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	<title>Maria-Kannon - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T06:28:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wheeke: HC: Ergänze Kategorie:Marienverehrung</title>
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		<updated>2024-11-17T18:06:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Marienverehrung&quot; title=&quot;Kategorie:Marienverehrung&quot;&gt;Kategorie:Marienverehrung&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Maria Kannon.jpg|miniatur|hochkant|Maria-Kannon aus Porzellan, (chinesischer Import, Nantoyōsō-Sammlung)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria_Kannon_Edo.jpg|miniatur|hochkant|Maria-Kannon aus Bronze, Höhe: 43 mm (Edo-Zeit)]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maria-Kannon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Japanische Schrift|jap.]] {{lang|ja|マリア観音}}) bezeichnet man im Japan des frühen 17. Jh. aufgekommene Statuen der buddhistischen Gottheit [[Kannon]], die von einheimischen [[Kryptochristentum|Kryptochristen]] ([[Kakure Kirishitan]] ({{lang|ja|隠れキリシタン}}, &amp;#039;&amp;#039;kakure kirishitan&amp;#039;&amp;#039;)) zur Verehrung der [[Maria (Mutter Jesu)|Gottesmutter Maria]] genutzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1549 begann mit der Landung des [[Jesuiten]] [[Francisco de Xavier]] die [[Christentum_in_Japan|christliche Mission in Japan]], die während der ersten Jahrzehnte einige Erfolge zeitigte, doch nach dem Erlass des ersten antichristlichen Edikts (1587) durch [[Toyotomi Hideyoshi]] einer zunehmend schärferen Unterdrückung ausgesetzt war und schließlich 1639 mit der Ausweisung der verbliebenen Missionare und dem Verbot des Christentums zusammenbrach. Wer unter den einheimischen Christen überleben wollte, musste Formen der Glaubensausübung finden, die nicht den Argwohn der Behörden oder möglicher Denunzianten weckten.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Besonders im Westen und Nordwesten von [[Kyūshū]], wo sich die Kakure Kirishitan bis zur Öffnung des Landes im 19. Jh. halten konnten, nutzte man anstelle der europäisch geprägten Marienfiguren Figuren der Gottheit Kannon (Sanskr. Avalokitêśvara, {{zh|t=觀音|p=Guanyin}}). Ikonographisch gab es eine Reihe von Ähnlichkeiten, die der Tarnung dienlich waren. Der [[Bodhisattva]] Avalokitêśvara hatte in China weibliche Züge angenommen und wurde im [[Buddhismus in Japan|japanischen Buddhismus]] in drei Formen verehrt, die eng mit Geburt und Mutterschaft verbunden waren: Juntei Kannon ({{lang|ja|准胝観音}})&amp;lt;ref&amp;gt;Im Sanskrit Cundī genannt, fand diese Gottheit in China als „Bodhisattva der Extremen Reinheit“ ({{zh|t=準提菩薩|p=Zhǔntí Púsà}}) oder „Buddha Mutter der Extremen Reinheit“ ({{zh|t=准胝観音|p=Zhǔntí Fómǔ}}) besonders im esoterischen Buddhismus große Verbreitung. Sie wird gewöhnlich mit achtzehn Armen dargestellt. &amp;lt;/ref&amp;gt;, Koyasu Kannon ({{lang|ja|子安観音}})&amp;lt;ref&amp;gt;Diese Gottheit hat ihre Wurzeln in der mythologischen Prinzessin [[Konohana-sakuya-hime]] ({{lang|ja|木花之佐久夜毘売}}), eine auch als Koyasu-sama ({{lang|ja|子安様}}) bekannte [[Shintō]]-Gottheit, die man um sichere und leichte Geburten (&amp;#039;&amp;#039;koyasu&amp;#039;&amp;#039;) bat. Verbreitet auch in der Form des Koyasu [[Jizō]] ({{lang|ja|子安地蔵}}), eines schützenden Bodhisattva mit „männlichen“ Zügen.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Jibo Kannon ({{lang|ja-Hani|慈母観音}})&amp;lt;ref&amp;gt;Diese Gottheit tauchte im 14./15. Jh. in China als „Kindergebende Kannon“ ({{zh|t=送子観音|p=Sòngzǐ Guānyīn}}) auf, fand ihren Weg nach Japan aber erst im frühen 17. Jh.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die beiden letzteren wurden zur Marienverehrung genutzt. Gelegentlich nutzte man auch Figuren der buddhistischen Gottheit Kishimojin ({{lang|ja|鬼子母神}}, Sanskrit [[Hariti|Hārītī]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Das Fest der Kishimojin in [[Sendai]] fand nach dem alten Kalender am fünfzehnten Tag des achten Monats ([[Maria Himmelfahrt]]) statt. Hierbei lagen vor der Statue Esstabletts mit zwölf Paar Essstäbchen.&amp;lt;/ref&amp;gt;  Sie hält gewöhnlich ein Kind im Arm und in der anderen Hand einen [[Granatapfel]] als Symbol der Fruchtbarkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben aus China eingeführten Porzellanfiguren verbreiteten sich auch im Lande hergestellte Figuren aus Keramik oder Holz. Hier finden sich oft verdeckte Kreuzformen, sei es als Diadem im Kopfschmuck, sei es als Anhänger am Hals oder in anderen Accessoires. Besonders unter den Kryptochristen im Raum [[Nagasaki]]/[[Hirado]] und auf den [[Gotō-Inseln]] wurden diese Figuren bis zur Aufhebung des Christenverbot im Jahre 1873 verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Chün-fang Yü: &amp;#039;&amp;#039;Kuan-yin, The Chinese Transformation of Avalokitesvara&amp;#039;&amp;#039;, Columbia University Press 2001, ISBN 0-231-12029-X&lt;br /&gt;
* Reis-Habito, Maria: &amp;#039;&amp;#039;Maria Kannon: Die Gottesmutter im buddhistischen Gewand&amp;#039;&amp;#039;. In: Komparative Philosophie der Gegenwart. [[Hisaki Hashi]] / Werner Gabriel (Hg.),  Wien, 2007, S. 13ff.&lt;br /&gt;
* Turnbull, Stephen R.: &amp;#039;&amp;#039;The Kakure Kirishitan of Japan: a study of their development, beliefs and rituals to the present day&amp;#039;&amp;#039;. Richmond, Surrey: Japan Library, 1998.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:MariaKannon}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum in Japan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buddhismus in Japan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Synkretismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weibliche Gottheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Statue (Buddhismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marienverehrung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wheeke</name></author>
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