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	<title>Margarete Junge - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T06:49:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Margarete_Junge&amp;diff=1305878&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Goesseln am 2. Februar 2025 um 21:38 Uhr</title>
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		<updated>2025-02-02T21:38:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Margarete Junge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. April]] [[1874]] in [[Lubań|Lauban]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jürgen Vietig |url=https://slub.qucosa.de/id/qucosa%3A7824 |titel=Die Designerin Prof. Margarete Junge und Dresden – 50 Jahre nach ihrem Tode. Neue Erkenntnisse zu Geburtsort und Begräbnisstätte |abruf=2017-04-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[19. April]] [[1966]] [[Dresden]]) war eine deutsche Designerin von Möbeln und Kunstgewerbegegenständen. Sie war die erste Frau, die eine Professur an der [[Kunstgewerbeschule Dresden]] erhielt, einer Vorläuferin der [[Hochschule für Bildende Künste Dresden|Hochschule für Bildende Künste]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Margarete Junge erhielt bereits in jungen Jahren Privatunterricht in Malerei, vermutlich bei [[Wilhelm Claudius]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Säbi|Anna Pauline Weinke|139713107|Margarete Junge (1874–1966)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und besuchte während zwei Jahren die Zeichenschule des Frauengewerbevereins Dresden. Um 1894 besuchte sie für zwei Jahre die &amp;#039;&amp;#039;[[Damenakademie]]&amp;#039;&amp;#039; des [[Münchner Künstlerinnenverein]]s. Im Jahr 1898 kehrte sie nach Dresden zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 beteiligte sie sich mit Designarbeiten von Möbeln und Kunstgegenständen an der Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst im Leben des Kindes&amp;#039;&amp;#039; in Berlin. Außerdem war sie ab 1901 bis 1920 als [[Designer]]in für die [[Deutsche Werkstätten Hellerau|Dresdner Werkstätten für Handwerkskunst]] von [[Karl Schmidt-Hellerau|Schmidt]] und Müller und für die [[Werkstätten für deutschen Hausrat]] von [[Theophil Müller (Unternehmer)|Theophil Müller]] in [[Striesen|Dresden-Striesen]] tätig. Diese Häuser zielten auf eine umfassende Reform des Kunstgewerbes und sahen sich in der Tradition des Handwerks, als Reaktion auf die seit der Mitte des 19. Jahrhunderts aufgekommene, schnelllebige Massenproduktion, die sich stilistisch dem Formenreichtum vergangener Epochen bediente. Um 1900 entstanden in Dresden kunstgewerbliche Unternehmen, die sich, im Gegensatz zu anderen eher elitären Werkstätten oder Künstlergemeinschaften, mit der Herstellung von schlichten und preiswerten Möbeln für einen großen Abnehmerkreis beschäftigten und damit beachtliche Ausstellungs- und Verkaufserfolge verzeichneten. Insbesondere für die &amp;#039;&amp;#039;Werkstätten für deutschen Hausrat&amp;#039;&amp;#039; entwarf Margarete Junge gemeinsam mit [[Gertrud Kleinhempel]] fast alles was hergestellt wurde: Wohnzimmer, Esszimmer, Herrenzimmer, Schlafzimmer sowie komplette Wohnungseinrichtungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.westfaelische-geschichte.de/per670 |titel=Gertrud Kleinhempel (1875–1948). Professorin und Designerin |titelerg=Internet-Portal Westfälische Geschichte |abruf=2015-12-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1902 nahm Margarete Junge an der [[Prima Esposizione Internazionale d’Arte Decorativa Moderna|Internationalen Kunstgewerbeausstellung]] in Turin teil. 1904 stellte sie für das Sächsische Kunstgewerbe an der [[Louisiana Purchase Exposition|Weltausstellung in St. Louis]] in den USA aus. Bis zu ihrer Berufung als Professorin an der [[Kunstgewerbeschule Dresden|Königlich Sächsischen Kunstgewerbeschule]] folgten viele weitere Kunstausstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1905 erstellte sie kunsthandwerkliche Webereien für die Textildruckerei De-We-Tex (Deutsche Werkstätten Textil). 1907 erhielt sie als erste Frau eine Anstellung als Lehrerin an der Kunstgewerbeschule in Dresden. 1915 wurde sie Professorin an der Königlich Sächsischen Kunstgewerbeschule Dresden für „Musterzeichnen, Entwerfen künstlerischer weiblicher Handarbeiten und Kleidungsstücken sowie Entwerfen im architektonischen Kunstgewerbe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von ihr entworfene Mode, Spielzeuge und Stoffe zeichnete sich durch nüchterne Grundformen, sparsame Ornamente sowie Funktionalität aus. [[Henry van de Velde|Henry van de Velde s]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;chätzte diese aparte „Eleganz mit Würde“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://skd-online-collection.skd.museum/Details/Index/325550 |titel=Bildnis Margarete Junge |autor=Fritz Tröger |hrsg=[[Staatliche Kunstsammlungen Dresden]] (SKD) |werk=Online Collection |abruf=2025-01-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem 1933 die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] an die Macht gekommen waren, verlor Junge im Frühjahr 1933&amp;lt;!---1934 nach anderer Quelle---&amp;gt; ihre Professur. Sie lebte fortan zurückgezogen am Dresdner Stadtrand in [[Hellerau]]. Im Auftrag der Dresdner Firma [[Villeroy &amp;amp; Boch]] bemalte sie in den 1930er- und 1940er-Jahren Weißporzellan. Werke Margarete Junges befinden sich u. a. im [[Kunstgewerbemuseum Dresden]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://skd-online-collection.skd.museum/Result/Index?page=1&amp;amp;q=%22Junge,%20Margarete%22 |titel=Suche nach: “Junge, Margarete” |titelerg=Werke der Künstlerin |hrsg=Staatliche Kunstsammlungen Dresden (SKD) |werk=Online Collection |abruf=2025-01-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Margarete Junge wurde auf dem [[Alter Friedhof Klotzsche|Alten Friedhof Klotzsche]] beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://margaretejunge.de/leben-und-nachwirkung-von-margarete-junge/ |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181125073859/http://margaretejunge.de/leben-und-nachwirkung-von-margarete-junge/|archiv-datum=2018-11-25 |titel=Margarete Junge – Leben und Nachwirkung: Ein Überblick |werk=margaretejunge.de |hrsg=Margarete Junge Gesellschaft e.&amp;amp;nbsp;V. |abruf=2018-11-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Darstellung Margarete Junges in der bildenden Kunst ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fritz Tröger]]: &amp;#039;&amp;#039;Bildnis Margaret Junge&amp;#039;&amp;#039; (1926, Öl, 98 × 68, 5 cm; [[Galerie Neue Meister]] Dresden, Inv.-Nr. 80/02)&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen (unvollständig) ==&lt;br /&gt;
* 1901: Berlin, &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst im Leben des Kindes&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1901: Dresden, &amp;#039;&amp;#039;Internationale Kunstausstellung&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1902: Turin, [[Prima Esposizione Internazionale d’Arte Decorativa Moderna|Internationale Kunstgewerbeausstellung]]&lt;br /&gt;
* 1904: [[Louisiana Purchase Exposition|Weltausstellung in St. Louis]], USA&lt;br /&gt;
* 1905: München, &amp;#039;&amp;#039;Internationale Kunstausstellung&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1905: Berlin, Ausstellung in der Abteilung für moderne angewandte Kunst, [[Wertheim (Warenhaus)|Warenhaus A. Wertheim]] am [[Leipziger Platz (Berlin)|Leipziger Platz]]&lt;br /&gt;
* 1906: Dresden, [[Dritte Deutsche Kunstgewerbeausstellung Dresden]]&lt;br /&gt;
* 1908: Dresden, &amp;#039;&amp;#039;Große Kunstausstellung&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Postum ===&lt;br /&gt;
* 1981: Dresden, Ausstellung in der Galerie »[[Kunst der Zeit]]«&lt;br /&gt;
* 2003: Dresden, Ausstellung der Hochschule für Bildende Künste&lt;br /&gt;
* 2012: Leipzig, [[Grassi Museum für Angewandte Kunst]], Ständige Ausstellung: &amp;#039;&amp;#039;Jugendstil bis Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, Empfangszimmer aus den „Werkstätten für deutschen Hausrat“, Theophil Müller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Marion Welsch, [[Jürgen Vietig]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Margarete Junge: Künstlerin und Lehrerin im Aufbruch in die Moderne&amp;#039;&amp;#039;. Sandstein, Dresden, 2016, ISBN 978-3-95498-218-9.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Cordula Bischoff, Igor Jenzen |Titel=Margarete Junge |Sammelwerk=100 Jahre Wendt &amp;amp; Kühn. Dresdner Moderne aus dem Erzgebirge |Verlag=Chemnitzer Verlag |Ort=Chemnitz |Datum=2016 |ISBN=978-3-944509-31-0 |Seiten=35}}&lt;br /&gt;
* Friederike Berger: &amp;#039;&amp;#039;Margarete Junge&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Tulga Beyerle]], Klára Němečková (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gegen die Unsichtbarkeit: Designerinnen der Deutschen Werkstätte Hellerau, 1898–1938&amp;#039;&amp;#039;. Hirmer, München 2018, ISBN 978-3-7774-3218-2, S. 196f.&lt;br /&gt;
* Jürgen Vietig: &amp;#039;&amp;#039;Margarete Junge.&amp;#039;&amp;#039; In: Tobias Hoffmann / Anna Grosskopf (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ansehen! Kunst und Design von Frauen 1880–1940&amp;#039;&amp;#039;. Hirmer, München 2022 (Veröffentlichungen des Bröhan-Museums; 43), ISBN 978-3-7774-4009-5, S. 76–79.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Säbi|Anna Pauline Weinke|139713107|Margarete Junge (1874–1966)}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.stadtwikidd.de/wiki/Margarete_Junge |titel=Margarete Junge |werk=[[Stadtwiki Dresden]] |datum=2005 |abruf=2015-12-18}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.frauenbildungshaus-dresden.de/fsa/wp-content/uploads/sites/2/2017/10/fsa-dresden_strassennamenbroschuere1.pdf#page=9 |titel=Junge, Margarete |werk=Straßennamen in Dresden – Reine Männersache? |hrsg=Frauenstadtarchiv Dresden |datum=2005 |seiten=15 |format=PDF |abruf=2018-11-24 |kommentar=Teil 1 der [https://www.frauenstadtarchiv.de/frauenstrassennamenbroschuere/ Frauenstraßennamenbroschüre]}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Marion Welsch, Jürgen Vietig |url=http://www.margaretejunge.de/ |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190808113311/http://margaretejunge.de/ |archiv-datum=2019-08-08 |titel=Margarete Junge: Künstlerin und Lehrerin im Aufbruch in die Moderne |titelerg=Margarete Junge Gesellschaft e.&amp;amp;nbsp;V. |datum=2017 |abruf=2017-03-17 |kommentar=Webseiten der Margarete Junge Gesellschaft e.&amp;amp;nbsp;V. mit Informationen zum Leben und Nachwirken von Margarete Junge, sowie zu Ausstellungen und Veranstaltungen.}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Jürgen Vietig |url=https://slub.qucosa.de/id/qucosa%3A7824 |titel=Die Designerin Prof. Margarete Junge und Dresden – 50 Jahre nach ihrem Tode. Neue Erkenntnisse zu Geburtsort und Begräbnisstätte |abruf=2017-04-16}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=139713107|LCCN=no2016084576|VIAF=102568715}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Junge, Margarete}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildender Künstler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Möbeldesigner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Textildesigner (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (HfBK Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1874]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1966]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Junge, Margarete&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Designerin von Möbeln und Kunstgewerbegegenständen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. April 1874&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lubań|Lauban]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. April 1966&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Goesseln</name></author>
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