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	<title>Maria Beig - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-25T13:15:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maria Beig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geb. &amp;#039;&amp;#039;Hund&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Oktober]] [[1920]] in [[Senglingen]]; † [[3. September]] [[2018]] in [[Friedrichshafen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/friedrichshafen/Schriftstellerin-aus-Oberschwaben-Maria-Beig-gestorben,maria-beig-gestorben-100.html |wayback=20180904121238 |text=Maria Beig gestorben }}, swr.de, gesendet und abgerufen am 4. September 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;), war eine deutsche [[Schriftsteller]]in.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.degruyter.com/viewbooktoc/product/466296?rskey=DZBSiC&amp;amp;result=1 &amp;#039;&amp;#039;Maria Beig.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Kürschners Deutscher Literatur-Kalender]] 2016/2017.&amp;#039;&amp;#039; Band II: &amp;#039;&amp;#039;P-Z.&amp;#039;&amp;#039; [[Verlag Walter de Gruyter|Walter de Gruyter]], 2016, ISBN 978-3-11-045397-3, S. 55.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie galt als „Stimme [[Oberschwaben]]s“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.auf-gut-schwaebisch-die-stimme-oberschwabens.32b58bb4-29b3-45aa-b48e-e555498cfd51.html &amp;#039;&amp;#039;Auf gut schwäbisch – die Stimme Oberschwabens&amp;#039;&amp;#039;] auf stuttgarter-nachrichten.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Maria Beig entstammte einer bäuerlichen Großfamilie. Sie besuchte die [[Volksschule]] und die Frauenarbeitsschule. Ab 1936 absolvierte sie am Hauswirtschaftlichen Seminar des Pädagogischen Instituts in [[Kirchheim unter Teck|Kirchheim/Teck]] eine Ausbildung zur Hauswirtschafts- und Handarbeitslehrerin. Von 1941 an wirkte sie als Lehrerin in Schulen bei [[Heilbronn]], auf der [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]] und in Friedrichshafen, wo sie lange Zeit lebte und im September 2018 im Alter von 97 Jahren starb. 1954 heiratete sie; 1958 wurde ihre Tochter geboren. Im Jahre 1977 ging sie in den vorzeitigen Ruhestand und begann, sich ihren Traum vom Bücherschreiben zu erfüllen. Zuletzt lebte sie in [[Immenstaad]] am [[Bodensee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerisches Schaffen ==&lt;br /&gt;
Maria Beig war die Verfasserin von [[Roman]]en und [[Erzählung]]en, die vorwiegend das Leben der bäuerlichen Bevölkerung in ihrer [[Oberschwaben|oberschwäbischen]] Heimat schildern. Mit ihrer durchweg nüchternen Darstellungsweise und ihrem absichtsvoll simplen Stil galt sie seit ihrem Debüt, dem Familienroman &amp;#039;&amp;#039;Rabenkrächzen&amp;#039;&amp;#039;, als eine Art episches Naturtalent. Besonders gefördert wurde sie von [[Martin Walser]], was auch dazu führte, dass einige ihrer Bücher in den 1980er-Jahren in Lizenz beim [[Suhrkamp Verlag]] erschienen, wodurch sie einem breiteren Publikum bekannt wurde. Für Walser war sie der Mittelpunkt der „drei oberschwäbischen Marien-Heiligen der Literatur“ – gemeint sind neben Beig die Dichterin [[Maria Menz]] und die Schriftstellerin [[Maria Müller-Gögler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nachwort zu &amp;#039;&amp;#039;Rabenkrächzen&amp;#039;&amp;#039; schrieb Walser über Maria Beig: „Literarisch kommt mir das, was Maria Beig geschrieben hat, vor, wie etwas, was auf der Wiese gewachsen ist, während wir anderen Schreibenden alle im Garten wachsen müssen. Der Unterschied ist der zwischen Gartensalbei und Wiesensalbei, der zwischen Gartenakelei und Wiesenakelei. In Duft und Feuer.“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=1-142459 Dokumentation einer TV-Sendung von 1997 im Landesarchiv Baden-Württemberg]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beigs Buch &amp;#039;&amp;#039;Ein Lebensweg&amp;#039;&amp;#039; wurde im Juni 2009 auf den ersten Platz der &amp;#039;&amp;#039;[[SWR-Bestenliste|SWR2 Bestenliste]]&amp;#039;&amp;#039; gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.swr.de/bestenliste/-/id=4905958/property=download/nid=98456/1mfzdbh/index.pdf SWR2 Bestenliste Juni 2009], abgerufen am 26. Oktober 2009 (PDF; 22&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Jury lobte das Buch als „eine Art Befreiungsliteratur“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2022-12 |url=http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/aus-dem-land-musik-literatur/rueckschau/-/id=659332/nid=659332/did=4907366/fugped/index.html |text=SWR2 aus dem Land: Musik und Literatur}}, abgerufen am 19. Juni 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Festschrift zu Beigs 90. Geburtstag schrieb [[Arnold Stadler]]: „aus der Heimat, das heißt, aus dem Inneren von etwas heraus, über das wir nicht verfügen, von dem wir nicht ohne weiters ‚mein‘ sagen können, da ist es her, was von Maria Beig kommt. Von weit her, geht es ganz nah.“&amp;lt;ref&amp;gt;Arnold Stadler in: Peter Blickle, Hubert Klöpfer: &amp;#039;&amp;#039;Maria Beig zu ehren&amp;#039;&amp;#039;, Klöpfer &amp;amp; Meyer Verlag, Tübingen 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rabenkrächzen.&amp;#039;&amp;#039; Jan Thorbecke Verlag, Sigmaringen 1982&lt;br /&gt;
**als Suhrkamp-Taschenbuch, Frankfurt am Main 1983, ISBN 3-518-37411-7&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hochzeitslose.&amp;#039;&amp;#039; Jan Thorbecke Verlag, Sigmaringen 1983&lt;br /&gt;
**als Suhrkamp-Taschenbuch, Frankfurt am Main 1985, ISBN 3-518-37663-2&lt;br /&gt;
**&amp;#039;&amp;#039;Lost Weddings&amp;#039;&amp;#039;. Übersetzt ins Amerikanische von [[Peter Blickle (Germanist)|Peter Blickle]] und [[Jaimy Gordon]]. Persea Books, 1990&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hermine. Ein Tierleben.&amp;#039;&amp;#039; Sigmaringen 1984&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Hermine: An Animal Life.&amp;#039;&amp;#039; Übersetzt ins Amerikanische von Jaimy Gordon. 2005&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus Oberschwaben.&amp;#039;&amp;#039; Freiburg im Breisgau 1985 (zusammen mit [[Rupert Leser]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Urgroßelternzeit.&amp;#039;&amp;#039; Sigmaringen 1985&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Minder oder Zwei Schwestern.&amp;#039;&amp;#039; Sigmaringen 1986. Als Suhrkamp-Taschenbuch, Frankfurt am Main 1989, ISBN 3-518-38109-1&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Ruferin.&amp;#039;&amp;#039; Bergen (Niederlande) 1987&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kuckucksruf.&amp;#039;&amp;#039; Sigmaringen 1988&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Törichten.&amp;#039;&amp;#039; Sigmaringen 1990&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jahr und Tag.&amp;#039;&amp;#039; Sigmaringen 1993&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Töchter und Söhne.&amp;#039;&amp;#039; Sigmaringen 1995&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Annas Arbeit.&amp;#039;&amp;#039; Sigmaringen 1997&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Treppengesang.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 2000&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Buntspechte.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 2002&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Lebensweg.&amp;#039;&amp;#039; Klöpfer &amp;amp; Meyer, Tübingen 2009, ISBN 978-3-940086-29-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werkausgabe:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Maria Beig. Das Gesamtwerk. 5 Bände.&amp;#039;&amp;#039; Klöpfer &amp;amp; Meyer, Tübingen 2010 (hrsg. von Peter Blickle und Franz Hoben), ISBN 978-3-940086-81-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1983 [[Alemannischer Literaturpreis]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.waldshut-tiengen.de/4343.php|titel=Alemannischer Literaturpreis|archiv-url=https://web.archive.org/web/20130504030600/http://www.waldshut-tiengen.de/4343.php|archiv-datum=2013-05-04|hrsg=Stadt Waldshut-Tiengen|zugriff=2010-12-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1990 [[Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg|Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
* 1996 [[Johann Friedrich von Cotta-Literatur- und Übersetzerpreis der Landeshauptstadt Stuttgart|Literaturpreis der Stadt Stuttgart]]&lt;br /&gt;
* 2004 [[Johann-Peter-Hebel-Preis]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Peter Blickle (Germanist)|Peter Blickle]]: [https://hausen.pcom.de/jphebel_preis/k%C3%BCnstler_preis/laudatio_prof_blickle.htm Laudatio zur Verleihung des Hebelpreises an Frau Maria Beig]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Oswald Burger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Was zählt. Maria Beig zum 75. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Thorbecke, Sigmaringen 1995, ISBN 3-7995-1695-6&lt;br /&gt;
* [[Peter Blickle (Germanist)|Peter Blickle]]: &amp;#039;&amp;#039;Maria Beig und die Kunst der scheinbaren Kunstlosigkeit.&amp;#039;&amp;#039; Edition Isele, Eggingen 1997, ISBN 3-86142-066-X&lt;br /&gt;
* Peter Blickle und [[Hubert Klöpfer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Maria Beig zu ehren. Eine kleine Festschrift.&amp;#039;&amp;#039; Klöpfer &amp;amp; Meyer Verlag, Tübingen 2010, ISBN 978-3-940086-92-1.&lt;br /&gt;
* Manfred Bosch: &amp;#039;&amp;#039;Sagen, wie es war. Maria Beig zum 90.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schwäbische Heimat&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 61 (2010), Nr. 4, S. 459–467 (https://doi.org/10.53458/sh.v61i4.3102).&lt;br /&gt;
* Karin Kontny: &amp;#039;&amp;#039;Erzählen, um zu überleben. Erinnerung an eine Begegnung mit der Schriftstellerin Maria Beig, die im Oktober [2015] 95 Jahre alt wird.&amp;#039;&amp;#039; In: Literaturblatt für Baden-Württemberg, September/Oktober 2015, S. 9–11.&lt;br /&gt;
* Chris Inken Soppa: &amp;#039;&amp;#039;Maria Beig. Schriftstellerin und Stimme Oberschwabens.&amp;#039;&amp;#039; In: dies.: &amp;#039;&amp;#039;Über jede Grenze hinweg. Bemerkenswerte Frauen am Bodensee.&amp;#039;&amp;#039; Gmeiner, Meßkirch 2021, ISBN 978-3-8392-0524-2, S. 106–109.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11933142X}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kloepfer-meyer.de/News/701/Kloepfer--Meyer-trauert-um-Maria-Beig.html Klöpfer &amp;amp; Meyer trauert um Maria Beig (3. September 2018)] inklusive Trauerrede ([https://www.kloepfer-meyer.de/global/download/MARIA_BEIG_-_TRAUERREDE_VON_FRANZ_HOBEN.PDF PDF]) von Franz Hoben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11933142X|LCCN=n/85/364277|VIAF=113951404}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Beig, Maria}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatdichtung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzählung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Oberschwaben)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bodenseekreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens des Landes Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2018]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Beig, Maria&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hund, Maria (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Schriftstellerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Oktober 1920&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Senglingen]] bei [[Tettnang]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. September 2018&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Friedrichshafen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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