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	<title>Maria Hilf ob Guttaring - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T08:36:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Maria_Hilf_ob_Guttaring&amp;diff=1963091&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Siegfried Hartwagner; Kleinkram</title>
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		<updated>2026-03-15T21:49:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Siegfried Hartwagner; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärungshinweis|Dieser Artikel behandelt die Kirche. Zum Ort bzw. den Ortschaften siehe [[Maria Hilf (Gemeinden Guttaring und Klein St. Paul)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Guttaring - Wallfahrtskirche Maria Hilf 1.JPG|mini|Maria Hilf ob Guttaring]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Guttaring - Wallfahrtskirche Maria Hilf 3.jpg|mini|hochkant]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Guttaring Maria Hilf innen.jpg|mini|Innenansicht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Guttaring Maria Hilf Orgelempore.jpg|mini|Orgelempore]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wallfahrts- und Filialkirche Maria Hilf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in der zur Gemeinde [[Guttaring]] gehörenden Ortschaft [[Maria Hilf (Gemeinden Guttaring und Klein St. Paul)|Maria Hilf]] steht weithin sichtbar in 904 Meter Seehöhe auf der Anhöhe zwischen dem Guttaringer Becken und dem [[Görtschitztal]]. Die Filialkirche der [[Pfarrkirche Guttaring|Pfarre Guttaring]] ist eine der wenigen einheitlich [[Barock|spätbarocken]] Kirchen in [[Kärnten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Um 1640 stand auf der Anhöhe eine hölzerne [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]], die Bethfarn genannt wurde. 1692 ersetzte der Guttaringer Bürger A. Reiter das ursprüngliche [[Gnadenbild]] durch eine [[Kopieren (Kunst)|Kopie]] des Passauer [[Gnadenbild Mariahilf|Maria-Hilf-Bildes]], über das der [[Wieting (Kärnten)|Wietinger]] Propst P. Albert Schrenk von Notzing eine gemauerte Kapelle errichten ließ. 1698 bat die Bevölkerung wegen der vielen Wallfahrer um die Einrichtung einer [[Kaplan|Kaplanei]]. Die heutige Kirche wurde ab 1725 errichtet und 1727 [[Kirchweihe|geweiht]]. Mitte  des 19. Jahrhunderts wurde Maria Hilf zur [[Expositur (Kirche)|Expositur]] erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerk ==&lt;br /&gt;
Die Kirche ist ein großräumiger [[Zentralbau]] mit Doppelturmfassade. Sie steht auf einem gelängten [[Vierpass]]grundriss mit einer quadratischen Ummantelung. Die tieferen [[Konche (Architektur)|Konchen]] der Ost-West-Achse ragen weiter über die Ummantelung hinaus, dadurch ist die schmucklose Westfassade zwischen den Türmen konvex gekrümmt. Die Türme werden von glockenförmigen Helmen bekrönt. Über das achteckige Zeltkuppeldach erhebt sich eine [[Laterne (Architektur)|Laterne]] mit einer [[Windrichtungsgeber|Wetterfahne]] in Gestalt des [[Michael (Erzengel)|Erzengels Michael]] als Drachentöter. In der Nord-, Ost- und Südkonche sind jeweils zwei [[Oratorium (Architektur)|Oratorien]] untergebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gewölbe ist mit reichen Bandlwerk[[stukkatur]]en aus der Bauzeit und mit Medaillons mit [[Fresko|Fresken]] von Georg Raf geschmückt. In den seitlichen Konchen sind die Geburt Christi und der Brückensturz des heiligen [[Johannes Nepomuk]] dargestellt. In der westlichen Konche sind der heilige [[Josef von Nazaret|Josef]] und der [[Simon Zelotes|Apostel Simon]], in den [[Trompe]]n und in der Kuppel sind [[Evangelist (Neues Testament)|Evangelisten]] und [[Apostel]] zu sehen, in der Laterne die heilige [[Dreifaltigkeit]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Guttaring Maria Hilf Wetterfahne.jpg|Wetterfahne&lt;br /&gt;
Guttaring Maria Hilf Markus.jpg|Fresko des Evangelisten [[Markus (Evangelist)|Markus]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einrichtung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Guttaring Maria Hilf Hochaltar.jpg|mini|Hochaltar]]&lt;br /&gt;
Der um 1727 gebaute [[Hochaltar]] ist ein großer [[Baldachin]]altar mit einem Gnadenbild. Das Gemälde ist eine Kopie der [[Gnadenbild Mariahilf|Innsbrucker Madonna]] von [[Lucas Cranach der Ältere|Lucas Cranach]]. Die seitlichen Schnitzfiguren symbolisieren die christlichen Tugenden Glaube und Hoffnung. Im Auszug wird die Figur des [[Gott der Vater|Gottvaters]] von Engel flankiert. Die Bekrönung des Altars bildet eine aus vier [[Volute]]n zusammengesetzte Krone mit abschließendem [[Marienmonogramm]] im Strahlenkranz. Das geschnitzte [[Antependium]] gibt die Gnadenbildlegende wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seitenaltäre werden [[Johann Pacher]] zugeschrieben. Der Stifter des linken, des Annenaltars, ist vermutlich Wolfgang Eggarter. Das [[Chronogramm]] an der [[Predella]] ist neu falsch geschrieben und ergibt das Jahr 1645 anstatt 1745. Das Bild der heiligen [[Anna (Heilige)|Anna]] mit der heiligen Maria malte Georg Raf. Die seitlichen Statuetten der heiligen Josef links und [[Joachim (Heiliger)|Joachim]] rechts schuf Johann Pacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der rechte Seitenaltar entstand laut Chronogramm 1744 und wurde von Wolfgang Eggarter gestiftet. Das Hauptbild zeigt den heiligen Johannes Nepomuk, die seitlichen Skulpturen stellen wahrscheinlich [[Johannes vom Kreuz]] und [[Francisco de Xavier|Franz Xaver]] dar. Der Maler und der Bildhauer waren dieselben wie beim linken Seitenaltar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kanzel]] von 1767 trägt am Korb die Schnitzfiguren der [[Kirchenvater|Kirchenväter]] und am [[Schalldeckel]] eine vollplastische Darstellung der [[Verkündigung des Herrn|Verkündigung]]. Auch die Kanzel wird Johann Pacher zugeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Eingang zur Glockenstube hängt die erste Kopie des Maria-Hilf-Bildes von 1692, es war wahrscheinlich bis zur Anfertigung des neuen Gnadenbildes 1746 am Hauptaltar angebracht.&lt;br /&gt;
Die 14 [[Kreuzweg|Kreuzwegstationen]] vom Anfang des 19. Jahrhunderts werden durch ein 15. Bild mit der Darstellung der Auffindung des Christuskreuzes durch die heilige [[Helena (Mutter Konstantins des Großen)|Helena]] ergänzt.&lt;br /&gt;
Die [[Orgel]] baute 1741 [[Johann Martin Jäger (Orgelbauer)|Martin Jäger]]. Die Kirchenstühle wurden 1744 gefertigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur weiteren Einrichtung zählen ein um 1744 gemaltes Apostelbild des heiligen [[Paulus von Tarsus|Paulus]] am südöstlichen Pfeiler, ein Ölbild der [[Unbefleckte Empfängnis|Maria Immaculata]] aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in der Vorhalle sowie Votivbilder mit der [[Burg Mannsberg]] aus dem 18. Jahrhundert, mit dem Brand von [[Althofen]] (1743) und dem Brand in Drasendorf (1743).&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Guttaring Maria Hilf Seitenaltar links.jpg|Linker Seitenaltar&lt;br /&gt;
Guttaring Maria Hilf Nepomukaltar.jpg|Rechter Seitenaltar&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* August Ebner: &amp;#039;&amp;#039;Maria Hilf ob Guttaring.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Carinthia, 1976, ISBN 3-85378-019-9.&lt;br /&gt;
* Alfons Haffner: &amp;#039;&amp;#039;Die Wallfahrtskirche Maria Hilf ob Guttaring und ihre alten Votivbilder.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Carinthia, Klagenfurt 2004.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio-Handbuch]]. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten.&amp;#039;&amp;#039; Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 502 f.&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Hartwagner]]: &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Kunstmonographie Band VIII: Kärnten. Der Bezirk St. Veit an der Glan.&amp;#039;&amp;#039; Verlag St. Peter, Salzburg 1977, ISBN 3-900173-22-2, S. 146 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Wallfahrtskirche Maria Hilf bei Guttaring}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=46.881135|EW=14.53451|type=landmark|region=AT-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maria-Hilf-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Guttaring]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filialkirche in der Diözese Gurk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wallfahrtskirche in der Diözese Gurk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Krappfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Kärnten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Kärnten)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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