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	<title>Maria Bierganz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T18:26:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Maria_Bierganz&amp;diff=536434&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sebastian Gasseng: belegloser artikel</title>
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		<updated>2026-03-04T12:20:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;belegloser artikel&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maria Bierganz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, verh. Janke (* [[25. Oktober]] [[1927]] in [[Köln]]; † [[7. Mai]] [[2013]]) war eine [[Bund Deutscher Mädel|BDM-Scharführerin]], die im Herbst 1944 als &amp;#039;&amp;#039;Mary of Monschau&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Maria of Monschau&amp;#039;&amp;#039; weltweit als Prototyp der fanatisierten [[Hitlerjugend]] in die Schlagzeilen kam.&lt;br /&gt;
{{Belege}}&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Bierganz wurde in [[Köln]] als Tochter eines [[Buchhalter]]s und einer gläubigen Katholikin geboren. Ihre Familie stand der [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen Ideologie]] eher skeptisch gegenüber. Da Maria (1933 eingeschult) ihre ganze Ausbildung im Zeichen des Nationalsozialismus erlebte, war sie jedoch linientreu indoktriniert. Der Korpsgeist der Hitlerjugend und die pompösen Aufmärsche in Köln imponierten dem Mädchen. Nach dem Umzug der Familie nach [[Monschau]] schloss sie sich der dortigen BDM-Gruppe an und engagierte sich im Erste-Hilfe-Dienst, bei der Versorgung von Kriegsflüchtlingen oder der Luftwarnbereitschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das linksrheinische Gebiet um [[Aachen]] war eines der ersten deutschen Territorien, die von den Amerikanern im Zuge ihres Vorstoßes in das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] eingenommen wurden. Während der Großteil der Bevölkerung der Besetzung wenigstens gelassen entgegensah, brach für die Jugendlichen die ideelle Basis ihres bisherigen Lebens weg. Maria Bierganz wollte sich mit der neuen Situation nicht abfinden. Sie traf sich mit einer kleinen Gruppe enger Freunde aus dem BDM, um sich über die Amerikaner lustig zu machen, und schrieb ihre Gedanken in ein [[Tagebuch]] nieder. Diese Einträge waren in Briefform an ihren Freund Peter abgefasst, der während der [[Ardennen-Offensive]] ums Leben kam. Das Tagebuch war ganz im Sinne der nationalsozialistischen Ideologie abgefasst. Immer wieder war die Rede von den „Ruhmestaten“ der deutschen Soldaten und den „feigen Amerikanern“. Die Nachbarn, die sich mit der neuen Situation arrangierten, kritisierte sie ebenfalls. Auch die Tatsache, dass ein amerikanischer Soldat sie davor bewahrte, auf eine [[Landmine|Mine]] zu treten, änderte an ihrer Sichtweise der Dinge nichts. Im Wesentlichen waren ihre naiven Texte allerdings kein Widerstand gegen die Besatzer, sondern ein Ausdruck für den Kampf gegen die eigene Verzweiflung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Amerikaner sahen das allerdings ganz anders. Bereits im Vorfeld der Offensive gegen Deutschland waren die alliierten Nachrichtendienste zu der Auffassung gelangt, dass auf deutschem Gebiet ein harter [[Guerilla]]kampf zu befürchten war, der vor allem durch die indoktrinierte Hitlerjugend geführt werden sollte. Die Aufstellung des [[Volkssturm]]s und die Reden der [[Nazi]]-Größen vom „Volkskampf“ bestärkten diese Einschätzung, die sich später als völlig realitätsfremd erwies. Bei einer Hausdurchsuchung fanden die US-Soldaten schließlich Bierganz&amp;#039; Tagebuch, dessen Diktion die schlimmen Befürchtungen zu bestätigen schien. Am 6. Januar 1945 gegen Mittag wurde Maria Bierganz festgenommen. Sie wurde von Dienststelle zu Dienststelle geschleppt und verhört; nachweisen konnte man ihr jedoch gar nichts, so dass es nicht einmal zu einer Anklage kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Festnahme griff die britische Presse das Thema der &amp;#039;&amp;#039;treacherous Mary of Monschau&amp;#039;&amp;#039; auf. Die [[Regenbogenpresse]] bauschte den Vorfall auf, was wiederum [[Joseph Goebbels|Goebbels]]’ Propagandaministerium hervorragende Munition für die Durchhalteparolen lieferte. In einer Rundfunkrede stilisierte Goebbels das Mädchen zu einer Volksheldin hoch, die vor einem amerikanischen [[Militärgericht|Kriegsgericht]] gestanden und ihren Anklägern in &amp;#039;&amp;#039;„heiligem Zorn“&amp;#039;&amp;#039; deren Verbrechen vorgehalten hätte. Sogar das amerikanische [[Time|Time Magazine]] widmete der &amp;#039;&amp;#039;Maria of Monschau&amp;#039;&amp;#039; unter der Rubrik &amp;#039;&amp;#039;World&amp;#039;&amp;#039; am 26. Februar 1945 einen Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztlich war nichts von dem, was in der Presse oder durch die Propaganda kolportiert wurde, wahr; der befürchtete bzw. von den Nazis erhoffte Guerillakampf war nichts weiter als ein Phantom. Goebbels Rundfunkrede blieb – in der Nachbetrachtung – von der Zielgruppe unbeachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende Februar 1945 befand sich Bierganz im Hauptquartier der [[United States Army]] in [[Spa (Belgien)|Spa]]. Spätestens dort war den Amerikanern klar, dass sie es mitnichten mit einer gefährlichen Untergrundführerin zu tun hatten. Sie versuchten Bierganz zu überreden, im Dienste der Amerikaner als Expertin für die deutsche Jugend zu arbeiten. Das lehnte sie zwar ab, richtete aber Anfang März noch einen per Rundfunk übertragenen Appell an ihre Landsleute, um sie vor unsinnigen und riskanten Aktionen zu warnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. März 1945 kam Maria Bierganz zurück nach Monschau. Nach dem Krieg heiratete sie und schrieb ihre Erfahrungen der Jahreswende 1944/45 nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Klaus-Dietmar Henke]]: &amp;#039;&amp;#039;Die amerikanische Besetzung Deutschlands.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg-Verlag, München 1996, ISBN 3-486-56175-8. [https://books.google.de/books?id=rRgMzRIMYyIC&amp;amp;pg=PA164&amp;amp;lpg=PA164&amp;amp;dq=%22Maria+Janke%22+%22Maria+Bierganz%22&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=ogRyvAjrkY&amp;amp;sig=29TJyPHkYiqutNmg5jhsIOOSKr8&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=AOH9U4O4IYe5igK7yYGIDA#v=onepage&amp;amp;q=%22Maria%20Janke%22%20%22Maria%20Bierganz%22&amp;amp;f=false teilweise online], S. 163 ff&lt;br /&gt;
* [[Frederick Taylor (Historiker)|Frederick Taylor]]: &amp;#039;&amp;#039;Exorcising Hitler: The Occupation and Denazification of Germany&amp;#039;&amp;#039;, Bloomsbury Press, 2013, ISBN 978-1-60819-503-9, S. 34 ff [https://books.google.de/books?id=LUegAuizjVsC&amp;amp;pg=PA34&amp;amp;dq=%22Mary+of+Monschau%22&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=W-P9U5SyAoqUapq0gfgG#v=onepage&amp;amp;q=%22Mary%20of%20Monschau%22&amp;amp;f=false]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://content.time.com/time/magazine/article/0,9171,791996,00.html Artikel des Time-Magazines von 1945]&lt;br /&gt;
* [https://www.dhm.de/lemo/bestand/objekt/pli04355 Ein deutsches Mädchen!] NS-Durchhalteplakat im [[Deutsches Historisches Museum|Deutschen Historischen Museum]], bei dem der Name allerdings wegen Unwissenheit falsch geschrieben wurde&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=T1WX_MyLJVoC&amp;amp;pg=PA65&amp;amp;lpg=PA65&amp;amp;dq=%22Maria+Schultz%22+%22Maria+Bierganz%22&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=GS6U479lNo&amp;amp;sig=75mP6Y_gwVaYifjhSxUIVAlY_c8&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=Gd_9U_a3N6nWiwLprICgDQ#v=onepage&amp;amp;q=%22Maria%20Schultz%22%20%22Maria%20Bierganz%22&amp;amp;f=false] Himmlers letztes Aufgebot: Die NS-Organisation »Werwolf«, S. 65&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bierganz, Maria}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Hitlerjugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Monschau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1927]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2013]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bierganz, Maria&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Maria of Monschau; Mary of Monschau; Janke, Maria (Ehename)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche BDM-Scharführerin, die 1944/45 als Symbol der gefürchteten fanatischen Hitlerjugend galt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Oktober 1927&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Mai 2013&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sebastian Gasseng</name></author>
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