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	<title>Marhof - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Marhof&amp;diff=659116&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Josef Moser: /* Tropfsteinhöhle */ genauer + Quelle</title>
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		<updated>2026-04-07T16:35:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Tropfsteinhöhle: &lt;/span&gt; genauer + Quelle&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:AUT Marhof COA.jpg|mini|hochkant=0.5|Wappen der früheren Gemeinde Marhof]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marhof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ort in der [[Weststeiermark]] in Österreich. Er war bis Ende 2014 eine [[Gemeinde (Österreich)|Gemeinde]] mit 1048 Einwohnern (Stand: 31. Oktober 2013)&amp;lt;ref&amp;gt;Land Steiermark: [https://www.landesentwicklung.steiermark.at/cms/dokumente/12543474_141979459/a400e530/ST-Bevzahl%2031.10.2013%20f%C3%BCr%20Finanzjahr%202015.xls &amp;#039;&amp;#039;Endgültiger Bevölkerungsstand am 31.10.2013&amp;#039;&amp;#039;] (Excel-Datei, 72 KB; abgerufen am 3. Februar 2025)&amp;lt;/ref&amp;gt; im [[Bezirk Deutschlandsberg]] ([[Gerichtsbezirk Deutschlandsberg]]) in der [[Steiermark]]. Im Rahmen der [[Steiermärkische Gemeindestrukturreform|steiermärkischen Gemeindestrukturreform]] wurde Marhof ab 2015 mit den Gemeinden [[Stainz]], [[Stallhof]], [[Stainztal]], [[Rassach]] und [[Georgsberg]] zusammengeschlossen,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gemeindestrukturreform.steiermark.at/cms/beitrag/11558627/69294537 Steiermärkische Gemeindestrukturreform].&amp;lt;/ref&amp;gt; die neue Gemeinde führt den Namen Stainz weiter. Grundlage dafür ist das Steiermärkische Gemeindestrukturreformgesetz – StGsrG.&amp;lt;ref&amp;gt;§&amp;amp;nbsp;3 Abs.&amp;amp;nbsp;2 Z&amp;amp;nbsp;5 des Gesetzes vom 17. Dezember 2013 über die Neugliederung der Gemeinden des Landes Steiermark ([https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/LgblAuth/LGBLA_ST_20140402_31/LGBLA_ST_20140402_31.pdfsig Steiermärkisches Gemeindestrukturreformgesetz] – StGsrG). Landesgesetzblatt für die Steiermark vom 2. April 2014. Nr. 31, Jahrgang 2014. {{ZDB-ID|705127-x}}, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Marhof besteht aus vier Katastralgemeinden. Wichtigste Bäche sind der Theussenbach, der Sierlingbach und der Rainbach, die alle in den größten Bach des Gebietes, den [[Stainzbach]] münden. Wichtige Erhebungen sind der [[Rosenkogel (Lavanttaler Alpen)|Rosenkogel]] ({{Höhe|1362}}), Mothiltor ({{Höhe|1240}}) und der im Grenzgebiet zu Kloster und Edelschrott liegende [[Reinischkogel (Lavanttaler Alpen)|Reinischkogel]] ({{Höhe|1463}}). Die Gesteine, auf denen Marhof liegt, gehören zum Koralmkristallin und sind wissenschaftlich eingehend untersucht.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Peter Beck-Mannagetta]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Tektonik des Stainzer- und Gamser-Plattengneises in der Koralpe (Steiermark).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der [[Geologische Bundesanstalt|Geologischen Bundesanstalt]].&amp;#039;&amp;#039; 90. Jahrgang, Wien 1945, S. 151–180 ([http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&amp;amp;server=images&amp;amp;value=JB0903_151_A.pdf PDF]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | NORD = [[Greisdorf]] &lt;br /&gt;
 | NORDOST = [[Sankt Stefan ob Stainz|St. Stefan ob Stainz]]&lt;br /&gt;
 | WEST = [[Kloster (Gemeinde Deutschlandsberg)|Kloster]] /&amp;lt;br /&amp;gt;[[Edelschrott]]&lt;br /&gt;
 | OST = [[Georgsberg]]&lt;br /&gt;
 | SUED = [[Bad Gams]] &lt;br /&gt;
 | SUEDOST = [[Stainz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erste, einzelne Funde auf dem Gemeindegebiet sind aus der [[Römisches Reich|Römerzeit]] erhalten, als hier die [[Noriker (Volk)|Noriker]], ein keltischer Stamm, siedelten. Möglicherweise wurde die [[Erzherzog-Johann-Quelle|Heilquelle]] des heutigen [[Sauerbrunn (Gemeinde Stainz)|Bad Sauerbrunn]] im Westen von Marhof bereits von den Römern genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[13. Jahrhundert]] wurde nordwestlich von Marhof oberhalb des Sauerbrunn- und Theußenbachgrabens die [[Burgruine Wessenstein|Burg Wessenstein]] erbaut. Urkundlich erwähnt wird sie erstmals [[1245]]. Die Burg schützte dabei den Weg von Stainz über Herzogberg (Aiblwirt) oder zwischen Rosen- und Reinischkogel (Absetzwirt) bis zur [[Pack (Sattel)|Pack]] oder der [[Hebalm]] und nach Kärnten. Die erste urkundliche Erwähnung von Marhof stammt aus dem Jahr [[1411]], als über den „Maierhoif in S.Stephans pharr ob Stencz“ berichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Mineralquellen und den Abbau von [[Stainzer Hartgneis|Stainzerplatten]] bei Marhof existiert eine kleine Erzählung von [[Peter Rosegger]]. Ihre (zunächst verkannte) Auffindung soll auf Hinweise zurückzuführen sein, den eine alte Frau dem Müller der (heute verfallenen) Sommermichelmühle zum Dank dafür gab, dass er ihr ein [[Alte Maße und Gewichte (Österreich)#Raummaße|Maßl]] (ca. 1,4 l) Roggenmehl geschenkt hatte; der Abbau der als Baumaterial gut verwendbaren Stainzerplatten soll den Müller später reich gemacht haben.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zum Roseggerjahr 2018&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Weststeirische Rundschau&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 30, Jahrgang 2018 (27. Juli 2018), 91. Jahrgang. {{ZDB|2303595-X}}. Simadruck Aigner u. Weisi, Deutschlandsberg 2018, S.&amp;amp;nbsp;7, unter Hinweis auf die Publikation der Erzählung &amp;#039;&amp;#039;[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=gpt&amp;amp;datum=18740829&amp;amp;seite=1&amp;amp;zoom=33&amp;amp;query=%22Steinhansel%22&amp;amp;ref=anno-search Der Steinhansel]&amp;#039;&amp;#039; in der &amp;#039;&amp;#039;Tagespost&amp;#039;&amp;#039; Nr. 196, XIX. Jahrgang. 29. August 1874, S. 1–2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1870 bis 1935 lebte in Rachling, im heutigen Gemeindegebiet (damals noch Gemeinde Sierling), der bekannte Wunderheiler [[Johann Reinbacher]] vulgo Höllerhansl.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd E. Mader: &amp;#039;&amp;#039;Der Höllerhansl. Leben und Wirken des Naturheilers Johann Reinbacher.&amp;#039;&amp;#039; Styria, Graz/Wien 1997, ISBN 3-222-12607-0.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Marhof im Bezirk DL.png|mini|Lage der früheren Gemeinde Marhof im Bezirk Deutschlandsberg mit den Gemeindegrenzen bis Ende 2014]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Marhof entstand mit 1. Jänner 1968 durch Zusammenlegung der bis dahin selbständigen Gemeinden Sierling und Trog sowie eines Teils der früheren Gemeinde Wald in Weststeiermark (Ortsteile Wald, Preisberg, Grünbaumgarten und Schönegg),&amp;lt;ref&amp;gt;[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgm&amp;amp;datum=1967&amp;amp;page=192&amp;amp;size=45 Gesetz vom 18. Dezember 1967 über Gebietsänderungen von Gemeinden], Landesgesetzblatt für die Steiermark vom 29. Dezember 1967, 26. Stück, Nr. 138. S. 188.&amp;lt;/ref&amp;gt; und bestand in dieser Form bis 2014. Der Name der Gemeinde Wald war mit 1. Juni 1951 in &amp;#039;&amp;#039;Wald in Weststeiermark&amp;#039;&amp;#039; geändert worden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgm&amp;amp;datum=1951&amp;amp;page=122&amp;amp;size=45 Kundmachung vom 16. Mai 1951], Landesgesetzblatt für die Steiermark vom 28. Dezember 1959, 13. Stück, Nr. 37. S. 114.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sporiroaofen ===&lt;br /&gt;
Mit diesem Namen wird eine fast 120 m hohe senkrechte Felsformation aus Gneisschiefer im Westen von Marhof bezeichnet. Sie liegt auf einem felsigen Bergried&amp;lt;!-- das ist kein Tippfehler, bitte dieses Wort in Ruhe lassen--&amp;gt; (Bergrücken), der an der nordöstlichen Flanke des [[Reinischkogel]]s zum Gebiet der [[Erzherzog-Johann-Quelle|Quellen von Sauerbrunn]] führt. Dieses Gebiet wird auch als Mausegg bezeichnet, es wird vom Stainzbach (früher Trogbach genannt) und vom Falleggbach begrenzt. Es wird dort eine Höhensiedlung aus prähistorischer Zeit erwähnt und der Sporiroaofen als wichtiger Wehrbau der Verteidigungslinie an den Osthängen der Koralpe genannt. Der Wehrbau wird dem Geschlecht der Panholzer zugeordnet,&amp;lt;ref name=dudek20268&amp;gt;Karl Dudek: &amp;#039;&amp;#039;Die „Stainzer Johannesquelle“ - ein Naturjuwel besonderer Art.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitfenster: Unsere Heimat neu entdeckt!&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Verein &amp;#039;&amp;#039;Viana Styria&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 2026, Heft 1, {{ZDB|2986047-7}}, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt; deren Namen auch die Panholzmühle am Falleggbach belegt. Reste von Schmelzöfen werden nicht nur als Hinweis auf Metallgewinnung, sondern auch als Werkzeugproduktions- oder -Reparaturstellen für Steinbruchwerkzeuge interpretiert. In einer Grotte wurden auch Funde aus dem Neolithikum gemacht.&amp;lt;ref name=viaex22&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Viana Styria: Exkursions-Wanderung zum Sporiroaofen und den römerzeitlichen Steinbrüchen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Weststeirische Rundschau&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 30, Jahrgang 2022 (29. Juli 2022), 95. Jahrgang. Deutschlandsberg 2022, S.&amp;amp;nbsp;13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei archäologischen Ausgrabungen zeigten sich Hinweise auf die alte Befestigungsanlage, aber auch [[Tiefstichkeramik|Furchenstichkeramik]]&amp;lt;ref name=dudek20268/&amp;gt; und Hinweise auf die späte [[Lasinja-Kultur]] und die Zeit um 1100 n.&amp;amp;nbsp;Chr.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulla Steinklauber: &amp;#039;&amp;#039;Funde vom „Sporiroaofen“ in der Weststeiermark&amp;#039;&amp;#039;. Fundberichte aus Österreich. Herausgegeben vom Bundesdenkmalamt. Band 42, Jahrgang 2003. Wien 2004, S. 417–422.&amp;lt;/ref&amp;gt; Daraus wird abgeleitet, dass auch die Erzherzog-Johann-Quelle bereits lange vor den Römern bekannt war.&amp;lt;ref name=dudek20268/&amp;gt; Belege für eine dichte Besiedelung ab dem Mittelalter liefern die Reste von etwa 32 Mühlen am Falleggbach und 35 Mühlen am Stainzbach. Mindestens eine Mühle war mit einer Säge verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name leitet sich vom örtlichen Bauernhof Spori ab, der seinerseits auf die Funktion einer Sperre (auch Sporen, Krallen, Sporne) zurückgeführt wird. Das Wort „Roa“ (Rain) bezeichnet den Rand einer landwirtschaftlich genutzten Fläche, einen [[Feldrain]]. Als „[[Ofen (Felsen)|Ofen]]“ wird im Südosten der Alpen auch eine schroffe Felsformation bezeichnet.&amp;lt;ref name=viaex22/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Absetzwirt ===&lt;br /&gt;
Der Name „Absetzwirt“ zwischen Rosenkogel und Reinischkogel im Westen von Marhof an der Grenze zu Gams belegt das „Absetzen“ (Abladen) von (Trag-)Lasten. Der Absetzwirt war ein Ort, an dem Lasttransporte eine Ruhepause einlegten oder an dem Lasten von einem Transportmittel auf ein anderes umgeladen wurden. Dies deswegen, weil nicht allen Fuhrleuten erlaubt war, den Bereich ihrer Grundherrschaft zu verlassen und daher Transporte an Grenzen an andere Transporteure übergeben werden mussten.&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Pichler: &amp;#039;&amp;#039;Die steirischen Hebalmen.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Gerald Schöpfer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Menschen, Münzen, Märkte.&amp;#039;&amp;#039; Katalog der Steirischen Landesausstellung Judenburg 1989. ISBN 3-900662-16-9, S. 78.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tropfsteinhöhle ===&lt;br /&gt;
1953 wurde bei Sprengarbeiten im Steinbruch der Agrarbehörde im Sauerbrunngraben nahe dem damaligen Heilbad eine Höhle mit [[Tropfsteinhöhle|Tropfsteinen]] zugänglich. Sie wurde als reichverzweigtes Höhlensystem beschrieben, das sich ca. 150 m in den Berg hineinzog.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Tropfsteinhöhle bei Stainz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Wie&amp;#039;s einmal war … Das las man vor 70 Jahren …&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Weststeirische Rundschau.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 33, Jahrgang 2023 (18. August 2023), 96. Jahrgang, S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Höhle ist nicht öffentlich zugänglich und ist zum Naturdenkmal erklärt. Sie liegt in einem ca. 250 × 80 m mächtigen Marmorkörper, der in den Plattengneis der Koralpe eingebettet ist ({{Coordinate|text=DM|NS=46.919761|EW=15.17953|type=landmark|elevation=530|name=Tropfsteinhöhle Sauerbrunn|region=AT-3}}).&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Postl, Hans-Peter Bojar: &amp;#039;&amp;#039;Auf erdwissenschaftlicher Entdeckungstour in der Tropfsteinhöhle im Sauerbrunngraben bei Stainz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitfenster: Unsere Heimat neu entdeckt!&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Verein &amp;#039;&amp;#039;Viana Styria&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 2026, Heft 1, {{ZDB|2986047-7}}, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Gestein der Höhle wurden Mineralien gefunden, die untypisch für die Entstehung und Lage dieser Höhle sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jänner 2025 wurden bei einer nochmaligen Befahrung weitere [[Handstück (Geologie)|Handstücke]] gesammelt, die einer eingehenden mineralogischen Untersuchung unterzogen wurden. Die Höhle endete nach ca. 100 m in einem Versturz (zusammengebrochenes Felsmaterial).&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Langmann: [https://www.meinbezirk.at/deutschlandsberg/c-lokales/aussergewoehnliche-funde-in-sauerbrunngraben-hoehle_a7110136 &amp;#039;&amp;#039;Außergewöhnliche Funde in Sauerbrunngraben-Höhle&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Regional Medien Austria#Medien|Mein Bezirk. Deutschlandsberg, Ortsteil Marhof.]]&amp;#039;&amp;#039; (Abgerufen am 24. Jänner 2025). Printausgabe vom 22./23. Jänner 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Außergewöhnliche Funde in Sauerbrunngraben-Höhle.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Weststeirische Rundschau.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 4, Jahrgang 2025 (24. Jänner 2025), 98. Jahrgang, S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchungen nach Befahrung der Höhle 2025 ergaben eine Bestätigung für das Vorkommen von [[Laumontit]]. Das ist ein zu den [[Zeolithgruppe|Zeolith]]en gehörendes [[Calcium]]-[[Aluminium]]-[[Silicate|Silikat]], dessen Vorkommen in Tropfsteinhöhlen (die sich üblicherweise in [[Kalkstein]]gebirgen befinden) nicht bekannt war, weil dies auch das Vorhandensein von [[Silicium]] und Aluminium voraussetzt, wie es aber bei dieser Höhle der Fall ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Postl, Hans-Peter Bojar: &amp;#039;&amp;#039;Mineralogisch-petrographische Beobachtungen in der Stainzer Tropfsteinhöhle im Sauerbrunngraben.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Landesvereins für Höhlenkunde in der Steiermark,&amp;#039;&amp;#039; Band 54, Graz 2025, {{ZDB|1136425-7}}, S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Postl, Hans-Peter Bojar: &amp;#039;&amp;#039;Auf erdwissenschaftlicher Entdeckungstour in der Tropfsteinhöhle im Sauerbrunngraben bei Stainz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitfenster: Unsere Heimat neu entdeckt!&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Verein &amp;#039;&amp;#039;Viana Styria&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 2026, Heft 1, {{ZDB|2986047-7}}, S. 18–19.&amp;lt;/ref&amp;gt; An weiteren Mineralien wurden gefunden [[Granat]] [[Grossular]], [[Turmalin]] [[Dravit]], [[Zoisit]], [[Klinozoisit]]-[[Epidot]] (?), [[Titanit]], [[Pyrit]], [[Goethit]] und [[Gips]].&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Postl, Hans-Peter Bojar: &amp;#039;&amp;#039;Auf erdwissenschaftlicher Entdeckungstour in der Tropfsteinhöhle im Sauerbrunngraben bei Stainz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitfenster: Unsere Heimat neu entdeckt!&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Verein &amp;#039;&amp;#039;Viana Styria&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 2026, Heft 1, {{ZDB|2986047-7}}, S. 25.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Anton Schildberger: &amp;#039;&amp;#039;Die Stainzer Tropfsteinhöhle.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Landesverein für Höhlenkunde in der Steiermark|Mitteilungen des Landesvereins für Höhlenkunde in der Steiermark]]&amp;#039;&amp;#039;. Jahrgang 54, Graz 2025, {{ZDB|1136425-7}}, S. 13–24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Postl, Hans-Peter Bojar: &amp;#039;&amp;#039;Mineralogisch-petrographische Beobachtungen in der Stainzer Tropfsteinhöhle im Sauerbrunngraben.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Landesvereins für Höhlenkunde in der Steiermark&amp;#039;&amp;#039;, Band 54, Jahrgang 2025, {{ZDB|1136425-7}}, S. 25–32.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsstruktur ===&lt;br /&gt;
Marhof hatte laut Volkszählung 2001 1.063 Einwohner. 99,0 % der Bevölkerung besaßen die österreichische Staatsbürgerschaft. Zur [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen Kirche]] bekannten sich 91,6 % der Einwohner, 4,5 % waren ohne religiöses Bekenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahl von Marhof blieb lange Zeit relativ konstant. Seit 1971 bewegt sich die Bevölkerungszahl jedoch kontinuierlich leicht nach unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zeitleiste Bevölkerungsentwicklung der Gemeinde Marhof}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Laut [[Arbeitsstätte]]nzählung 2001 gab es 31 Arbeitsstätten mit 140 Beschäftigten in Marhof sowie 377 Auspendler und 74 Einpendler. Es gibt 115 land- und forstwirtschaftliche Betriebe (davon 21 im Haupterwerb), die zusammen 1.577&amp;amp;nbsp;ha bewirtschaften (1999).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verkehrserschließung erfolgt über die [[Landesstraße]] L&amp;amp;nbsp;684, die die Gemeinde über [[Stainz]] an die [[Radlpass Straße|Radlpassstraße]] B&amp;amp;nbsp;76 anbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sommermichl-Kapelle ===&lt;br /&gt;
Diese Kapelle wurde 1886 in [[Klassizismus|klassizistischem]] Stil gebaut und ist der [[Maria (Mutter Jesu)|Hl. Maria]] geweiht. Sie befindet sich im Ortskern von Marhof auf 413 m Seehöhe {{Coordinate|text=ICON0|NS=46/54/55/N|EW=15/12/53/E|type=landmark|elevation=413|name=Sommermichl-Kapelle|region=AT-6}}. Im Inneren befinden sich eine Marienstatue und 14 [[Kreuzweg]]bilder. Seit 1911 besteht eine Berechtigung zur Abhaltung von Messfeiern ([[Messlizenz]]), danach wurde lange Zeit jeden Montag dort eine Hl. Messe gefeiert, auch [[Marienbrauchtum im Mai|Maiandachten]] und die österliche [[Speisensegnung]] finden dort statt. 1924 wurde eine Glocke aufgezogen. 2024 wurden Turm und Mauern ausgebessert und die Glocke überarbeitet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Restaurierte Sommermichl-Kapelle in Marhof wurde geweiht.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Weststeirische Rundschau.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 27, Jahrgang 2024 (5. Juli 2024), 97. Jahrgang, S. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Bei den Gemeinderatswahlen 2005 konnte die [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]] der [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]] in Marhof die Vormachtstellung entreißen, wobei sie stark von den Verlusten der ÖVP und den Stimmen der [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]] profitierte, die nicht mehr antrat. Ein Plus von 20,62 % bedeutete insgesamt 63,90 % und den Zugewinn von drei Mandaten. Die ÖVP schrumpfte hingegen um 12,50 % auf 36,10 %, was einen Verlust von zwei Mandaten bedeutete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Recht zur Führung des Gemeindewappens wurde der damaligen Gemeinde Marhof am 16. Juni 2002 verliehen. Der Entwurf stammt von Gernot Obersteiner aus dem Steiermärkischen Landesarchiv. Es zeigt im unteren Wappenbereich einen blauen, silbern gefluteten Schildfuß, der die [[Heilwasser|Heilquelle]] von [[Sauerbrunn (Gemeinde Stainz)|Sauerbrunn]] symbolisiert. Darüber befindet sich gezinnte, grüne und silbern bordierte [[Sparren (Heraldik)|Sparren]], die für die frühere Burg Wessenstein (siehe Geschichte) stehen. Aus dem oberen Sparrenbord wachsen auf rotem Grund zwei silberne [[Rosen]], die den [[Rosenkogel (Lavanttaler Alpen)|Rosenkogel]] symbolisieren. Die sechs Rosenblätter der Zweige stehen für die sechs Ortschaften der Gemeinde: [[Angenofen]], Rainbach, Sierling, Teufenbach, Trog und Wald in der Weststeiermark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch: [[Liste der denkmalgeschützten Objekte in Stainz]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Landkarten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=150 caption=&amp;quot;Das Gebiet von Marhof und seine Umgebung in den [[Österreichisch-Ungarische Landesaufnahmen|drei Landesaufnahmen]] in der Zeit von ca.&amp;amp;nbsp;1789 bis 1910&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Josephinische Landesaufnahme 097 Hebalm Rosenkogel.jpg|Das Gebiet nördlich von Marhof in der [[Josephinische Landesaufnahme|Josephinischen Landesaufnahme]], ca.&amp;amp;nbsp;1789&lt;br /&gt;
Josephinische Landesaufnahme 114 Deutschlandsberg.jpg|Marhof als Meyerhof im Stainztal&lt;br /&gt;
Franziszeische Landesaufnahme Stainz bis Schwarzkogel.jpg|Marhof in der [[Franziszeische Landesaufnahme|Franziszeischen Landesaufnahme]], ca.&amp;amp;nbsp;1835&lt;br /&gt;
Aufnahmeblatt 5254-2.jpg|Marhof mit Stainz, dem Rosenkogel und dem Reinischkogel, Aufnahmeblatt 1:25.000 der [[Franzisco-Josephinische Landesaufnahme|franzisco-josephinischen Landesaufnahme]], um 1878&lt;br /&gt;
Deutschlandsberg und Wolfsberg 5254.jpg|In der [[Franzisco-Josephinische Landesaufnahme|franzisco-josephinischen Landesaufnahme]], ca.&amp;amp;nbsp;1910&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://marhof.riskommunal.net/system/web/default.aspx Marhof im Kommunalnetz]&lt;br /&gt;
* [http://www.schilcherland.com/schilcher/gemeinden/marhof www.schilcherland.com]&lt;br /&gt;
* [https://www.statistik.at/blickgem/gemDetail.do?gemnr=60320 Statistische Daten zur früheren Gemeinde] (auf der verlinkten Seite die einzelnen Zeilen anklicken)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Bezirk Deutschlandsberg}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=46/54/00/|EW=15/13/00/E|region=AT-6|type=city}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Stainz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde in der Steiermark]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2014]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Josef Moser</name></author>
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