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	<title>Margreid - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mai-Sachme am 18. April 2026 um 13:57 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-18T13:57:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Südtirol&lt;br /&gt;
| Name=Margreid an der Weinstraße&lt;br /&gt;
| AndereNamen=ital.: &amp;#039;&amp;#039;Magrè sulla Strada del Vino&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| BZG=Überetsch-Unterland&lt;br /&gt;
| EinwohnerVZ=1281&lt;br /&gt;
| VZJahr=2011&lt;br /&gt;
| ProzDeutsch= 83,38&lt;br /&gt;
| ProzItal= 16,35&lt;br /&gt;
| ProzLad= {{0}}0,27&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 46.288448&lt;br /&gt;
| Längengrad = 11.210346&lt;br /&gt;
| Höhe1 = 207&lt;br /&gt;
| Höhe2 = 1260&lt;br /&gt;
| HöheZ = 241&lt;br /&gt;
| Fläche=13,86&lt;br /&gt;
| Dauersiedlungsraum=5,7&lt;br /&gt;
| Fraktionen=Unterfennberg&lt;br /&gt;
| Nachbargemeinden=[[Neumarkt (Südtirol)|Neumarkt]], [[Kurtatsch]], [[Kurtinig]], [[Roveré della Luna]] (Eichholz, TN), [[Salurn]]&lt;br /&gt;
| Partnergemeinde=[[Ottobrunn]] bei [[München]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl=39040&lt;br /&gt;
| Vorwahl=0471&lt;br /&gt;
| ISTAT=021045&lt;br /&gt;
| Steuernummer=80010550210&lt;br /&gt;
| JahrBürgermeister=2025&lt;br /&gt;
| Bürgermeister=Andreas Bonell&lt;br /&gt;
| Karte=Margreid in Südtirol - Positionskarte.svg&lt;br /&gt;
| Wappen=CoA civ ITA Margreid-Magre.png&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Margreid an der Weinstraße&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([{{IPA|marˈgraɪ̯t}}]; [[Italienische Sprache|italienisch]] &amp;#039;&amp;#039;Magrè sulla Strada del Vino&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[italien]]ische [[Italienische Gemeinden|Gemeinde]] mit {{EWZ|IT|021045}} Einwohnern (Stand {{EWD|IT|021045}}) im [[Südtirol]]er [[Südtiroler Unterland|Unterland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bauliche Erscheinungsbild des Ortes lässt dessen bäuerlich bestimmtes Gepräge erkennen. Noch heute spielen Obst- und Weinbau im von der [[Südtiroler Weinstraße]] durchquerten Margreid eine bedeutende Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Margreid.jpg|mini|links|Ansicht des Ortskerns von Margreid]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Margreid, insgesamt 13,86&amp;amp;nbsp;km² groß, liegt ungefähr gleich weit von [[Bozen]] und [[Trient]] entfernt im [[Südtiroler Unterland|Unterland]], einem Abschnitt des [[Etschtal]]s im Süden Südtirols. Das Gemeindezentrum (210–{{Höhe|240|IT|link=true}}) befindet sich auf der westlichen, [[Orographisch links und rechts|orografisch rechten]] Talseite auf dem flachen Schwemmkegel des [[Fenner Bach]]s. Der zu Margreid gehörende Abschnitt der Talsohle erstreckt sich bis zur [[Etsch]] und grenzt an die Gebiete der Nachbargemeinden [[Neumarkt (Südtirol)|Neumarkt]], [[Kurtatsch]], [[Kurtinig]], [[Salurn]] sowie [[Roveré della Luna]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar südwestlich des Gemeindezentrums erhebt sich der [[Fennberg]], ein dem [[Mendelkamm]] (Teil der [[Nonsberggruppe]]) vorgelagerter Plateauberg. Der Fennberg, der südöstlich gegenüberliegende [[Geier (Fleimstaler Alpen)|Geier]] sowie die [[Salurner Klause]] sind die Südgrenze Südtirols zum [[Trentino]] und damit zugleich des [[Deutscher Sprachraum|deutschen]] zum italienischen Sprachraum. Während die nördliche Hälfte des Fennberger Hochplateaus zu Kurtatsch gehört, befindet sich der Südteil mit den verstreuten Höfen von [[Unterfennberg]] und dem [[Fennberger See]] ({{Höhe|1034}}) auf dem Gemeindegebiet von Margreid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Margreid wird ersturkundlich im Jahr 1181 in der [[Latinisierung|latinisierten]] Form &amp;#039;&amp;#039;Magretum&amp;#039;&amp;#039; erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Huter]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Tiroler Urkundenbuch, I. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des deutschen Etschlandes und des Vintschgaus. Band 1.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum. Innsbruck: Universitätsverlag Wagner 1937, S. 198ff., Nr. 398.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Name entwickelte sich über &amp;#039;&amp;#039;Magre&amp;#039;&amp;#039; (1215), &amp;#039;&amp;#039;Margrid&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Margreit&amp;#039;&amp;#039; (1292)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Egon Kühebacher]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen Südtirols und ihre Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. Bozen: Athesia 1991. ISBN 88-7014-634-0, S. 237.&amp;lt;/ref&amp;gt; zum heutigen &amp;#039;&amp;#039;Margreid&amp;#039;&amp;#039; (ab 1409).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Autor=[[Hannes Obermair]]| Titel=Bozen Süd – Bolzano Nord. Schriftlichkeit und urkundliche Überlieferung der Stadt Bozen bis 1500| Band=Band 2| Verlag=Stadtgemeinde Bozen| Ort= Bozen| Jahr=2008| Seiten=44–45, Nr. 922| ISBN=978-88-901870-1-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er kann auf {{laS|*maceretum|de=Magerwiesen}} zurückgehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Peter Anreiter]] |Titel=Frühromanische Kollektiva auf *-ēdu (&amp;lt; lat. (*) -ētum) und ihre onymische Verwertung im mittleren Alpenbogen |Verlag=Praesens |Datum=2020 |Reihe=Namenskundliche Aufsätze |ISBN=978-3-7069-1072-9 |Seiten=3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste schriftliche Eintrag zur Margreider [[Pfarrkirche]] stammt aus dem Jahr 1343, 1370 wird dieselbe erweitert. 1513/14 wurde der Turm der Pfarrkirche um zwei Stockwerke erhöht, 1526/30 wurden die reich verzierten „Löffler“-Glocken gegossen, von denen heute nur mehr die große Glocke im Turm hängt. Noch zu Beginn des 16. Jahrhunderts wurden in der alten Pfarrkirche Stilformen der süddeutschen Gotik gepflogen, wenig später beeinflusste die [[Renaissance]] aus dem Süden den Baustil. Die heutige Pfarrkirche von Margreid wurde 1681 gebaut, da der Vorgängerbau der wachsenden Gemeinde zu wenig Platz bot (die gotische Kirche wurde abgerissen, die Pfarrkirche der [[Gertrud von Nivelles|Hl. Gertraud]] geweiht). Im Jahr 1612 wurde der Pfarrsitz von St. Florian, der jenseits der Etsch lag (heute [[Neumarkt (Südtirol)|Gemeinde Neumarkt]]), nach Margreid verlegt. 1774 wurde unter Leitung von Ing. v. Zallinger der Talboden entsumpft und fruchtbar gemacht. 1779 wurden Margreid und Kurtatsch gerichtlich mit Tramin vereinigt und den Grafen Zenobio zu Lehen gegeben.&lt;br /&gt;
Im Jahr 1895 wird in Margreid [[Karl Felderer]], der Liedtexter des [[Bozner Bergsteigerlied]]es, geboren. 1968 wurde der Gemeinde das [[Wappen]] verliehen: Die Schildfarben entsprechen dem Wappen des einstmals ansässigen Geschlechts „Ob der Platten“, das Horn scheint bereits im Gemeindesiegel von 1780 auf.&lt;br /&gt;
Die Schutzpatronin von Margreid ist die Hl. Gertraud, dementsprechend fällt der [[Kirchweihtag]] auf den 17. März.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Margreid gehörte bis zum Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] zur [[Gefürstete Grafschaft Tirol|Grafschaft Tirol]] und damit zu [[Österreich-Ungarn]]. Innerhalb Tirols war Margreid bis 1913 dem [[Gerichtsbezirk Kaltern]] zugeordnet, anschließend dem [[Gerichtsbezirk Neumarkt in Tirol|Gerichtsbezirk Neumarkt]]; beide waren wiederum Teil des [[Bezirk Bozen|Bezirks Bozen]]. Mit dem [[Vertrag von Saint-Germain]] kam Margreid 1920 zusammen mit dem Großteil Tirols südlich des [[Alpenhauptkamm]]s zu Italien. Als 1927 auf diesen ehemals österreichischen Gebieten die beiden Provinzen Bozen und Trient entstanden, wurde Margreid wie auch einige andere umliegende Gemeinden der mehrheitlich italienischsprachigen Provinz Trient zugeschlagen. Erst 1948 wurde Margreid in die Provinz Bozen bzw. Südtirol eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1952, als das 1928 gleichzeitig mit [[Unterfennberg]] der Gemeinde Margreid zugeschlagene [[Kurtinig]] wieder selbstständig wurde, hat die Gemeinde ihren heutigen Umfang. Seit 1971 trägt sie den werblichen Zusatz „an der [[Südtiroler Weinstraße|Weinstraße]]“ im amtlichen Namen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/als-suedtirol-seine-weinstrasse-bekam|titel=Wie Südtirol seine Weinstraße bekam|hrsg=[[Südtirol Online]]|autor=Flora Brugger|datum=2021-09-13|zugriff=2021-09-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Bürgermeister seit 1952:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.gvcc.net/gemeindeamt/html/GEMEINDEN50-Jahre-dt.pdf | titel=Die Bürgermeister der Gemeinden Südtirols seit 1952 | werk=Festschrift 50 Jahre Südtiroler Gemeindenverband 1954–2004 | hrsg=[[Südtiroler Gemeindenverband]] | seiten=139–159 | zugriff=2015-11-16 | format=PDF; 15&amp;amp;nbsp;MB }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Emil Ranigler: 1952–1957&lt;br /&gt;
* Alois Barcatta: 1957–1967&lt;br /&gt;
* Alois Cavos: 1967–1977&lt;br /&gt;
* Kurt Pfaffstaller: 1977–1980&lt;br /&gt;
* Arnold Stimpfl: 1980–2000&lt;br /&gt;
* Johann Puntscher: 2000–2005&lt;br /&gt;
* Theresia Degasperi: 2005–2020&lt;br /&gt;
* Andreas Bonell: seit 2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
Colors=&lt;br /&gt;
  id:lightgrey value:gray(0.9)&lt;br /&gt;
  id:darkgrey  value:gray(0.8)&lt;br /&gt;
  id:sfondo value:rgb(1,1,1)&lt;br /&gt;
  id:barra value:rgb(0.6,0.7,0.8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ImageSize = width:455 height:303&lt;br /&gt;
PlotArea = left:50 bottom:50 top:30 right:30&lt;br /&gt;
DateFormat = x.y&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
TextData=&lt;br /&gt;
  fontsize:S pos:(20,20)&lt;br /&gt;
  text:Datenquelle ISTAT&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachgruppen ===&lt;br /&gt;
Margreid ist gemäß den erhobenen [[Ethnischer Proporz (Südtirol)|Sprachgruppenzugehörigkeitserklärungen bzw. Sprachgruppenzuordnungserklärungen]] eine mehrheitlich deutschsprachige Gemeinde. Als Berechnungsgrundlage der folgenden Prozentwerte wurden die gültigen Erklärungen von Personen mit italienischer Staatsbürgerschaft herangezogen.&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em&amp;quot; |Verteilung nach Sprachgruppenzugehörigkeits- bzw. Sprachgruppenzuordnungserklärungen&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Sprache !! 1981&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat1981&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://astat.provinz.bz.it/de/aktuelles-publikationen-info.asp?news_action=300&amp;amp;news_image_id=899072|titel=Volkszählung 1981 – Die amtliche Bürgerzahl und die Sprachgruppen in Südtirol nach Gemeinde und Bezirk|hrsg=[[Landesinstitut für Statistik der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol]]|datum=1983-03|zugriff=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; !! 1991&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2001&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://astat.provinz.bz.it/downloads/mit17_02.pdf|titel=Volkszählung 2001 – Berechnung des Bestandes der drei Sprachgruppen in der Provinz Bozen-Südtirol|hrsg=[[Landesinstitut für Statistik der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol]]|datum=2002-08|zugriff=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; !! 2001&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2001&amp;quot; /&amp;gt; !! 2011&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2024&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://astat.provinz.bz.it/de/aktuelles-publikationen-info.asp?news_action=300&amp;amp;news_image_id=1160209|titel=Ergebnisse Sprachgruppenzählung 2024 – Berechnung des Bestandes der drei Sprachgruppen in der Autonomen Provinz Bozen - Südtirol|hrsg=[[Landesinstitut für Statistik der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol]]|datum=2024-12|zugriff=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; !! 2024&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Deutsch&lt;br /&gt;
| 79,05 %&lt;br /&gt;
| 83,23 %&lt;br /&gt;
| 83,49 %&lt;br /&gt;
| 84,33 %&lt;br /&gt;
| 83,38 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Italienisch&lt;br /&gt;
| 20,63 %&lt;br /&gt;
| 16,36 %&lt;br /&gt;
| 15,96 %&lt;br /&gt;
| 15,22 %&lt;br /&gt;
| 16,35 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Ladinisch&lt;br /&gt;
| 0,32 %&lt;br /&gt;
| 0,41 %&lt;br /&gt;
| 0,56 %&lt;br /&gt;
| 0,45 %&lt;br /&gt;
| 0,27 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
In Margreid gibt es eine deutschsprachige [[Grundschule (Südtirol)|Grundschule]]. Diese ist dem [[Schulsprengel]] der Nachbargemeinde Neumarkt angeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.provinz.bz.it/de/institutionen/institutionen-kategorien.asp?bninf_inid=1003479|hrsg=[[Südtiroler Bürgernetz]]|titel=Grundschulsprengel Neumarkt|zugriff=2014-10-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Schule befindet sich im Salvadori-Palais, einem ehemaligen Anwesen der Gräfin Adele Crivelli. Das herrschaftliche Palais aus dem Jahr 1770 wurde mit finanzieller Unterstützung der Provinz Bozen zum Schulhaus umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fremdenverkehr ==&lt;br /&gt;
Obwohl der Fremdenverkehr in Südtirol nunmehr einer der wichtigsten Wirtschaftszweige ist, konnte er sich in Margreid nie richtig durchsetzen. In den letzten Jahren musste sogar eine leichte Abnahme sowohl bei der Anzahl der Betten als auch bei den Ankünften verzeichnet werden. Die Verschlechterung des Fremdenverkehrsaufkommens ist aber wahrscheinlich nicht nur auf die begrenzte Anzahl von gewerblichen Betrieben, sondern vor allem auf ein zu geringes Angebot an Privatzimmern sowie auf die ungenügende Ausstattung mit touristischen Infrastrukturen zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Naturdenkmäler in Margreid}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lage an der Sprachgrenze bedingt auch südliche Stileinflüsse in der Architektur – geschwungene Gassen, Torbögen und Bauten sowie gotische [[Erker]], sieben steinerne Dorfbrunnen und steingerahmte Rundbogenfenster mit schmiedeeisernen Gittern verdeutlichen dies. Die älteste datierte [[Weinrebe]] Europas (1601) beim Augustin-Haus in der Grafengasse trägt noch immer Früchte. Sie ist als [[Naturdenkmal]] ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Margreid}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Geburtshaus von [[Karl Felderer]], Liedtexter des Südtiroler Heimatliedes „[[Wohl ist die Welt so groß und weit]]“&lt;br /&gt;
* Pfarrkirche St. Gertraud: Der Kirchturm und das Kirchenschiff sind durch die Pfarrgasse voneinander getrennt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://member.schule.at/rampl/UEBERETSCH/Margreid-Pfarr/margreid-pfarr-all.html |wayback=20131110170339 |text=Margreid-St. Gertraud}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Margreid-Südtirol 003.jpg|Kirchturm der Pfarrkirche&lt;br /&gt;
Margreid, Pfarrkirche, Inneres.JPG|Innenraum der Pfarrkirche&lt;br /&gt;
Margreid, Anwesen mit Urrebe.JPG|Anwesen in Margreid mit der Urrebe&lt;br /&gt;
Urrebe Margreid.jpg|Margreider Urrebe&lt;br /&gt;
Margreid, Geburtshaus von Karl Felderer.JPG|Das Geburtshaus von Karl Felderer&lt;br /&gt;
Margreid-Südtirol 011.jpg|Ansitz Löwengang in Margreid&lt;br /&gt;
Margreid-Südtirol IMG 9448.jpg|Beschreibung der Margreider Urrebe von 1601&lt;br /&gt;
Löwengang Ansitz IMG 9443.jpg| Ansitz Löwengang in Margreid – Südtiroler Weinstraße&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Für den [[Kraftverkehr]] ist Margreid in erster Linie durch die [[Südtiroler Weinstraße|Weinstraße]] und die Bahnhofstraße erschlossen, die nahe am Dorfzentrum vorbeiführen. Wo das Gemeindegebiet an die Etsch heranreicht, wird es von der [[Autostrada A22|A22]] durchquert. Parallel zur Autobahn verläuft dort die [[Brennerbahn]], die am [[Bahnhof Margreid-Kurtatsch]] eine [[Zugangsstelle]] bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Philipp Fenner von Fenneberg]] (1759–1824), Feldmarschalleutnant&lt;br /&gt;
* [[Karl Anrather]] (1861–1893), Akademischer Kunstmaler&lt;br /&gt;
* Gilbert Heidegger (1872–1956), Landschaftsmaler&lt;br /&gt;
* [[Karl Felderer]] (1895–1989), Liedtexter des [[Bozner Bergsteigerlied]]es&lt;br /&gt;
* [[Angela Nikoletti]] (1905–1930), Lehrerin in den [[Katakombenschule]]n&lt;br /&gt;
* [[Giuseppe Gozzer]] (1914–1945), in [[Hersbruck]] erschossener [[Kommunistische Partei Italiens|kommunistischer]] [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer]]&lt;br /&gt;
* [[Günther Andergassen]] (1930–2016), Komponist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Cäcilia Wegscheider: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Geschichten. Margreider und Unterfennberger Flurnamen.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Heimatpflegeverein Margreid. Effekt, Neumarkt an der Etsch 2018, ISBN 978-88-97053408.&lt;br /&gt;
* [[Leo Andergassen]]: &amp;#039;&amp;#039;Kirchen in Margreid und Fennberg&amp;#039;&amp;#039;. Fotolito Varesco, Auer 2015.&lt;br /&gt;
* Gemeinde Margreid (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Margreid – Entstehung, Entwicklung und Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Arkadia, Auer 2001, ISBN 88-8300-018-8 ([http://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Medium/Seite/22564/1 online]).&lt;br /&gt;
* Heimatpflegeverein Margreid (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Margreid durch die Jahrhunderte.&amp;#039;&amp;#039; Athesia, Bozen 2023, ISBN 978-88-68396862.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Margreid an der Weinstraße}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage|Margreid}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeinde.margreid.bz.it/ Offizielle Homepage der Gemeinde Margreid]&lt;br /&gt;
* {{Tirol Atlas|210045}}&lt;br /&gt;
* {{Landschaftsplan Südtirol|47|Margreid}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden Südtirol}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden der Bezirksgemeinschaft Überetsch-Unterland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4277803-7|LCCN=n/96/107123|VIAF=123322744}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Margreid| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nonsberggruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1181]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mai-Sachme</name></author>
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