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	<title>Maria Imma Mack - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T03:17:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Maria_Imma_Mack&amp;diff=498501&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ejw0851: /* Ehrungen und Auszeichnungen */</title>
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		<updated>2025-06-09T13:45:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ehrungen und Auszeichnungen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Mariä Himmelfahrt - Möckenlohe 149.jpg|mini|Josefa Mack]]&lt;br /&gt;
Schwester &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maria Imma Mack&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Februar]] [[1924]] als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josefa Mack&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Möckenlohe]] bei [[Eichstätt]]; † [[21. Juni]] [[2006]] in [[München]]) war eine Ordensschwester der [[Arme Schulschwestern von Unserer Lieben Frau|Kongregation der Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau]] in München. Sie versorgte unter dem Decknamen &amp;#039;&amp;#039;Mädi&amp;#039;&amp;#039; heimlich die Häftlinge des [[KZ Dachau]] mit Lebensmitteln, Briefen und liturgischen Gegenständen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Josefa Mack wurde 1940 Kandidatin der Armen Schulschwestern und arbeitete seit 1942 als Helferin im [[Heimerziehung|Kinderheim]] des Ordens in [[Freising]]. 1944 erhält sie erstmals den Auftrag, in der [[Kräutergarten Dachau|Gärtnerei]] des KZ Dachau Pflanzen und Blumen einzukaufen. Sie nahm den erbärmlichen Zustand der Häftlinge dort wahr und motivierte ihre Mitschwestern, Lebensmittel zu sparen, um sie in das KZ einschmuggeln zu können. Wöchentlich fuhr sie von Mai 1944 bis April 1945, im Sommer mit dem Fahrrad, im Winter mit einem Schlitten, den sie zog, zum KZ Dachau und versorgte die Häftlinge unter dem Vorwand des Blumenkaufs mit Nahrungsmitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der junge inhaftierte Priester [[Ferdinand Schönwälder]], der in der Verkaufsstelle arbeitete, bat sie, für die Häftlinge Briefe aus dem Lager zu schmuggeln. Obwohl ihr bewusst war, dass auf das Schmuggeln von Briefen die Todesstrafe stand, sagte sie zu und stellte so den Kontakt der Häftlinge zu ihren Angehörigen und zum Erzbischof von München und Freising Kardinal [[Michael von Faulhaber]] her. Schönwälder bat sie schließlich, bei der geplanten geheimen [[Priesterweihe]] des inhaftierten Diakons [[Karl Leisner]] durch den Mithäftling Bischof [[Gabriel Piguet]] von [[Clermont-Ferrand]] behilflich zu sein. Sie schmuggelte daraufhin [[Liturgie|liturgische]] Gegenstände wie [[Hostie]]n, [[Messwein]], Kerzen, Öle und Gewänder in das KZ Dachau ein. Es war die einzige Weihe eines katholischen Priesters in einem NS-Konzentrationslager. [[Papst]] [[Johannes Paul II.]] hat Leisner 1996 bei seinem Deutschlandbesuch in Berlin seliggesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 trat sie ins [[Noviziat]] der [[Arme Schulschwestern von Unserer Lieben Frau|Kongregation der Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau]] in München ein und nahm den [[Ordensname]]n Maria Imma an. Ihre [[Profess]] legte sie ein Jahr später ab. 1951 bestand sie ihre [[Meister]]prüfung zur Damenschneiderin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Lebenserinnerungen, vor allem an die Zeit der [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen Herrschaft]], veröffentlichte sie 1989 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Warum ich Azaleen liebe&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Josefa Maria Imma Mack |Titel=Warum ich Azaleen liebe |Auflage=1. Auflage |Verlag=eos-Verlag |Ort=Ottilien |Datum=1989 |ISBN=978-3-88096-750-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Schwester Maria starb im Alter von 82 Jahren in ihrem Kloster in München und wurde auf dem [[Ostfriedhof (München)|Münchner Ostfriedhof]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Gedenken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel für Schwester Imma Mack in Möckenlohe-03.jpg|mini|Gedenktafel in Möckenlohe]]&lt;br /&gt;
2001 erhielt Josefa Maria Imma Mack die Auszeichnung der Stadt München &amp;#039;&amp;#039;[[München leuchtet]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich unter den von ihr versorgten Häftlingen auch viele Franzosen befanden, wurde sie am 19. Dezember 2004 als Ritterin „femme chevalier“ in die französische [[Ehrenlegion]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 wurde Schwester Josefa Maria Imma mit dem [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz I. Klasse]] ausgezeichnet. Außerdem wurde ihr der päpstliche Ehrenpreis, das Ehrenkreuz [[Pro Ecclesia et Pontifice]] verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sr. Karolina |url=https://schulschwestern.de/sr-imma-mack-maedi/ |titel=Sr. Imma Mack (Mädi) |werk=Arme Schulschwestern - online |sprache=de-DE |abruf=2021-08-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. Mai 2007 wurde die neue [[Realschule]] in [[Eching (Landkreis Freising)|Eching]] ([[Landkreis Freising]]) nach Imma Mack benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2009 wurde im Münchner Stadtteil [[Au (München)|Au]] der Imma-Mack-Weg (verbindet die Franz-Prüller-Straße mit der Quellenstraße und überquert dabei den [[Auer Mühlbach]]) nach ihr benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{orden|n|2009/07/16|muenchen-strasze-nach-schwester-imma-mack-benannt|München: Straße nach Schwester Imma Mack benannt|}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In ihrem  Heimatdorf Möckenlohe (Gemeinde [[Adelschlag]]) gibt es einen Imma-Mack-Weg&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bayernatlas.de/ |titel=BayernAtlas |abruf=2021-08-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie seit 2024 anlässlich ihres 100. Geburtstages zu ihren Ehren eine Gedenktafel an der Friedhofsmauer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dominik Alberter |url=https://www.donaukurier.de/lokales/landkreis-eichstaett/adelschlag-gedenkt-seiner-grossen-tochter-schwester-imma-mack-15404816 |titel=Adelschlag gedenkt seiner großen Tochter Schwester Imma Mack |hrsg=Donaukurier |datum=2024-02-10 |sprache=de |abruf=2024-03-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gedenkstele des WiderstandsDenkmals am [[Platz der Freiheit (München)]] erinnert seit Juli 2016 an Josefa Mack.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://stadtgeschichte-muenchen.de/sehenswert/d_sehenswert.php?id=5705 |titel=Sehenswürdigkeiten in München - Gedenkstele für Josefa Mack (Platz der Freiheit) |abruf=2023-10-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Freising wurde der Imma-Mack-Platz nach ihr benannt. In Ingolstadt ist ein Studierendenwohnheim nach ihr benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.ku.de/news/bezahlbarer-wohnraum-studierendenwohnheim-am-ingolstaedter-campus-der-ku-eingeweiht |titel=Studierendenwohnheim am Ingolstädter Campus der KU eingeweiht |hrsg=Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt |datum=2023-05-08 |sprache=de |abruf=2023-05-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Warum ich Azaleen liebe. Erinnerungen an meine Fahrten zur Plantage des Konzentrationslagers Dachau von Mai 1944 bis April 1945&amp;#039;&amp;#039;, EOS-Verlag, St. Ottilien, 11. Auflage 2008, ISBN 978-3-88096-750-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20080112073916/http://www.bautz.de/bbkl/m/mack_i.shtml |band=29|spalten=887-889|autor=Georg Arnold|artikel=Mack, Imma}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{orden|w|m|mack-imma}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|113520522}}&lt;br /&gt;
* [https://soundcloud.com/acn-d/christus-im-kz-glaubenszeugen-in-der-ns-zeit-teil-1-maria-imma-mack Christus im KZ - Glaubenszeugen in der NS-Zeit, Teil 1: Maria „Imma“ Mack] Die Autorin Birgit Kaiser in ihrem Buch „Christus im KZ“ über Maria „Imma“ Mack (Audio)&lt;br /&gt;
* [https://www.kz-gedenkstaette-dachau.de/kurzbiografie-imma-mack/ Kurzbiografie Imma Mack] bei der KZ-Gedenkstätte Dachau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=113520522|LCCN=n/91/56107|VIAF=66749397}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mack, Maria Imma}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arme Schulschwester]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römischer Katholizismus (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Erzbistum München und Freising)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:München in der Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholische Kirche im Deutschen Reich 1933–1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ehrenzeichens Pro Ecclesia et Pontifice]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bayer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1924]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2006]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mack, Maria Imma&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Mack, Josefa (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Ordensschwester&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Februar 1924&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Möckenlohe]] bei Eichstätt&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Juni 2006&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ejw0851</name></author>
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