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	<title>Maria Röder - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T19:31:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Maria_R%C3%B6der&amp;diff=2727090&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2025-11-25T14:10:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maria Röder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geborene Aßmann, später Müller (* [[17. November]] [[1903]] in [[Sulzbach/Saar]]; † [[26. September]] [[1985]] in [[Dudweiler]]) war eine deutsche [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]-Funktionärin, [[Frauenrechte|Frauenrechtlerin]] und Justizopfer des [[Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Maria Aßmann wuchs in den ärmlichen Verhältnissen einer [[Sozialdemokratie|sozialdemokratischen]] Arbeiterfamilie auf. Kurz nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] verstarben beide Eltern und Aßmann schlug sich als ungelerntes Dienstmädchen durch. 1922 heiratete sie einen sozialdemokratischen Bergmann und nahm den Namen Müller an. Der Besuch einer Frauenkundgebung im gleichen Jahr, organisiert von [[Angela Braun-Stratmann]], veränderte ihr Leben. Sie trat zunächst in die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] ein und begann sich für [[Sozialwesen]] und [[Kommunalpolitik]] zu interessieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929 brach sie angesichts des [[Blutmai]]s mit der SPD und kam über den Bund werktätiger Frauen zur [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]. Zwischenzeitlich wurde ihre Ehe, aus der zwei Kinder hervorgegangen waren, geschieden und sie bezog eine Wohnung zusammen mit der Kommunistin [[Ida Laub]]. 1933 trat sie endgültig zur KPD über und wurde Frauenleiterin von [[St. Johann (Saar)|St. Johann]] im [[Saarkampf|Abstimmungskampf]] um das [[Saargebiet]]. Sie half Emma Stenzer, deren Ehemann [[Franz Stenzer]] am 22. August 1933 von den Nationalsozialisten im [[KZ Dachau]] ermordet wurde, bei der Flucht, indem sie die Frau mit ihren Kindern über die Schweiz in das Saargebiet brachte. 1934 nahm sie am Internationalen Frauenkongress in Paris teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das Saargebiet an das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] angegliedert wurde, arbeitete sie als Kurierin für illegale KPD-Stellen in [[Lothringen]] und brachte heimlich Flugblätter und Zeitungen in das Saarland. In dieser Zeit gehörte sie zusammen mit [[Otto Johänntgen]] und [[Walter Brückner]] zu den einflussreichsten Funktionären der KPD, die innerhalb des Deutschen Reichs agierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. August 1935 wurde Müller zusammen mit ihrer Mitbewohnerin Ida Laub verhaftet und im Saarbrücker [[Justizvollzugsanstalt Saarbrücken|Lerchesflur-Gefängnis]] verhört. Am 29. Mai 1936 wurde sie in das Frauengefängnis [[Zuchthaus Preungesheim]] verlegt. In einem Massenprozess gegen 28 [[Antifaschismus|Antifaschisten]] vor dem 2. Senat des [[Volksgerichtshof]]es wurde sie zu fünf Jahren [[Zuchthaus]] verurteilt, die sie bis zum 20. August 1940 überwiegend im [[Justizvollzugsanstalt Bützow|Zuchthaus und Strafgefängnis Dreibergen-Bützow]] absaß. Bis 1942 stand sie unter Polizeiaufsicht, blieb danach jedoch unbehelligt. 1944 heiratete sie den Bergmann Nikolaus Röder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maria Röder engagierte sich nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in der [[Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten]]. Unter anderem trat sie als [[Zeitzeuge|Zeitzeugin]] im Fernsehen auf. Zudem nahm sie an Führungen im [[KZ Natzweiler-Struthof]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Klaus-Michael Mallmann]]; [[Gerhard Paul (Historiker)|Gerhard Paul]] |Hrsg=Hans-Walter Herrmann |Titel=Das zersplitterte Nein. Saarländer gegen Hitler |Reihe=Widerstand und Verweigerung im Saarland 1935–1945 |BandReihe=1 |Verlag=[[Verlag J.H.W. Dietz Nachf. Bonn|Dietz]] |Ort=Bonn |Datum=1989 |ISBN=3-8012-5010-5 |Seiten=191–196}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Horst Bernard |Hrsg=Luitwin Blies/Horst Bernard |Titel=Else Merkel |Sammelwerk=Saarländerinnen gegen die Nazis. Verfolgt – Vertrieben – Enteignet. |Verlag=Blattlaus-Verlag |Ort=Saarbrücken |Datum=2004 |ISBN=3-930771-31-4 |Seiten=93–99}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{SaarBiogr|707|Müller Maria}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.vvn-bda-saar.de/geschichte/portraits/portrait-07.html |wayback=20050317215222 |text=Maria Röder}} auf der Website des [[Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten|VVN-BdA-Saar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Roder, Maria}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluchthelfer für NS-Verfolgte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der VVN-BdA]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1985]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Röder, Maria&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Aßmann, Maria (Geburtsname); Müller, Maria (Ehename, erste Ehe)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche KPD-Funktionärin, Frauenrechtlerin und Justizopfer des Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. November 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sulzbach/Saar]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. September 1985&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dudweiler]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MwykMlaut</name></author>
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