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	<title>Maria Husemann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T20:29:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Maria_Husemann&amp;diff=2681480&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: https, Links optimiert</title>
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		<updated>2021-02-06T17:01:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;https, Links optimiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maria Husemann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. November]] [[1892]] in [[Elberfeld]]; † [[12. Dezember]] [[1975]] in [[Wuppertal]]) war eine [[Deutschland|deutsche]]  [[Sekretär]]in, die während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstand gegen das NS-Regime]] leistete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
1926 begann Maria Husemann ihre Tätigkeit als Sekretärin in der [[Elberfeld]]er Geschäftsstelle der [[Deutscher Caritasverband|Caritas]]; ihr Chef war Kaplan [[Hans Carls]]. Nach der „[[Machtergreifung]]“ durch die [[Nationalsozialisten]] sorgte sie gemeinsam mit Carls dafür, dass [[Judentum|jüdische]] und [[Halbjude|„halbjüdische“]] Bürger Ausweispapiere und Unterstützung erhielten. Im Büro der Caritas wurden außerdem anti-nazistische Schriften vervielfältigt und verteilt, darunter die Predigten des [[Münster]]aner Bischofs [[Clemens August Graf von Galen|Clemens von Galen]] gegen die [[Nationalsozialistische Rassenhygiene|Euthanasie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1941 wurde das Büro wegen der Verbreitung der Schriften [[Denunziation|denunziert]]. Ein Besucher des Büros, der um Kopien der Schriften gebeten hatte, kam für 18 Monate ins Lager, Maria Husemann wurde verhaftet und zunächst wieder freigelassen. Am 7. November 1941 wurde Hans Carls verhaftet und ins [[KZ Dachau]] gebracht; Maria Husemann versorgte den schwerkranken Kaplan mit Lebensmitteln und Medikamenten und unterstützte weitere Inhaftierte. Regelmäßig fuhr sie nach München, um die aus dem KZ herausgeschmuggelten Berichte Hans Carls’ in Empfang zu nehmen, zu verwahren und an höchste kirchliche und weltliche Kreise weiterzuleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. Dezember 1943 wurde Maria Husemann von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] verhaftet. Zuvor hatte sie, nachdem sie ausgebombt worden war, verräterische Dokumente an eine Bekannte zur Verwahrung übergeben. Bei der geplanten Rückgabe wurden die Unterlagen aus einem Auto gestohlen, der Dieb warf die Papiere jedoch weg. Passanten fanden die Dokumente, und schließlich landeten diese bei den Behörden. Nach ihrer Verurteilung wurde Husemann in das Arbeitslager [[Kraslice|Graslitz]] des [[KZ Flossenbürg]] deportiert, wo sie als [[NS-Zwangsarbeit|Zwangsarbeiterin]] in der Rüstung arbeitete. Im Frühjahr 1945 wurde das KZ geräumt und die Insassen auf einen [[Todesmärsche von KZ-Häftlingen|Todesmarsch]] gebracht, den Maria Husemann gemeinsam mit zwei Jüdinnen, für die sie sich eingesetzt hatte, überlebte. Sie kehrte nach Wuppertal zurück, wo sie zunächst zwei Monate im Krankenhaus verbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1951 arbeitete Maria Husemann gemeinsam mit Hans Carls erneut für die Caritas, die ihr die Silberne Ehrennadel des Verbandes verlieh. Ab 1950 war sie Vorsitzende des von ihr mitbegründeten &amp;#039;&amp;#039;[[Bund der Verfolgten des Naziregimes|Bundes der Verfolgten des Naziregimes]]&amp;#039;&amp;#039; (BVN), 1959 gemeinsam mit [[Johannes Rau]] Mitbegründerin der &amp;#039;&amp;#039;[[Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit]]&amp;#039;&amp;#039; und später deren Geschäftsführerin. 1970 erhielt sie das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz]] 1. Klasse aus der Hand von Rau. Seit 1993 erinnert eine Gedenktafel im [[St.-Anna-Schule (Wuppertal)|Erzbischöflichen St.-Anna-Gymnasium]], wo die Caritas früher ihre Büros hatte, an Maria Husemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mein Widerstandskampf gegen die Verbrechen der Hitler-Diktatur&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. vom Wuppertaler Stadtdechant und vom Katholikenrat 1983.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Pascal Cziborra: &amp;#039;&amp;#039;Frauen im KZ. Möglichkeiten und Grenzen der historischen Forschung am Beispiel des KZ Flossenbürg und seiner Außenlager&amp;#039;&amp;#039;. Lorbeer-Verlag 2010. ISBN 978-3-938969-10-6. S. 58–59 ({{Google Buch|BuchID=PuZHWVAZfEMC|Seite=59|Hervorhebung=&amp;quot;maria husemann&amp;quot; dezember|Linktext=Online}})&lt;br /&gt;
* Klaus Goebel: &amp;#039;&amp;#039;Wuppertal in der Zeit des Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, P. Hammer, 1984.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.denkmal-wuppertal.de/2012/02/gedenktafel-fur-maria-husemann.html Maria Husemann auf denkmal-wuppertal.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1111407258|VIAF=9572147270672835700001}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Husemann, Maria}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Flossenbürg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wuppertal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Husemann, Maria&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Sekretärin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. November 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Elberfeld]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Dezember 1975&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wuppertal]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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