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	<title>Maria Beccadelli di Bologna - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Maria_Beccadelli_di_Bologna&amp;diff=1497961&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Equord: /* Gesellschaftliche Rolle */</title>
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		<updated>2025-10-09T17:13:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Gesellschaftliche Rolle&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Franz von Lenbach Portrait Marie Gräfin Dönhoff.jpg|mini|Marie Gräfin Dönhoff. Porträt von [[Franz von Lenbach]], 1873]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marie Anna Zoë Rosalie Fürstin von Bülow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;geschiedene Gräfin von Dönhoff, geborene Beccadelli di Bologna, Marchesa di Altavilla, Principessa di Camporeale&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Februar]] [[1848]] in [[Neapel]]; † [[26. Januar]] [[1929]] in [[Rom]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Findagrave|137341562|Maria &amp;#039;&amp;#039;Beccadelli di Bologna&amp;#039;&amp;#039; von Bülow|Abruf=2022-07-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war eine [[Berlin]]er [[Salonnière]] und Gattin des [[Reichskanzler]]s und [[Preußen|preußischen]] [[Ministerpräsident]]en [[Bernhard Fürst von Bülow]] (1849–1929).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Maria Becadelli di Bologna war die Tochter von Domenico Beccadelli di Bologna (1826–1863), Principe di Camporeale und der Laura, geb. Acton (1829–1915). Ihre Mutter heiratete nach dem Tode Domenicos in zweiter Ehe den italienischen Ministerpräsidenten [[Marco Minghetti]] (1818–1886) und spielte eine große Rolle in der italienischen und deutschen Aristokratie.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Hrsg=Ernst Fraenkel |Titel=Bernhard Fürst von Bülow |Sammelwerk=Amerika im Spiegel des deutschen politischen Denkens |Verlag=VS Verlag für Sozialwissenschaften |Ort=Wiesbaden |Datum=1959 |Seiten=198–199 |Kommentar=Nachdruck der Ausgabe von 1959, ISBN 978-3-663-06168-7 |DOI=10.1007/978-3-663-07081-8_46}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesellschaftliche Rolle ===&lt;br /&gt;
Maria, die sich nach ihrer Heirat mit einem preußischen Diplomaten auch Marie nannte, avancierte früh in die höchsten Kreise der preußischen Hofgesellschaft und profilierte sich durch ihre intellektuellen und musischen Fähigkeiten; sie spielte hervorragend [[Klavier]], schwärmte – wie ihre Freundin [[Marie von Schleinitz]] – für die Musik [[Richard Wagner]]s und war eine Vertraute der preußischen Kronprinzessin [[Victoria von Großbritannien und Irland (1840–1901)|Victoria]], die sogar ein Porträt Marias malte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bernhard von Bülow |Hrsg=Franz Stockhammern |Titel=Denkwürdigkeiten |Band=Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Vom Staatssekretariat bis zur Marokkokrise&amp;#039;&amp;#039; |Datum=1930 |Seiten=538 |OCLC=874524906}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Deren Sohn Prinz Wilhelm, der spätere Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]], verehrte die Gräfin in seiner Jugend sehr.&amp;lt;ref&amp;gt;Röhl: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm II. Die Jugend des Kaisers 1859–1888.&amp;#039;&amp;#039; S. 265.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bernhard von Bülow mit Gattin.jpg|mini|Fürst und Fürstin Bülow auf [[Norderney]], 1905]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon als Diplomatengattin in [[Wien]] führte sie in den 1870er Jahren einen Salon. Anfang der 1880er Jahre verliebten der junge Diplomat Bernhard von Bülow und sie sich heftig ineinander. Ihrer Heirat standen jedoch mehrere Hindernisse entgegen: Da Maria sowohl nach protestantischem als auch nach katholischem Recht getraut worden war, musste sie sich nicht nur scheiden lassen, sondern auch die päpstliche Annullierung ihrer ersten Ehe erreichen, was 1884 schließlich gelang; Bülow, damals [[Botschaftsrat]] in [[St. Petersburg]], erhielt eines Tages folgendes Telegramm von ihr: „Annullation ausgesprochen, selig Marie“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bernhard von Bülow |Hrsg=Franz Stockhammern |Titel=Denkwürdigkeiten. |Band=Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Jugend- und Diplomatenjahre&amp;#039;&amp;#039; |Datum=1931 |Seiten=590 |OCLC=929383630}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hinzu traten gesellschaftliche Komplikationen, da die Ehe mit einer geschiedenen Frau in preußischen Hofkreisen damals nicht gern gesehen wurde; nur mit einiger Hartnäckigkeit erlangte Bülow schließlich den erforderlichen [[Ehekonsens]] durch seinen obersten Vorgesetzten, [[Otto von Bismarck|Fürst Bismarck]], der noch wenige Jahre zuvor seinem eigenen Sohn, Graf [[Herbert von Bismarck]], die Ehe mit der geschiedenen Fürstin [[Elisabeth zu Carolath-Beuthen]] verboten hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bernhard von Bülow |Hrsg=Franz Stockhammern |Titel=Denkwürdigkeiten. |Band=Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Jugend- und Diplomatenjahre&amp;#039;&amp;#039; |Datum=1931 |Seiten=585 |OCLC=929383630}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Bülow 1893 Botschafter in [[Rom]] wurde, waren ihm Marias gesellschaftliche Kontakte in ihrer alten Heimat eine wertvolle Unterstützung. Nach seiner Ernennung zum Staatssekretär des Auswärtigen 1897 schließlich eröffnete sie in Berlin einen Salon, in dem vorwiegend Politiker, Diplomaten und hochrangige Militärs verkehrten;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Wilhelmy: &amp;#039;&amp;#039;Der Berliner Salon im 19. Jahrhundert. (1780–1914)&amp;#039;&amp;#039; S. 617&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; manche Gäste, wie der Diplomat [[Hans von Wangenheim]], mokierten sich über den zeremoniellen, offiziösen Charakter der dortigen Zusammenkünfte, der wenig mit den literarischen Salons der Zeit gemein hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Spitzemberg, S. 465.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine gefeierte Schönheit und von feiner intellektueller Bildung, sagte man ihr nach, ihrem Mann, der sie sehr verehrte, geistig überlegen zu sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Henry Nelson: &amp;#039;&amp;#039;Die Hohenzollern..&amp;#039;&amp;#039; München 1996, S. 336.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gemeinsam mit ihrer Mutter Laura spielte sie bis zu Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] eine prägende Rolle in der Berliner Gesellschaft. Ihr Ehemann amtierte von Oktober 1900 bis Juli 1909 als [[Reichskanzler]] des [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Kaiserreichs]]. Nach dem Ende seiner Amtszeit zog das Ehepaar 1909 zurück nach Rom, wo Fürst Bülow 1907 die herrschaftliche [[Villa Malta (Pincio)|Villa Malta]] für die Zeit nach seiner Pensionierung gekauft hatte. Dort starb sie Anfang 1929, er ein halbes Jahr später.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehen ===&lt;br /&gt;
Maria Beccadelli heiratete am 15. Mai 1867 in [[Lugano]] den preußischen [[Diplomat]]en Karl August Graf von [[Dönhoff]] (1833–1906). Die Ehe wurde 1882 nach preußischem Recht geschieden und 1884 vom [[Heiliger Stuhl|Vatikan]] [[Ehenichtigkeit (Kirchenrecht)|annulliert]]. Dieser Ehe entstammt eine Tochter, Eugenie (1868–1946), die mit dem Diplomaten [[Nikolaus von Wallwitz]] (1852–1941) verheiratet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. Januar 1886 heiratete sie in [[Wien]] den preußischen Diplomaten Bernhard von Bülow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maria von Bülow wurde auf dem [[Nienstedtener Friedhof|Friedhof Nienstedten]] beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://garten-der-frauen.de/friedhoefe/maria-von-buelow-gesch-graefin-von-doenhoff/ Grabsteinabbildung und -lage] bei &amp;#039;&amp;#039;garten-der-frauen.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Bernhard Fürst von Bülow: &amp;#039;&amp;#039;Denkwürdigkeiten.&amp;#039;&amp;#039; 4 Bände. Ullstein, Berlin 1930–1931.&lt;br /&gt;
* [[Philipp zu Eulenburg|Philipp zu Eulenburg-Hertefeld]]: &amp;#039;&amp;#039;Aus 50 Jahren. Erinnerungen, Tagebücher und Briefe aus dem Nachlaß des Fürsten.&amp;#039;&amp;#039; Paetel, Berlin 1923.&lt;br /&gt;
* [[Bogdan Graf von Hutten-Czapski]]: &amp;#039;&amp;#039;Sechzig Jahre Politik und Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. Mittler, Berlin 1936.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Tagebuch der [[Hildegard von Spitzemberg|Baronin Spitzemberg]], geb. Freiin v. Varnbüler. Aufzeichnungen aus der Hofgesellschaft des Hohenzollernreiches&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Geschichtsquellen des 19. und 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 43, {{ISSN|0344-1687}}). Ausgewählt und herausgegeben von [[Rudolf Vierhaus]]. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1960&lt;br /&gt;
* [[Fedor von Zobeltitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Gesellschaft unter dem letzten Kaiserreich.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;1902 – 1914.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Alster Verlag, Hamburg 1922.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[John C. G. Röhl]]: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm II. Die Jugend des Kaisers 1859–1888.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 1993, ISBN 3-406-37668-1.&lt;br /&gt;
* Petra Wilhelmy: &amp;#039;&amp;#039;Der Berliner Salon im 19. Jahrhundert. (1780–1914)&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission zu Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Band 73). de Gruyter, Berlin u. a. 1989, ISBN 3-11-011891-2 (Zugleich: Münster, Univ., Diss., 1987).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/002702}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116133783|VIAF=20423931}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Beccadelli di Bologna, Maria}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Titulargraf (Dönhoff)|Maria]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Dönhoff|⚭Maria]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Bülow|⚭Maria]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehepartner einer berühmten Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salonnière]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1848]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1929]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Beccadelli di Bologna, Maria&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bülow, Marie von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Berliner Salonière&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Februar 1848&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Neapel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Januar 1929&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rom]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Equord</name></author>
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