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	<title>Maria Günzl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T10:18:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Maria_G%C3%BCnzl&amp;diff=1480582&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hejkal: vor Okt. 1938</title>
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		<updated>2025-10-25T16:20:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;vor Okt. 1938&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maria Günzl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Marie Günzl&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. März]] [[1896]] in [[Svatava|Zwodau]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[7. Januar]] [[1983]] in [[Planegg]]), war eine [[Bayern|bayerische]] Politikerin ([[SPD]]) und Abgeordnete des [[Bayerischer Landtag|Bayerischen Landtags]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Günzl besuchte die [[Volksschule]] und anschließend drei Jahre die Mittelschule. 1910 wurde sie Mitglied im Verband jugendlicher Arbeiter Österreichs. Daneben arbeitete sie als Fabrikarbeiterin und wurde später Referentin für Jugendarbeit in [[Westböhmen]]. 1918 bis 1927 war Günzl Bezirksvorsitzende des sozialdemokratischen Frauenverbandes [[Kraslice|Graslitz]] und vom 1. Januar 1927 bis zum 30. September 1938 war sie Frauensekretärin der Kreisorganisation der [[Deutsche sozialdemokratische Arbeiterpartei in der Tschechoslowakischen Republik|Deutschen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei]] in [[Karlsbad]]. In dieser Zeit wurde sie Mitarbeiterin in der Redaktion des &amp;#039;&amp;#039;Volkswillen&amp;#039;&amp;#039; sowie 1932 Vorsitzende des genossenschaftlichen Frauenkomitees im [[Sudetenland]]. Im März 1938 wurde sie auf dem Parteitag in das Frauenreichskomitee der Deutschen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Münchner Abkommen]] und der folgenden Annexion des Sudetenlandes wurde Günzl 1938 von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] verhaftet und in [[Cheb|Eger]] inhaftiert. Ostern 1939 erfolgte ihre Einlieferung in das [[KZ Lichtenburg]] sowie Ende Mai 1939 die Überstellung in das [[KZ Ravensbrück]]. Von 1941 bis 1945 war sie arbeitsdienstverpflichtet für ein Lagerhausunternehmen in [[Kraslice|Graslitz]]. Noch 1945 wurde Günzl erneut verhaftet, da sie einen Fallschirmspringer der [[Royal Air Force]] illegal unterstützt hatte. Günzls für den 8. Mai 1945 vorgesehene [[Hinrichtung]] wurde jedoch nicht mehr vollzogen, da sie von revoltierenden Bürgern noch aus dem Gefängnis befreit wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde Günzl ab 1946 als [[Heimatvertriebener (Bundesvertriebenengesetz)|Heimatvertriebene]] in Bayern ansässig. Dort begann sie sich wieder politisch zu betätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So war sie vom 1. November 1946 bis zum 30. Juli 1947 Frauensekretärin beim SPD-Unterbezirk München und im Anschluss vom 1. April 1948 bis zum 31. Dezember 1950 Frauensekretärin beim SPD-Bezirk Südbayern. 1948 bis 1972 gehörte sie dem [[Kreistag]] [[Landkreis München|München-Land]] an. 1950 bis 1953 war sie Vorsitzende der SPD-Landesfrauenarbeitsgemeinschaft in Bayern. Vom 26. November 1950 bis zum 25. November 1962 war Günzl Abgeordnete des Bayerischen Landtags. Der Landtag wählte sie zum Mitglied der dritten [[Bundesversammlung (Deutschland)|Bundesversammlung]], die 1959 [[Heinrich Lübke]] zum [[Bundespräsident (Deutschland)|Bundespräsidenten]] wählte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|9783000207037 |Titel=Günzl, Maria (Marie) |Fundstelle=G |Seiten=413 |KBytes=297}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Günzl wurde am 9. Mai 1961 mit dem [[Bayerischer Verdienstorden|Bayerischen Verdienstorden]] ausgezeichnet. Der [[Liste Planegger Straßennamen|Maria Günzl-Weg]] in Planegg ist nach ihr benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Günzl betätigte sich auch schriftstellerisch als Autorin von Märchen, Gedichten und der Niederschrift ihrer Hafterfahrungen. Ihr Nachlass befindet sich im Archiv der [[Friedrich-Ebert-Stiftung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* Marie Günzl: &amp;#039;&amp;#039;Erlebtes Leben. Aus der Geschichte der west-böhmischen Frauenbewegung&amp;#039;&amp;#039;. München: Die Brücke, 1971&lt;br /&gt;
* Maria Günzl: &amp;#039;&amp;#039;Freiheit wann wirst du auferstehen….&amp;#039;&amp;#039; In: [[Gerda Szepansky]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Frauen leisten Widerstand: 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt 1994, S. 250–275.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Barbara Degen: &amp;#039;&amp;#039;„Das Herz schlägt in Ravensbrück“ – Die Gedenkkultur der Frauen.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Barbara Budrich, Opladen u. a. 2010, ISBN 978-3-86649-288-2 (Biografien im [http://www.justitia-ausstellung.de/ravens/biografien.pdf Anhang]; PDF; 1,2&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{HdBG Parlament|133520625}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133520625|VIAF=75044410}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gunzl, Maria}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DSAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteifunktionär (Tschechoslowakei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Tschechoslowakei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (tschechoslowakischer Widerstand 1939–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Planegg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1983]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Günzl, Maria&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Günzl, Marie&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin (SPD), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. März 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Svatava|Zwodau]], [[Böhmen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Januar 1983&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Planegg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hejkal</name></author>
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