<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Maria_Eich</id>
	<title>Maria Eich - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Maria_Eich"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Maria_Eich&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-28T04:25:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Maria_Eich&amp;diff=457230&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Maria_Eich&amp;diff=457230&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-08-16T03:20:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Maria Eich&lt;br /&gt;
| Alternativname         =&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Planegg&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename =&lt;br /&gt;
| Ortswappen             =&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung=&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 48.10648&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11.40851&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Bayern&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            =&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 556&lt;br /&gt;
| Höhe-von               =&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               =&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 =&lt;br /&gt;
| Einwohner              = &amp;lt;!-- 5 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &amp;lt;!-- 1987-05-25 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = &lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 82152&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          =&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = &lt;br /&gt;
| Vorwahl2               =&lt;br /&gt;
| Lagekarte              =&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung =&lt;br /&gt;
| Poskarte               =&lt;br /&gt;
| Bild                   = Maria Eich 2013.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Wallfahrtskirche und Kloster&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maria Eich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Augustinerorden|Augustinerkloster]] (früherer Name des Ordens: Augustinereremiten) mit [[Wallfahrtskirche]] nahe [[Planegg]] im [[Oberbayern|oberbayerischen]] [[Landkreis München]]. Es ist zugleich ein amtlich benannter [[Ortsteil|Gemeindeteil]] von Planegg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile |val=83552404679 |objekt=Gemeinde Planegg |abruf=2021-12-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Entstehung der Kapelle ===&lt;br /&gt;
[[File:2025-08-04 Gnadenbild in der Kapelle von Maria Eich.jpg|mini|Gnadenbild in der Kapelle]]&lt;br /&gt;
Die Schmiedsöhne Franz und Kaspar Thallmayr aus Planegg stellten zwischen 1710 und 1712 ein [[Loretokapelle|Loreto]]-[[Marienbildnis|Marienbild]] in eine hohle [[Eichen|Eiche]]. 1733 bewirkte die Genesung einer [[Tagelöhner|Taglöhnerin]] vom Planegger Hofbauern die Begründung einer [[Maria von Nazaret|Marienwallfahrt]]. Bereits 1734 war der Zulauf Hilfsbedürftiger so groß, dass eine Hütte errichtet wurde, die den Baum mit dem Gnadenbild umschließt. 1742 wurde ein gemauertes Kirchengebäude um die Eiche herum gebaut, welches am 18. Mai 1768 [[Weihe (Religion)|geweiht]] wurde. 1775 erhielt die [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] zwei Glocken (Töne Cis und D, erstere ist bis heute erhalten). Neben einer Erweiterung um zwei Seitenkapellen wurde 1780 an der Westseite ein Freialtar und eine Kanzel aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1745 wurde vom Planegger Gutsherr Baron von Ruffin eine [[Einsiedelei|Klause]] errichtet, die im Jahr 1790 ein zweites Stockwerk erhielt und anschließend bis 1804 auch die Planegger Schule beherbergte. Von 1746 bis etwa 1837 versahen insgesamt dreizehn [[Eremit|Klausner]] neben ihrem Dienst als [[Küster|Mesner]] und [[Organist]] auch die Aufgabe des Schullehrers. Danach wurden keine Geistlichen mehr, sondern Weltliche als Mesner und Lehrer beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überregionale Bedeutung erlangte Maria Eich, als der bayerische [[Maximilian III. Joseph|Kurfürst Max III. Joseph]] am 12. Oktober 1775 im Waldgebiet eine [[Parforcejagd]] veranstaltete. Ein gejagter Hirsch suchte bei der Kapelle Zuflucht. Als der Kurfürst das [[Gnadenbild]] sah, verschonte er das Tier. Zur Erinnerung an dieses Ereignis wurde nach dem Tod des [[Kurfürst]]en an der Kapelle eine Gedenktafel angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1843 und 1846 wurden Freialtar und Kanzel auf die Ostseite verlegt. Auf der Wallfahrerstraße von München kommend wurden 1866 einige [[Kreuzweg]]stationen aufgestellt, welche 1930 vervollständigt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbau zum Kloster ===&lt;br /&gt;
Auf Wunsch von [[Michael von Faulhaber|Kardinal Michael von Faulhaber]] übernahmen am 21. September 1953 die Augustinereremiten die [[Seelsorge]] am Wallfahrtsort und im nahegelegenen [[Waldsanatorium bei Planegg|Waldsanatorium]]. Sie bauten von 1954 bis 1958 ein kleines [[Kloster]] an die bestehende Eremitenklause.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Nicole Kalenda |url=https://www.merkur.de/lokales/wuermtal/planegg-ort29296/70-jahre-augustiner-in-maria-eich-92358810.html |titel=70 Jahre Augustiner in Maria Eich |werk=merkur.de |datum=2023-06-23 |abruf=2023-06-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr wurde nach einem Plan von [[Michael Steinbrecher (Architekt)|Michael Steinbrecher]] eine Wallfahrtskirche für Gottesdienste im Winter gebaut, die durch Weihbischof [[Johannes Neuhäusler]] am 8. Dezember 1958 eingeweiht wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Erzbischöfliches Ordinariat München |Titel=Bilder des Glaubens // Heute! - Zeitgenössische Kirchenräume und Bildwerke im Erzbistum München und Freising |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Holzer Druck und Medien GMBH |Ort=Weiler |Datum=2010 |ISBN= |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer Vergrößerung 1966 wurde diese Kirche von 2007 bis 2008 umgebaut und neu gestaltet,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.malerbetrieb-singer.de/referenzen/bildergallerie/ |wayback=20130811030133 |text=Maria Eich – Bildergalerie: Wallfahrtskapelle vorher / nachher}}&amp;lt;/ref&amp;gt; am 16. November 2008 wurde der Altar durch Weihbischof [[Engelbert Siebler]] geweiht. Die Fenster der Kirche stammen von [[Johannes Schreiter]], [[Carola Heine]] fertigte die Skulptur Madonna mit dem Jesuskind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 2021 begannen Bauarbeiten zur Sanierung und Erweiterung des Klosters.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.augustiner.de/post/sanierung-maria-eich |titel=Sanierung unseres Klosters Maria Eich |werk=www.augustiner.de |datum= |abruf=2022-04-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Nicole Kalenda |url=https://www.merkur.de/lokales/wuermtal/planegg-wuermtal-kloster-maria-eich-umbau-anbau-grundsteinurkunde-91459818.html |titel=Planegg: Grundsteinurkunde von Maria Eich entdeckt |werk=www.merkur.de |datum=2022-04-06 |abruf=2022-04-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusätzlich wurde der Wallfahrtsplatz saniert und ein Löschtank eingebaut. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 6,5 Millionen Euro und werden von Augustinern, der Diözese und den anliegenden Gemeinden aufgebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Nicole Kalenda |url=https://www.merkur.de/lokales/wuermtal/planegg-ort29296/100-000-euro-fuers-kloster-maria-eich-92219698.html |titel=100 000 Euro fürs Kloster Maria Eich |werk=merkur.de |datum=2023-04-18 |abruf=2023-04-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juni 2023 waren die Bauarbeiten abgeschlossen und es wurde zugleich das 70-jährige Jubiläum gefeiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stand 2022 gehören zum Konvent Maria Eich drei Augustinerpatres und ein Bruder.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.maria-eich.de/augustinerkonvent/ |titel=Augustinerkonvent Maria Eich |werk=www.maria-eich.de |datum= |abruf=2022-04-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Hauptgottesdienst am Sonntag wird von durchschnittlich 300 Menschen besucht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Eiche ==&lt;br /&gt;
Bereits die erste Kapelle umschloss die Eiche mit dem Gnadenbild und der Stamm wurde durch das Dach geführt. Am 13. August 1805 schlug ein Blitz in die über das Kirchendach hinausragende Eiche und zertrümmerte die Baumkrone. Das Dach wurde daraufhin geschlossen und der verbliebene Stamm mit Brettern [[Schalung (Verkleidung)|verschalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des Umbaus in den 1950er Jahren wurde der Eichenstamm aus dem Kircheninneren in einen Rundbau hinter Hochaltar und Chor verlegt. Dort ist die Eiche wieder hinter Glas sichtbar und [[Pilger]] bringen in dem kleinen Raum Gnadengesuche an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Maria Eich 1938. Zeichnung von Luise Wewel.jpg|Maria Eich 1938. Zeichnung von Luise Wewel&lt;br /&gt;
Maria-Eich-1876.jpg|Holzstich von Hans Wolf, 1876&lt;br /&gt;
2025-08-04 Wallfahrtskirche Maria Eich 06.jpg|Freiluftaltar für große Wallfahrten&lt;br /&gt;
2025-08-04 Wallfahrtskirche Maria Eich 39.jpg|Wallfahrtskirche innen&lt;br /&gt;
2025-08-04 Gnadenkapelle Maria Eich 11.jpg|Gnadenkapelle&lt;br /&gt;
2025-08-04 Gnadenkapelle Maria Eich 13.jpg|Hochaltar mit Gnadenbild&lt;br /&gt;
Methusalem-Eiche Klosterwald Maria Eich.jpg|Eine der ca. 50 „Methusalem-Eichen“ im Klosterwald Maria Eich&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wallfahrten ==&lt;br /&gt;
In den 1780er Jahren wurde der erste Höhepunkt der jungen Wallfahrt erreicht. An der Westseite der Kapelle wurden zwei Seitenkapellen und ein [[Altar|Freialtar]] mit Kanzel errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert mehrten sich die Wallfahrten, vorwiegend aus dem [[Würm (Amper)|Würmtal]] und aus [[München]]. Dafür wurde ein [[Kreuzweg]] gebaut, der in [[Sendling]] südlich von München begann und in Maria Eich endete. 1930 wurde dieser Weg aufgegeben und die vierzehn Kreuzwegbilder entlang des neu errichteten Wallfahrtswegs von [[Lochham (Gräfelfing)|Lochham]] bis Maria Eich aufgestellt. Nachdem vier der Bilder entwendet worden sind, werden die verbliebenen seit den 1960er-Jahren in der Kapelle aufbewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1932 wurde die Kapelle umgestaltet. Der einst [[Neugotik|neugotische]] Turm sowie der Freialtar wurden neu gestaltet und im Hintergrund thront eine [[Madonna (Kunst)|Madonna mit Jesuskind]] aus Sandstein. 2010 fanden erneut Bauarbeiten an dem Kloster und dem Freialtar statt, bei denen sowohl der Klosterladen neu gestaltet, als auch ein bislang fehlender Gemeinderaum errichtet wurde. Während des Umbaus fanden die Gottesdienste an einem provisorischen Holzaltar statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem [[Oktoberfestattentat|Attentat]] im Jahr 1980 auf dem [[Münchner Oktoberfest]] pilgerte [[Willy Heide]] (gest. 2011), der ehemalige Sprecher der [[Wiesnwirt]]e, jährlich im September von seiner nahegelegenen Planegger Gaststätte nach Maria Eich. Er stiftete hier eine [[Opferkerze|Votivkerze]] und bat um günstiges Wetter für die Zeit des Volksfests. Diese Tradition wird von seiner Familie fortgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.oktoberfest.bayern/wiesn/wiesn-wirte-pilgern-kirche-2482808.html &amp;#039;&amp;#039;Friedenskerze gesegnet. Wiesn-Wirte pilgern in Wallfahrtskirche.&amp;#039;&amp;#039;] Oktoberfest.Bayern, Mediengruppe Münchner Merkur&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klosterwald Maria Eich ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Informationstafel Klosterwald Maria Eich.jpg|mini|Eine der Informationstafeln, die 2016 im Rahmen des Projektes „Eremiten im Klosterwald“ errichtet wurden]]&lt;br /&gt;
Die Anlage ist von einem etwa 40 ha umfassenden [[Eichen-Hainbuchen-Wälder|Eichen-Hainbuchen-Wald]] umgeben, dem Klosterwald Maria Eich.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.openstreetmap.org/relation/7119049 Lage des Klosterwaldes Maria Eich], [[OpenStreetMap|Open Street Map]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Klosterwald wird von der [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis München|Kreisstraße M21]] durchschnitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 50 Exemplare der Eichen in der Waldregion rund um die Wallfahrtskirche sind rund 250 bis 300 Jahre alt; diese werden als „[[Methusalem]]-Bäume“ bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.baysf.de/de/wald-schuetzen/bayerns-wilde-waelder/methusalems.html &amp;#039;&amp;#039;Methusaleme – Alte Bäume voller Leben&amp;#039;&amp;#039;], Bayerische Staatsforsten&amp;lt;/ref&amp;gt; Viele davon sind in einem schlechten Zustand, weisen aber noch ein Restleben in den Kronen auf; ein Drittel ist bereits abgestorben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sueddeutsche.de/muenchen/planegg-der-urwald-von-maria-eich-1.3250361 &amp;#039;&amp;#039;Der Urwald von Maria Eich.&amp;#039;&amp;#039;] Süddeutsche Zeitung, 15. November 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Bäume bzw. Baumrelikte stellen wertvolle Lebensräume dar. Im Rahmen einer [[Artenvielfalt]]suntersuchung im Jahr 2015 wurden im Klosterwald 238 [[Xylobiont|xylobionte]] [[Käfer]]arten nachgewiesen, darunter 88 Arten der [[Rote Liste gefährdeter Arten|Roten Listen]] und acht Arten, die nur in sehr alten und besonders [[totholz]]reichen Wäldern vorkommen, darunter der [[Eremit (Käfer)|Eremit]] und der [[Schwarzbrauner Kurzschröter|Schwarzbraune Kurzschröter]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.planegg.de/schutzprojekt-eremiten-im-klosterwald-maria-eich &amp;#039;&amp;#039;Schutzprojekt „Eremiten im Klosterwald Maria Eich“&amp;#039;&amp;#039;], Gemeinde Planegg (Die Website bietet weitere Informationen.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schutz, dem Erhalt und der Entwicklung des Kosterwaldes Maria Eich hat sich eine Projektallianz aus den [[Bayerische Staatsforsten|Bayerischen Staatsforsten]], dem Forstbetrieb der [[Erzbistum München und Freising|Erzdiözese München und Freising]], den Brüdern des Augustinerklosters Maria Eich, dem [[Landkreis München]] und der [[Planegg|Gemeinde Planegg]] zusammengefunden und eine Projektskizze „Eremiten im Klosterwald“ mit zahlreichen Maßnahmen erarbeitet. Das Konzept wurde 2016 mit dem 2. Platz des Biodiversitätspreises des Bayerischen Naturschutzfonds ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.maria-eich.de/klosterwald/ &amp;#039;&amp;#039;UN-Auszeichnung für das Klosterwald-Projekt&amp;#039;&amp;#039;], Kloster Maria Eich&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landkreis-muenchen.de/themen/tiere/urwaldkaefer-im-klosterwald-maria-eich/ &amp;#039;&amp;#039;Urwaldkäfer im Klosterwald Maria Eich&amp;#039;&amp;#039;], Landratsamt München (Die Website bietet Informationen zur Projektausstellung.)&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr wurden im Projektgebiet Tafeln zur Information und Lenkung der Besucher aufgestellt. Im Mai 2019 wurde das Projekt in die „UN-Dekade Biologische Vielfalt“ aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.undekade-biologischevielfalt.de/projekte/aktuelle-projekte-beitraege/detail/projekt-details/show/Wettbewerb/2467/?cHash=d97d9a7b2deb6ace244fb82b5b8c04f6&amp;amp;L=0 Eremiten im Klosterwald Maria Eich (UN-Dekade), abgerufen am 21. September 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.br.de/mediathek/video/klosterwald-maria-eich-un-zeichnet-umweltprojekt-aus-av:5d13577fe80fc7001aaa1a0b Klosterwald Maria Eich: UN zeichnet Umweltprojekt aus (Video, BR-Mediathek, abgerufen am 20. September 2019)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Januar 2023 begann das Fällen von Bäumen, die den bedrohten Käfern als zukünftiger Lebensraum dienen sollen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Nicole Kalenda |url=https://www.merkur.de/lokales/wuermtal/planegg-ort29296/100-jahre-vorlauf-fuer-umzug-der-kaefer-92057663.html |titel=100 Jahre Vorlauf für Umzug der Käfer |werk=merkur.de |datum=30.01.2023 |abruf=31.01.2023}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein hiergegen gerichteter Protest von [[Greenpeace]] wurde vom [[Forstamt]]sleiter als substanzlos zurückgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Victoria Strachwitz |url=https://www.merkur.de/lokales/wuermtal/greenpeace-kritisiert-maria-eich-projekt-92167641.html |titel=Forstamtsleiter widerspricht Greenpeace-Kritik |werk=merkur.de |datum=2023-03-24 |abruf=2023-03-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Maria Eich. Pfarrei Planegg vor München, Erzdiözese München-Freising.&amp;#039;&amp;#039;, Hugo Schnell, 7., neubearb. Aufl. Bd. 70 der Reihe „Kleine Kunstführer“, Verlag Schnell &amp;amp; Steiner, München, Zürich (1972)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Pfarrei Planegg und ihrer Ortschaften Planegg, Steinkirchen, Martinsried, Krailling sowie des Wallfahrtsortes Maria Eich.&amp;#039;&amp;#039; Franz Oßner (1981)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.maria-eich.de/ Website von Maria Eich]&lt;br /&gt;
* [https://www.augustiner.de/orte#maria-eich Augustinerkloster Maria Eich]&lt;br /&gt;
* {{Bavarikon Ort |objekt=Maria Eich |ID=ODB_S00016745}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Planegg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Augustinerkloster in Bayern|Maria Eich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholischer Wallfahrtsort in Oberbayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Landkreis München|Planegg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Planegg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Planegg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marienkloster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1746]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biotopholz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>