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	<title>Maria Croon - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-25T03:07:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Maria_Croon&amp;diff=1229851&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: /* Werke */ Titel kursiv</title>
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		<updated>2026-01-29T07:49:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werke: &lt;/span&gt; Titel kursiv&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit einer deutschen Schriftstellerin; für das erste Schiff desselben Namens siehe [[Maria (Schiff, 1927)|Maria Croon (Schiff, 1927)]], für die deutsche Weinbrandmarke siehe [[Mariacron]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maria Croon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geborene &amp;#039;&amp;#039;Brittnacher&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Mai]] [[1891]] in [[Meurich]]; † [[23. März]] [[1983]] in [[Britten (Losheim am See)|Britten]]), war eine deutsche Schriftstellerin und Dichterin im [[Moselfränkische Dialektgruppe|moselfränkisch Dialekt]], die stark vom ihrem [[Katholizismus]] geprägt war.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
== Lebenslauf ==&lt;br /&gt;
Maria Croon wurde als Maria Brittnacher geboren. Sie wuchs als uneheliches Kind im Hause ihrer Großeltern in Meurich auf, ihren leiblichen Vater lernte sie nie kennen. Die ländliche Abgeschiedenheit des im [[Landkreis Trier-Saarburg]] liegenden Bauerndorfes bezeichnete sie in späteren Jahren als [[Idyll]]. In Kirf besuchte sie die Volksschule. Ihre Mutter heiratete in [[Völklingen]] einen Hüttenarbeiter, Maria blieb die industrielle, städtische Atmosphäre fremd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1908 besuchte sie in [[Saarburg]] das [[Gymnasium Saarburg|katholische Lehrerinnenseminar]], drei Jahre später legte sie ihre Abschlussprüfung ab. Es folgten Stellen als Lehrerin in [[Hüttersdorf]], [[Fraulautern]] und im [[Schmelz (Saar)|Schmelz]]er Ortsteil Außen. 1914 legte sie ihre Zweite Prüfung ab und erhielt eine Festanstellung in Hüttersdorf. Dort sah sie ihren Lehrerkollegen Nikolaus Croon wieder, den sie dann kurz vor Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] heiratete. Maria trat aus dem Schuldienst aus und bekam zwei Söhne und eine Tochter. Ihr Mann Nikolaus bestärkte sie in ihrer Tätigkeit als Schriftstellerin, indem er ihr eine Schreibmaschine kaufte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 zog die Familie nach [[Merzig]], damit die Kinder das dortige Gymnasium besuchen konnten. Im Verlauf des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde die Familie zweimal nach [[Niedersachsen]] evakuiert. Maria Croon trat 1942 wegen des kriegsbedingten Männermangels wieder in den Schuldienst ein. Im Herbst 1944 zog die Familie zu Verwandten in Hüttersdorf, da die Front nun nahe an Merzig gerückt war. Marias Ehemann Nikolaus suchte noch mehrmals Merzig auf, um Kleider und Gegenstände aus dem zum Teil zerstörten Haus zu bergen. Bei einem solchen Gang kam er am 30. Dezember 1944 bei einem Artillerieangriff auf den Ort [[Merchingen (Merzig)|Merchingen]] ums Leben. Nach Kriegsende zog Maria nach Merzig zurück, wo sie bis zu ihrer Pensionierung im Jahre 1951 als Lehrerin arbeitete. Erst danach widmete sie sich ausschließlich der Schriftstellerei. 1961 zog sie nach Britten, wo sie am 23. März 1983 starb. Ihrem Wunsch gemäß wurde sie in Meurich beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Ihre erste Erzählung erschien 1911 im Trierer Bistumsblatt Paulinus. Zu einem späteren Zeitpunkt bemerkt Maria Croon dazu: „In einem Zustand, den man als Schweben zwischen Fußboden und Stubendecke bezeichnen kann, genoss ich beim Lesen eines jeden Wortes zum ersten Mal das berauschende Gefühl des Staunens über die wunderbare Verwandlung meines geschriebenen in einen richtig gedruckten Text.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maria Croon versuchte sich in allen Literaturgattungen. Sie schrieb [[Roman]]e, verfasste Laienstücke und widmete sich der [[Lyrik]]. Sehr ausdrucksstark sind ihre [[Gedicht]]e in ihrer moselfränkischen Mundart. Ihre Stärke lag vor allem in den [[Erzählung|Erzählungen]], in denen sie die bäuerliche Welt ihrer Heimat schilderte und dabei einer [[Chronist]]in gleich religiöses und bäuerliches [[Brauchtum]] festhielt. Fast alle Werke von Maria Croon erschienen in christlichen Zeitungen und Zeitschriften. Glaube und [[Moral]] durchziehen das literarische Schaffen der überzeugten Katholikin. Ihr erstes Buch erschien 1931, ihr letztes 1990, also sieben Jahre nach ihrem Tod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige ihrer Werke nach Erscheinungsjahr:&lt;br /&gt;
* 1931 &amp;#039;&amp;#039;Und wir daheim?&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1948 &amp;#039;&amp;#039;Im Lichtkreis der Liebe&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1948 &amp;#039;&amp;#039;Die Himmelsleiter&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1949 &amp;#039;&amp;#039;Im Glanz der ewigen Liebe. Ein Weihnachtsbuch für die Familie&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1952 &amp;#039;&amp;#039;Den drehjdejen Pätter (Schwank in 3 Aufzügen)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1954 &amp;#039;&amp;#039;Das Werk einer Magd&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1955 &amp;#039;&amp;#039;Ein Freiersgang zur Pflaumenernte&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1960 &amp;#039;&amp;#039;Die köstliche Mühsal&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1963 &amp;#039;&amp;#039;Aus der Zeit, da man noch Zeit hatte&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1963 &amp;#039;&amp;#039;Die Mission der Traut Halbach&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1964 &amp;#039;&amp;#039;Der fröhliche Feierabend&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1980 &amp;#039;&amp;#039;Der Träumer&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1980 &amp;#039;&amp;#039;Die Taakbank. Dorfgeschichten&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1981 &amp;#039;&amp;#039;Heielei hett&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1990 &amp;#039;&amp;#039;Die Dorfstraße. Eine bunte Heimatchronik&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria Croon.jpg|mini|Die 1927 gebaute &amp;#039;&amp;#039;Maria Croon&amp;#039;&amp;#039; in der [[Saarschleife]]]]&lt;br /&gt;
* [[Bundesverdienstkreuz]] am Bande (10. August 1966)&amp;lt;ref&amp;gt;Auskunft des Bundespräsidialamtes&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger]]in von Meurich&lt;br /&gt;
* 1981 erhielt sie den Verdienstorden des Bistums Trier&lt;br /&gt;
* Seit 1984 wird der Maria-Croon-Preis vergeben, mit dem Institutionen und Personen im [[Saarland]] geehrt werden, die den Heimatgedanken pflegen und fördern.&lt;br /&gt;
* 1987 wurde im Rahmen der Saar-Lor-Lux-Kulturwanderwege der [[Maria-Croon-Weg]] eröffnet, der nahe bei Meurich durch das Tal des Leukbaches führt, der in vielen ihrer Erzählungen zu finden ist. Auch ein Passagierschiff auf der [[Saar]] trägt ihren Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629081940/http://www.bautz.de/bbkl/c/croon_m.shtml |autor=Edgar Schwer|artikel=Croon, Maria|band=28|spalte=351–354}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Croon, Maria&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Gudrun Wedel]]: &amp;#039;&amp;#039;Autobiographien von Frauen : ein Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. Köln : Böhlau, 2010, S. 162–169&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|105209945}}&lt;br /&gt;
* {{SaarBiogr |168 |Croon Maria geb. Brittnacher}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mq-Meurich.de/marcroon.htm Internetseite über Maria Croon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=105209945|VIAF=466114}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Croon, Maria}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzählung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger im Landkreis Trier-Saarburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Saarland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schullehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1983]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Croon, Maria&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Brittnacher, Maria (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Schriftstellerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Mai 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Meurich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. März 1983&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Britten (Losheim am See)|Britten]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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