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	<title>Margarethe Faas-Hardegger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Margarethe_Faas-Hardegger&amp;diff=228025&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ichigonokonoha am 2. Februar 2026 um 18:29 Uhr</title>
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		<updated>2026-02-02T18:29:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Margarethe Faas|Zur Schauspielerin siehe [[Margarethe Faas (Schauspielerin)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Margarethe Faas-Hardegger.jpg|mini|hochkant|Margarethe Faas-Hardegger]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Margarethe Faas-Hardegger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Februar]] [[1882]] in [[Bern]]; † [[23. September]] [[1963]] in [[Minusio]]) war eine [[Schweiz]]er [[Frauenrechtlerin]], [[Gewerkschaft]]erin und eine der wichtigsten Protagonistinnen der Arbeiterinnenbewegung um die Jahrhundertwende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Margarethe Faas-Hardegger war die erste Arbeiterinnensekretärin des [[Schweizerischer Gewerkschaftsbund|SGB]]. Unter ihrer Führung gewann die Arbeiterinnenbewegung in der [[Schweiz]] an politischem Profil und positionierte sich zunehmend [[Feminismus|feministisch]]. Faas-Hardegger machte nicht nur die Frage nach dem [[Frauenstimmrecht in der Schweiz|Frauenstimmrecht]] zum Anliegen der Gewerkschaftsbewegung, sondern auch die [[Mutterschaftsversicherung]] und die Idee von bezahlter [[Haus- und Familienarbeit|Hausarbeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hardegger machte eine [[Berufliche Grundbildung|Lehre]] als Telefonistin, gleich anschliessend holte sie mit Unterstützung ihres späteren Ehemanns, August Faas, die [[Matura#Maturität in der Schweiz|Matura]] nach. 1903 gründete sie gemeinsam mit anderen den Berner Textilarbeiterverein. 1905 wurde die Mutter zweier Töchter zur ersten Arbeiterinnensekretärin des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes und gab ihr Studium der [[Rechtswissenschaft]]en zugunsten dieser Stelle auf. In dieser Funktion, die sie bis 1909 innehatte, gründete sie verschiedene Gewerkschaftssektionen und [[Konsumgenossenschaft|Konsumentengenossenschaften]], daneben die Frauenzeitschriften &amp;#039;&amp;#039;[[Die Vorkämpferin]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;L’Exploitée&amp;#039;&amp;#039;. 1909 wurden die Differenzen mit der Geschäftsleitung des SGB (die überzeugte [[Syndikalismus|Syndikalistin]] war Antimilitaristin) zu gross, und ihr wurde gekündigt. Die Differenzen offenbarten sich nicht zuletzt darin, dass Faas-Hardegger den direkten Aktionen der Arbeiterinnen und Arbeiter eine besonders hohe Bedeutung beimass.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Elisabeth Joris]]: [https://www.woz.ch/-383e &amp;#039;&amp;#039;Brot, Geld und Frauenstimmrecht.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[WoZ]].&amp;#039;&amp;#039; 5. November 1998.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1908 hatte sie gemeinsam mit [[Gustav Landauer]] den [[Sozialistischer Bund (1908)|Sozialistischen Bund]] und dessen Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Der Sozialist]]&amp;#039;&amp;#039; gegründet. Nach dem Verlust ihrer Stelle beim SGB konzentrierte sie sich vor allem auf diese beiden Unternehmungen, aber sie geriet auch mit Landauer in Streit. Im Gegensatz zu diesem trat sie offen für die [[freie Liebe]] und [[Frauenrechte]] ein und vertrat diese Linie auch im &amp;#039;&amp;#039;Sozialisten&amp;#039;&amp;#039;. 1913 wurde sie wegen falscher Zeugenaussagen zugunsten [[Ernst Frick (Maler)|Ernst Fricks]] verurteilt, und Landauer ergriff dies als Vorwand, um sie aus dem Sozialistischen Bund zu entlassen. Bereits 1915 geriet sie erneut mit dem Gesetz in Konflikt und wurde wegen [[Beihilfe (Strafrecht Deutschlands)|Beihilfe]] zur [[Abtreibung]] zu einem Jahr Zuchthaus verurteilt, das sie im [[Anstalten Hindelbank|Frauengefängnis Hindelbank]] absass.&amp;lt;ref&amp;gt;Regula Bochsler: &amp;#039;&amp;#039;Margarethe Hardegger (1882–1963): Ihre Jugend in Bern und ihr Aufstieg zur Gewerkschaftsführerin.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Berner Zeitschrift für Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; 4, 2004, S. 206 ([https://www.bezg.ch/img/publikation/04_4/bochsler.pdf PDF]; 611&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wandte sie sich mehr und mehr der Idee der freien Liebe zu. 1919 gründete sie in [[Herrliberg]] bei [[Zürich]] eine [[Kommune (Lebensgemeinschaft)|Landkommune]], 1920 das [[Phalanstère]] «Villino Graziella» in [[Minusio]], in der Nähe von [[Locarno]]. Das Projekt scheiterte an Kapitalmangel und internen Meinungsverschiedenheiten. Sie widmete sich dem Initiationssystem des [[Ordo Templi Orientis]] (OTO) und stieg als Schwester Hyazinthe bald in den Exekutiv-Vorstand der Anationalen Grossloge &amp;amp; des Mystischen Grosstempels Verità Mistica des Orients Ascona auf, dem sie zusammen mit [[Genja Jantzen]] und [[Alice Sprengel]] angehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;Regula Bochsler: &amp;#039;&amp;#039;Ich folgte meinem Stern. Das kämpferische Leben der Margarethe Hardegger.&amp;#039;&amp;#039; Pendo, Zürich 2004, ISBN 3-85842-573-7, S. 387–389.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://biographien.kulturimpuls.org/detail.php?&amp;amp;id=26480 &amp;#039;&amp;#039;Alice Sprengel. Biografische Archivnotiz.&amp;#039;&amp;#039;] Forschungsstelle Kulturimpuls, Dornach.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigung ==&lt;br /&gt;
In der Stadt Bern wurde Anfang des 21. Jahrhunderts eine Wohnüberbauung in Erinnerung an sie &amp;#039;&amp;#039;Hardegg&amp;#039;&amp;#039; getauft.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.pss-interservice.ch/de-CH/referenz/wohnbebauung-hardegg.html &amp;#039;&amp;#039;Wohnbebauung, Hardegg. Weitsichtiger Schutz.&amp;#039;&amp;#039;] PSS Interservice CH.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Verband schweizerischer Arbeiterinnenvereine]]&lt;br /&gt;
*[[Schweizer Frauenbewegung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Regula Bochsler]]: &amp;#039;&amp;#039;Auszug aus Ägypten.&amp;#039;&amp;#039; Margarethe Hardegger und die Siedlungspioniere des Sozialistischen Bundes im Tessin. In: Andreas Schwab, Claudia Lafranconi (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sinnsuche und Sonnenbad.&amp;#039;&amp;#039; Experimente in Kunst und Leben auf dem Monte Verità. Limmat, Zürich 2001, ISBN 3-85791-369-X.&lt;br /&gt;
* Regula Bochsler: &amp;#039;&amp;#039;Der Überfall auf die Zürcher Polizeikaserne 1907.&amp;#039;&amp;#039; In: Dehmlow Raimund, Gottfried Heuer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bohème, Psychoanalyse &amp;amp; Revolution.&amp;#039;&amp;#039; 3. Internationaler Otto Gross Kongress. Ludwig-Maximilians-Universität, München 15.–17. März 2002. LiteraturWissenschaft.de, Marburg an der Lahn 2003, ISBN 978-3-936134-06-3.&lt;br /&gt;
* Regula Bochsler: &amp;#039;&amp;#039;Ich folgte meinem Stern. Das kämpferische Leben der Margarethe Hardegger.&amp;#039;&amp;#039;  Pendo, Zürich 2004, ISBN 3-85842-573-7.&lt;br /&gt;
* Ina Boesch: &amp;#039;&amp;#039;Gegenleben. Die Sozialistin Margarethe Hardegger und ihre politischen Bühnen.&amp;#039;&amp;#039; Chronos, Zürich 2003, ISBN 3-0340-0639-X.&lt;br /&gt;
* {{HLS|9294|Margarethe Hardegger|Autor=Regula Bochsler|Datum=2007-11-27}}&lt;br /&gt;
* Monica Studer: &amp;#039;&amp;#039;Der Schweizerische Gewerkschaftsbund 1905–1909 und seine Sekretärin Margarethe Faas.&amp;#039;&amp;#039; In: Ernest Bornemann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Arbeiterbewegung und Feminismus.&amp;#039;&amp;#039; Berichte aus vierzehn Ländern. Ullstein, Frankfurt am Main 1982, ISBN 3-548-35138-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Helveticat-GND|gnd=128632836}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|128632836}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.margarethe-hardegger.ch:80/ |wayback=20040614233213 |text=Website über Margarethe Hardegger}}&lt;br /&gt;
* [https://www4.ti.ch/can/oltreconfiniti/dalle-origini-al-1900/le-celebrita-svizzero-tedesche-e-romande/?user_oltreconfiniti_pi1%5BidPersonaggio%5D=411 Margarethe Faas-Hardegger] (italienisch) auf &amp;#039;&amp;#039;ti.ch/can/oltreconfiniti&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 29. September 2016&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128632836|LCCN=no/2004/26578|VIAF=23197419}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:FaasHardegger, Margarethe}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauenrechtler (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewerkschafter (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Anarchismus (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1963]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Faas-Hardegger, Margarethe&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hardegger, Margarethe&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Frauenrechtlerin und Gewerkschafterin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Februar 1882&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bern]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. September 1963&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Minusio]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ichigonokonoha</name></author>
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