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	<title>Maria Milde - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-25T12:14:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Maria_Milde&amp;diff=1402547&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Btsv1895: /* Filmografie */</title>
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		<updated>2024-11-06T10:26:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Filmografie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ilse Maria Milde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. März]] [[1921]] in [[Leipzig]]; † [[28. Januar]] [[2005]] in [[Berlin]]) war eine [[Deutschland|deutsche]] [[Schauspieler]]in, [[Synchronsprecher]]in, [[Autor]]in und [[Gesang|Sängerin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[File:GrabstätteMariaMilde.jpg|mini|hochkant|Grabstätte Maria Milde und Angehörige&amp;lt;ref&amp;gt;Mutter Elsa Milde (* 11. Januar 1887; † 8. Januar 1961), Schwester Johanna Riess (* 28. September 1924 in Leipzig; † 26. März 1968 in Berlin) und Sohn Matthias Milde (1947–1981)&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Die Tochter eines Möbeltischlers wuchs mit ihren Geschwistern im Ortsteil Leipzig-[[Neustadt (Leipzig)|Neustadt]] auf. Durch den jungen [[Kurt Meisel]], den sie 1934 in [[Wilhelm Tell (Schiller)|Wilhelm Tell]] als &amp;#039;&amp;#039;Radzun&amp;#039;&amp;#039; auf der Bühne des [[Altes Theater (Leipzig)|Alten Theaters]] erlebte, wurde ihr Wunsch geweckt, Schauspielerin zu werden. Für die Schauspielschule noch zu jung, fand die 13-Jährige Aufnahme an der Ballettschule der [[Oper Leipzig]] unter Leitung von Erna Abendroth. Von dort engagierte sie 1938 Rolf Hiller für seine bekannte Ballettgruppe [[Hiller-Girls]], mit der sie auf Europatournee ging. &lt;br /&gt;
Gemeinsam mit ihrer Schwester Johanna wechselte sie 1940 an das [[Operette]]nballett des [[Staatstheater am Gärtnerplatz|Gärtnerplatztheaters]] in [[München]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Vermittlung von [[Hanns Schulz-Dornburg]] wurde sie nach bestandener Aufnahmeprüfung 1942 in die Filmakademie der Nachwuchsabteilung der [[UFA]] aufgenommen. Schulz-Dornburg konnte ihr jedoch zunächst nur einen provisorischen Partnervertrag ausstellen, da sie vom [[Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda|Reichspropagandaministerium]] mit einer Auftrittssperre belegt war. Der Grund für den Sperrvermerk war vermutlich ihre Freundschaft zu dem wegen seiner vermeintlich [[Kommunismus|kommunistischen]] Gesinnung in Ungnade gefallenen Schauspieler [[Raimund Schelcher]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da [[Otto Heinz Jahn]] 1943 von [[Joseph Goebbels|Goebbels]] wegen eines Streits um den [[Münchhausen (Film)|Münchhausen-Film]] als Produktionschef der UFA entlassen wurde, wechselten Schulz-Dornburg und die Nachwuchsabteilung gemeinsam mit Jahn zur [[Berlin-Film]] [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland)|GmbH]]. Im September 1944 erhielt sie ihren ordentlichen Berlinfilm-Darsteller-Vertrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fortan trat sie ohne ihren ersten Vornamen auf und nannte sich &amp;#039;&amp;#039;Maria Milde&amp;#039;&amp;#039;. Ihr Debüt gab sie in [[Frühlingsmelodie]] unter anderem neben [[Elga Brink]] und [[Hildegard Knef]]. Von da an war Milde für Theater, Film und Fernsehen tätig. Sie war hauptsächlich in Nebenrollen zu sehen. Daneben erhielt sie Gesangsunterricht und hatte Opernauftritte, welche ihr jedoch keinen Durchbruch in der Karriere brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maria Milde war in den 1950er und 1960er Jahren als Synchronsprecherin tätig. 1959 war sie die deutsche Synchronstimme von Dornröschen im [[Dornröschen (1959)|gleichnamigen Film]] von [[Walt Disney]]. Dies wurde ihre bekannteste Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1970er Jahren zog sich Maria Milde vom Schauspiel zurück und wurde Autorin. Sie schrieb u.&amp;amp;nbsp;a. Drehbücher und veröffentlichte 1978 ihre [[Memoiren]] unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Berlin Glienicker Brücke – Babelsberger Notizen&amp;#039;&amp;#039;, in denen sie ihre Anfänge beim Film und ihre Erlebnisse der Kriegs- und Nachkriegszeit in Berlin, [[Babelsberg]] und [[Potsdam]] schildert. Ihr Buch wurde ein großer Erfolg und erfuhr mehrere Auflagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maria Milde war nach dem Krieg bis zu dessen Tod im Jahre 1953 mit Heinz Otto Jahn liiert und lebte im [[Wonnegauviertel]] in [[Berlin-Nikolassee]], später in [[Berlin-Schmargendorf|Schmargendorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie starb 2005 im Alter von 83&amp;amp;nbsp;Jahren. Ihr Grab befindet sich auf dem [[Waldfriedhof Dahlem]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Jürgen Mende: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Berliner Begräbnisstätten&amp;#039;&amp;#039;. Pharus-Plan, Berlin 2018, ISBN 978-3-86514-206-1, S.&amp;amp;nbsp;585.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
* 1944: Schauspielschule &amp;#039;&amp;#039;(Kurzfilm)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1945: [[Frühlingsmelodie]]&lt;br /&gt;
* 1945: [[Wir beide liebten Katharina]]&lt;br /&gt;
* 1948: [[Chemie und Liebe]]&lt;br /&gt;
* 1949: [[Das Mädchen Christine]]&lt;br /&gt;
* 1951: [[Unschuld in tausend Nöten]]&lt;br /&gt;
* 1958: [[Majestät auf Abwegen]]&lt;br /&gt;
* 1959: [[Dornröschen (1959)|Dornröschen]] &amp;#039;&amp;#039;(Stimme)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1960: Die Nacht in Zaandam&lt;br /&gt;
* 1960: [[Die 1000 Augen des Dr. Mabuse]]&lt;br /&gt;
* 1960: [[Der letzte Zeuge (1960)|Der letzte Zeuge]]&lt;br /&gt;
* 1962: [[Der vertauschte Prinz]]&lt;br /&gt;
* 1967: [[Landarzt Dr. Brock]] (Fernsehserie – 2 Folgen)&lt;br /&gt;
* 1969: Wir zwei fröhliche Luftschiffer&lt;br /&gt;
* 1969: Hänsel und Gretel&lt;br /&gt;
* 1970: Schlagzeilen über einen Mord&lt;br /&gt;
* 1970–1971: [[Drüben bei Lehmanns]] (13 Folgen)&lt;br /&gt;
* 1972: [[Algebra um Acht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Maria Milde: Berlin Glienicker Brücke – Babelsberger Notizen, Ullstein-Verlag Berlin 1991 (m. Genehmigung Universitas Berlin 1978)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Synchronkartei|talker|3187/2}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0586986}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118582429}}&lt;br /&gt;
* [https://synchrondatenbank.de/sprecher/Maria_Milde Maria Milde] in der Synchrondatenbank von Arne Kaul&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=qrbapBjKP0Y Maria Milde liest aus ihren Erinnerungen] in der Dokumentation &amp;#039;&amp;#039;Ein Ende von Potsdam&amp;#039;&amp;#039; von Hans Dieter Rutsch, 1995&lt;br /&gt;
* [https://www.tagesspiegel.de/potsdam/potsdam-kultur/von-liebenswurdiger-offenheit-die-schauspielerin-7697092.html Nachruf auf Maria Milde], [[Potsdamer Neueste Nachrichten|PNN]] vom 3. Februar 2005&lt;br /&gt;
* [https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/maria-milde-1237723.html Zum Tod von Maria Milde] von David Ensikat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118582429|LCCN=n/79/23793|VIAF=20472735}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Milde, Maria}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Synchronsprecher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1921]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2005]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Milde, Maria&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Milde, Ilse Maria Louise (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Schauspielerin, Synchronsprecherin, Autorin und Sängerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. März 1921&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Januar 2005&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Btsv1895</name></author>
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