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	<title>Margot Frank - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Margot_Frank&amp;diff=477061&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schiplagerheide: /* Leben */Link angepasst für Verschiebung</title>
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		<updated>2026-03-01T12:12:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt;Link angepasst für Verschiebung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Margot Frank op het Joods lyceum.jpg|mini|Margot Frank (1941)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Anne frank memorial bergen belsen.jpg|miniatur|Grabstein für Margot und Anne Frank auf dem Gelände der [[Dokumentationszentrum KZ Bergen-Belsen|KZ-Gedenkstätte Bergen-Belsen]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Margot Betti Frank&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Februar]] [[1926]] in [[Frankfurt am Main]]; † Anfang [[März]] [[1945]] im [[KZ Bergen-Belsen]])  war eine deutsche [[Judentum|Jüdin]], die 1933 mit ihrer Familie aus [[Deutschland]] in die [[Niederlande]] [[Emigration|auswanderte]], um der Verfolgung durch die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] zu entgehen, und kurz vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Kriegsende]] dem [[Holocaust]] zum Opfer fiel. Von Juli 1942 bis August 1944 lebte sie mit ihrer Familie versteckt in einem Hinterhaus in [[Amsterdam]]. Sie war die ältere Schwester von [[Anne Frank]], die durch ihr [[Tagebuch der Anne Frank|Tagebuch]] bekannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Margot Frank wurde als erstes Kind ihrer Eltern [[Otto Frank]] und [[Edith Frank-Holländer]] geboren. Den Namen Betti erhielt sie in Erinnerung an die früh verstorbene Schwester ihrer Mutter.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.annefrank.org/content.asp?pid=151&amp;amp;lid=3 Anne Frank Stichting – Anne Franks Familie]&amp;lt;/ref&amp;gt; Margot Frank lebte ab 1927 im Haus [[Marbachweg]] 307 in Frankfurt und wohnte danach in der Ganghoferstraße 24 (beide im Stadtteil [[Frankfurt-Dornbusch|Dornbusch]]). Die Familie lebte in einer [[Assimilation (Soziologie)|assimilierten]] Gemeinschaft von Juden und anderen Bürgern, und die Kinder wuchsen mit [[Römisch-katholische Kirche|katholischen]], [[Protestantismus|protestantischen]] und jüdischen Freunden auf. Die Franks waren [[Liberales Judentum|Reformjuden]], die viele Traditionen des jüdischen Glaubens bewahrten, aber nur wenige Gebräuche pflegten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.annefrank.ch/de/familie/margot-frank |titel=Margot Frank |werk=Anne Frank Fonds |sprache=Deutsch |abruf=2021-09-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Frankfurt besuchte Margot zunächst die Ludwig-Richter-Schule in [[Frankfurt-Eschersheim|Eschersheim]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{archINFORM|projekte|2259|Ludwig-Richter-Schule|2023-11-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und später die Varrentrapp-Schule in [[Frankfurt-Bockenheim|Bockenheim]] (später: Bismarck-, dann Gutenberg-, heute [[Anni-Albers-Schule für Mode, Medien und Gestaltung]]) und erhielt zusätzlich jüdischen Religionsunterricht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lee&amp;quot;&amp;gt;[[Carol Ann Lee]]: &amp;#039;&amp;#039;Otto Franks Geheimnis.&amp;#039;&amp;#039; München 2005, ISBN 3-492-04477-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie Frank siedelte nach der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialisten]] 1933 von Frankfurt in Deutschland nach Amsterdam in den Niederlanden über. Im Sommer 1933 zog zunächst Otto Frank in die Niederlande. Im Stadtzentrum von Amsterdam baute er seine neue Firma [[Opekta]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.annefrank.ch/de/familie/otto-frank |titel=Otto Frank |werk=Anne Frank Fonds |abruf=2021-09-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Edith Frank kam im Herbst nach, um eine Wohnung zu suchen. Margot folgte im Dezember und Anne im Februar 1934.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rian Verhoeven |Titel=Anne Frank was niet alleen. Het Merwedeplein 1933–1945. |Hrsg=Prometheus |Verlag=Prometheus |Ort=Amsterdam |Datum=2019-11 |ISBN=9789044630411 |Seiten=7, 25, 31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Franks wohnten am Merwedeplein 37 im Stadtteil &amp;#039;&amp;#039;[[Rivierenbuurt]]&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Flussviertel&amp;#039;&amp;#039;). Margot besuchte die nahe gelegene öffentliche Schule in der Jekerstraat,&amp;lt;ref name=&amp;quot;lee&amp;quot; /&amp;gt; lernte Niederländisch und hatte einen Kreis von Freundinnen. Danach besuchte sie ein Mädchengymnasium. Sie spielte Tennis und ruderte gern. Mit drei Teamkolleginnen gewann sie am 8. September 1940 den ersten Preis bei einem Ruderwettkampf in [[Zaandam]] in der Disziplin [[Stilrudern]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.annefrank.org/de/museum/anne-frank-sammlung/5/rudermedaille-margot/ &amp;#039;&amp;#039;Rudermedaille Margot.&amp;#039;&amp;#039;], Webseite [[Anne-Frank-Haus]], abgerufen am 7. November 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Edith Frank-Holländer besuchte sie oft die liberale Synagoge, wo sie auch Religionsunterricht erhielt. 1940 wurde Margot Mitglied der [[Zionismus|zionistischen]] Jugendorganisation Makkabi Hazair.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Anne Frank Fonds |url=https://www.annefrank.ch/de/familie/margot-frank |titel=Margot Frank |werk=annefrank.ch |abruf=2021-07-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Während der [[Deutsche Besatzung der Niederlande 1940–1945|deutschen Besetzung der Niederlande]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] ab 1940 nahmen immer neue [[Geschichte des Antisemitismus bis 1945|antisemitische]] Gesetze Juden zunehmend ihre Rechte. Margot und Anne Frank gingen auf dem jüdischen [[Gymnasium|Lyceum]] zur Schule, nachdem es Juden im Sommer 1941 verboten worden war, nicht-jüdische Schulen zu besuchen. Ab diesem Zeitpunkt durfte Margot Frank auch nicht mehr an Ruderwettkämpfen teilnehmen. Aus Solidarität machten ihre Teamkolleginnen auch nicht mehr mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Margot Frank wurde durch viele Überlebende als die perfekte Tochter beschrieben. Anne beschreibt sie in ihrem Tagebuch so: „brav, ruhig und bekommt gute Zensuren in der Schule“.&amp;lt;!-- Beleg fehlt, Satzbau komisch --&amp;gt; Margot Frank plante, nach dem Krieg ins damalige [[Mandatsgebiet]] [[Völkerbundsmandat für Palästina|Palästina]] auszuwandern, um dort Krankenschwester zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa zwei Jahre nach der Besetzung der Niederlande begann Otto Frank, im Hinterhaus der von ihm vormals geleiteten niederländischen Niederlassung der Opekta-Werke ein Versteck für seine Familie und die befreundete [[Auguste van Pels|Familie van Pels]] vorzubereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1942 fingen die systematischen Deportationen von Juden aus den Niederlanden an. Am 5. Juli 1942 erhielt Margot von der [[Zentralstelle für jüdische Auswanderung in Amsterdam]] einen Aufruf, wonach sie sich beim [[Reichsarbeitsdienst]] melden musste, andernfalls werde die ganze Familie Frank verhaftet. Infolgedessen beschloss Otto Frank, früher als geplant mit seiner Familie unterzutauchen. Familie van Pels folgte ihnen eine Woche später, einige Monate später kam noch [[Fritz Pfeffer]], ein Bekannter, hinzu. Im Versteck wurden die Untergetauchten durch befreundete Mitarbeiter aus dem Betrieb versorgt. Margot Frank verhielt sich im Versteck immer sehr ruhig und zurückhaltend, so dass die Helferin [[Miep Gies]] später nur über sie sagen konnte: „Sie war anwesend und das war alles“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.annefrank.org/content.asp?pid=288&amp;amp;lid=3 Anne Frank Stichting – Die acht Untergetauchten]&amp;lt;/ref&amp;gt; Margot las und lernte täglich viele Stunden mithilfe der zahlreichen Bücher, die die Familie Frank mitgenommen hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Anne Frank Haus |url=https://www.annefrank.org/de/anne-frank/die-hauptpersonen/margot-frank/#source-355875 |titel=Margot Frank |werk=annefrank.org |sprache=Deutsch |abruf=2021-07-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Über Margot schrieb Anne Frank am 12. Januar 1944: „Margot ist so lieb geworden, sie scheint mir ganz anders zu sein als früher. Sie ist längst nicht mehr so schnippisch und wird nun eine wirkliche Freundin.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Anne Frank |Titel=Tagebuch Anne Frank |Verlag=S. Fischer |Ort=Berlin |Datum=2001-05 |ISBN=978-3-596-15277-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. August 1944 wurde das Versteck entdeckt, entweder durch Verrat oder im Zuge einer anderweitigen Ermittlung wegen Schwarzhandels,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gertjan Broek |url=http://www.annefrank.org/ImageVaultFiles/id_18607/cf_21/ENG_Artikel_arrestatie.PDF |titel=anne frank stichting – August 4, 1944 |hrsg=Anne-Frank-Stiftung |datum=2016-12 |abruf=2017-04-11 |format=PDF; 5 S., 158&amp;amp;nbsp;KB |sprache=englisch}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Untergetauchten wurden verhaftet. Sie wurden zuerst ins [[Durchgangslager Westerbork]] gebracht und anschließend mit dem letzten Transport ins [[KZ Auschwitz-Birkenau]] [[Deportation#Deportationen während des Nationalsozialismus|deportiert]]. Dort wurden sie voneinander getrennt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolpersteine Familie Frank, Aachen.jpg|mini|Stolpersteine für Familie Frank in Aachen]]&lt;br /&gt;
Margot und Anne Frank kamen mit einem weiteren Transport im Oktober 1944 ins KZ Bergen-Belsen. Dort starb Margot im März 1945 einige Tage vor ihrer Schwester an den Folgen einer [[Fleckfieber]]erkrankung, wenige Wochen vor der Befreiung des KZ.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.annefrank.ch/de/familie/margot-frank |titel=Margot Frank |hrsg=Anne Frank Fonds |sprache=Deutsch |abruf=2021-07-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Anne führte auch Margot Frank während des Krieges ein Tagebuch, dieses wurde aber nicht gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigung ==&lt;br /&gt;
Vor der Wohnung der Familie Frank am Pastorplatz 1 in [[Aachen]] erinnern im Gehweg eingelassene [[Liste der Stolpersteine in Aachen|Stolpersteine]] an das Schicksal der Familie. Ebenso erinnern seit Februar 2015 an ihrem letzten offiziellen Wohnort am Merwedeplein 37 in Amsterdam Stolpersteine an die Familie.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ellyfrank.com/2015/02/28/annefrankmerwedeplein-37-amsterdam/ &amp;#039;&amp;#039;Anne Frank: Merwedeplein 37, Amsterdam&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Margot Frank wurde in dem Spielfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Das Tagebuch der Anne Frank (1959)|Das Tagebuch der Anne Frank]]&amp;#039;&amp;#039; (1959) von [[Diane Baker]] und in &amp;#039;&amp;#039;[[Anne Frank (2001)|Anne Frank]]&amp;#039;&amp;#039; (2001) von [[Jessica Manley]] dargestellt. In den beiden [[BBC]]-Produktionen &amp;#039;&amp;#039;The Diary of Anne Frank&amp;#039;&amp;#039; wurde sie von [[Emma Harbour]] (1987) und [[Felicity Jones]] (2001) dargestellt. In dem 2016 erschienenen Film &amp;#039;&amp;#039;[[Das Tagebuch der Anne Frank (2016)|Das Tagebuch der Anne Frank]]&amp;#039;&amp;#039; unter der Regie von [[Hans Steinbichler]] spielt [[Stella Kunkat]] die Margot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13033636X|VIAF=40480393}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Frank, Margot}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied (Anne Frank)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschwister einer berühmten Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im KZ Bergen-Belsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im Durchgangslager Westerbork]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in den Niederlanden ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Aachen ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederländer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Frank, Margot&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Frank, Margot Betti (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-niederländisches Opfer des Holocaust, Schwester von Anne Frank&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Februar 1926&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=März 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[KZ Bergen-Belsen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schiplagerheide</name></author>
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