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	<title>Margarethe Krupp - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T20:23:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Margarethe_Krupp&amp;diff=491356&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: Quellennachweis; Ulrich Soénius; Namensschreibung berichtigt; Literaturangaben; ISBN; Kleinschreibung eines Adjektivs</title>
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		<updated>2025-06-26T06:35:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Quellennachweis; Ulrich Soénius; Namensschreibung berichtigt; Literaturangaben; ISBN; Kleinschreibung eines Adjektivs&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die Gattin von Friedrich Alfred Krupp. Für &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Margret Krupp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. Rudolph) (1856–1920) siehe [[Arthur Krupp]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Margarethe Krupp2.jpg|mini|Margarethe Krupp]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Margarethe Krupp mit ihren Töchtern Barbara und Bertha.jpg|mini|Margarethe Krupp mit ihren Töchtern Barbara und Bertha]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Margarethe Krupp junge.jpg|mini|Junge Margarethe Krupp]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Margarethe Krupp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. März]] [[1854]] in [[Breslau]]; † [[24. Februar]] [[1931]] in [[Essen]]), geborene Freiin von Ende, war Ehefrau des Unternehmers [[Friedrich Alfred Krupp]], treuhänderische Konzernleiterin und Stiftungsgründerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Margarethe war die Tochter des preußischen [[Oberpräsident]]en [[August von Ende|August Freiherr von Ende]] und dessen Ehefrau Eleonore, geborene Gräfin [[Königsdorff (Adelsgeschlecht)|von Königsdorff]] (* 11. Februar 1831 in [[Kobierzyce|Lohe]]; † 10. Mai 1907 in [[Wiesbaden]]). Sie heiratete 1882 den Unternehmer [[Friedrich Alfred Krupp]] (1854–1902), den sie bereits zehn Jahre zuvor bei einem Besuch in [[Essen]] kennengelernt hatte. 1886 wurde ihre Tochter [[Bertha Krupp von Bohlen und Halbach|Bertha]] und 1887 ihre Tochter [[Barbara Krupp|Barbara]], geboren, die 1907 [[Tilo von Wilmowsky]] heiratete&amp;lt;ref&amp;gt;[http://query.nytimes.com/mem/archive-free/pdf?_r=1&amp;amp;res=9D05E7DD133EE033A2575BC0A9639C946697D6CF BARBARA KRUPP WEDS.; &amp;#039;&amp;#039;New York Times&amp;#039;&amp;#039; vom 7. Mai 1907: &amp;#039;&amp;#039;Second Daughter of the Great Steelmaker Becomes a Baroness&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeit.de/1953/11/CHRONIK &amp;#039;&amp;#039;CHRONIK DIE ZEIT, Ausgabe 11, 1953&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebenswerk ==&lt;br /&gt;
Für zwei Jahre besuchte Margarethe Krupp eine [[Höhere Töchterschule]]. Nachdem sie ein Lehrerinnenseminar besucht hatte, war sie Erzieherin in England und am Hof von [[Anhalt]] in [[Dessau]]. Nach dem Tod ihres Ehemannes 1902 führte sie wegen Minderjährigkeit der Tochter und Alleinerbin Bertha treuhänderisch als Konzernleiterin das Unternehmen gemeinsam mit Aufsichtsrat und Direktorium weiter. Aus der [[Krupp-Gussstahlfabrik]] machte sie die Aktiengesellschaft [[Friedrich Krupp AG]]. Die Mehrheit der Aktien blieb im Besitz der ältesten Tochter Bertha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Margarethe Krupp engagierte sich in den Bereichen der Kunst und des Sozialen. Sie unterschrieb, anlässlich der Hochzeit ihrer Tochter Bertha vom 15.&amp;amp;nbsp;Oktober 1906, am 1.&amp;amp;nbsp;Dezember 1906 eine Willenserklärung zur Gründung der &amp;#039;&amp;#039;Margarethe-Krupp-Stiftung für Wohnungsfürsorge&amp;#039;&amp;#039;, die mit der Genehmigungsurkunde vom 27.&amp;amp;nbsp;Mai 1907 rechtskräftig wurde. Sie stattete die Stiftung mit 50&amp;amp;nbsp;Hektar Land und einem Kapital von einer Million [[Mark (Währung)|Mark]] zur Errichtung von Wohnhäusern aus. Die Leitung der Stiftung wurde unter dem Vorsitz des Essener Oberbürgermeisters paritätisch mit Mitgliedern des Stadtrates und der Kruppschen Konzernverwaltung besetzt, wobei sich an der Stiftungsverfügung bis heute nichts geändert hat. Auf dem 50&amp;amp;nbsp;Hektar großen Gelände entstand die Siedlung [[Margarethenhöhe]], heute ein eigenständiger Stadtteil der Stadt Essen. Dazu beauftragte Margarethe Krupp 1908 den Reformarchitekten [[Georg Metzendorf]] (1874–1934). Weitere nicht zu bebauende 50&amp;amp;nbsp;Hektar Land stiftete Margarethe Krupp 1907 der Stadt Essen, das als Waldpark die Siedlung umschließt. Ferner gründete sie eine Stiftung für die Krankenpflege von Werksangehörigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1905 bemühte sie sich um die Sammlung der Familienüberlieferung der Familie Krupp. Diese Sammlung bildete neben dem Firmenarchiv einen Grundbestandteil für das [[Historisches Archiv Krupp|Historische Archiv Krupp]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Margarethe Krupp geb. Freiin von Ende Grabmal.JPG|mini|Grabmal auf dem [[Friedhof Bredeney]]]]&lt;br /&gt;
Margarethe Krupp starb im Alter von 76 Jahren im &amp;#039;&amp;#039;Kleinen Haus&amp;#039;&amp;#039; der [[Villa Hügel (Essen)|Villa Hügel]]. Sie wurde auf dem [[Friedhof am Kettwiger Tor]] südlich des [[Essen Hauptbahnhof|Hauptbahnhofes]] beigesetzt. 1955 zwangen kommunale Baumaßnahmen zu einer Verlegung der Grabstätte. Sie befindet sich seitdem auf dem städtischen [[Friedhof Bredeney]] an der Westerwaldstraße in Essen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varia ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Essen - Kleiner Markt - Schatzgräberbrunnen 01 ies.jpg|mini|links|Schatzgräberbrunnen]]&lt;br /&gt;
Margarethe und Friedrich Alfred Krupp wurden auf Empfehlung von Margarethes Bruder [[Felix von Ende]], der selbst ein Maler war, von [[Bruno Piglhein]] porträtiert. Die beiden Ölgemälde befinden sich heute in der [[Villa Hügel (Essen)|Villa Hügel]] in Essen, dem damaligen Wohnsitz der Familie Krupp. Auch [[Hermann Kätelhön]] porträtierte Margarethe Krupp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. August 1912, anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Werks von Piglhein, wurde Margarethe Krupp die erste [[Liste von Persönlichkeiten der Stadt Essen#Ehrenbürger|Ehrenbürgerin]] der Stadt Essen.&amp;lt;ref&amp;gt;Erwin Dickhoff: &amp;#039;&amp;#039;Familien, Bürger und Personen im Spiegel Essener Straßennamen&amp;#039;&amp;#039; (= Dokumentarreihe der Stadt Essen, Heft 9). Stadt Essen, Amt für Wirtschafts- und Verkehrsförderung, Essen 1968, S. 42, Nr. 422.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Urkunde wurde von Oberbürgermeister [[Wilhelm Holle (Politiker)|Wilhelm Holle]] in der Villa Hügel überreicht. Sie stammt von Regierungsbaumeister [[Alfred Fischer (Architekt, 1881)|Alfred Fischer]] und dem Lehrer Pötter von der Handwerker- und Kunstgewerbeschule in Essen, die Fischer leitete. Die in schwarzem Leder eingebundene Urkunde enthält die Unterschriften der Stadtspitze und am Schluss eine Ansicht der Margarethenhöhe.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Frau Exzellenz Krupp, Ehrenbürgerin der Stadt Essen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Essener Volkszeitung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 8. August 1912.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stationen ihres Lebens zeigt die dreiteilige Fernsehproduktion aus dem Jahr 2009, [[Krupp – Eine deutsche Familie]], in dem Margarethe Krupp von [[Barbara Auer]] verkörpert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Denkmalschutz|denkmalgeschützte]] [[Margarethensiedlung]] der [[Hütten- und Bergwerke Rheinhausen]] in [[Duisburg-Rheinhausen|Rheinhausen]]-[[Hochemmerich]] ist nach Margarethe Krupp benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Akten des [[Stadtarchiv Leipzig|Stadtarchivs Leipzig]] befindet sich ein Brief von Margarethe Krupp aus dem Jahr 1905. Darin bat sie, ihr Informationsmaterial zur [[Meyer’sche Häuser|Meyerschen Stiftung in Leipzig]] zuzusenden, was wunschgemäß geschah. Ein Jahr später gründete sie die Margarethe-Krupp-Stiftung in Essen, die mit 3.100 Wohnungen und 60 Gewerbeflächen die bis heute größte Wohnungsstiftung Deutschlands ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Stiftung-Meyer-sche-Haeuser-in-Leipzig-wird-120-Jahre-alt |titel=Stiftung Meyer’sche Häuser in Leipzig wird 120 Jahre alt |werk=lvz.de |datum=2020-05-13 |abruf=2024-02-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Schatzgräberbrunnen&amp;#039;&amp;#039; auf dem Marktplatz in Essen-[[Margarethenhöhe]] fasst in obigem Kontext wie folgt zusammen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Grabt Schätze nicht mit Spaten/Sucht sie in edlen Taten !}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;in der Reihenfolge des Erscheinens&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ralf Stremmel: &amp;#039;&amp;#039;Margarethe Krupp (1854–1931) – eine verhinderte Unternehmerin?&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ulrich S. Soénius]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bewegen, Verbinden, Gestalten. Unternehmer vom 17. bis zum 20. Jahrhundert. Festschrift für Klara van Eyll zum 28. September 2003&amp;#039;&amp;#039;. Stiftung Rheinisch-Westfälisches Wirtschaftsarchiv, Köln 2003, ISBN 3-933025-39-7, S. 129–146.&lt;br /&gt;
* Diana Maria Friz: &amp;#039;&amp;#039;Margarethe Krupp. Das Leben meiner Urgroßmutter&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2008, ISBN 978-3-423-24703-0 (romanhafte biografische Darstellung).&lt;br /&gt;
* Angelika Schaser: &amp;#039;&amp;#039;Margarethe Krupp: Entwurf eines Lebens im Zentrum der Krupp-Saga&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Michael Epkenhans]], Ralf Stremmel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Alfred Krupp. Ein Unternehmer im Kaiserreich&amp;#039;&amp;#039;. C.H. Beck, München 2010, ISBN 978-3-406-60670-0, S. 179–204.&lt;br /&gt;
* [[Birgit Ebbert]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Königin von der Ruhr. Margarethe Krupp und die Gründung der Margarethenhöhe&amp;#039;&amp;#039;. Bastei Lübbe, Köln 2023, ISBN 978-3-7577-0008-9 (romanhafte biografische Darstellung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Margarethe Krupp}}&lt;br /&gt;
* [http://www.margarethe-krupp-stiftung.de/ Margarethe Krupp-Stiftung]&lt;br /&gt;
* [https://geschichte.essen.de/historischesportal_namen/friedhof/friedhofsfuehrer/friedhofsfuehrer_detailseite_876921.de.html Margarethe Krupp auf der Essener Homepage]&lt;br /&gt;
* [http://www.thyssenkrupp.com/de/konzern/geschichte_grfam_k3.html Geschichte auf der Homepage von ThyssenKrupp]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117762512|LCCN=nb2001025220|VIAF=3256690}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Krupp, Margarethe}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Ende|Margarethe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mäzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Essen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Familie Krupp|Margarethe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industrieller (Essen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Montanindustrie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1854]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1931]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Wilhelm-Ordens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Krupp, Margarethe&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ende, Margarethe Freiin von (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Ehefrau von Friedrich Alfred Krupp, treuhänderische Konzernleiterin, Stiftungsgründerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. März 1854&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Februar 1931&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Essen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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