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	<title>Maria Lobe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Maria_Lobe&amp;diff=2767755&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wolf1949H: Verlinkung</title>
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		<updated>2022-06-06T09:31:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Verlinkung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maria Otgard Lobe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Juli]] [[1912]] in [[Breslau]]; † [[24. März]] [[2001]] in [[Strausberg]]) war eine deutsche [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus]] und ein hochrangiges Mitglied der [[Nationale Volksarmee|Nationalen Volksarmee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Maria Lobe wuchs in Breslau auf, wo sie im Februar 1932 ihr [[Abitur]] ablegte. Anschließend studierte sie Medizin. 1934 trat sie der auf Grund der [[Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutz von Volk und Staat|Reichstagsbrandverordnung]] für illegal erklärten [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Franz-J. Lemmens, Wolfgang Locher &amp;#039;&amp;#039;Der Medizinische Dienst der NVA: Geschichte des Medizinischen Dienstes der NVA.&amp;#039;&amp;#039; Klitzschen 2009, S. 35&amp;lt;/ref&amp;gt; Ermutigt zu diesem Schritt wurde sie durch den [[Judenboykott]], dem sie ablehnend gegenüberstand. Sie beteiligte sich an illegalen Flugblattverteilungen und wurde am 26. November 1934 festgenommen. Sie wurde zu neun Monaten Haft verurteilt, die sie durch Verbüßung der Untersuchungshaft abgeleistet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie durfte danach ihr Studium fortsetzen und legte am 18. Dezember 1938 ihr [[Staatsexamen]] ab. Anschließend war sie als Medizinpraktikantin an verschiedenen Krankenhäusern beschäftigt und versuchte dann als [[Volontär]]s-Assistentin nach Saarbrücken zu wechseln. Auf Grund ihrer politischen Vergangenheit zogen sich die Verhandlungen jedoch ein Jahr hin und so kam sie erst Januar 1941 in das Saargebiet. Sie hielt Kontakt zu einer KPD-Widerstandsgruppe in Berlin und stellte Verbindungen zu weiteren KPD-Gruppen her.  Am 12. April 1943 verhaftete die [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] in ihrer Wohnung in Saarbrücken zwei [[Judentum|jüdische]] Flüchtlinge, die der Berliner Widerstandsgruppe angehörten. Im anschließenden Prozess konnte sie trotz einer denunziatorischen Aussage eines Arbeitskollegen ihre Unschuld beweisen. Der anschließende Prozess wurde mangels Beweisen eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde sie nach [[Hoyerswerda]] versetzt, wo sie als [[Oberarzt|Oberärztin]] arbeitete. Nach dem Krieg wechselte sie nach [[Dresden]], dann nach Berlin. In der [[Sowjetische Besatzungszone|sowjetischen Besatzungszone]] war sie Hauptreferentin der Hauptverwaltung Gesundheitswesen der [[Deutsche Wirtschaftskommission|Deutschen Wirtschaftskommission]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ÄrSa&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Titel=Ärzte als Mitglieder des Sächsischen Landtages 1832 bis 1952|Autor=[[Volker Klimpel]]|Sammelwerk=Ärzteblatt Sachsen|Nummer=6|Datum=2008|Seiten=261|Online={{Webarchiv | url=http://www.slaek.de/50aebl/2008/archiv/06/pdf/0608_257.pdf | wayback=20110112204215 | text=Ärzte als Mitglieder des Sächsischen Landtages 1832 bis 1952}} |Format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1952 bis 1954 war sie für den medizinischen Dienst der [[Volkspolizei See]] tätig, 1956 wechselte sie zur Nationalen Volksarmee, wo sie als Oberst im medizinischen Dienst des [[Ministerium für Nationale Verteidigung|Ministeriums für Nationale Verteidigung]] wirkte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Neues Deutschland]] vom 11. Dezember 1961&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch engagierte sie sich in der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] und war Mitglied der Kreisleitung. Vom 28. Februar 1947 bis zum 6. Oktober 1950 saß sie als Nachrückkandidatin im [[Liste der Mitglieder des Sächsischen Landtags (1946–1952, 1. Wahlperiode)|Sächsischen Landtag]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ÄrSa&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1961 Ehrentitel [[Verdienter Arzt des Volkes]]&lt;br /&gt;
* 1965 [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Bronze&lt;br /&gt;
* [[Hufeland-Medaille (DDR)|Hufeland-Medaille]]&lt;br /&gt;
* [[Verdienstmedaille der Nationalen Volksarmee]] in Gold&lt;br /&gt;
* Zudem wurde sie ins [[Ehrenbürger|Ehrenbuch]] der Stadt [[Strausberg]] eingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Hrsg=Luitwin Bies/Horst Bernard&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Luitwin Bies]]|Titel=Käthe Limbach&lt;br /&gt;
 |Sammelwerk=Saarländerinnen gegen die Nazis. Verfolgt – Vertrieben – Enteignet&lt;br /&gt;
 |Verlag=Blattlaus-Verlag&lt;br /&gt;
 |Ort=Saarbrücken&lt;br /&gt;
 |Datum=2004&lt;br /&gt;
 |ISBN=3-930771-31-4&lt;br /&gt;
 |Seiten=63–70}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133623068|VIAF=33193166}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lobe, Maria}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger im Landkreis Märkisch-Oderland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Saarbrücken)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Sachsen 1946–1952)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Nationale Volksarmee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Bronze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Strausberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2001]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Hufeland-Medaille (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verdienter Arzt des Volkes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lobe, Maria&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lobe, Maria Otgard&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus und ein hochrangiges Mitglied der Nationalen Volksarmee&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Juli 1912&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. März 2001&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Strausberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wolf1949H</name></author>
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