg|mini|hochkant|Geburtshaus von Maria Rampendahl]]&lt;br /&gt;
=== Frühe Jahre ===&lt;br /&gt;
Maria Rampendahl wurde wahrscheinlich im Jahr 1645 in Lemgo geboren. Ihr Vater war der Bäcker und Brauer Cordt Rampendahl, der einer angesehenen Handwerkerfamilie angehörte und über einigen Haus- und Grundbesitz verfügte. Ab 1677 war er Ratsherr und [[Kämmerer]] im Lemgoer Stadtrat. Ihre Mutter war Catharina Bohne, die Tochter eines wohlhabenden [[Barbier]]s und Chirurgen. Ihr Bruder hieß Jodocus Bohne und wurde von 1672 bis 1675 dreimal zum Lemgoer Bürgermeister gewählt. Maria Rampendahl wohnte mit ihrer Familie in der heutigen Echternstraße 72. In der Schule lernte sie Lesen, Schreiben und Rechnen, half ihrem Bruder in der Barbierstube und abends ihren Eltern beim Bierausschank.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rampendahl&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.historicum.net/themen/hexenforschung/lexikon/alphabethisch/p-z/art/Rampendahl_Mar/html/artikel/1667/ca/6d54e9f52a/ |wayback=20080522131326 |text=Maria Rampendahl (Angeklagte im Hexenprozess) |archiv-bot=2022-12-11 18:48:50 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Beschuldigungen ===&lt;br /&gt;
Nachdem 1653 ihre väterliche Großmutter Salmeke aus [[Lüdenhausen]] als Hexe hingerichtet worden war, geriet die Achtjährige erstmals unter Hexereiverdacht, der sich noch steigerte, als der mit ihrer Familie befreundete Lehrer [[Hermann Beschoren]] im folgenden Jahr in einen Hexenprozess verwickelt war und auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde. Seinem Geständnis zufolge hatten siebzehn seiner Schüler das [[Zauberer|Zaubern]] bei ihm gelernt und wurden deshalb nach Detmold ins [[Internat]] geschickt. Maria Rampendahl gehörte jedoch nachweislich nicht dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ihr Bruder Henrich im Januar 1667 starb, gab es erneut gegenseitige Beschuldigungen und Denunzierungen in der Nachbarschaft, die weitere Hexenprozesse und Hinrichtungen zur Folge hatten. Offenbar war das der Anlass, der zu Maria Rampendahls Eintragung ins sogenannte [[Schwarzbuch|Schwarze Buch]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Oktober 1675 heiratete sie Hermann Hermessen oder Harmsen, einen Barbiergesellen aus dem oldenburgischen Varel, und bekam bis 1681 vier Kinder, zwei weitere folgten 1682 und 1685. Wie in dieser Zeit üblich, gehörte auch die Wund- und Zahnbehandlung sowie die Krankenpflege zu den Aufgaben eines Barbiers, eine Tätigkeit, bei der ihn Maria Rampendahl unterstützte. Eine weitere Verdienstmöglichkeit bot ihr der Verkauf von Butter und Milch auf dem Wochenmarkt. Bereits 1679 konnte das Ehepaar ein eigenes Haus in bester Lage am Marktplatz beziehen, wahrscheinlich die heutige &amp;#039;&amp;#039;Alte Ratswaage&amp;#039;&amp;#039;. Der wirtschaftliche Erfolg sowie Krankheits- und Todesfälle in der Nachbarschaft führten zu weiteren Verdächtigungen bezüglich Hexerei und Zauberkunst. Ihr Ehemann ließ sich jedoch von den Gerüchten nicht beeinflussen und hielt auch in schwierigsten Zeiten zu ihr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rampendahl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der letzte Hexenprozess ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lemgo Hexenbuergermeisterhaus01.jpg|mini|hochkant|[[Hexenbürgermeisterhaus]]]]&lt;br /&gt;
Inzwischen war die Stadt Lemgo aufgrund der zahlreichen Hexenprozesse beim lippischen Landesherren, bei der [[Universität Rinteln]], beim [[Reichskammergericht]] und nicht zuletzt bei den eigenen Bürgern in Verruf geraten. Als Maria Blattgerste am 18. März 1681 hingerichtet worden war, beschloss der Stadtrat das Ende der Hexenprozesse. Maria Blattgerste hatte im Prozess zuvor Maria Rampendahl schwer belastet, sodass der später „Hexenbürgermeister“ genannte [[Hermann Cothmann]] dennoch ein Ermittlungsverfahren in Gang setzte und Maria Rampendahl schließlich verhaften ließ. Am 17. März 1681 wurde die 36-Jährige erstmals verhört und gefoltert, ohne dabei zu gestehen. Auch bei einer weiteren Folter zwei Tage später legte sie kein Geständnis ab. Das am 15. April 1681 verkündete Urteil lautete auf „ewige Stadt- und Landesverweisung“. Damit endete die Reihe der Hexenprozesse in Lemgo, denen über 200 Frauen und Männer zum Opfer fielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maria Rampendahl profitierte von der bedingungslosen Unterstützung, die ihr von ihrer Familie, aber in erster Linie von ihrem Ehemann zuteilwurde. Ihrer eigenen Aussage zufolge war dies ihre stärkste Motivation, die Folterqualen überstehen zu wollen. Der letzte Prozess unterschied sich von den früheren Verfahren durch eine gewisse Nachlässigkeit, denn in der [[Interrogatoria]], dem vorbereiteten Fragenkatalog, wurde weder nach einer [[Teufelsbuhlschaft]] noch nach den Namen von beteiligten Personen gefragt. Zudem fehlte es der einmaligen Tortur an der sonst üblichen Härte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Ehemann, Hermann Hermessen, glaubte fest an ihre Unschuld und nahm sie nach dem Urteilsspruch sofort wieder auf, obwohl er aufgrund dessen mit einem Berufsverbot in Lemgo belegt wurde. Es lag ihm fern, sich von seiner Frau scheiden zu lassen, und er folgte ihr „außer Landes“ nach Rinteln. Von hier aus strengten sie einen Prozess vor dem Reichskammergericht gegen die Stadt Lemgo und den [[Grafschaft Lippe|Grafen zur Lippe]] an. Grundlage war ein [[Gutachten]] der Universität Rinteln, das die Indizien für Verhaftung und Folterung als nicht ausreichend erklärte. Das Verfahren endete am 30. Oktober 1682 mit einer Niederlage für das Ehepaar Hermessen-Rampendahl und verschlang einen großen Teil ihrer Ersparnisse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rampendahl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Folgen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stein des anstosses01.jpg|mini|hochkant|Denkmal für Maria Rampendahl an der Kirche St. Nicolai in Lemgo]]&lt;br /&gt;
1683 zog Maria gemeinsam mit ihrer Familie nach [[Varel]] in [[Oldenburg (Land)|Oldenburg]], die Heimatstadt ihres Mannes, wo allerdings der wirtschaftliche Erfolg aus Lemgo nicht wiederholt werden konnte. Drei der Töchter blieben unverheiratet, was vermuten lässt, dass kein Geld mehr für eine Mitgift vorhanden war. Maria Rampendahl starb im Jahr 1705 im Alter von 60 Jahren und wurde am 27. August in Varel beerdigt. Vier der insgesamt sechs Kinder heirateten nicht und hatten auch keine Nachkommen. Catharina Margaretha Hermessen und Johann Anthon Harmsen heirateten und hatten je ein Kind, das aber seinerseits kinderlos blieb. Somit gibt es keine Nachkommen von Maria Rampendahl, weder in Varel noch in Lemgo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
Maria Rampendahl, die letzte in Lemgo wegen Hexerei angeklagte Frau, erfuhr besonders durch die Publikationen von [[Karl Meier (Autor)|Karl Meier]] im vorigen Jahrhundert einen gewissen Bekanntheitsgrad. 1990 bildete sich in Lemgo ein Arbeitskreis, der sich zum Ziel setzte, für die Opfer der Lemgoer Hexenverfolgungen ein Denkmal zu errichten. Die Lemgoer Künstlerin Ursula Ertz gestaltete dieses Denkmal unter dem Namen „Stein des Anstoßes“, das am 24. September 1994 auf dem Kirchplatz der [[St. Nicolai (Lemgo)|St. Nicolaikirche]] eingeweiht wurde. Die Inschrift auf dem Gedenkstein lautet: „Ihr Name steht für alle unschuldig Verfolgten dieser Stadt, Mahnung und Ermutigung für uns alle“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rampendahl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. Juni 2012 bestätigte der Rat der Stadt Lemgo, dass durch den Ratsbeschluss zur Errichtung des „Steins des Anstoßes“ vom 20. Januar 1992 in Lemgo die Opfer der Hexenprozesse rehabilitiert worden sind.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.anton-praetorius.de/downloads/2012-06-18%20Rat%20der%20Stadt%20Lemgo%20hat%20Opfer%20der%20Hexyenprozesse%20rehabilitiert.pdf Brief des Rates der Stadt Lemgo über den Beschluss vom 18. Juni 2012]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria-Rampendahl-Platz.jpg|mini|Beschilderung des nach Maria Rampendahl benannten Platzes vor dem [[Stadtarchiv Lemgo]]]]&lt;br /&gt;
Seit Juni 2014 trägt der Platz vor dem [[Stadtarchiv Lemgo]] ihren Namen. Die Straße namens &amp;#039;&amp;#039;Rampendal&amp;#039;&amp;#039; in mittelbarer Nähe des Platzes hat außer der Namensähnlichkeit keinen Bezug zur Familie Rampendahl und ist erheblich älter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;in der Reihenfolge des Erscheinens&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Karl Meier: &amp;#039;&amp;#039;Maria Rampendahl und der Hexenbürgermeister&amp;#039;&amp;#039;. Detmold 1935.&lt;br /&gt;
* Karl Meier: &amp;#039;&amp;#039;Lemgo, eine Hochburg der Hexeninquisition&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen aus der lippischen Geschichte und Landeskunde&amp;#039;&amp;#039;, Band 16 (1938), S. 5–62.&lt;br /&gt;
* Karl Meier: &amp;#039;&amp;#039;Hexen, Henker und Tyrannen. Die letzte und blutigste Hexenverfolgung in Lemgo 1665–1681&amp;#039;&amp;#039;. Lemgo 1949, 7. Aufl. 1980.&lt;br /&gt;
* Regina Pramann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hexenverfolgung und Frauengeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Bielefeld 1993, darin:&lt;br /&gt;
** Gabriele Urhahn: &amp;#039;&amp;#039;Ich werde keinen Fußbreit weichen – Maria Rampendahl, ein außergewöhnliches Lemgoer Frauenschicksal&amp;#039;&amp;#039;. S. 33–48.&lt;br /&gt;
** [[Gisela Wilbertz]]: &amp;#039;&amp;#039;Hexenverfolgung in Lemgo im Spiegel archivischer Überlieferung&amp;#039;&amp;#039;. S. 87–92.&lt;br /&gt;
* Gisela Wilbertz, [[Gerd Schwerhoff]], Jürgen Scheffler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hexenverfolgung und Regionalgeschichte. Die Grafschaft Lippe im Vergleich&amp;#039;&amp;#039; (Beiträge zur Geschichte der Stadt Lemgo, Band 4), Bielefeld 1994, darin:&lt;br /&gt;
** Gabriele Urhahn: &amp;#039;&amp;#039;Der Fall Maria Rampendahl. Der letzte Lemgoer Hexenprozeß&amp;#039;&amp;#039;. Auflistung verschieS. 137–144.&lt;br /&gt;
** Gisela Wilbertz: &amp;#039;&amp;#039;Hexenverfolgung und Biographie. Person und Familie der Lemgoerin Maria Rampendahl (1645–1705)&amp;#039;&amp;#039;. S. 145–181.&lt;br /&gt;
* Gisela Wilbertz: &amp;#039;&amp;#039;… ein überaus listiges Weib … Maria Rampendahl (1645–1705) und das Ende der Hexenverfolgungen in Lemgo&amp;#039;&amp;#039; (= Beiträge zur Geschichte der Stadt Lemgo, Band 6). Bielefeld 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Belletristik:&lt;br /&gt;
* [[Bettina Szrama]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Henker von Lemgo&amp;#039;&amp;#039;. Historischer Roman, Köln 2011, ISBN 978-3-89705-864-4.&lt;br /&gt;
* [[Achim Engstler]]: &amp;#039;&amp;#039;Was geht da vor, Sophie? Der Roman des Grafen Aldenburg&amp;#039;&amp;#039;. Oldenburg 2018, ISBN 978-3-7308-1466-6 (behandelt eingehend den Prozess gegen Maria Rampendahl und die letzten zweiundzwanzig Jahre ihres Lebens, die sie im damals vom Grafen Aldenburg regierten friesländischen Varel verbracht hat).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.historicum.net/no_cache/persistent/artikel/1667/ Gisela Wilbertz: &amp;#039;&amp;#039;Rampendahl, Maria (Angeklagte im Hexenprozess)&amp;#039;&amp;#039;, in: Lexikon zur Geschichte der Hexenverfolgung, hrsg. v. Gudrun Gersmann, Katrin Moeller und Jürgen-Michael Schmidt, in: historicum.net], abgerufen am 27. August 2012.&lt;br /&gt;
* Marcel Oeben: [https://liparchiv.hypotheses.org/489 Maria Rampendahl und das Ende der Hexenverfolgung in Lemgo] im Archivblog Lippe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130442283|LCCN=no2006014665|VIAF=18331836}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rampendahl, Maria}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der Hexenverfolgung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Lemgo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 17. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1705]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rampendahl, Maria&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=letzte als Hexe angeklagte Person in Lemgo&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 1645&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lemgo]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=begraben 17. August 1705&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Varel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hans-Jürgen Hübner</name></author>
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