<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Maria_Julitta_Ritz</id>
	<title>Maria Julitta Ritz - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Maria_Julitta_Ritz"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Maria_Julitta_Ritz&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T06:51:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Maria_Julitta_Ritz&amp;diff=2062876&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Maria_Julitta_Ritz&amp;diff=2062876&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-22T08:54:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maria Julitta Ritz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, [[Kongregation der Schwestern des Erlösers|C.S.R.]] (* [[24. September]] [[1882]] in [[Uissigheim]] bei [[Tauberbischofsheim]], [[Regierungsbezirk Nordbaden|Nordbaden]]; † [[13. November]] [[1966]] in [[Würzburg]]), bürgerlicher Name &amp;#039;&amp;#039;Theresia Eleonore Ritz&amp;#039;&amp;#039;, war eine [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] [[Ordensschwester]] in der [[Kongregation (Ordensgemeinschaft)|Kongregation]] der Erlöserschwestern, Lehrerin und [[Christliche Mystik|Mystikerin]]. Ihr [[Seligsprechung]]sprozess ist eingeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Theresia Eleonore Ritz wurde 1882 als Tochter von Alois Ritz und Eva Maria Bär, in einer Bauernfamilie mit zehn Kindern geboren. Als sie dreizehn Jahre alt war, übersiedelten die Eltern nach [[Veitshöchheim]]. Am 13. Mai 1901 trat sie als Kandidatin in die Kongregation der Erlöserschwestern in Würzburg ein. Zunächst besuchte sie dort die ordensinterne Schule, dann von 1902 bis 1905 das Lehrerinnenseminar in [[Aschaffenburg]]. Nach dem Staatsexamen folgte 1905 die Einkleidung und Aufnahme ins [[Noviziat]] mit dem Ordensnamen Maria Julitta. Die [[Profess]] legte sie am 6. Oktober 1906 ab. Erst wirkte sie an verschiedenen [[Volksschule]]n, ab Oktober 1910 an der ordenseigenen Schule im Mutterhaus in Würzburg. Unter dem Druck der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] musste diese Schule 1940 schließen. Sr. Julitta arbeitete nun an der Pforte. Am 16. März 1945 wurde beim Bombardement auf Würzburg der Klosterkomplex völlig zerstört und die Schwestern siedelten nach [[Heidenfeld]] über. Nach dem Wiederaufbau des Mutterhauses arbeitete Sr. Julita bis zu ihrem Tod weiter an der Pforte. In der Nachkriegszeit rief sie einen karitativen Paketdienst ins Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrem Dienst erwies sie sich auch als spirituelle Ratgeberin, auch auf brieflichem Wege. Mit mehreren Theologieprofessoren stand sie in Verbindung, zum Beispiel mit dem [[Religionspsychologie|Religionspsychologen]] [[Alois Mager]] [[Benediktiner|OSB]]. Bereits ab 1924 zeichnete sie auf Anraten ihres [[Spiritual]]s Konrad Hock (1868–1935) ihre geistliche Entwicklung auf. Diese Aufzeichnungen setzte sie von 1935 bis zu ihrem Tode in einer Art &amp;#039;&amp;#039;geistlicher Autobiographie&amp;#039;&amp;#039; fort. Julittas Schriften sind (zum Teil nur noch in Kopie) erhalten und werden im &amp;#039;&amp;#039;Julitta-Archiv&amp;#039;&amp;#039; in Würzburg gesammelt und veröffentlicht; zu Lebzeiten wurde nichts gedruckt, was nicht auch in ihrer Intention lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merkmale ihrer Spiritualität sind eine tiefe Innerlichkeit und festes Gottvertrauen. Ironischerweise führte gerade ihr mystisch geprägtes Gebetsleben dazu, dass sie nicht mehr als Lehrerin oder in höheren Ordensämtern tätig werden durfte. Das damals vielgelesene Buch des Spirituals Hock &amp;#039;&amp;#039;Die Übung der Vergegenwärtigung Gottes&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ghocksj.de/wandel-hock.html Konrad Hock: Kurze Anleitung zum Erlernen des Wandels in der Gegenwart Gottes.] Online-Fassung einer Kleinschrift (Leutesdorf 1925), die die Grundzüge von Hocks Lehre skizziert.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde der &amp;#039;&amp;#039;falschen Mystik&amp;#039;&amp;#039; verdächtigt und der Pfarrer und Schwesternseelsorger selbst in Rom wegen &amp;#039;&amp;#039;Unregelmäßigkeiten im Umgang mit den Frauen&amp;#039;&amp;#039; fälschlich denunziert, was zu einer [[Apostolischer Visitator|&amp;#039;&amp;#039;Apostolischen Visitation&amp;#039;&amp;#039;]] 1928–1936 bei den Schwestern führte. Zwar wurde Hock vom [[Dikasterium für die Glaubenslehre|Heiligen Offizium]] gänzlich freigesprochen, trotzdem durften Schwestern, die ihn zum [[Beichtvater]] gehabt hatten, keine wichtigen Funktionen mehr ausüben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://langzeitarchivierung.bib-bvb.de/wayback/20131211090255/http://www.ahf-muenchen.de/Tagungsberichte/Berichte/pdf/2010/042-10.pdf Notiz über den Vortrag von Erik Soder von Güldenstubbe: Konrad Hock, der erste Spiritual der Erlöserschwestern in Würzburg – Notizen zu seinem Leben und seinen geistlichen Schriften] (PDF; 75&amp;amp;nbsp;kB) beim &amp;#039;&amp;#039;Arbeitskreis Ordensgeschichte 19./20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, Zehnte wissenschaftliche Fachtagung am Institut für Theologie und Geschichte religiöser Gemeinschaften der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar, 5. bis. 7. Februar 2010, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ritz starb am 13. November 1966 und wurde auf dem [[Hauptfriedhof Würzburg]] beigesetzt. Am 21. Mai 1983 wurden die Gebeine exhumiert, auf ihre Echtheit untersucht und anschließend in der Mutterhauskirche der Erlöserschwestern in Würzburg beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Bischof]] von [[Bistum Würzburg|Würzburg]], [[Paul-Werner Scheele]], setzte sich in Wort und Schrift für die Verehrung der Ordensschwester ein und initiierte 1982 den Prozess zur Seligsprechung. [[Postulator]] für den Seligsprechungsprozess war in Rom [[Zygmunt Zimowski]] (bis 2002), ihm folgte Krysztof Nykiel. In Deutschland ist (in der Nachfolge von Ildefons Dietz) seit 1993 [[Heribert Niederschlag]] mit dem Amt des Postulators betraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2011 wurde ein Dekret des Papstes über die Bestätigung des &amp;#039;&amp;#039;heroischen Tugendgrades&amp;#039;&amp;#039; von Maria Julitta veröffentlicht; dies gilt als Etappe auf dem Weg zur Seligsprechung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.archivioradiovaticana.va/storico/2011/12/19/bald_neue_heilige_und_selige/ted-547610 Meldung von Radio Vatikan am 19. Dezember 2011]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* Maria Julitta Ritz: &amp;#039;&amp;#039;Meine geistliche Entwicklung. Aufzeichnungen aus dem Jahr 1924.&amp;#039;&amp;#039; Echter, Würzburg 1993. ISBN 3-429-01558-8&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unsere Mitte.&amp;#039;&amp;#039; Echter, Würzburg 1991. ISBN 3-429-01406-9&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unser Heil.&amp;#039;&amp;#039; Echter, Würzburg 1990. ISBN 3-429-01287-2&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unser Weg.&amp;#039;&amp;#039; Echter, Würzburg 1989. ISBN 3-429-01227-9&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unsere Mutter.&amp;#039;&amp;#039; Echter, Würzburg 1987. ISBN 3-429-01115-9&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unser Gebet.&amp;#039;&amp;#039; Echter, Würzburg 1986. ISBN 3-429-01040-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BBKL | url=http://www.bautz.de/bbkl/r/ritz_m_j.shtml|archiveurl=https://web.archive.org/web/20081205073735/http://www.bautz.de/bbkl/r/ritz_m_j.shtml |archivedate=2008-12-05 |autor=[[Erik Soder von Güldenstubbe]]|artikel=Ritz, Julitta|band=8|spalten=417-420}}&lt;br /&gt;
* Konrad Hock: &amp;#039;&amp;#039;Die Übung der Vergegenwärtigung Gottes. Ein Büchlein für Seelen, die nach Vollkommenheit streben.&amp;#039;&amp;#039; Rauch, Würzburg 1920 (9. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Andreas M. Back: &amp;#039;&amp;#039;Schwester Maria Julitta, ihr geistliches Vermächtnis.&amp;#039;&amp;#039; Hartdruck, Volkach 1970&lt;br /&gt;
* Günter Beaugrand (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die neuen Heiligen: Große Christen auf dem Weg zur Heiligkeit oder Seligsprechung.&amp;#039;&amp;#039; Pattloch, Augsburg 1991, ISBN 3-629-00579-9&lt;br /&gt;
* Barbara Schraut: &amp;#039;&amp;#039;Eine Mystikerin des 20. Jahrhunderts? Dreifaltigkeits- und Marienmystik der Schwester Maria Julitta Ritz.&amp;#039;&amp;#039; In: Würzburger Diözesangeschichtsblätter 1992 (Bd. 54) S. 409–436.&lt;br /&gt;
* Paul-Werner Scheele: &amp;#039;&amp;#039;Die besten Beziehungen. Schwester Maria Julittas Weg und Weisung.&amp;#039;&amp;#039; Echter, Würzburg 1992. ISBN 3-429-01453-0&lt;br /&gt;
* Paul-Werner Scheele: &amp;#039;&amp;#039;Glaubenserkenntnis mit Hilfe spiritueller Erfahrung: das Zeugnis der Schwester Maria Julitta Ritz CSR.&amp;#039;&amp;#039; In: Armin Kreiner; Perry Schmidt-Leukel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Religiöse Erfahrung und theologische Reflexion: Festschrift für [[Heinrich Döring]].&amp;#039;&amp;#039; Bonifatius, Paderborn 1993. ISBN 3-87088-772-9&lt;br /&gt;
* Paul-Werner Scheele: &amp;#039;&amp;#039;Unsere Schwester. Beiträge über das Leben und Wirken der Schwester Maria Julitta Ritz CSR.&amp;#039;&amp;#039; Echter, Würzburg 1995. ISBN 3-429-01690-8&lt;br /&gt;
* Paul-Werner Scheele: &amp;#039;&amp;#039;Schwester Maria Julitta Ritz. Maria und Martha zugleich.&amp;#039;&amp;#039; Echter, Würzburg 2017. ISBN 978-3-429-04430-5&lt;br /&gt;
* Armin Strohmeyr: &amp;#039;&amp;#039;Glaubenszeugen der Moderne: die Heiligen und Seligen des 20. und 21. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Patmos, Mannheim 2010. ISBN 978-3-491-72547-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119034697}}&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20080929162135/http://www.erloeserschwestern.de/julitta Gedenkseiten auf der Homepage der Erlöserschwestern mit Bild und Grabstätte]&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20151207112928/http://www.eo-bamberg.de/eob/dcms/sites/bistum/pfarreien/dekanate/forchheim/don_bosco_fh/aktuelles/Tellerrand/bistum_wuerzburg.html?f_action=show&amp;amp;f_newsitem_id=45991 Predigt von Bischof Paul Werner Scheele: Wir brauchen Brückenbauer. Das Glaubenszeugnis der Erlöserschwester M. Julitta Ritz]&lt;br /&gt;
* [https://heilige.bistum-wuerzburg.de/kandidaten/schwester-julitta-ritz/ Homepage des Bistums Würzburg: Schwester Maria Julitta Ritz (1882 bis 1966)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119034697|LCCN=n/93/81147|VIAF=87698832}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ritz, Julitta}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mystiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ordensangehöriger (römisch-katholisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrwürdiger Diener Gottes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1966]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ritz, Maria Julitta&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ritz, Theresia Eleonore; Ritz, Theresia E.; Ritz, Maria J.&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche katholische Ordensfrau und Mystikerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. September 1882&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Uissigheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. November 1966&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Würzburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>