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	<title>Margot Kalinke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T02:56:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Margot_Kalinke&amp;diff=126749&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Koschi73: /* Literatur */</title>
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		<updated>2026-03-03T14:53:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:KAS-Kalinke, Margot-Bild-1905-2 (cropped).jpg|mini|Margot Kalinke, 1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Margot Kalinke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. April]] [[1909]] in [[Barcin|Bartschin]] bei [[Bydgoszcz|Bromberg]]; † [[25. November]] [[1981]] in [[München]]) war eine deutsche Politikerin ([[Deutsche Partei|DP]], [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Sie besuchte das Deutsche [[Mädchengymnasium|Lyzeum]] in Bromberg. Nach der Oberprimarreife wurde Margot Kalinke wie viele andere Deutsche 1925 aus [[Bydgoszcz#In der Zweiten Polnischen Republik|Polen]] ausgewiesen. Sie besuchte anschließend die höhere Handelsschule in [[Goslar]] und wurde ab 1927 als kaufmännische Angestellte&amp;lt;ref&amp;gt;https://kulturportal-west-ost.eu/biographien/kalinke-margot-2&amp;lt;/ref&amp;gt; im Bereich der Sozialversicherung tätig. Bis 1933 engagierte die sich ehrenamtlich bei den [[Christliche Gewerkschaft|Christlichen Gewerkschaften]] sowie im Verband der weiblichen Handels- und Büroangestellten. Anschließend ging sie in die freie Wirtschaft. Von 1939 bis 1946 war sie Geschäftsführerin bei einer Krankenversicherung in [[Hannover]] und von 1947 bis 1952 beim Verband der Angestellten-Krankenkassen in [[Hamburg]]. Sie gehörte 1946 zu den Mitbegründerinnen des [[Verband Weiblicher Angestellter|Verbandes Weiblicher Angestellter]] (VWA), in dessen Vorläuferorganisation, dem [[Verband der weiblichen Handels-Büroangestellten]], sie schon vor 1933 ehrenamtlich tätig gewesen war. Von 1949 bis zu ihrem Tode war sie Vorsitzende des VWA. 1953 bis 1974 war sie Leiterin des sozialpolitischen Büros der privaten Krankenversicherungen. Sie gehörte zeitweise dem Vorstand der [[Deutsche Rentenversicherung Bund|Bundesversicherungsanstalt für Angestellte]] an und war in den 1950er Jahren Mitglied des Beirates für die Neuordnung der sozialen Leistungen beim [[Bundesministerium für Arbeit und Soziales|Bundesminister für Arbeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Bis 1945 war Margot Kalinke in der [[NS-Frauenschaft]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|9783000207037 |Titel=Kalinke, Margot |Fundstelle=K |Seiten=583 |KBytes=508}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 schloss sie sich der [[Deutsche Partei|Deutschen Partei]] an und gehörte von 1946 bis 1949 dem niedersächsischen [[Niedersächsischer Landtag|Landtag]] an. 1947/48 war sie Mitglied des [[Zonenbeirat]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[Bundestagswahl 1949|1949]] bis 1953 und vom 3. Juni 1955, als sie für [[Heinrich Hellwege]] nachrückte, bis 1972 gehörte sie dem [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] an. Bei der [[Bundestagswahl 1957]] gewann sie den [[Bundestagswahlkreis Celle – Uelzen|Wahlkreis Celle]] aufgrund einer Wahlabsprache der DP mit der CDU direkt. Dass Kalinke als Zugezogene aus dem Osten als Direktkandidatin aufgestellt wurde, löste 1957 innerparteiliche Proteste aus und wurde von alteingesessenen [[Konservatismus in Deutschland|konservativen]] Mitgliedern an der Basis als „untragbar“ empfunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Bösch: &amp;#039;&amp;#039;Das konservative Milieu. Vereinskultur und lokale Sammlungspolitik in ost- und westdeutschen Regionen (1900–1960).&amp;#039;&amp;#039; Wallstein Verlag, 2002, S. 204.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ansonsten zog sie über die niedersächsische [[Landesliste]] der DP ins Parlament ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit [[Ernst Farke]] vertrat sie in der Zeit ihrer Zugehörigkeit zur DP deren Arbeitnehmerflügel im Parlament. Von September 1955 bis 1957 war sie stellvertretende Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Fragen der öffentlichen Fürsorge. Von 1957 bis zu ihrem Parteiaustritt am 1. Juli 1960 war sie stellvertretende Fraktionsvorsitzende der DP. Kalinke spielte eine entscheidende Rolle beim gemeinsamen Übertritt von 9 der damals 15 DP-Abgeordneten zur [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43066277.html Deutsche Partei: Der Abfall.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 29/1960, 13. Juli 1960, S. 13–23.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. September 1960 trat sie nach kurzer Fraktionslosigkeit der [[CDU/CSU-Bundestagsfraktion|CDU/CSU-Fraktion]] bei. Bei der darauffolgenden Wahl 1961 (und allen folgenden bis zu ihrem Ausscheiden 1972) wurde sie über die CDU-Landesliste wiedergewählt. Von 1969 bis 1971 war sie Landesvorsitzende der [[Frauen-Union|Frauenvereinigung der CDU]] in [[Niedersachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war auch von 1949 bis zu ihrem Tod Mitglied der [[Landsmannschaft Westpreußen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gleichstellungspolitik ==&lt;br /&gt;
Margot Kalinke war – anders als die Mehrheit auch der Frauen in ihrer Partei – eine vehemente Gegnerin des sogenannten Stichentscheides in der Ehe, mit dem der Mann bei Streitfällen in allen die Ehegatten betreffenden Angelegenheiten seine Ansicht hätte durchsetzen können. Gemeinsam mit [[Elisabeth Schwarzhaupt]] (CDU) stimmte sie im Rechtsausschuss des Bundestages für den Änderungsantrag der [[Freie Demokratische Partei|FDP]]-Fraktion und sorgte damit für eine Niederlage der Regierungsfraktionen CDU/CSU, [[Gesamtdeutscher Block/Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten|GB/BHE]] und DP. Das „Gesetz über die Gleichstellung von Mann und Frau auf dem Gebiet des bürgerlichen Rechts“ wurde am 18. Juni 1957 ohne diese diskriminierende Klausel verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigung ==&lt;br /&gt;
Eine Straße in [[München]], wo Margot Kalinke ihre letzten Lebensjahre verbrachte, wurde im Jahr 1996 nach ihr benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Kommunalreferat/geodatenservice/strassennamen/1996/Margot-Kalinke.html Margot Kalinke Straße in München]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Regine Marquardt: &amp;#039;&amp;#039;Das Ja zur Politik&amp;#039;&amp;#039;, VS Verlag für Sozialwissenschaften 1999, Seiten 253–281&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Vierhaus]], [[Ludolf Herbst]] (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;A–M.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 402–403.&lt;br /&gt;
* Teresa Pfützner: &amp;#039;&amp;#039;Margot Kalinke (1909–1981), DP / CDU.&amp;#039;&amp;#039; In: Deutscher Bundestag (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der nächste Redner ist eine Dame. Die Frauen im ersten Deutschen Bundestag&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage, Ch. Links-Verlag, Berlin 2024, ISBN 978-3-96289-210-4, S. 160–163.&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000003612|Margot Kalinke||In: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Biographisches Archiv.&amp;#039;&amp;#039; 10/1982 vom 1. März 1982}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/2000/46/zeit5046.xml Rückschau auf einen ZEIT-Artikel vom 9. November 1950 mit einer Charakterisierung Kalinkes] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 46/2000&lt;br /&gt;
* {{OstdtBio|kalinke-margot}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kas.de/upload/ACDP/HPM/HPM_18_11/Oelze.pdf Artikel von Dorothea Oelze: Margot Kalinke und der Wechsel von neun Bundestagsabgeordneten der Deutschen Partei(DP) zur CDU 1960]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1025301137|VIAF=256423240}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kalinke, Margot}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bydgoszcz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Zonenbeirates]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1981]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kalinke, Margot&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin (DP, CDU), MdL, MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. April 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Barcin|Bartschin]] bei [[Bydgoszcz|Bromberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. November 1981&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Koschi73</name></author>
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