<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Margarethe_Quidde</id>
	<title>Margarethe Quidde - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Margarethe_Quidde"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Margarethe_Quidde&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T05:51:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Margarethe_Quidde&amp;diff=2173354&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Feelhip: Fehlendes Wort ergänzt.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Margarethe_Quidde&amp;diff=2173354&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-08-03T18:00:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fehlendes Wort ergänzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ludwig und Margarethe Quidde.jpg|mini|Ludwig und Margarethe Quidde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Margarethe Quidde geb. Jacobson&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Juni]] [[1858]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg i. Pr.]]; † [[25. April]] [[1940]] in [[München]]) war eine deutsche Pianistin, Cellistin und Schriftstellerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Margarethes Eltern waren [[Julius Jacobson]], der Direktor der Königsberger Universitäts-Augenklinik, und Hermine Jacobson geb. Haller, eine Großherzoglich Sachsen-Weimarische Hofopernsängerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Margarethe studierte 1874–1879 [[Klavierspiel]] und [[Komposition (Musik)|Komposition]] bei [[Woldemar Bargiel]] und [[Violoncello]] bei [[Robert Hausmann]] an der [[Universität der Künste Berlin|Königlichen Hochschule für Musik]] in Berlin. Auf Empfehlung von [[Joseph Joachim]] setzte sie ihr Cellostudium 1880–1882 bei [[Alfredo Piatti]] in [[Cadenabbia]] fort. Als [[Pianist]]in und [[Cellist]]in konzertierte sie in Deutschland, Österreich, England und in der Schweiz. Ab 1912 spielte sie als Cellistin im [[Michaelis-Quartett]] in München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1882 heiratete sie in Königsberg den Historiker [[Ludwig Quidde]]. Sie heirateten kirchlich in der evangelischen [[Burgkirche (Königsberg)|Burgkirche in Königsberg]]. Sie trat dafür zum Protestantismus über. Die Eheleute folgten gesellschaftlichen Konventionen und den Erwartungen ihrer Familien. Laut Quiddes Biograf [[Karl Holl (Historiker)|Karl Holl]] stand ihr Mann jedoch in „Distanz zum Kirchenchristentum, und seine Ehefrau teilte darin seine Ansicht“. Sie sahen sich als [[Agnostizismus|Agnostiker]]. 1890 traten beide aus der Kirche aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karl Holl |Titel=Ludwig Quidde (1858–1941) – Fragmente einer brüchigen Biographie |Sammelwerk=Schriftenreihe Bibliothek des Deutschen Historischen Instituts in Rom |Band=124 |Verlag=DHI |Ort=Rom |Datum=2012 |Seiten=17 |Online=https://perspectivia.net/servlets/MCRFileNodeServlet/pnet_derivate_00002451/quidde.pdf |Format=PDF |KBytes=1732}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Wunsch ihres Mannes verzichtete sie weitgehend auf eine öffentliche Karriere als Musikerin. Mit ihm zog sie nach [[Frankfurt am Main]]. Sie kehrte 1886 zurück nach Königsberg und 1890 schließlich nach [[München]], wo sie vereinzelt als Pianistin und Cellistin auftrat, sich aber vorwiegend als [[Schriftsteller]]in, [[Herausgeber]]in, [[Musikkritiker]]in und [[Übersetzer]]in betätigte. Ihr bekanntestes Werk waren die satirischen „Ketzereien aus dem Bayreuther Heiligthum“ von 1896. In München war sie der Mittelpunkt einer [[Mozart]]-Gemeinde. 1896 gründete sie mit ihrem Mann in München einen Verein für Tierschutz und gegen [[Vivisektion]].&amp;lt;ref&amp;gt;Renate Brucker: &amp;#039;&amp;#039;Tierrechte und Friedensbewegung. „Radikale Ethik“ und gesellschaftlicher Fortschritt in der deutschen Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. In: Dorothee Brantz, Christof Mauch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Tierische Geschichte. Die Beziehung von Mensch und Tier in der Kultur der Moderne&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn 2010, ISBN 978-3-506-76382-2, S. 268–285, hier S. 281.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit ihrem Mann, der 1927 den [[Friedensnobelpreis]] erhielt, engagierte sie sich in der [[Friedensbewegung]]. Sie war Mitglied des von [[Magnus Schwantje]] gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Bundes für radikale Ethik&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 flüchtete Ludwig Quidde vor den [[Nationalsozialist]]en ins [[Schweiz]]er [[Exil]]. Margarete Quidde blieb in München, um ihre kranke Schwester pflegen zu können. Als [[Halbjude|Halbjüdin]] stigmatisiert und verfolgt, war sie durch die [[Mischehe (Nationalsozialismus)|Mischehe]] mit ihrem [[Nürnberger Gesetze|arischen]], aber ebenfalls verfolgten Mann geschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste ostpreußischer Musiker und Musikkritiker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Silke Wenzel: [https://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Margarete_Quidde.html Artikel „Margarete Quidde“]. In: &amp;#039;&amp;#039;MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen&amp;#039;&amp;#039;, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 10. April 2008.&lt;br /&gt;
* Katja Franz: [https://www.sophie-drinker-institut.de/quidde-margarethe Artikel „Quidde, Margarethe, &amp;#039;&amp;#039;Grete&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Margarete&amp;#039;&amp;#039;, geb. Jacobson, &amp;#039;&amp;#039;Jacobsen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Jacobsohn&amp;#039;&amp;#039;“]. In: &amp;#039;&amp;#039;Europäische Instrumentalistinnen des 18. und 19. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. 2014. Online-Lexikon des Sophie Drinker Instituts, hrsg. von Freia Hoffmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116357479|VIAF=10595185}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Quidde, Margarethe}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Satire]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Cellist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehepartner einer berühmten Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1858]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Quidde, Margarethe&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Jacobson, Margarethe (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Musikerin und Schriftstellerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Juni 1858&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Königsberg (Preußen)|Königsberg i. Pr.]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. April 1940&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Feelhip</name></author>
	</entry>
</feed>