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	<title>Maria Lebing - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-25T20:08:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Maria_Lebing&amp;diff=2749785&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dmicha: /* Orgel */ WL</title>
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		<updated>2026-01-30T11:31:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Orgel: &lt;/span&gt; WL&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Hartberg-MariaLebing 3099.jpg|mini|Wallfahrtskirche Maria Lebing]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria-Lebing 0411.jpg|mini|Innenansicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] Wallfahrtskirche &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maria Lebing&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in der Gemeinde [[Hartberg]] ist der &amp;#039;&amp;#039;[[Vollendung Mariens]]&amp;#039;&amp;#039; (Himmelfahrt) geweiht&amp;lt;ref name=&amp;quot;PfarreH&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://hartberg.graz-seckau.at/upload/file/default/850_Jahre_Pfarre_Hartberg_klein.pdf |titel=850 Jahre Lebendige Pfarre Hartberg |format=PDF; 20,0&amp;amp;nbsp;MB |abruf=2012-09-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;katholische-kirche-steiermark&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.katholische-kirche-steiermark.at/pfarren/dekanat-hartberg?org=1993 Benefizium Lebing]&amp;#039;&amp;#039;, Katholische Kirche Steiermark &amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Pfarren &amp;gt; Dekanat Hartberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Sie ist ein [[Benefiziat|Benefizium]] der [[Pfarrkirche Hartberg|Pfarre Hartberg]] und steht unter [[Denkmalschutz#Österreich|Denkmalschutz]] ({{BDA Objekt Ref|84800|WD-Item=Q1896077|Hartberg|text=Listeneintrag}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1409 wurde auf einem römischen Grabfeld, dem &amp;#039;&amp;#039;Lebern&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;WKML&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://hartberg.graz-seckau.at/ueber-uns/kirchen-karner/kirche-maria-lebing |titel=Wallfahrtskirche Maria Lebing |abruf=2012-09-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, eine frühgotische Kirche errichtet. Das heutige Hauptschiff ist mit dieser ursprünglichen Kirche identisch. Eine aus dem Jahr 1721 stammende Gedenktafel in der Sakristei beschreibt, dass der Seckauer [[Friedrich von Perneck|Bischof Friedrich II. von Perneck]] im Jahre 1409 den Altar zu Ehren der [[Trinität|Heiligsten Dreifaltigkeit]] und zum Lob der [[Gottesmutter]] Maria geweiht hat&amp;lt;ref name=&amp;quot;UnganInfo&amp;quot;&amp;gt;Kirchenführer Maria Lebing&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1472 wurde die Kirche in Richtung [[Hochaltar]] verlängert. 1682 wurde im Süden die Pestkapelle von den Bürgern der Stadt Hartberg angebaut. 1733 wurde die Nordkapelle mit dem achteckigen [[Kirchturm|Turm]] fertiggestellt. Davor besaß die Kirche einen hölzernen [[Dachreiter]], welcher als Glockenturm fungierte. 1744 wurde begonnen, den [[Gotik|gotischen]] Innenraum in ein prachtvolles, [[Barock|spätbarockes]] Gotteshaus umzugestalten. Dabei wurden die gotischen Architekturelemente ([[Gewölbe]]rippen, [[Dienst (Architektur)|Dienste]] und deren [[Kapitell]]e bzw. [[Konsole (Bauwesen)|Konsolen]]) abgeschlagen. Die gotischen Fenster wurden verkleinert, bzw. zugemauert. Neben der Johannes-Magdalenenkirche und der Kreuzkirche sollte 1788 unter [[Kaiser Josef II.]] in [[Hartberg]] auch die Kirche Maria Lebing geschlossen und abgetragen werden. Dem nachdrücklichen Eintreten aller geistlichen und weltlichen Verantwortlichen ist es zu verdanken, dass die Kirche erhalten werden konnte. Bei Renovierungsarbeiten im Jahr 1988 wurden neben zugemauerten, gotischen Fenstern auch ein gotischer [[Tabernakel]] (Sakramentshäuschen) und eine gotische Nische für eine Priesterbank freigelegt. Wegen der Nähe zum heutigen [[Friedhof]] dient die Kirche heute hauptsächlich der Feier der [[Requiem|Begräbnismessen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wallfahrt ==&lt;br /&gt;
Die [[Kirche (Bauwerk)|Kirche]] Maria Lebing wurde bald zur [[Wallfahrtskirche]] und war bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts der Lieblings[[wallfahrtsort]] der Region. Plagenbilder im [[Chor (Architektur)|Presbyterium]] zeigen die [[Angst|Ängste]] der Menschen. Maria als Gnadenmutter mit dem Kind ist über den Plagen dargestellt. [[Votivbild]]er zeugen davon, dass Viele in persönlichen Nöten erhört und geheilt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lebinger Gnadenbild zeigt Maria, die in der linken Hand ein [[Zepter]] und am rechten Arm das Kind mit einem Apfel in seiner linken Hand trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 13. Mai 1977 finden am 13. eines jeden Monats Monats[[wallfahrt]]en statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
=== Presbyterium ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hochaltar:&amp;#039;&amp;#039; Der barocke [[Hochaltar]], nach dem Vorbild des Altars der [[Stiftskirche Vorau#Stiftskirche|Stiftskirche in Vorau]] 1747 wahrscheinlich von [[Remigius Horner]] geschaffen nimmt beinahe das gesamte Chorrund ein. Für seine Aufstellung 1744 wurden die [[Apsis]]fenster zugemauert. Den unteren Teil des Hochaltares bildet der [[Tabernakel]], der von [[Engel]]n umgeben ist. Über dem Tabernakel zeigt sich [[Christus]] als [[Osterlamm]]. Die Mitte des Hochaltares bildet die aus dem 15. Jahrhundert stammende Gnadenstatue, die 1784 barock überarbeitet wurde. Zwei Engel ziehen den Vorhang auf, sodass die königliche Mutter mit Kind vor der Gottessonne sichtbar wird. An den Seiten der Gnadenstatue stehen [[Statue]]n, die 1749 von [[Philipp Jakob Straub]] geschaffen wurden. Links finden sich Statuen von [[Johannes der Täufer|Johannes dem Täufer]] und [[Josef von Nazaret]], rechts Statuen der [[Anna (Heilige)|heiligen Anna]] und des [[Joachim (Heiliger)|heiligen Joachim]]. Darüber ist Gott der Vater dargestellt, darüber schwebt der [[Heiliger Geist#Symbole für den Heiligen Geist|Heilige Geist]] als Taube.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Altar:&amp;#039;&amp;#039; Die gotische Altarplatte wurde 1988 bei [[Renovierung]]sarbeiten beim nördlichen Seitenausgang wiederentdeckt. Die Steinquader des Unterbaus werden durch [[Edelstahl]]stege betont. Nach Abschluss der Renovierungsarbeiten weihte Bischof [[Johann Weber (Bischof)|Johann Weber]] 1988, nach der 138. Monatswallfahrt, den neuen [[Altar]]tisch der von Manfred Fuchsbichler aus [[Graz]] gestaltet worden ist.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Seitenaltäre:&amp;#039;&amp;#039; Der südliche Seitenaltar ist dem Wetterpatron [[Donatus von Münstereifel|Donatus]] gewidmet. Ihm zur Seite stehen der [[Heiliger|heilige]] [[Patrick von Irland|Patrizius]] und der heilige [[Florian von Lorch|Florian]]. Der nördliche Seitenaltar zeigt im [[Altarbild]] die Darstellung der [[Steinigung]] des heiligen [[Stephanus]], die von Statuen der Heiligen [[Francisco de Xavier|Franz Xaver]] und [[Antonius von Padua]] flankiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kanzel ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria-Lebing 0293.jpg|mini|hochkant|Kanzel]]&lt;br /&gt;
Die [[Kanzel]] wurde 1746 bis 1747 vom Grazer Bildhauer [[Johann Matthias Leitner|Mathias Leitner]] geschaffen, der auch die Kanzel in der [[Stadtpfarrkirche (Hartberg)|Stadtpfarrkirche Hartberg]] schuf. An den drei Seiten des Kanzelkorbes befinden sich [[Relief]]s der [[Heilige Drei Könige|Heiligen Drei Könige]]. Die Kanzel[[brüstung]] zieren vier [[Engel]] ([[Weisheit]]sengel mit den [[Zehn Gebote|10 Geboten]], [[Glaube (Religion)|Glaube]]nsengel mit dem [[Kreuz (Christentum)|Kreuz]], [[Hoffnung]]sengel mit dem Hoffnungs[[anker]], [[Liebe]]sengel mit leeren Händen). An der Unterseite des Schalldachs ist die Hl. Geisttaube als Sonne, am Kanzeldach sind die vier [[Evangelist (Neues Testament)|Evangelisten]] und darüber Gott der Vater als [[Schöpfung|Schöpfer der Welt]] dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orgel ===&lt;br /&gt;
Die [[Orgel]] wurde 1721 vom Grazer [[Orgelbauer]] [[Andreas Schwarz (Orgelbauer)|Andreas Schwarz]] gebaut und 1976 restauriert&amp;lt;ref name=&amp;quot;WKML&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ODB&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.odb.at/Steiermark.html |titel=Computergestützte Orgeldokumentation in Österreich |abruf=2012-09-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pestkapelle ===&lt;br /&gt;
Die Errichtung von [[Altar]] und [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] in den Jahren 1680 bis 1682 geht auf ein Gelöbnis der Hartberger Bürgerschaft an die Gottesmutter zu Lebing für die Verschonung vor der 1679 in Hartberg grassierenden [[Pest]] zurück. Der Altar, geschaffen vom Hartberger [[Bürger]] Franz Seidl, zeigt im Mittelbild von Thomas Lang unter der auf einer [[Wolke]]n thronenden [[Trinität|Dreifaltigkeit]] eine Ansicht der Stadt [[Hartberg]] mit [[Stadtmauer]] und [[Wehrturm|Wehrtürmen]] aus dem Jahre 1713. Die [[Pestheilige]]n sind rund um das Mittelbild angeordnet. Die Heiligen [[Sebastian (Heiliger)|Sebastian]] und [[Rochus von Montpellier|Rochus]] stehen beiderseits des Altars, die [[Rosalia (Heilige)|heilige Rosalia]] liegt in einer [[Wandnische|Nische]] darunter. Im Aufsatz findet sich ein Bild der [[Heilige Familie|Heiligen Familie]] mit [[Anna (Heilige)|Anna]], [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]], [[Jesuskind]], [[Johannes der Täufer|Johannesknaben]], [[Josef von Nazaret|Josef]] und [[Joachim (Heiliger)|Joachim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[Dachgesims]] an der Außenmauer der Pestkapelle sind fünfzehn [[Maskaron|Fratzenköpfe]] angebracht, die die [[Laster]] der [[Menschheit]] verkörpern. Drei der ostseitigen Fratzenköpfe sind seit der Erweiterung der [[Sakristei]] in den Jahren 1746 bis 1747 durch das Dach verdeckt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Detail- Johannes-Nepomuk-Kapelle.jpg|mini|Johannes-Nepomuk-Kapelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johannes-Nepomuk-Kapelle ===&lt;br /&gt;
Als [[Pendant]] zur 1682 errichteten Pestkapelle erbaute Remigius Horner 1732 bis 1733 an der Nordseite die Johannes-Nepomuk-Kapelle und führte darüber den Turm mit einem Zwischengeschoß und einem achteckigen [[Geschoss (Architektur)|Glockengeschoß]] mit [[Zwiebelhelm]] hoch. Das Altarbild zeigt den knienden heiligen [[Johannes Nepomuk]] von Engeln umgeben und [[das Böse]] gefesselt am unteren Bildrand. Zwei kleine Statuen von [[Simon Petrus]] und [[Paulus von Tarsus|Paulus]] stehen beiderseits des Altarbilds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fresken ==&lt;br /&gt;
Die durch das Abschlagen der gotischen [[Gewölbe]]rippen und [[Dienst (Architektur)|Wanddienste]] geschaffenen großen Decken- und Wandflächen boten Platz für eine großzügige und einheitliche Ausschmückung mit [[Fresken]]. 1770 vergab Pfarrer Christoph Max Jöchlinger den Auftrag zur Ausmalung der Kirche an Maler [[Joseph Adam Ritter von Mölk]], der die Arbeiten 1772 zum 300-jährigen Bestand der Wallfahrtskirche vollendete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mölk schuf einen Marienzyklus der sich über die ganze Kirche verteilt, wobei er auf die [[Architektur]] des Kirchenraumes Rücksicht nahm und die Zwischenfelder mit pastellfarbigen Dekorationsmalereien aus [[Rocaille]]n, [[Girlande]]n und Rahmenwerk füllte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chorraum ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria-Lebing 0279a.jpg|mini|hochkant|Füllhorn über der Stadt Hartberg]]&lt;br /&gt;
Die Fresken im Chorraum werden dem himmlischen Wirken Mariens gewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[Chor (Architektur)|Chorgewölbe]] ist Maria als Fürbitterin für Hartberg mit einer Ansicht der Stadt am unteren Rand dargestellt. Maria verweist dabei nicht nur auf die Stadt, sondern auch auf die Gottes- und [[Nächstenliebe]] der darin wohnenden Menschen, als deren Zeichen der Engel eine [[Schale (Gefäß)|Schale]] mit brennenden [[Herz]]en empor trägt. Während Gott der Vater die Hand segnend erhebt, streckt [[Christus]] Maria die linke Hand entgegen. Gleichzeitig gießt ein Engel ein [[Füllhorn]] mit [[Ähre]]n und [[Traube]]n über der Stadt aus und ein zweiter Engel, ein Schild mit einem [[Marienmonogramm]] in der Hand, wendet sich gegen die am unteren Rand erscheinenden Plagen. Diese Plagen sind [[Krieg]] und [[Türkenkriege|Türkenbedrohung]] ([[Turban]] und Stab mit [[Mondsichel]]), aber auch [[Hungersnot]] und [[Seuche]]n (am Boden liegende Gestalten, von denen sich der Hungernde selbst in den Unterarm beißt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Chorraum wird Maria als Helferin und Fürbitterin in allen Nöten gezeigt (Nordseite: [[Feuer]] und [[Hagel]], Südseite: [[Hochwasser]] und [[Erdbeben]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Langhaus ===&lt;br /&gt;
Im [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] werden markante Stationen des irdischen Lebens Mariens dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Maria Geburt:&amp;#039;&amp;#039; Ihr Vater Joachim hält die neugeborene Maria in seinen Händen. Ihr Kopf wird von einem Lichtstrahl und einem Kranz aus Sternen umleuchtet. Dahinter ruht ihre Mutter Anna, begleitet von einer [[Hebamme]] im [[Wochenbett]], während darüber ein [[Putto]] das Marienmonogramm emporhält.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tempelgang Mariens:&amp;#039;&amp;#039; Im [[Zwickel (Architektur)|Zwickel]] über der Pestkapelle findet sich die Darstellung des Tempelgang Mariens. Maria schreitet als dreijähriges Kind die Treppe zum [[Tempel]] empor, wo der [[Hohepriester]] sie erwartet.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vermählung Marias:&amp;#039;&amp;#039; Im großen Deckenbild im Langhausgewölbe reichen sich Maria und Josef die Hände, Zwischen ihnen steht der Hohepriester und segnet den Bund. An der linken Seite verfolgen zwei Männer und drei Frauen das Geschehen. Die vorderste der Frauen hält einen Korb mit der [[Tauben|Taube]] in der Hand, die bei der Erwählung des Josef als Bräutigam erschienen war. Der weißhaarige bärtige Mann und die Frau daneben stellen wahrscheinlich die [[Verwandtschaftsbeziehung#Eltern|Eltern]] Marias dar. Hinter einem herabfallenden Teppich an der rechten Seite sitzt ein bärtiger Mann, der mit leicht dem Geschehen zugeneigtem Haupt in der [[Bibel]] liest. Zwei weitere Gestalten, ein junger und ein alter Mann im dahinterliegenden Raum, ergänzen die [[Vermählung]]sszene.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Maria Verkündigung:&amp;#039;&amp;#039; Die Verkündigung des [[Gabriel (Erzengel)|Erzengels Gabriel]] an Maria wird an der Südseite der [[Orgelempore]] dargestellt.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Maria Heimsuchung&amp;#039;&amp;#039;, also die Begegnung der schwangeren Maria mit der schwangeren [[Elisabet]]h findet sich an der Nordseite der Orgelempore. Hinter den Frauen stehen ihre Männer [[Josef von Nazaret|Josef]] und [[Zacharias (Vater des Johannes)|Zacharias]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Traum des Josef:&amp;#039;&amp;#039;, Im [[Traum]] wurde [[Josef von Nazaret|Josef]] vom Engel aufgetragen, Maria nicht zu verlassen (Südseite unter der Orgelempore).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Flucht aus Ägypten:&amp;#039;&amp;#039;, An der Nordseite unter der Orgelempore. Die [[Heilige Familie]] bei einer Rast bei einem schützenden Felsen. Das Christuskind sitzt auf dem Schoß Mariens und spielt mit Josef.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tod Mariens&amp;#039;&amp;#039;, an der Westwand über der Orgelempore.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Himmelfahrt der Gottesmutter:&amp;#039;&amp;#039; Im großen Deckenbild im Langhausgewölbe und über der Orgelempore ist in einer Landschaft mit [[Fels]]en, [[Pinie]]n und [[Palme]]n die [[Himmelfahrt]] Mariens dargestellt. Rund um den leeren [[Sarkophag]] gruppieren sich die [[Apostel]] so, dass sie ein nach oben weisendes Dreieck bilden. An der Spitze, die auch die Bildmitte ist, sitzt Maria auf einer Wolke und wird von Engeln zu Jesus mit ausgebreiteten Arme emporgetragen. Ein Engel hinter ihm hält das Kreuz als Zeichen des Sieges über den [[Tod]]. Das Fresko ist am rechten unteren Rand signiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pestkapelle ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria-Lebing 0295a.JPG|mini|hochkant|Der zürnende Jesus von seiner Mutter Maria besänftigt und zurückgehalten]]&lt;br /&gt;
An der Ostwand der Pestkapelle ist in einer seltenen Darstellung zu sehen, wie der [[Zorn|zürnende]] Christus von seiner Mutter Maria besänftigt und zurückgehalten wird, das [[Blitzbündel]] des Unheils vollends auf die als gläserne Kugel erscheinende Welt zu schleudern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Deckenfresko erscheint auf Fürbitte der Heiligen ein Engel als Abgesandter mit einem ebensolchen Blitzbündel, das er nun aktiv auf den auf der Erde wütenden [[Sensenmann]] schleudert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johannes-Nepomuk-Kapelle ===&lt;br /&gt;
Mölk hat auch hier das Kapellenthema aufgegriffen, das Deckenfresko zeigt den Tod des heiligen [[Johannes Nepomuk|Johannes]] in der [[Moldau (Fluss)|Moldau]] und das [[Wunder]] seiner Auffindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außenfassade ===&lt;br /&gt;
An der Außenseite zeigt ein Ovalmedaillon über dem Kirchenportal Maria als [[Immakulata]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glocken ==&lt;br /&gt;
Von 1765 an erklangen im achteckigen [[Kirchturm|Turm]] fünf [[Glocke]]n, ab 1953 zwei (Unbefleckte Empfängnis, Hl. Josef), und seit 1983 eine dritte Glocke (Johannes Paul II).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Renovierungen ==&lt;br /&gt;
* Außenrenovierungen: 1841, 1867, 1956&lt;br /&gt;
* Innenrenovierungen: 1962–1964, Letzte [[Sanierung (Bauwesen)|Sanierung]] 1987–1988&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagen ==&lt;br /&gt;
{{Zitat|Im Jahr 1532 stürmten Türken in die damals noch gotische Kirche und wollten sie plündern. Sie griffen auch nach der Gnadenstatue. Da wurden Blick und Gebärde der Madonna so zürnend, dass die wilden Gesellen in Schrecken und Angst aus der Kirche jagten.|Autor=nach J. Freismuth}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Im Jahr 1704 brachen Kuruzzen in die Kirche ein, zertrümmerten die Türen und wollten die Gnadenstatue vom Altar zerren. In diesem Augenblick neigte sich die Madonna gegen die Frevler. Sie waren sprachlos und verließen mit wildem Geschrei das Gotteshaus. Die Wallfahrtskirche blieb dadurch verschont, das Benefiziatenhaus wurde aber niedergebrannt.|Autor=nach F. Hausman)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=47.269824|EW=15.967011|dim=50|type=building|region=AT-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hartberg, Maria Lebing}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Hartberg|Maria Lebing]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mariä-Himmelfahrt-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Benefiziat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wallfahrtskirche in der Diözese Graz-Seckau|Lebing]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Hartberg|Hartberg, Lebing]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockisierte Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hallenkirche in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Steiermark)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barocke Kanzel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sonstige Seelsorgestelle in der Diözese Graz-Seckau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1409]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dmicha</name></author>
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