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	<title>Maria Anna Lindmayr - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T05:48:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Maria_Anna_Lindmayr&amp;diff=466009&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Martin Sg.: /* Literatur */ wf, tk</title>
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		<updated>2024-07-19T10:48:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; wf, tk&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Maria Anna Josefa Lindmayr - Karmelitin.jpg|mini|hochkant|Maria Anna Lindmayr]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maria Anna Josefa Lindmayr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. September]] [[1657]] in [[München]]; † [[6. Dezember]] [[1726]] ebenda) war eine deutsche [[Karmelitinnen|Karmelitin]] und [[Mystiker]]in.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ihr Vater, Franz Lindmayr, war Kammerdiener des Herzogs [[Maximilian Philipp Hieronymus von Bayern-Leuchtenberg]] (1638–1705, 2. Sohn von [[Maximilian I. (Bayern)|Maximilian I.]]). Ihre Mutter schenkte neben Maria Anna noch 14 weiteren Kindern das Leben. Im tief religiösen Elternhaus wurde sie in streng [[römisch-katholische Kirche|katholischer]] Frömmigkeit erzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. November 1672 legte sie eine [[Generalbeichte]] ab. Am 16. Juli 1687 trat sie in den Karmelitenorden ein. Von diesem Zeitpunkt an trug sie wohl das [[Skapulier]], war jedoch sehr zu ihrem Leidwesen noch nicht in ein Kloster aufgenommen. Ihren Aussagen zufolge bat sie wiederholt um Aufnahme in verschiedene Klöster, wurde jedoch immer wieder abgewiesen oder erkrankte vor dem Eintritt so schwer, dass sie davon absehen musste. Erst im Oktober 1711 wurde sie in das erst einen Monat vorher (17. September 1711) gegründete Karmelitinnenkloster in München aufgenommen. Anfangs noch als [[Dritter Orden|Terziarin]], legte sie am 22. Mai 1713 die [[Profess]] ab. Am 10. Juni 1713 feierte man ihr Schleierfest. Im März 1716 wurde sie für drei Jahre zur [[Prior]]in gewählt und 1719 für weitere drei Jahre in diesem Amt bestätigt. Als man sie 1722 ein weiteres Mal wählen wollte, lehnte sie ab, wurde jedoch von ihren Mitschwestern gedrängt, zumindest [[Novizenmeister]]in zu werden. Dieser Bitte gab sie schließlich nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Gott näher zu kommen [[Flagellation|geißelte]] sie sich ihren eigenen Angaben zufolge, unter anderem durch Nahrungsentzug, Tragen von Stachelketten, Rutenschläge oder Schlafen auf [[Brennnesseln]]. Zwei Zeugnissen zufolge soll Lindmayr die [[Stigmatisation|Stigmata]] getragen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Jahreswende 1725/26 erblindete sie. Nach längerer Krankheit starb Lindmayr am 6. Dezember 1726 friedlich im 69. Lebensjahr. Am 17. Dezember wurde sie in der Gruft des Klosters beigesetzt. Ein [[Seligsprechung]]sprozess wurde am 10. Januar 1727 wohl eingeleitet, jedoch nicht zu Ende geführt. Im Dezember 1802 wurde das Münchner Karmelitinnenkloster [[Säkularisation in Bayern|säkularisiert]]. Bei den folgenden Räumungsarbeiten warf man Lindmayrs Gebeine zusammen mit den Überresten anderer verstorbener Schwestern in der Nacht des 21. Januar 1803 auf einen städtischen Müllwagen, transportierte das Ganze auf einen Friedhof und verscharrte alles in einem Massengrab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung ==&lt;br /&gt;
Lindmayr erfuhr zahlreiche Visionen, darunter jene, die zum Bau der Münchner [[Dreifaltigkeitskirche (München)|Dreifaltigkeitskirche]] führte. Dabei sagte sie voraus, dass München von der Verwüstung durch die [[österreich]]ischen Truppen im [[Spanischer Erbfolgekrieg|spanischen Erbfolgekrieg]] verschont bleiben würde, wenn die Gemeinde eine Kirche zu Ehren der Heiligen [[Dreifaltigkeit]] errichten ließe. Daraufhin gelobten am 17. Juli 1704 die drei [[Ständeordnung|Stände]], [[Klerus]], [[Adel]] und [[Bürger]] die Errichtung derselben. Obwohl der Krieg und die folgende Besetzung für München einige Beschwernisse wie Zwangsrekrutierungen oder hohe Steuerlasten brachte, wurde die Stadt weder belagert noch von der [[Pest]] heimgesucht, dies im Gegensatz zum übrigen Bayern. Erst nach zahlreichen Verzögerungen und Ermahnungen wurde schließlich am 21. Oktober 1711 das Gelöbnis eingelöst und der Grundstein zum Bau der Kirche gelegt. Die [[Konsekration]] konnte am 29. Mai 1718 vollzogen werden. Schon vorher, am 8. Januar 1715, hatten die letzten Besatzungstruppen die Stadt verlassen und konnte Kurfürst [[Maximilian II. Emanuel (Bayern)|Max Emanuel]] aus seinem Exil zurückkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Thomas Forstner: &amp;#039;&amp;#039;„Die Stadt läg in dem Grund, wan dise Kirch nit stund ...“ Maria Anna Lindmayr, die Dreifaltigkeitskirche und das Karmelitinnenkloster in München.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Sankt Michaelsbund, München 2004, ISBN 3-920821-46-7.&lt;br /&gt;
* Bonifatius Günther: &amp;#039;&amp;#039;Maria Anna Josefa Lindmayr, Prophetin Gottes, Helferin der armen Seelen.&amp;#039;&amp;#039; Miriam-Verlag, Jestetten 1976, ISBN 3-87449-103-X.&lt;br /&gt;
* Bonifatius Günther: &amp;#039;&amp;#039;Maria Anna Lindmayr, Etwas Rechtes oder gar nichts.&amp;#039;&amp;#039; Miriam-Verlag, Jestetten 1976, ISBN 3-87449-098-X.&lt;br /&gt;
* Manuela von Habsburg-Lothringen: &amp;#039;&amp;#039;Maria Anna Josepha Lindmayr, eine bayrische Teresa von Avila.&amp;#039;&amp;#039; Pfauenhofverlag, Amberg 2003, ISBN 3-9804505-2-X.&lt;br /&gt;
* Maria Anna Lindmayr: &amp;#039;&amp;#039;Mein Verkehr mit armen Seelen, aus dem Tagebuch einer Carmelitin.&amp;#039;&amp;#039; Christiana-Verlag, Stein am Rhein 1999, ISBN 3-7171-0567-1.&lt;br /&gt;
* P. Karl Hartl PA: &amp;#039;&amp;#039;Maria Anna Lindmayr 1657–1726 – ihr mutiges Ringen um eine reale Diagnose ihrer Zeit. Und was nun? Predigten und Vorträge zum Gedächtnis der Karmelitin Lindmayr in der Dreifaltigkeitskirche München 2003-2005.&amp;#039;&amp;#039; Maristenverlag &amp;amp; Druck, Furth 2007, ISBN 978-3-931351-13-7.&lt;br /&gt;
* Lina Peiffer: &amp;#039;&amp;#039;„Alles was eitel war, wurde mir bitter.“ Heiligkeit durch (Ein)Üben in der Biografie Maria Anna Lindmayrs (1657–1726).&amp;#039;&amp;#039; In: Elisabeth Fischer, Norbert Jung, Lina Pfeiffer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;(Un)Tugenden. Frömmigkeitsideale der Frühen Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; Naumann Beck. Verlag für kluge Texte, Homburg / Saar 2023 (SOFIE. Schriftenreihe zur Geschlechterforschung; 27), ISBN 978-3-96197-138-1, S. 245–268.&lt;br /&gt;
* {{NDB|14|607|608|Lindmayr, Maria Anna Josepha a Jesu|[[Manfred Weitlauff]]|118573233}}&lt;br /&gt;
* {{BoslBayerBio|1|482|4=Lindmayr, Maria Anna (Ordensname Josepha von Jesus), Karmeliterin|autor=Ma|gnd=118573233}}&lt;br /&gt;
* Annette di Rocca: &amp;#039;&amp;#039;Die Botin des hl. Antlitzes: Mutter Anna Maria Lindmayr, eine barmherzige Helferin der Armen Seelen, 1657-1726.&amp;#039;&amp;#039; 3. Aufl. Gröbenzell/Hacker Verlag, Furth b. Landshut 1964.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://digitales-archiv.erzbistum-muenchen.de/actaproweb/archive.xhtml?id=Best%20%20%20%20dd308836-34d5-4e74-8b1e-09f5e399f744#Best____dd308836-34d5-4e74-8b1e-09f5e399f744 Nachlass online]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle| autor=Conny Glogger| hrsg=Bayerischer Rundfunk| url=http://br-online.de/wissen-bildung/kalenderblatt/druckversion/2004/prkb20040924.html| titel=Kalenderblatt in Bayern2Radio| titelerg=Maria Anna Josepha Lindmayr| datum=2004-09-24| archiv-url=https://web.archive.org/web/20051125194823/http://br-online.de/wissen-bildung/kalenderblatt/druckversion/2004/prkb20040924.html| archiv-datum=2005-11-25| zugriff=2013-12-04}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118573233|LCCN=n/83/800577|VIAF=14811531}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lindmayr, Maria Anna}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prior]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karmelitin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mystiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stigmatisierter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1657]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1726]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lindmayr, Maria Anna&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lindmayr, Maria Anna Josefa&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Karmelitin und Mystikerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. September 1657&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Dezember 1726&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Martin Sg.</name></author>
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