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	<title>Margarethe Nimsch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T20:24:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Margarethe_Nimsch&amp;diff=962795&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (braucht keine Versalien -&gt; Wikipedia:Rechtschreibung#Groß-_und_Kleinschreibung), Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2025-02-22T11:16:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (braucht keine Versalien -&amp;gt; Wikipedia:Rechtschreibung#Groß-_und_Kleinschreibung), Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Margarethe Nimsch Frauendezernentin im September 1995.jpg|mini|Margarethe Nimsch, 1995]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Margarethe Nimsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Januar]] [[1940]] in [[Lippe (Land)|Lippe]]) ist eine [[Deutschland|deutsche]] [[Politiker]]in ([[Bündnis 90/Die Grünen]]), die vor allem in [[Hessen]] tätig war. Sie war von 1989 bis 1995 Dezernentin für Frauen und Gesundheit in Frankfurt am Main und von 1995 bis 1998 hessische [[Staatsminister (Deutschland)|Staatsministerin]] für Umwelt, Energie, Jugend, Familie und Gesundheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Margarethe Nimsch machte eine landwirtschaftliche Lehre und war danach [[Sekretärin]] und [[Flugbegleiter|Stewardess]]. Sie lebte ab 1963 in [[Frankfurt am Main]], wo sie nach dem Flugzeugabsturz ihres Mannes das Abitur auf dem dritten Bildungsweg nachholte und dann an der [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main]] [[Rechtswissenschaft]] studierte. Später arbeitete sie als [[Rechtsanwalt|Rechtsanwältin]] und war 1977 Gründerin der ersten Frankfurter Anwältinnensozietät. Sie ist verwitwet und hat einen Sohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommunalpolitische Arbeit in Frankfurt ==&lt;br /&gt;
Bei den [[Kommunalwahl]]en in [[Hessen]] 1985 wurde sie als unabhängige Vertreterin der autonomen [[Frauenbewegung]] auf der Liste der Grünen (sie trat der Partei 1993 bei) als Stadtverordnete in Frankfurt am Main gewählt und 1989 in diesem Mandat bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste rot-grüne Koalition in Frankfurt wählte Nimsch im Juni 1989 zur Dezernentin für Frauen und Gesundheit in den Frankfurter [[Magistrat (Deutschland)|Magistrat]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Mechthild Harting |url=https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frauenreferat-in-frankfurt-besteht-seit-25-jahren-13286751.html |titel=„Der Wind weht den Frauen in die Segel“ |werk=faz.net |hrsg=Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH |datum=2014-11-28 |abruf=2019-07-01 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Büroleiterin im ersten Jahr war [[Dörthe Jung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Corinna Willführ |url=https://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=2906&amp;amp;_ffmpar[_id_inhalt]=8691594 |titel=Ohne Aufbruch keine Veränderung |werk=frankfurt.de |hrsg=Stadt Frankfurt am Main |datum= |abruf=2019-07-01 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nimsch hatte das Amt sechs Jahre inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nimsch setzte sich auf kommunalpolitischer Ebene für die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Frauen in unterschiedlichen Bereichen ein: durch Frauenförderung und Geschlechtergleichstellung in der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, in der Stadtplanung und -gestaltung, im öffentlichen Nahverkehr, bei der Kinderbetreuung sowie in der Prävention sexueller Gewalt und Sicherheitsfragen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://frankfurt.de/service-und-rathaus/verwaltung/publikationen/frauenreferat?page=1 |titel=Prostitution als Dienstleistungsbranche und Wirtschaftsfaktor in Frankfurt. Öffentliche Anhörung |hrsg=Frauenreferat der Stadt Frankfurt am Main |datum=1990-09-27 |abruf=2020-04-16 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu diesen Themenfeldern führte die Dezernentin eine Reihe von öffentlichen „Frauen-Stadtgesprächen“ durch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Karin Jergas |url=https://www.zeit.de/1989/52/maenner-planen-fuer-maenner |titel=Männer planen für Männer |werk=zeit.de |hrsg=Zeit Online GmbH |datum=1989-12-12 |abruf=2019-07-01 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dörthe Jung |url=http://www.doerthejung-consult.com/WEB/content/texte/Doerthe%20Jung%20im%20Deutschen%20Architekturmuseum%202017.pdf |titel=Wie die Frauenbewegung Frankfurt bewegte |werk=doerthejung-consult.com |hrsg=Doerthe Jung |datum= |abruf=2019-07-01 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 stellte Nimsch die &amp;#039;&amp;#039;Gemeinnützige Frankfurter Frauenbeschäftigungsgesellschaft mbH&amp;#039;&amp;#039; (GFFB) der Öffentlichkeit vor. Die GFFB wurde aus öffentlichen Mitteln finanziert und sollte zu Beginn vor allem langzeitarbeitslosen Frauen helfen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.stadtgeschichte-ffm.de/de/info-und-service/frankfurter-geschichte/stadtchronik/1994 |titel=Stadtchronik 1994 |werk=www.stadtgeschichte-ffm.de |hrsg=Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main |datum= |abruf=2019-07-01 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite journal|last=|first=|year=2001|month=02|title=&amp;#039;&amp;#039;„Arbeit für 100 Frauen“ Beschäftigungsgesellschaft gegründet&amp;#039;&amp;#039;|journal=&amp;#039;&amp;#039;Rhein-Main-Zeitung&amp;#039;&amp;#039;|issue=01.06.1994}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die heute regional und überregional operierende städtische Beratungs- und Bildungseinrichtung bereitet inzwischen gleichermaßen Frauen und Männer mit Aus- und Weiterbildungsprogrammen auf den Arbeitsmarkt vor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.gffb.de/wir-ueber-uns.html |titel=Wir über uns |werk=gffb.de |hrsg=GFFB gemeinnützige GmbH |datum= |abruf=2019-07-01 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nimsch machte durch ihre [[Drogenpolitik]] von sich reden. Insbesondere mit der Einrichtung von [[Drogenkonsumraum|Drogenkonsumräumen]] betrat sie Neuland und polarisierte damit.&amp;amp;nbsp;Der sogenannte Frankfurter Weg in der Drogenpolitik, den das Gesundheitsdezernat in den 1990er Jahren angestoßen hat, wurde drogenpolitisches Vorbild für Kommunen im In- und Ausland.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thomas Kleine-Brockhoff |url=https://www.zeit.de/1995/14/Der_Zweikampf |titel=Der Zweikampf |werk=zeit.de |hrsg=Zeit Online GmbH |datum=1995-03-31 |abruf=2019-07-01 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=2849 |titel=Der Frankfurter Weg in der Drogenpolitik |werk=frankfurt.de |hrsg=Stadt Frankfurt am Main |datum= |abruf=2019-07-01 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.sueddeutsche.de/panorama/drogen-in-frankfurt-der-frankfurter-weg-ist-gefaehrdet-1.2739250-2 |titel=Delegationen aus der ganzen Welt informierten sich über den &amp;quot;Frankfurter Weg&amp;quot; |werk=www.sueddeutsche.de |hrsg=Süddeutsche Zeitung Digitale Medien GmbH |datum=2015-11-16 |abruf=2019-07-01 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. März 1995 scheiterte die Wiederwahl von Nimsch an Gegenstimmen aus dem eigenen Lager.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9158611.html &amp;#039;&amp;#039;Reine Seilschaften&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel&amp;#039;&amp;#039;, 20. März 1995&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Wahlniederlage führte zum Ende der [[Rot-Grüne Koalition|rot-grünen Koalition]] im Stadtparlament (die Grünen hatten am 15. März 1995 die Koalition aufgekündigt) und zur Neuwahl des Oberbürgermeisters, bei der [[Andreas von Schoeler]] (SPD) [[Petra Roth]] (CDU) unterlag. Das Frauenressort wurde nach der Wahlniederlage von Nimsch dem Dezernat Recht, Sport und Wohnungswesen angegliedert, die dann zuständige Dezernentin bis 2001 war [[Sylvia Schenk]] (SPD).&amp;lt;ref name=&amp;quot;zauberwort&amp;quot;&amp;gt;{{cite journal|last=Lorenc|first=Anne|year=2001|month=02|title=&amp;#039;&amp;#039;Wenn sich die Frauenfrage in allen Ämtern stellt – „Gender Mainstreaming“ heißt das neue Zauberwort der Frauenpolitik&amp;#039;&amp;#039;|journal=&amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Rundschau&amp;#039;&amp;#039;|issue=07.02.2001, Region / Lokalteil Frankfurt}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hessische Staatsministerin ==&lt;br /&gt;
1995 trat Nimsch die Nachfolge von [[Iris Blaul]] an. Im [[Kabinett Eichel II]] war sie vom 10. Oktober 1995 bis zu ihrem Rücktritt am 24. März 1998 [[Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz|Ministerin für Umwelt, Energie, Jugend, Familie und Gesundheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Rücktritt wurde durch Vorwürfe ausgelöst, sie habe einer Bekannten und Parteifreundin Aufträge über rund 500.000 DM für ein Ausbildungsprojekt für Jugendliche ohne Ausschreibung zukommen lassen. Opposition und Teile der Medien sprachen von „[[Cousinenwirtschaft]]“. Margarethe Nimsch bestritt den Vorwurf fehlender Ausschreibungen, trat aber zurück, da die Unterstützung aus der eigenen Fraktion ausblieb. Die Untersuchung durch den Landesrechnungshof ergab 1998 keine Vergabe ohne notwendige Ausschreibung, aber in einigen Fällen seien die Grundsätze der Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit missachtet worden. Nachfolgerin als Ministerin wurde [[Priska Hinz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;zuschnitte&amp;quot;&amp;gt;{{cite journal|last=Biermann|first=Michael|year=1999|month=02|title=&amp;#039;&amp;#039;Hessens Umweltministerium hatte viele Köpfe und Zuschnitte&amp;#039;&amp;#039;|journal=&amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Zeitung&amp;#039;&amp;#039;|issue=27.02.1999, Politik}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Klaus-Peter Klingelschmitt |url=https://taz.de/!1357442/ |titel=Grüne Ministerin tritt ab |werk=taz online |hrsg=taz Verlags u. Vertriebs GmbH |datum=1998-02-23 |abruf=2019-07-01 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite journal|last=|first=|year=1998|month=08|title=&amp;#039;&amp;#039;Auftragsvergabe durch Blaul und Nimsch gerügt&amp;#039;&amp;#039;|journal=&amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Allgemeine Zeitung&amp;#039;&amp;#039;|issue=180 vom 06.08.1998, S. 35}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|113448414}}&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000021574|Margarethe Nimsch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Margarethe Nimsch (Hg.), Heroin auf Krankenschein?, Frankfurt 1993, ISBN 3-86109-114-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Umweltminister von Hessen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=113448414|VIAF=76994769|LCCN=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Nimsch, Margarethe}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umweltminister (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheitsminister (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energieminister (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendminister (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienminister (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugbegleiter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauenrechtler (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Feminismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bündnis-90/Die-Grünen-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beigeordneter (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Nimsch, Margarethe&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin (Die Grünen)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Januar 1940&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lippe (Land)|Lippe]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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