<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Maria_Klingenheben-von_Tiling</id>
	<title>Maria Klingenheben-von Tiling - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Maria_Klingenheben-von_Tiling"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Maria_Klingenheben-von_Tiling&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-21T19:51:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Maria_Klingenheben-von_Tiling&amp;diff=1269347&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ThaesOfereode: /* Werke (Auswahl) */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Maria_Klingenheben-von_Tiling&amp;diff=1269347&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-03-31T14:35:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werke (Auswahl)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maria Klingenheben-von Tiling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* {{JULGREGDATUM|13|2|1886|Link=1}}&amp;lt;ref&amp;gt;Eintrag im {{Webarchiv |url=http://www.lvva-raduraksti.lv/de.html |text=Taufregister der Gemeinde Bickern |wayback=20191029192120 |archiv-bot=2022-12-11 17:42:40 InternetArchiveBot}} (lettisch: Biķernieki)&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Biķernieki (Riga)|Bickern]] bei [[Riga]], [[Gouvernement Livland]], [[Russisches Kaiserreich]]; † [[11. November]] [[1974]] in [[Hamburg]]) war die erste deutsche [[Afrikanistik|Afrikanistin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Die Familie von Tiling gehörte zur Gruppe der [[Deutschbalten]], ihre Vorfahren hatten seit Mitte des 18. Jahrhunderts im [[Baltikum]] gelebt. Ihre Eltern waren der [[Protestantismus|evangelische]] Pfarrer, Oberlehrer und spätere Domprediger Wilhelm von Tiling und dessen Ehefrau Maria Kupffer. Das Ehepaar hatte insgesamt zwölf Kinder (acht Töchter und vier Söhne). Ihre älteste Schwester war die Religionspädagogin [[Magdalene von Tiling]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1888 siedelte die Familie ins Deutsche Reich über. Infolge der Maßnahmen zur sog. [[Russifizierung]] unter Zar [[Alexander III. (Russland)|Alexander III.]] hatte sich der Vater zunehmend wegen seiner vielfältigen kirchlichen und schulischen Aktivitäten bedroht gesehen und um die Zukunft seiner Kinder gefürchtet. Wilhelm von Tiling bekam zuerst eine Anstellung in [[Travemünde]], jedoch wechselte er noch im gleichen Jahr in die Gemeinde von [[Leopoldshall]] in Anhalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium von Französisch, Geschichte und Germanistik arbeitete Maria von Tiling für kurze Zeit als Oberlehrerin im von Deutschland [[Kurland#Kurland in und nach den beiden Weltkriegen|besetzten Kurland]]. Bereits September 1916 wurde sie [[wissenschaftlicher Hilfsarbeiter|wissenschaftliche Hilfsarbeiterin]] am [[Hamburgisches Kolonialinstitut|Kolonialinstitut in Hamburg]], obgleich die Adlige sich nie mit den Sprachen [[Deutsche Kolonien|deutscher Kolonien]] befasst hatte. Bereits nach einem Jahr hielt sie ein Seminar über [[Swahili (Sprache)|Swahili]], gefolgt von Sprachkursen für [[ostkuschitische Sprachen]] sowie [[Bantusprachen]]. Nach Auflösung des Kolonialinstituts erhielt sie eine Anstellung am Seminar für Afrikanische und Südseesprachen an der 1919 gegründeten [[Universität Hamburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 38 Jahren promovierte sie mit der Dissertation &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Kenntnis des Somali&amp;#039;&amp;#039;, einer phonologischen Studie und Analyse von Texten der nördlichen [[Somali (Sprache)|Somali]]-Sprache. Neben Lehre und Forschung war die Afrikanistin noch publizistisch tätig. Ihre beiden Veröffentlichungen über das &amp;#039;&amp;#039;Jabárti&amp;#039;&amp;#039;, sind noch heute wichtige Quellen zu diesem Somali-Dialekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maria von Tiling heiratete 1927 den Semitisten und Afrikanisten [[August Klingenheben]]. Als er 1930 auf einen Lehrstuhl berufen wurde, folgte sie ihm nach Leipzig und gab ihre eigene Universitätslaufbahn auf. Sechs Jahre später kehrte die Familie nach Hamburg zurück. Maria Klingenheben-von Tiling widmete sich dem Haushalt und der Erziehung ihrer Tochter. Ab und an begleitete sie ihren Mann in verschiedene Länder Afrikas und des Orients.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Emeritierung ihres Mannes lebten beide zurückgezogen in Hamburg, forschten jedoch weiter rege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Sprache der Jabárti, mit besonderer Berücksichtigung der Verwandtschaft von Jabárti und Somali&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Eingeborenen-Sprachen&amp;#039;&amp;#039;. Band 12, 1921/1922, S. 17–52, S. 97–162&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jabárti Texte&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Eingeborenen-Sprachen&amp;#039;&amp;#039;. Band 15, 1924/1925, S. 50–64, S. 139–158&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Somali-Lieder&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Eingeborenen-Sprachen&amp;#039;&amp;#039;. Band 27, 1926/1927, S. 295–304&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ernst Dammann: &amp;#039;&amp;#039;Maria Klingenheben †&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Afrika und Übersee&amp;#039;&amp;#039;. Band 58, 1974/1975, S. 81–82&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629034941/http://www.bautz.de/bbkl/k/klingenheben_v_tiling_m.shtml|band=26|spalten=774-776|autor=Horst Kalthoff|artikel=Klingenheben-von Tiling, Maria}}&lt;br /&gt;
* Rainer M. Voigt: &amp;#039;&amp;#039;In Memoriam Maria Klingenheben-von Tiling&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Africana Marburgensia&amp;#039;&amp;#039;. Band 81, 1975, S. 68–71&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1055200231|LCCN=no2010089217|VIAF=309673162}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Klingenhebenvontiling, Maria}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Afrikanist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russischer Emigrant in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch-Balte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Klingenheben-von Tiling, Maria&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Tiling, Maria von (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Afrikanistin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Februar 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Biķernieki (Riga)|Bickern]] bei [[Riga]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. November 1974&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ThaesOfereode</name></author>
	</entry>
</feed>