<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Maria_Langegg</id>
	<title>Maria Langegg - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Maria_Langegg"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Maria_Langegg&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T16:23:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Maria_Langegg&amp;diff=2583778&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Morgenröte: +bild</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Maria_Langegg&amp;diff=2583778&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-06T07:44:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+bild&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeindeteil in Österreich&lt;br /&gt;
|Name                    = Maria Langegg&lt;br /&gt;
|Kennzeichnung           = [[Dorf]]&lt;br /&gt;
|Bundesland              = Niederösterreich&lt;br /&gt;
|NUTS                    = AT124&lt;br /&gt;
|Bezirk                  = Krems&lt;br /&gt;
|Kfz                     = KR&lt;br /&gt;
|Gemeinde                = [[Bergern im Dunkelsteinerwald]]&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl        = 31303&lt;br /&gt;
|Gerichtsbezirk          = Krems an der Donau&lt;br /&gt;
|Katastralgemeinde       = Maria Langegg&lt;br /&gt;
|Katastralgemeindenummer = 12161&lt;br /&gt;
|Ortschaft               = Maria Langegg&lt;br /&gt;
|Ortschaftskennziffer    = 04150&lt;br /&gt;
|Zählsprengel            = [[Geyersberg (Gemeinde Bergern im Dunkelsteinerwald)|Geyersberg]]&lt;br /&gt;
|ZS-Kennziffer           = 000&lt;br /&gt;
|Breitengrad             = 48/19/20/N&lt;br /&gt;
|Längengrad              = 15/27/07/E&lt;br /&gt;
|Höhe                    =  |Höhe-ANM = interpol. STAT&lt;br /&gt;
|Fläche                  = 2.06&lt;br /&gt;
|Dim                     =  |Dim-ANM= SW-O&lt;br /&gt;
|Einwohner               = &lt;br /&gt;
|Stand                   = &lt;br /&gt;
|Gebäude                 = 31&lt;br /&gt;
|Adr-Stand               = 2001&lt;br /&gt;
|PLZ                     = &lt;br /&gt;
|PLZ-Ort                 = &lt;br /&gt;
|Vorwahl                 = &lt;br /&gt;
|Bild1                   = Maria Langegg - Ortsansicht.JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung1       = Südostansicht von Maria Langegg mit dem ehemaligen Kloster&lt;br /&gt;
|Anmerkungen             = &lt;br /&gt;
|Quellen                 = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maria Langegg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Dorf]] und [[Wallfahrtsort]] in der gleichnamigen [[Katastralgemeinde#Österreich|Katastralgemeinde]] der niederösterreichischen Gemeinde [[Bergern im Dunkelsteinerwald]] mit {{EWZ|AT Ortschaft|04150}}&amp;amp;nbsp;Einwohnern.{{EWR|AT Ortschaft|QUELLE}} Es liegt südwestlich der Stadt [[Mautern an der Donau]] auf einer Anhöhe ({{Höhe|510|AT|link=true}}) im [[Dunkelsteinerwald]]. Die Katastralgemeinde Maria Langegg hat eine Fläche von 206,05&amp;amp;nbsp;[[Hektar]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{StatistikAustria Ortsverzeichnis|bundesland=3|seite=163}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria Langegg - Klosteranlage.JPG|mini|Bildmitte die Kirche mit der markanten Turmfassade, links die sogenannte Ursprungskapelle (ehemaliger Chor der Vorgängerkirche) und rechts der Nordtrakt des ehemaligen Klosters.]]&lt;br /&gt;
Der frühneuzeitliche Kirchenort in [[Fürsterzbistum Salzburg|fürsterzbischöflich-salzburgerischem Besitz]] scheint urkundlich 1429 als „Langegg“ auf und wird seit dem 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert als „Maria Langegg“ bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DH&amp;quot;&amp;gt;[[Bundesdenkmalamt]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich, südlich der Donau&amp;#039;&amp;#039;, Teil&amp;amp;nbsp;2. Verlag Berger, Horn/Wien 2003, S.&amp;amp;nbsp;1324f, ISBN 3-85028-365-8&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur 16./17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundertwende erfolgte eine Stiftung und Errichtung einer Kapelle durch Matthäus Häring, Besitzer des sogenannten Langegger-Hofs und Salzburger Hofmeister der Herrschaften [[Rossatz-Arnsdorf|Arnsdorf]], [[Wölbling]] sowie [[Traismauer]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ML&amp;quot;&amp;gt;G. Rennhofer: &amp;#039;&amp;#039;Maria Langegg&amp;#039;&amp;#039;; Verlag Kellner, Korneuburg&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem sich der Wallfahrtszustrom vergrößert hatte, wurde um 1620/23 ein [[Pfründe|Benefizium]] (Filiale von [[Rossatz-Arnsdorf|Hofarnsdorf]]) eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DH&amp;quot; /&amp;gt; 1645 berief Nikolaus Schober Hartenbach, Besitzer von Langegg, nach Empfehlung von [[Ferdinand III. (HRR)|Kaiser Ferdinand&amp;amp;nbsp;III.]] und dem [[Bistum Passau|Passauer Bischof]] die [[Serviten]] nach Langegg. 1647 wurde das Benefizium in einem Stiftbrief der Tiroler Provinz des Ordens übertragen, und man begann mit dem Bau einer Kirche und des Klosters. Der Westflügel wurde 1654, der Nordtrakt 1682 und der Südtrakt 1733 fertiggestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ML&amp;quot; /&amp;gt; Von 1765 bis 1773 erfolgte der Neubau der Kirche in Nord-Süd-Richtung nach Plänen von Johann Michael Ehmann (1723–1768), wobei die ursprüngliche Kirche in Ost-West-Richtung bis auf den [[Chor (Architektur)|Chorraum]] (heutige Ursprungskapelle) abgetragen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DH&amp;quot; /&amp;gt; Im Zuge der [[Josephinismus|Josephinischen Reformen]] wurde 1783 Maria Langegg eine eigenständige Pfarre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut &amp;#039;&amp;#039;[[Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft|Adressbuch von Österreich]]&amp;#039;&amp;#039; waren im Jahr 1938 in Langegg ein Bäcker, drei [[Devotionalie]]nhändler, ein Fleischer, vier Gastwirte, ein Gemischtwarenhändler, eine Hebamme und ein Tischler ansässig.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft]]&amp;#039;&amp;#039;, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12.&amp;amp;nbsp;Ausgabe, Wien 1938 [https://www.findbuch.at/tl_files/data/adressbuecher/1938_bsoe_oe_ab/40__Niederoesterreich_Gemeinden_L.pdf PDF], S.&amp;amp;nbsp;333&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1963 errichtete man in der Ursprungskapelle ein Denkmal für die gefallenen und ermordeten Priester des Ersten und Zweiten Weltkrieges. Vermutlich nach einem Blitzschlag brannte am 5. April 1966 der Kirchturm ab, es entstand großer Schaden. Der Brand konnte aber auf den Turm begrenzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.feuerwehr-krems.at/ShowArtikel.asp?Artikel=8480 Turmbrand 1966: Archiv der Freiwilligen Feuerwehr Krems-Stadt]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei stürzte eine Glocke ein Stück ab (sie ist in der Kirche zu besichtigen) und musste ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 gaben die Serviten das Kloster auf und übergaben die Pfarre der Diözese.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ML&amp;quot; /&amp;gt; Ab 1980 war im Klostergebäude eine Schule der [[Congregatio Jesu|Englischen Fräulein]] eingerichtet, und seit 1993 ist die [[Gemeinschaft der Seligpreisungen]] im Kloster ansässig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DH&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Wallfahrtskirche Maria Langegg}}&lt;br /&gt;
Die Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Geburt ist ein spät[[barock]]er längszentraler Bau mit einer stattlichen Nordturmfassade. Westseitig schließt an die Kirche die rechteckige Vierflügelanlage des ehemaligen Servitenklosters an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DH&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Innere ist mit reichen Wandmalereien versehen, die von [[Josef Adam Mölk]] und seinen Mitarbeitern stammen. Aus Kostengründen wurden der Hochaltar, ein Werk von [[Andreas Rudroff]] aus dem Jahr 1789, und die sechs Seitenaltäre mit gemalten Altaraufbauten ausgeführt. Die Hängekanzel mit spätbarockem Dekor am linken Mittelpfeiler des Langhauses wurde um 1773/74 vom St.&amp;amp;nbsp;Pöltner Bildhauer Andreas Gruber angefertigt. Die Orgel ist ein Werk von [[Stephan Helmich]] aus dem Jahr 1781/82 und wurde im Jahr 2000 umfassend restauriert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DH&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wallfahrtsmuseum ==&lt;br /&gt;
Im Zuge des EU-Förderprogramms &amp;#039;&amp;#039;[[LEADER+]]&amp;#039;&amp;#039; wurde ab 2006 in Maria Langegg ein Wallfahrtsmuseum eingerichtet&amp;lt;ref&amp;gt;[http://archiv.leader-austria.at/regions/weltkulturerbewachau/de_033.html LEADER+ Österreich: &amp;#039;&amp;#039;Wallfahrtsmuseum Maria Langegg – Umsetzung&amp;#039;&amp;#039;]; abgerufen am 1. April 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; und 2008 eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.maria-langegg.kirche.at/img/presse/presseinformation.pdf Maria Langegg: &amp;#039;&amp;#039;5. September 2008: Maria Langegg – eröffnet sein neues Wallfahrtsmuseum&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 27&amp;amp;nbsp;kB); abgerufen am 1. April 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Museumsangebot umfasst einen „Outdoor-Themenweg“, bei dem auf einem rund zwei Kilometer langen Weg rund um das Kloster mittels Glasstelen Informationen über die Geschichte von Maria Langegg präsentiert werden, und einen „Indoor-Themenweg“. Dieser bietet auf zehn Schautafeln einen Überblick über die Wallfahrt in Niederösterreich und stellt Wallfahrtsziele vor. Weiters können [[Votivbild]]er der Barockzeit, die original erhaltene Bibliothek der Serviten und die Schatzkammer besichtigt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.museumskonzepte.at/t3/index.php?id=64 Büro für Museumskonzepte: &amp;#039;&amp;#039;Wallfahrtsmuseum Maria Langegg&amp;#039;&amp;#039;]; abgerufen am 1. April 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Haselböck]] (1939–2024), Organist und Musikpädagoge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=wboAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA290-IA2&amp;amp;dq=Matth%C3%A4us+H%C3%A4ring+Langegg&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=tuFoT5e5FofSsgaPm7DhBw&amp;amp;ved=0CEQQ6AEwBA#v=onepage&amp;amp;q=Matth%C3%A4us%20H%C3%A4ring%20Langegg&amp;amp;f=false Topographie des Erzherzogthums Oesterreich, XV.&amp;amp;nbsp;Band, Wien 1836.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Maria Langegg}}&lt;br /&gt;
* [http://maria-langegg.kirche.at/de/html/1/0.html Maria Langegg]&lt;br /&gt;
* {{Nömuseum|o|1873}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindegliederung von Bergern im Dunkelsteinerwald}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Bezirk Krems]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katastralgemeinde im Bezirk Krems]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholischer Wallfahrtsort in Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergern im Dunkelsteinerwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Servitenkloster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Morgenröte</name></author>
	</entry>
</feed>