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	<title>Margit Frankau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Margit Frankau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geborene &amp;#039;&amp;#039;Rosenthal&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Juni]] [[1889]] in [[Graz]]; † [[19. November]] [[1944]] im [[Ghetto Theresienstadt]]) war eine österreichische [[Diakonisse]]. Zur [[Zeit des Nationalsozialismus]] wurde sie als Jüdin verfolgt und war als sogenannter &amp;#039;&amp;#039;Prominenter Häftling&amp;#039;&amp;#039; im Ghetto Theresienstadt. Frankau verstarb krankheitsbedingt im Ghetto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Margit Rosenthal war Tochter eines wohlhabenden jüdischen Geschäftsmannes, der aus [[Frankfurt am Main]] stammte. Sie wuchs mit ihren beiden Geschwistern in Graz auf und wurde evangelisch erzogen. 1905 legte sie die [[Matura]] am Mädchenlyzeum in Graz ab. Sie absolvierte zunächst einen kaufmännischen Kurs und erlernte danach den Beruf einer Englischlehrerin. Ihren Nachnamen änderte die deutsch-national eingestellte Frau 1916 von Rosenthal auf den Geburtsnamen ihrer Mutter Frankau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[München]] ließ sie sich beim [[Bayerisches Rotes Kreuz|Bayerischen Roten Kreuz]] 1911 zur Hilfsschwester ausbilden. Ab 1912 war sie an der kinderchirurgischen beziehungsweise -orthopädischen Abteilung der Universitätsklinik Graz tätig und wurde dort bald Operationsschwester unter [[Hans Spitzy]]. Unter Spitzy arbeitete sie ab 1913 auch am k.k. Reservespital 11 in [[Wien]] und wurde während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] für ihren dortigen Einsatz als [[DRK-Schwesternschaft|Rotkreuzschwester]] mit der Silbernen Ehrenmedaille des Roten Kreuzes mit Kriegsdekoration ausgezeichnet. Nach Kriegsende blieb Frankau bis 1934 Spitzys Privatassistentin, der bald darauf das Wiener [[Orthopädisches Spital Speising|Orthopädische Spital Speising]] leitete und Universitätsprofessor wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende ihres Anstellungsverhältnisses bei Spitzy wurde Frankau im November 1934 Diakonisse der Gallneukirchner Diakonissenanstalt und übernahm bis Dezember 1942 entsprechende pflegerische Tätigkeiten am Grazer Sanatorium, dem späteren Diakonissenkrankenhaus. Nach dem [[Anschluss Österreichs]] an das [[NS-Staat|Deutsche Reich]] sowie dem Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] erkundigte sich Frankau Mitte September 1941 bei der Oberin der Diakoniegemeinschaft, ob sie auch den [[Judenstern]] tragen müsse. Die Oberin [[Auguste Mohrmann]] antwortete ihr kurz darauf, dass ihr Verband nichts dagegen unternehmen könne und die örtliche Polizeibehörde für diese Fragen zuständig sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Fürstler: {{Toter Link |datum=2019-04 |url=http://www.oegkv.at/uploads/media/fuerstler_01.p |text=&amp;#039;&amp;#039;Krankenpflege in der Zeit des Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frankau wurde schließlich ins Ghetto Theresienstadt [[Deportation#Deportationen während des Nationalsozialismus|deportiert]], wo sie am 6. Januar 1943 ankam. Dort wirkte sie als Heilgehilfin im Gesundheitswesen. Frankau starb am 19. November 1944 im Ghettokrankenhaus an einer [[Meningitis]]. Ihre Kurzvita ist in dem Fotoalbum des [[Theresienstadt-Konvolut]]s enthalten, in dem sie als &amp;#039;&amp;#039;A-Prominente&amp;#039;&amp;#039; aufgeführt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Axel Feuß: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Theresienstadt-Konvolut]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Altonaer Museum]] in Hamburg, Dölling und Galitz Verlag, Hamburg/Graz 2002, ISBN 3-935549-22-9.&lt;br /&gt;
* Gerhard Fürstler, Peter Malina: &amp;#039;&amp;#039;Ich tat nur meinen Dienst. Zur Geschichte der Krankenpflege in Österreich in der NS-Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Facultas, Wien 2004.&lt;br /&gt;
* Gerhard Fürstler: &amp;#039;&amp;#039;Eingesegnet in das Amt der Diakonisse. Lebensbilder Gallneukirchner Diakonissen&amp;#039;&amp;#039;. Manuskript für die gleichnamige Publikation. Archiv des Diakoniewerkes Gallneukirchen, Oberösterreich 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.ghetto-theresienstadt.de/pages/f/frankaum.htm Margit Frankau] auf www.ghetto-theresienstadt.info&lt;br /&gt;
* [https://hriesop.beepworld.de/fr.htm &amp;#039;&amp;#039;Margit Frankau&amp;#039;&amp;#039;] auf Gerechte der Pflege&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Frankau, Margit}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflegefachkraft (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diakonisse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Österreichisches Rotes Kreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prominenter Häftling im Ghetto Theresienstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im Ghetto Theresienstadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Frankau, Margit &lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichische Diakonisse und Opfer des Holocaust&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Juni 1889&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Graz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. November 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ghetto Theresienstadt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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