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	<title>Maria May (Textildesignerin) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Maria_May_(Textildesignerin)&amp;diff=1234498&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fraxinia09: /* Beruflicher Werdegang */ Satz umgestellt</title>
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		<updated>2026-04-17T12:46:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Beruflicher Werdegang: &lt;/span&gt; Satz umgestellt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maria May&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. September]] [[1900]] in [[Berlin]]; † [[28. Oktober]] [[1968]] ebenda) war eine deutsche [[Textildesign]]erin und von 1956 bis 1965 Leiterin der Meisterschule für [[Mode]] in [[Hamburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beruflicher Werdegang ==&lt;br /&gt;
Maria May bestand im Jahre 1921 ihr Examen als [[Kunsterziehung|Kunsterzieherin]] mit Auszeichnung. Anschließend wurde sie 21-jährig Lehrerin an der größten deutschen Privatschule für Kunst und Kunstgewerbe, der [[Reimann-Schule]] in Berlin. Sie hatte dort die Leitung der Klasse für Textilkunst und dekorative Malerei bis 1931 inne und blieb auch in der Folgezeit der Schule Reimann verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1927 entwickelte sie in den Textilwerkstätten der Schule Reimann Spritzdekorstoffe, die unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;May-Stoffe&amp;#039;&amp;#039; vermarktet wurden und sich durch enorme Vielfalt auszeichnen. So gab es rein geometrische gemusterte Spritzstoffe, solche mit figürlichen Motiven, Stoffe mit [[Weltstadt]]motiven sowie Entwürfe mit historisierender Note.&amp;lt;ref&amp;gt;Swantje Kuhfuss-Wickenheiser: &amp;#039;&amp;#039;Die Reimann-Schule in Berlin und London 1902–1943. Ein jüdisches Unternehmen […]&amp;#039;&amp;#039;. Aachen 2009, ISBN 978-3-86858-475-2, S. 154–170.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Stoffe verhalfen sowohl der Reimann-Schule als auch Maria May zu hoher Bekanntheit innerhalb Deutschlands und Europas. Außerdem wurden die Spritzdekorstoffe seit 1928 von den Vereinigten Werkstätten in [[München]] und den Industriewerken in [[Plauen]] in größerem Umfang produziert.&amp;lt;ref&amp;gt;Swantje Kuhfuss-Wickenheiser: &amp;#039;&amp;#039;Die Reimann-Schule in Berlin und London 1902–1943. Ein jüdisches Unternehmen […]&amp;#039;&amp;#039;. Aachen 2009, ISBN 978-3-86858-475-2, S. 159–161, 165.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
May entwarf darüber hinaus großformatige gespritzte Schaufensterrückwände&amp;lt;ref&amp;gt;Swantje Kuhfuss-Wickenheiser: &amp;#039;&amp;#039;Die Reimann-Schule in Berlin und London 1902–1943. Ein jüdisches Unternehmen […]&amp;#039;&amp;#039;. Aachen 2009, ISBN 978-3-86858-475-2, S. 178–182&amp;lt;/ref&amp;gt;, Ausstellungsdekorationen&amp;lt;ref&amp;gt;Swantje Kuhfuss-Wickenheiser: &amp;#039;&amp;#039;Die Reimann-Schule in Berlin und London 1902–1943. Ein jüdisches Unternehmen […]&amp;#039;&amp;#039;. Aachen 2009, ISBN 3-86858-475-7, S. 176 f., 184 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie Messegestaltungen&amp;lt;ref&amp;gt;Swantje Kuhfuss-Wickenheiser: &amp;#039;&amp;#039;Die Reimann-Schule in Berlin und London 1902–1943. Ein jüdisches Unternehmen […]&amp;#039;&amp;#039;. Aachen 2009, ISBN 978-3-86858-475-2, S. 182 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1928 schuf sie für den Ballsaal des Ozeandampfers &amp;#039;&amp;#039;[[Bremen (Schiff, 1929)|Bremen]]&amp;#039;&amp;#039; ein großes Mosaik &amp;#039;&amp;#039;Tiefsee&amp;#039;&amp;#039;, ausgeführt von [[Puhl &amp;amp; Wagner]], und war seit 1930 für verschiedene Tapetenfabrikanten tätig und entwickelte z.&amp;amp;nbsp;B. 1932 für die [[Tapetenfabrik Gebrüder Rasch]] eine eigene Kollektion von &amp;#039;&amp;#039;May-Tapeten&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Swantje Kuhfuss-Wickenheiser: &amp;#039;&amp;#039;Die Reimann-Schule in Berlin und London 1902–1943. Ein jüdisches Unternehmen […].&amp;#039;&amp;#039; Aachen 2009, ISBN 978-3-86858-475-2, S. 190–194.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1931 wurde sie zur Künstlerischen Leiterin der Christian Dierig AG ernannt und kreierte dort den &amp;#039;&amp;#039;Deutschen [[Cretonne|Kretonne]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Swantje Kuhfuss-Wickenheiser: &amp;#039;&amp;#039;Die Reimann-Schule in Berlin und London 1902–1943. Ein jüdisches Unternehmen […]&amp;#039;&amp;#039;. Aachen 2009, ISBN 978-3-86858-475-2, S. 194 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das [[Luftschiff]] &amp;#039;&amp;#039;[[LZ 129 Hindenburg]]&amp;#039;&amp;#039; entwarf sie 1935 gemeinsam mit [[Otto Arpke]] zahlreiche auf Seide gespritzte Wanddekorationen.&amp;lt;ref&amp;gt;Swantje Kuhfuss-Wickenheiser: &amp;#039;&amp;#039;Maria May. Aktive Mitgestalterin der Wanddekorationen im Luftschiff LZ 129 Hindenburg und Protagonistin der Spritzdekortechnik im Deutschland der 20er und 30er Jahre&amp;#039;&amp;#039;. In: Wolfgang Meighörner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftliches Jahrbuch 2005 des Zeppelin Museum Friedrichshafen&amp;#039;&amp;#039;. Friedrichshafen 2005, ISBN 3-86136-106-X, S. 34–63.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1930 fand in New York eine Ausstellung ihrer Arbeiten statt, welche große Zustimmung hervorrief. 1937 übernahm May die Leitung der Abteilung &amp;#039;&amp;#039;Manufaktur&amp;#039;&amp;#039; des &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Mode-Instituts&amp;#039;&amp;#039; in Berlin, wo sie Textilkollektionen für den Export entwarf. Seit 1939 Inneneinrichtung des [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Amtes im Auftrag]] [[Joachim von Ribbentrop|Ribbentrops]] in Berlin und zahlreicher Botschaften. Im Jahr 1945 soll sie am Transport von Ribbentrops sogenanntem Nibelungenhort, dem Goldschatz des Auswärtigen Amtes, nach Schleswig-Holstein beteiligt gewesen sein.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Robert Kempner|Robert M.W. Kempner]]: Das Dritte Reich im Kreuzverhoer; München 2005&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/article140590698/Die-verschwundenen-Schaetze-der-Nazis.html |titel=Zweiter Weltkrieg Kriegsende 1945 Die verschwundenen Schätze der Nazis |werk=Die Welt |datum=2015-05-07 |abruf=2024-07-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946–1955 war May die Leiterin der Klasse für Stoffmalerei und Textilentwurf an der Landeskunstschule in Hamburg, an der sie fast 10 Jahre lang unterrichtete. Im Jahre 1955 übernahm sie bis zu ihrer Pensionierung 1962 die Leitung der [[Department Design (HAW Hamburg)|Meisterschule für Mode]] in Hamburg. In dieser Funktion wurde sie von der Freien und Hansestadt Hamburg zur Professorin ernannt. 1951 gründete sie den &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Verband der Berufstätigen Frauen&amp;#039;&amp;#039; – die deutsche Niederlassung des Verbandes &amp;#039;&amp;#039;[[Business and Professional Women#BPW in Deutschland|Business and Professional Women]]&amp;#039;&amp;#039; – neu und wurde von 1951 bis 1956 dessen Präsidentin. Während dieser Zeit setzte sie sich für ein klares Profil und öffentlichkeitswirksame Maßnahmen ein. So veranstaltete sie 1952 die &amp;#039;&amp;#039;Woche der berufstätigen Frau&amp;#039;&amp;#039; und 1954 das erste UNO-Seminar mit Fachreferentinnen aus dem In- und Ausland. Beide Veranstaltungen sollten auf die Rolle der berufstätigen Frau in der Gesellschaft aufmerksam machen und hatten zum Ziel, gesellschaftliche Veränderungen herbeizuführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrer Pensionierung kehrte May 1965 in ihre Heimatstadt Berlin zurück, wo sie bis zu ihrem Tod in einem Hochhaus im [[Berlin-Hansaviertel#Neues Hansaviertel|Hansaviertel]] lebte. Mit 68 Jahren erlag sie einem Kreislaufkollaps.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Künstlerin und Pädagogin, von den Schülern geliebt&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Abendblatt&amp;#039;&amp;#039;, ISSN 0949-4618, 29. Oktober 1968, S. 3. ([https://www.abendblatt.de/archive/1968/pdf/19681029.pdf/ASV_HAB_19681029_HA_003.pdf Online])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Hamburg hat ihr einen [[Frauenorte Hamburg|Frauenort]] gewidmet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://hamburg-frauenbiografien.de/item/3923 Frauenort für Maria May], abgerufen am 8. September 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Angelika Timm]]: &amp;#039;&amp;#039;Auf dem besten Wege: zur Geschichte des Verbandes Business and Professional Women – Germany; 1951 bis 2001&amp;#039;&amp;#039;. [Hrsg. im Auftr. des BPW-Germany von Silke Keubler], Helmer Verlag, Königstein/Taunus 2001.&lt;br /&gt;
* Swantje Kuhfuss-Wickenheiser: &amp;#039;&amp;#039;Die Reimann-Schule in Berlin und London 1902–1943. Ein jüdisches Unternehmen zur Kunst- und Designausbildung internationaler Prägung bis zur Vernichtung durch das Hitlerregime&amp;#039;&amp;#039;. Aachen 2009, ISBN 978-3-86858-475-2, S. 149–199.&lt;br /&gt;
* Swantje Wickenheiser: &amp;#039;&amp;#039;Die Reimann-Schule in Berlin und London (1902–43) unter besonderer Berücksichtigung von Mode- und Textilentwurf&amp;#039;&amp;#039;. Diss. Rheinische-Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn 1993, S. 218–281&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [[Jutta Beder]]: [http://www.bkm.uni-paderborn.de/php/textildesigner.php?search=m &amp;#039;&amp;#039;Maria May&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Textildesigner&amp;#039;&amp;#039;, Website der [[Universität Paderborn]].&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000009441}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=131876066|VIAF=72537600}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:May, Maria}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Textildesigner (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Modedesigner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geehrte des Projekts Frauenorte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (HFBK Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=May, Maria&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Textildesignerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. September 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Oktober 1968&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fraxinia09</name></author>
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