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	<title>Maria Böhmer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Maria_B%C3%B6hmer&amp;diff=83784&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Redonebird: aktuelleres Foto</title>
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		<updated>2026-04-17T15:25:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;aktuelleres Foto&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Maria Böhmer 2018, Deutsche UNESCO-Kommission, Danetzki.jpg|mini|hochkant|Maria Böhmer (2018)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maria Böhmer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. April]] [[1950]] in [[Mainz]]) ist eine [[Deutschland|deutsche]] [[Politiker]]in ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]). Seit Juni 2018 ist sie Präsidentin der [[Deutsche UNESCO-Kommission|Deutschen UNESCO-Kommission]]. Im [[Kabinett Merkel&amp;amp;nbsp;III]] war sie von Dezember 2013 bis April 2018 Staatsministerin im [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Amt]] und für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik, für die Vereinten Nationen, Außenwirtschaft und Fragen der nachhaltigen Entwicklung zuständig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.auswaertiges-amt.de/sid_A29EE80E6D20E22D58C6DC9B80FD19A5/DE/AAmt/Leitung/StMBoehmer_node.html |titel=Staatsministerin Maria Böhmer |werk=auswaertiges-amt.de |hrsg=Auswärtiges Amt |zugriff=2013-12-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor war sie von November 2005 bis Dezember 2013 [[Staatsminister (Deutschland)|Staatsministerin]] bei der [[Bundeskanzler (Deutschland)|Bundeskanzlerin]] und [[Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbildung und Beruf ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Abitur]] 1968 studierte Böhmer Mathematik, Physik, Politikwissenschaft und Pädagogik für das Lehramt. 1971 legte sie das Staatsexamen ab; 1974 erfolgte ihre [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zur Dr.&amp;amp;nbsp;phil. an der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz]] mit der Dissertation &amp;#039;&amp;#039;Zur Wahlpflichtfachentscheidung in der Realschule – eine Untersuchung über Entscheidungskriterien der Realschüler in Rheinland-Pfalz&amp;#039;&amp;#039;. Dort [[Habilitation|habilitierte]] sie sich 1982 mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Zentrale und dezentrale Lehrerfortbildung – Entwicklung, Strukturen und Innovationen&amp;#039;&amp;#039;. Sie verbrachte Forschungsaufenthalte an den Universitäten [[Universität Cambridge|Cambridge]] und [[Universität Augsburg|Augsburg]]. Von 1982 bis 1990 war sie die erste Landesfrauenbeauftragte in [[Rheinland-Pfalz]]. Seit 2001 führt sie den Titel einer außerplanmäßigen Professorin für [[Erziehungswissenschaft]]en der [[Pädagogische Hochschule Heidelberg|Pädagogischen Hochschule Heidelberg]], übt dort aktuell aber keine Lehrtätigkeit aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partei ===&lt;br /&gt;
Böhmer trat 1985 der CDU bei. Sie ist Mitglied der [[Frauen Union]], der [[Kommunalpolitische Vereinigung der CDU und CSU Deutschlands|Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU und CSU Deutschlands]] sowie der [[Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft|Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft]]. Von 1991 bis 1993 war sie stellvertretende Vorsitzende der Grundsatzprogrammkommission der CDU und leitete die Kommissionsgruppe „Ökologische und Soziale Marktwirtschaft“. Sie war Vorsitzende des Bundesfachausschusses Frauenpolitik der CDU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Böhmer gehörte von 1994 bis 2018 dem [[CDU-Bundesvorstand]] an. Von 2006 bis 2009 war sie Mitglied im Präsidium der CDU. Außerdem war sie stellvertretende Landesvorsitzende der CDU [[Rheinland-Pfalz]]. Von 1991 bis 2001 fungierte sie als Landesvorsitzende der Frauen Union der CDU Rheinland-Pfalz. Von September 2001 bis September 2015 war sie Bundesvorsitzende der Frauen Union der CDU Deutschlands. Beim 31. Bundesdelegiertentag in Kassel wurde sie einstimmig zur Ehrenvorsitzenden gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.mopo.de/sonntag-30-09-2001--15-34-boehmer-neue-vorsitzende-der-frauen---union-18493302 |titel=Böhmer neue Vorsitzende der Frauen-Union |werk=mopo.de |datum=2001-09-30 |zugriff=2017-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachfolgerin im Amt der Bundesvorsitzenden ist die Staatsministerin [[Annette Widmann-Mauz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.frauenunion.de/-aktuelle/1945-annette-widmann-mauz-ist-neue-vorsitzende-der-frauen-union-der-cdu.html |titel=Frauen Union der CDU Deutschlands |werk=frauenunion.de |datum=2015-09-26 |zugriff=2017-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Dezember 2014 ist Böhmer außerdem Mitglied im Bundesfachausschuss Außen-, Sicherheits-, Entwicklungs- und Menschenrechtspolitik der CDU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgeordnete ===&lt;br /&gt;
Von 1990 bis 2017 war Böhmer [[Mitglied des Deutschen Bundestages]], zunächst im Wahlkreis Frankenthal und ab 1998 im neu zugeschnittenen Wahlkreis Ludwigshafen/Frankenthal. Bei den Bundestagswahlen 2009 und 2013 gewann sie den [[Bundestagswahlkreis Ludwigshafen/Frankenthal|Wahlkreis Ludwigshafen/Frankenthal]] direkt. Zuvor war sie über die Landesliste Rheinland-Pfalz in den Bundestag eingezogen. Maria Böhmer war von 2000 bis 2005 stellvertretende Vorsitzende der [[CDU/CSU-Bundestagsfraktion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie gehört zu den 75 Unionsabgeordneten – 68 von der CDU (26,9 % aller CDU-Abgeordneten) und 7 von der CSU (12,5 % aller CSU-Abgeordneten) – die Ende Juni 2017 für die [[gleichgeschlechtliche Ehe]] gestimmt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/politik/deutschland/article166099805/Diese-Unionsabgeordneten-stimmten-fuer-die-Ehe-fuer-alle.html &amp;#039;&amp;#039;Diese Unionsabgeordneten stimmten für die Ehe für alle&amp;#039;&amp;#039;.] Die Welt, 30. Juni 2017, abgerufen am 20. November 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Bundestagswahl 2017 kandidierte sie nicht erneut als Abgeordnete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=afp|Titel=Wer alles nicht mehr antritt: Lammert, Ströbele, Jung: Der Bundestag verliert viele bekannte Gesichter|Online=https://www.noz.de/deutschland-welt/politik/artikel/913623/lammert-stroebele-jung-der-bundestag-verliert-viele-bekannte-gesichter-1|Abruf=2017-07-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staatsministerin ===&lt;br /&gt;
Vom 22. November 2005 bis zum 17. Dezember 2013 war Böhmer Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. Als erste Inhaberin dieses Amtes war ihr Dienstsitz im [[Bundeskanzleramt (Deutschland)|Bundeskanzleramt]] und sie erhielt als Staatsministerin einen festen Sitz im Bundeskabinett. Darin spiegelt sich die neue Bedeutung des Amts. Der Paradigmenwechsel in der Integrationspolitik unter Maria Böhmer zeigte sich vor allem daran, dass Migranten direkt in die Gestaltung der Politik einbezogen wurden. So initiierte Böhmer die [[Deutscher Integrationsgipfel|Integrationsgipfel]] im Bundeskanzleramt und den [[Nationaler Aktionsplan Integration (Deutschland)|Nationalen Aktionsplan Integration]]. Bildung, Sprache und Arbeitsförderung wurden zu Schwerpunkten der deutschen Integrationsarbeit. Mit ihrer Amtszeit verbindet sich zudem das Gesetz zur Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsabschlüssen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.auswaertiges-amt.de/DE/AAmt/Leitung/StMBoehmer_node.html |titel=Profil Staatsministerin Maria Böhmer |werk=auswaertiges-amt.de |hrsg=Auswärtiges Amt |zugriff=2017-03-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem entwickelte Böhmer Projekte wie die „Charta der Vielfalt“, mit der die Berücksichtigung der Diversität in der Unternehmenskultur gefördert wird, und begründete das Netzwerk „Aktion zusammenwachsen“, bei dem sich Bürger als Lese-Paten für junge Migranten einsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2011 bis 2013 war sie Vorsitzende des [[Bundesbeirat für Integration|Bundesbeirates für Integration]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Dezember 2013 bis April 2018 war Maria Böhmer Staatsministerin im Auswärtigen Amt. Böhmer war 2014/2015 Präsidentin des [[World Heritage Committee|Welterbekomitees der UNESCO]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.unesco.de/kultur/2015/welterbekomiteesitzung-2015.html |titel=39. Tagung des Welterbekomitees unter deutscher Präsidentschaft |werk=unesco.de |datum=2015-04 |zugriff=2017-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier ernannte sie im April 2016 zur Sonderbeauftragten für UNESCO-Welterbe, Kulturkonventionen und Bildungs- und Wissenschaftsprogramme. Ihre Zuständigkeit reichte von der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik über die Politik in den Vereinten Nationen bis hin zur Außenwirtschaftspolitik. Seit vielen Jahren setzt sie sich für nachhaltige Entwicklung ein. Im Jahr 2015 war Böhmer Ko-Vorsitzende der Deutsch-Australischen Beratergruppe, die im November 2015 Bundeskanzlerin [[Angela Merkel]] und Premierminister [[Malcolm Turnbull]] Empfehlungen zur Intensivierung der Beziehungen vorgelegt hat. Als Anerkennung für die hier geleistete Arbeit wurde Maria Böhmer am 7. Dezember 2015 durch den australischen Finanzminister [[Mathias Cormann]] der [[Order of Australia]] verliehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Australien&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/Laender/Aktuelle_Artikel/Australien/161207-Ordensverleihung-StM_B.html |titel=Auszeichnung für Staatsministerin Böhmer |werk=auswaertiges-amt.de |hrsg=Auswärtiges Amt |datum=2016-12-07 |zugriff=2017-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Funktionen und Mitgliedschaften ===&lt;br /&gt;
Böhmer war von 1992 bis 2002 Mitglied des [[ZDF-Fernsehrat]]es und von 2002 bis 2016 dessen stellvertretende Vorsitzende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Böhmer initiierte 2006 die [[Charta der Vielfalt]] in Deutschland und startete die Kampagne „Vielfalt als Chance“. Von 2010 bis 2013 war sie als Integrationsbeauftragte Mitglied im Trägerverein der Charta der Vielfalt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.charta-der-vielfalt.de/service/presse/pressemitteilungen/detail/article/berliner-unternehmen-unterzeichnen-die-charta-der-vielfalt-staatsministerin-boehmer-die.html |titel=Unternehmensinitiative Charta der Vielfalt |werk=charta-der-vielfalt.de |datum=2010-01-21 |zugriff=2017-03-02 |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170301182056/http://www.charta-der-vielfalt.de/service/presse/pressemitteilungen/detail/article/berliner-unternehmen-unterzeichnen-die-charta-der-vielfalt-staatsministerin-boehmer-die.html |archiv-datum=2017-03-01 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Integrationsbeauftragte engagierte sich Böhmer 2010 bis 2013 zusammen mit [[Romani Rose]] und [[Barbara John]] als Schirmherrin bei [[Show Racism the Red Card]]-Deutschland e. V.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.theredcard.de/schirmherrschaft/ | wayback=20131204100911 | text=&amp;#039;&amp;#039;„Show Racism the Red Card“-Schirmherrschaft&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.theredcard.de/%C3%BCber-uns/schirmherrschaft/ |titel=Show Racism the Red Card – Deutschland – Schirmherrschaft |werk=theredcard.de |zugriff=2017-03-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2006 bis 2018 war Maria Böhmer Kuratoriumsvorsitzende der St. Martinus-Schulstiftung des Bistums Mainz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://mbn.bistummainz.de/archiv/2006---2010/mbn-2006/mbn-060322 |titel=Gründung der St. Martinus-Schulstiftung – Maria Böhmer ist Mitglied des Kuratoriums |titelerg=Mainzer Bistumsnachrichten Nr. 11 |werk=bistummainz.de |datum=2006-03-22 |zugriff=2017-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 2009 bis 2013 war sie Mitglied des Vorstandes der [[Deutschlandstiftung Integration]]. Heute gehört sie dem Kuratorium der Stiftung an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.deutschlandstiftung.net/die-stiftung/kuratorium/ |titel=Deutschlandstiftung Integration: Kuratorium |werk=deutschlandstiftung.net |zugriff=2017-03-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Böhmer war von 2008 bis 2021 zugewähltes Mitglied im [[Zentralkomitee der deutschen Katholiken]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.zdk.de/organisation/mitglieder/mitgliederliste/B/ |titel=ZdK –  Mitgliederliste |werk=zdk.de |zugriff=2017-03-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.maria-boehmer.de/page/ueber-mich/224 | wayback=20130516163547 | text=Profil: &amp;#039;&amp;#039;Über mich&amp;#039;&amp;#039; In: maria-boehmer.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.katholisch.de/artikel/29521-zdk-wahl-diese-27-kandidaten-wurden-ins-katholikenkomitee-gewaehlt|title=ZdK-Wahl: Diese 27 Kandidaten wurden ins Katholikenkomitee gewählt |publisher=Zentralkomitee der deutschen Katholiken|date=20. April 2021|accessdate=21. April 2021}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 bis 2018 war Böhmer Senatorin der [[Leibniz-Gemeinschaft]]. Von 2014 bis 2018 war Böhmer Vorsitzende im Akademiebeirat der Kulturakademie Tarabya.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.tarabya.diplo.de/Vertretung/tarabya/de/01-die-kulturakademie/03-beirat/00-beirat.html |titel=Kulturakademie Tarabya Istanbul – Beirat |werk=tarabya.diplo.de |zugriff=2017-03-01 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160304081559/http://www.tarabya.diplo.de/Vertretung/tarabya/de/01-die-kulturakademie/03-beirat/00-beirat.html |archiv-datum=2016-03-04 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im April 2015 wurde sie zur Ehrenbürgerin der türkischen Stadt [[Antakya]] ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Meldungen/2015/150427_StMB_Tuerkei.html |titel=Staatsministerin Böhmer besucht die Türkei |titelerg=Pressemitteilung |werk=auswaertiges-amt.de |hrsg=Auswärtiges Amt |datum=2015-04-27 |zugriff=2017-03-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juli 2015 wurde Böhmer zur Vorsitzenden des Kuratoriums der Stiftung „Institut für Herzinfarktforschung“ gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://stiftung-ihf.de/index.php/de/neuigkeiten/152-das-kuratorium |titel=Stiftung IHF – Das Kuratorium |werk=stiftung-ihf.de |datum=2015 |zugriff=2017-03-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenfalls seit 2015 ist sie Mitglied im Kuratorium der [[Stiftung Lesen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stiftunglesen.de/pressebereich/pressemitteilungen/652/ |titel=Erweiterung der Gremien der Stiftung Lesen |werk=stiftunglesen.de |hrsg=Stiftung Lesen |datum=2015-01-30 |zugriff=2017-03-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2015 ist Böhmer in das Kuratorium der Europäischen Stiftung Kaiserdom zu Speyer berufen worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;domspeyer&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.dom-zu-speyer.de/news/nachrichten/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=954 |titel=Orgelkonzert zur Jahrestagung der Kaiserdom-Stiftung |werk=dom-zu-speyer.de |hrsg=Dom zu Speyer |datum=2015-11-06 |zugriff=2017-03-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2016 bis 2019 war Maria Böhmer Vorsitzende des Kuratoriums der [[Start (Stipendium)|START-Stiftung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.maria-boehmer.de/lokal_1_1_416_Neue-Vorsitzende-des-Kuratoriums-der-START-Stiftung.html |titel=Neue Vorsitzende des Kuratoriums der START-Stiftung |werk=maria-boehmer.de |hrsg=Maria Böhmer |datum=2016-11-08 |zugriff=2017-03-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem wurde sie 2016 ins Kuratorium der [[Hertie-Stiftung|Gemeinnützigen Hertie-Stiftung]] berufen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.maria-boehmer.de/index.php?ka=1&amp;amp;ska=1&amp;amp;idn=423 |titel=Maria Böhmer neues Kuratoriumsmitglied der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung |werk=maria-boehmer.de |hrsg=Maria Böhmer |datum=2016-11-23 |zugriff=2017-03-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2019 ist sie stellvertretende Vorsitzende des Kuratoriums.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.die-stiftung.de/personalwechsel/neues-kuratorium-bei-der-start-stiftung-85961/ |title=Neues Kuratorium bei der Start-Stiftung |publisher=Die Stiftung |date=2020-01-06 |accessdate=2023-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. Juni 2018 wurde Maria Böhmer zur Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Prof. Dr. Maria Böhmer ist neue Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission |Sammelwerk=Deutsche UNESCO-Kommission |Online=https://www.unesco.de/node/1524 |Abruf=2018-07-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2017 bis 2018 war Maria Böhmer Mitglied im [[ARTE]]-Programmbeirat. Seit 2019 ist sie Mitglied im Programmbeirat ARTE GEIE, 2022 wurde sie zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.rbb-online.de/rundfunkrat/protokolle0/2022/protokoll-der-125--rundfunkratssitzung-vom-28-April-2022.file.html/20220428_Protokoll%20125.%20RR-Sitzung_%C3%B6ffentlich%20inkl.%20Anlagen.pdf |title=Protokoll der 125. Sitzung des rbb-Rundfunkrates - öffentlich |publisher=RBB |date=2022-04-28 |accessdate=2023-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 2023 wurde Böhmer zur Präsidentin des Stiftungsbeirat der Stiftung Digitale Chancen gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.digitale-chancen.de/presse/detail/digitalisierung-als-schluessel-der-teilhabe |title=Digitalisierung als Schlüssel der Teilhabe: Prof. Dr. Maria Böhmer zur Beiratsvorsitzenden der Stiftung Digitale Chancen gewählt |publisher=Stiftung Digitale Chancen |date=2023-04-25 |accessdate=2023-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie hatte dem Beirat bereits von 2005 bis 2013 angehört.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.kas.de/de/web/geschichte-der-cdu/personen/biogramm-detail/-/content/maria-boehmer-v1 |title=Maria Böhmer Pädagogin, apl. Professorin, Staatsministerin Dr. phil. |publisher=Konrad Adenauer Stiftung |accessdate=2023-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Positionen und Initiativen ==&lt;br /&gt;
Als Bundesvorsitzende der [[Frauen-Union]] setzte sich Böhmer für die bessere Anerkennung von Kindererziehungszeiten in der Rente ein. Die seit 1. Juni 2014 geltende Mütterrente&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ulrike Hospes |url=http://www.kas.de/wf/de/37.8047/ |titel=Maria Böhmer, Geschichte der CDU |werk=kas.de |hrsg=[[Konrad-Adenauer-Stiftung]] |zugriff=2017-03-01 |kommentar=Biografie}}&amp;lt;/ref&amp;gt; setzte Maria Böhmer in den Koalitionsgesprächen 2013 durch. Auf dieser Grundlage erhalten seitdem 9,5 Millionen Mütter eine höhere Rente.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.handelsblatt.com/dpa/wirtschaft-handel-und-finanzen-uebertragung-der-muetterrente-auf-beamtinnen-gefordert/10320152.html |title=Übertragung der Mütterrente auf Beamtinnen gefordert |publisher=Handelsblatt |date=2014-08-12 |accessdate=2023-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Böhmer wendet sich gegen sexistische bzw. pornografische Darstellungen, [[Zwangsheirat|Zwangsverheiratung]] und häusliche Gewalt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.hurriyet.de/haberler/seminare/228655/schutzwall-gegen-husliche-gewalt |titel=Interview: Schutzwall gegen häusliche Gewalt |werk=hurriyet.de |hrsg=[[Hürriyet]] |datum=2007-12-29 |zugriff=2017-03-01 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170301010148/http://www.hurriyet.de/haberler/seminare/228655/schutzwall-gegen-husliche-gewalt |archiv-datum=2017-03-01 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 2005 hat Böhmer als stellvertretende Unions-Fraktionsvorsitzende das von der [[Kabinett Merkel I|großen Koalition]] geplante Verbot von „[[Killerspiel]]en“ verteidigt. Sie argumentierte, Gewaltdarstellungen in [[Computerspiel|Spielen]] würden zur Einübung und Imitation von Gewalt führen. Unter dem Eindruck von Gewalttaten wie dem [[Amoklauf von Erfurt]] setzte sie sich für vorbeugendes Handeln ein. Dennoch war sie sich bewusst, dass Verbote in der digitalen Welt weniger wirksam als beim Fernsehen seien, da Jugendliche die Computerspiele auch untereinander teilten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.heise.de/newsticker/meldung/Rege-Debatte-um-Killerspiel-Verbot-149810.html |titel=Rege Debatte um &amp;quot;Killerspiel&amp;quot;-Verbot |abruf=2019-09-01 |autor=Andreas Wilkens |werk=heise online |datum=2015-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist für den Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Publikation/IB/wege-zur-einbuergerung.html |titel=Wege zur Einbürgerung – Wie werde ich Deutsche – wie werde ich Deutscher? (Broschüre) |werk=bundesregierung.de |hrsg=Bundesregierung |datum=2008-07-02 |zugriff=2017-03-01 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20161112002229/https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Publikation/IB/wege-zur-einbuergerung.html |archiv-datum=2016-11-12 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; bei Migranten, die die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllen. Ein kommunales [[Wahlrecht]] für Ausländer aus Nicht-EU-Staaten lehnt Böhmer ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article107873717/Maria-Boehmer-fordert-Integrationsministerium.html |title=Maria Böhmer fordert Integrationsministerium |publisher=Hamburger Abendblatt |date=2010-10-25 |accessdate=2023-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Böhmer wies darauf hin, dass es nach dem „Zweiten Integrationsindikatorenbericht“ für die schulische Entwicklung von Migrantenkindern von erheblicher Bedeutung sei, ob die Umgangssprache in der Familie Deutsch ist. Sie forderte daher, dass die Eltern ihrer Verantwortung diesbezüglich gerecht werden müssten. Sie müssten aber auch stärker in die Bildungsarbeit einbezogen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Pressemitteilungen/BPA/2012/01/2012-01-12-boehmer-integrationsindikatorenbericht.html | wayback=20130908201049 | text=Pressemitteilung 9/2012: Staatsministerin Maria Böhmer: „Der Zweite Integrationsindikatorenbericht zeigt maßgebliche Fortschritte bei der Integration. In zentralen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens hat sich die Teilhabe der 16 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund verbessert.“}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Böhmer befürwortete Ende Juni 2017 die [[Ehe für alle]] im Bundestag.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/ehe-fuer-alle-diese-unions-politiker-haben-mit-ja-gestimmt-15084645.html FAZ.net: Diese Unionspolitiker haben mit Ja gestimmt]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 2004: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
* 2009: BAMBINI-GENERATION-AWARD der Europäischen Jungakademikergesellschaft e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.bambini-preis.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=22&amp;amp;Itemid=2&amp;amp;lang=de |titel=Die Preisträger: Verleihung 2011 |werk=bambini-preis.de |hrsg=Europäische Jungakademiker Gesellschaft e.&amp;amp;nbsp;V. |datum=2011 |zugriff=2017-03-01 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170803212015/http://www.bambini-preis.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=22&amp;amp;Itemid=2&amp;amp;lang=de |archiv-datum=2017-08-03 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2016: Honorary Officer of the Order of Australia (Australischer Verdienstorden)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Australien&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2018: L&amp;#039;Orde des Arts et des Lettres (Französischer Orden der Künste und der Literatur)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|1=Maria Böhmer}}&lt;br /&gt;
{{Wikinews|1=Kategorie:Maria Böhmer|2=Maria Böhmer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|133134849}}&lt;br /&gt;
* [http://www.maria-boehmer.de/ Website von Maria Böhmer]&lt;br /&gt;
* [http://www.integrationsbeauftragte.de/ Website der Integrationsbeauftragten]&lt;br /&gt;
* {{Biographie beim Deutschen Bundestag|Maria Böhmer}}&lt;br /&gt;
* [http://www.frauenunion.de/ Website der Frauen Union der CDU Deutschlands]&lt;br /&gt;
* [https://www.cducsu.de/abgeordnete/maria-boehmer Angaben] bei der CDU/CSU-Bundestagsfraktion&lt;br /&gt;
* [https://www.heise.de/newsticker/meldung/CDU-Politikerin-verteidigt-geplantes-Verbot-von-Killerspielen-149251.html Maria Böhmer über das Verbot von Killerspielen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Vorsitzende der FU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133134849|LCCN=n/80/39541|VIAF=56636694}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bohmer, Maria}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatsminister beim Bundeskanzler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatsminister im Auswärtigen Amt]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Böhmer, Maria&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin (CDU), MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. April 1950&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mainz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Redonebird</name></author>
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