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	<title>Maria Bildstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-24T17:10:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Jesi: /* Geschichte */ BKL-Link</title>
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		<updated>2022-08-08T11:20:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; BKL-Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Wallfahrtsort Maria Bildstein in der Schweiz. Für die gleichnamige Wallfahrtskirche in Österreich siehe [[Wallfahrtskirche Bildstein]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria Bildstein Bild 1848.JPG|mini|Darstellung von 1848]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maria Bildstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Wallfahrtsort|Marienwallfahrtsort]] auf dem [[Benkner Büchel]] bei [[Benken SG|Benken]] im schweizerischen Kanton [[Kanton St. Gallen|St. Gallen]]. Er verfügt über eine [[Wallfahrtskirche]], einen [[Kalvarienberg]], einen Bilderhort, ein Priesterhaus sowie zahlreiche [[Grotte]]n und [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der Wallfahrtsort liegt auf 528 m ü. M. auf der Ostseite des Benkner Büchels mitten im Wald und ist über mehrere Wanderwege oder die Zufahrtsstrasse von Benken zu erreichen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria Bildstein Marienstatue.JPG|mini|hochkant|Johann Heinrich Jud und seine Marienstatue]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Wallfahrtsort wurde 1519 mit dem Bau eines kleinen [[Bildstock]]s für eine [[Marienbildnis|Madonnen-Figur]] gegründet. Die Gründung soll auf den Meisterknecht des [[Kloster Schänis|Klosters Schänis]] Johann Heinrich Jud zurückgehen, der der [[Maria (Mutter Jesu)|Heiligen Maria]] dieses Opfer vermutlich zur Abwendung der Pestepidemie darzubringen gedachte. Der spätere Übername «Gfrörer-Chappeli» ist im Zusammenhang mit dem jahrhundertelangen Problem des in der [[Linthebene]] grassierenden und damals als «Gfrörer» bezeichneten [[Malaria|Sumpffiebers]] zu sehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|1361|Benken (SG)|Autor=Stefan Paradowski|Zugriff=2019-04-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im 18. Jahrhundert entstand neben dem Bildstock eine kleine Pilgerkapelle und um 1830 eine grössere Gebetskapelle. Unter Federführung des Benkner [[Kaplan]]s Alois Widmer (1813–1867) wurde Maria Bildstein 1848 mit der ersten steinernen Kapelle „[[Maria vom Siege|Unserer Lieben Frau vom Siege]]“ zum grösseren Wallfahrtsort ausgebaut. Eine 1884 von Clemens Steiner erbaute üppig ausgestattete Wallfahrtskapelle musste 1956 einer grossen Wallfahrtskirche mit Krypta weichen. Die künstlichen Grotten und Kapellen sowie der Kalvarienberg gehen auf die Initiative Johann Anton Hafners  (1862–1929) zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Maria Bildstein – Der Wallfahrtsort des Linthgebiets im Wandel der Zeiten&amp;#039;&amp;#039;, Stiftungsrat Maria Bildstein, Benken 1979, S. 15–77.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 feiert der Wallfahrtsort das 500-Jahr-Jubiläum. Dabei wird das neue Werk der St. Galler Künstlerin Marlies Pekarek «Maria mit Kind in einem Waldgarten» als Erweiterung der Grotten- und Kreuzweganlagen eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mariabildstein.ch/de/pages/jubilaeum-2019/kunstwerk.php &amp;#039;&amp;#039;Erweiterung der Anlagen&amp;#039;&amp;#039;] unter &amp;#039;&amp;#039;Jubiläum&amp;#039;&amp;#039; auf mariabildstein.ch abgerufen am 5. April 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem werden Freilichtspiele direkt vor der Wallfahrtskirche stattfinden. Der Autor des Stücks ist [[Paul Steinmann (Dramatiker)|Paul Steinmann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria Bildstein Kirche1.JPG|mini|Wallfahrtskirche]]&lt;br /&gt;
=== Wallfahrtskirche ===&lt;br /&gt;
Die Wallfahrtskirche im Wald wurde nach Plänen von [[Hans Burkard]] 1965–66 errichtet. Der [[Kirchenschiff|zweischiffige]] Bau mit seitlichem [[Glockenturm]] verfügt über eine gedeckte Vorhalle. Der [[Hochaltar]] mit dem zugekauften [[Spätgotik|spätgotischen]] [[Gnadenbild]]  „Maria mit dem Kinde“ dominiert den Raum. Im [[Seitenschiff]] ist die [[barock]]e Holz[[statuette]] des „Christus an der [[Geißelsäule|Geisselsäule]]“ platziert, die schon seit 1740 in Maria Bildstein steht. Die [[Krypta]] ist mit [[Glasmalerei]]en von Jost Blöchliger ausgestattet. Neben dem [[Vesper (Liturgie)|Vesperbild]] von 1884 ist hier auch der ursprüngliche Bildstock mit der Marienstatue von 1519 aufgestellt. Der Vorplatz der Kirche ist mit mehreren Reihen von Steinbänken für [[Wallfahrt]]en versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 2014 wurde die Kirche leicht renoviert und der Altarraum umgestaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kath.ch/newsd/benken-sg-wallfahrtskapelle-maria-bildstein-wird-eingesegnet/ &amp;#039;&amp;#039;Benken SG: Wallfahrtskapelle Maria Bildstein wird eingesegnet&amp;#039;&amp;#039;] Artikel auf kath.ch vom 9. August 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bilderhort ===&lt;br /&gt;
In einem Holzgebäude ist der Bilderhort eingerichtet, in dem diverse [[Votivbild|Votiv-]]er und andere Bilder aus der 1966 abgebrochenen Bildsteinkapelle von 1883 aufbewahrt werden, darunter ein Gemälde der [[Seeschlacht von Lepanto]], das [[Eugen Zardetti]] 1884 schuf.&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria Bildstein Benken.JPG|mini|Kreuzigung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreuzweg mit Kalvarienberg ===&lt;br /&gt;
Der in den 1880er Jahren auf Initiative von Johann Anton Hafner  geschaffene [[Kreuzweg]] besteht vornehmlich aus Bildstöcken im [[Neorenaissance]]-Stil mit plastischen Figuren. Einzelne Stationen sind origineller konzipiert, so die [[Kreuzigungsgruppe]] im Stil eines Kalvarienbergs oder die Grablegungsgrotte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kapellen und Grotten ===&lt;br /&gt;
Originell sind die elf Grotten, die teils mit umfangreichem plastischem Figurenprogramm, teils mit Glasmalereien ausgestattet sind. Sie zeigen Szenen aus dem Leben Christi oder sind Heiligen geweiht. Die [[Lourdesgrotte|Maria-Lourdes-Grotte]] ist bei Wallfahrern besonders beliebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert ist die kleine [[Meinrad von Einsiedeln|Meinrad]]skapelle, die vollständig aus Holz erbaut und in die natürlichen Bäume des Waldes integriert wurde. Beim Priesterhaus steht der weitere Magdalenen-Bildstock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Infrastruktur ===&lt;br /&gt;
Der Wallfahrtsort wird ständig durch Geistliche betreut, die im Priesterhaus wohnen. Daneben verfügt der Wallfahrtsort über einen eigenen Kiosk, eine WC-Anlage und drei Restaurants im näheren Umkreis.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Maria Bildstein – Der Wallfahrtsort des Linthgebiets im Wandel der Zeiten&amp;#039;&amp;#039;, Stiftungsrat Maria Bildstein, Benken 1979, S. 15–107.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Maria Bildstein ist ein überregional bekannter und beliebter Wallfahrtsort. Darüber hinaus gilt die Ausgestaltung des Ortes aus kunstgeschichtlicher und landschaftsarchitektonischer Sicht als Unikum im gesamten nördlichen Alpenraum. In den Südalpen sind nur die barocken [[Sacri Monti]] als vergleichbare Anlagen zu erwähnen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kunstführer durch die Schweiz - Band 1&amp;#039;&amp;#039;, Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK, Bern 2005. &amp;lt;/ref&amp;gt; Die Pilgerstätte kann mit ihrer Vielzahl an in die Landschaft eingebetteten Kapellen und Grotten zu den originellsten des 19. Jahrhunderts gezählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
IMaria Bildstein Benken IMG 2043.JPG|Grabgrotte&lt;br /&gt;
Maria Bildstein Benken SG.JPG|Lourdesgrotte&lt;br /&gt;
Maria Bildstein Pfarrhaus.JPG|Pfarrhaus&lt;br /&gt;
Maria Bildstein Bilderhort.JPG|Bilderhort&lt;br /&gt;
Maria Bildstein Magdalenengrotte.JPG|Magdalenengrotte&lt;br /&gt;
Maria Bildstein Meinradkapelle.JPG|Meinradkapelle&lt;br /&gt;
Maria Bildstein Oelbergsgrotte.JPG|Oelbergsgrotte&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kunstführer durch die Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Bern 2005.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Maria Bildstein – Der Wallfahrtsort des Linthgebiets im Wandel der Zeiten&amp;#039;&amp;#039;, Stiftungsrat Maria Bildstein, Benken 1979.&lt;br /&gt;
* {{HLS|1361|Benken (SG)|Autor=Stefan Paradowski}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.mariabildstein.ch Informationen des Wallfahrtspfarramtes]&lt;br /&gt;
* [https://www.mariabildstein2019.ch 500 Jahre Maria Bildstein] Informationen zu den Jubiläums-Freilichtspielen 2019&lt;br /&gt;
* [https://www.kath-benken.ch/maria-bildstein/ Wallfahrtsort Maria Bildstein] Informationen auf der Website der katholischen Kirchgemeinde Benken&lt;br /&gt;
* [http://www.benken.ch/de/tourismus/sehenswuerdigkeiten/welcome.php?action=showobject&amp;amp;object_id=9088 Maria Bildstein] Informationen auf der Website der politischen Gemeinde Benken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4279588-6|VIAF=244663990}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton St. Gallen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marienkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholischer Wallfahrtsort in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgut von regionaler Bedeutung im Kanton St. Gallen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Benken SG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=47.19239|EW=9.02107|type=landmark|region=CH-SG}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jesi</name></author>
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