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	<title>Margarete Bothe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T14:00:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Margarete_Bothe&amp;diff=1804196&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-17T09:55:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Grab Bothe neu.jpg|mini|Grabstätte in Merseburg]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Margarete Bothe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Juli]] [[1914]] in [[Merseburg]]; † [[12. April]] [[1945]] in [[Lindenthal (Leipzig)|Lindenthal]] bei [[Leipzig]]) war eine deutsche Volksschullehrerin, Historikerin und [[NS-Opfer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Bothe wurde als Tochter des Generaldirektors und früheren Landesrates [[Gustav Bothe]] geboren. Nach dem Abitur in Halle 1936 ließ sie sich zunächst in [[Braunschweig]] zur Volksschullehrerin ausbilden und studierte anschließend ab 1938 in [[Heidelberg]] und nach Schließung dieser Universität wegen des Kriegsausbruchs in [[Leipzig]] Geschichte, Germanistik und Geographie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ihre Bekanntschaft mit [[Renate Drucker]] und [[Marianne Goerdeler]], in deren Elternhaus sie gelegentlich zu Gast war, durch ihre Freundschaft mit [[Käte Lekebusch]] (spätere Gadamer), [[Elisabeth Grosch]], [[Karl-Erich Born]] u.&amp;amp;nbsp;a. wurde sie Mitglied in einem lockeren Kreis [[Dissident|regimekritischer]] Studentinnen und Studenten. Im Sommer 1944 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] sie bei [[Otto Vossler]] über &amp;#039;&amp;#039;Das Verhältnis von Moral und Politik bei Kant, Herder, Fichte und Hegel&amp;#039;&amp;#039;, eine ideengeschichtliche Arbeit ohne direkten Zeitbezug, aber mit auffällig unzeitgemäßen und unheroischen Zitaten [[Immanuel Kant|Kants]] und [[Johann Gottfried Herder|Herders]] zum Thema Krieg. Im November 1944 legte sie das Staatsexamen für das Höhere Lehramt ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Denunziation]] durch eine [[Kommilitone|Kommilitonin]] wurde sie am 1. Dezember 1944 wegen Abhörens von [[Feindsender]]n verhaftet, ihre ehemaligen Vermieter, der Regimegegner [[Alfred Menzel]] und seine Frau, wenige Tage darauf. Die teilweise dramatische Verhandlung vor dem [[Sondergericht]] I in Leipzig endete am 9. Februar 1945 mit einem Freispruch. Die [[Gestapo]] behielt sie aber weiterhin in Haft, weil sie ihre ehemaligen Vermieter nicht angezeigt hatte und auch wegen ihrer Besuche im Hause Goerdeler und ihrer Freundschaft mit Käte Lekebusch, die sich wegen regimefeindlicher Äußerungen vor dem [[Volksgerichtshof]] verantworten musste. Zeitweise teilte Bothe ihre Zelle mit Hertha Goldmann, der Ehefrau des Verlegers [[Wilhelm Goldmann]], mit der sie enge Freundschaft schloss. Eine Einweisung in ein [[KZ]] war offensichtlich geplant, konnte aber nicht mehr verwirklicht werden. Am 12. April 1945 im Alter von 30 Jahren wurde Margarete Bothe mit 52 anderen Gestapohäftlingen in Lindenthal erschossen und verscharrt. Nach der [[Exhumierung]] am 2. Mai sorgte ihre Freundin Elisabeth Grosch für die Einäscherung und die Überführung der Urne nach Merseburg, wo sie am 5. Februar 1946 zwischen den Gräbern ihrer Großeltern Bithorn auf dem [[Stadtfriedhof St. Maximi (Merseburg)|Stadtfriedhof St. Maximi]] beigesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein für Margarete Bothe (Leipzig).jpg|120px|rechts|Stolperstein für Margarete Bothe, Heinrich-Budde-Straße 27 (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
1947 hat die Stadt Leipzig die frühere Johann-Georg-Straße im Stadtteil [[Gohlis-Süd]] in &amp;#039;&amp;#039;Bothestraße&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Online=https://static.leipzig.de/fileadmin/mediendatenbank/leipzig-de/Stadt/02.1_Dez1_Allgemeine_Verwaltung/12_Statistik_und_Wahlen/Raumbezug/Leipziger_Strassennamen.pdf |Seiten=480 |Titel=Verzeichnis Leipziger Straßennamen. Mit Erläuterungen |Hrsg=Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen |Datum=2018-12 |Abruf=2020-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. Juni 2011&amp;lt;ref&amp;gt;siehe Bildunterschrift im Stolpersteine Guide&amp;lt;/ref&amp;gt; hat der Künstler [[Gunter Demnig]] in der Heinrich-Budde-Straße 27 in Leipzig einen [[Stolperstein]] zur Erinnerung an Bothe verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 12. April 2020, dem 75. Todestag Bothes, wurde auf Anregung der Geschichtswerkstatt Merseburg-Saalekreis e.&amp;amp;nbsp;V. die Inschrift auf der Grabplatte ergänzt um „Verzweifeln tue ich nicht!“&amp;amp;nbsp;– Der Satz stammt aus einem ihrer letzten Briefe aus dem Gestapo-Gefängnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wulf Bothe: &amp;#039;&amp;#039;Verzweifeln tue ich nicht!&amp;#039;&amp;#039; in „Merseburg einst und jetzt“ Heft 13 / 2005 S. 30 ff.&lt;br /&gt;
* Wulf Bothe: &amp;#039;&amp;#039;Margarete Bothe (1914-1945)&amp;#039;&amp;#039; in “Sächsische Lebensbilder” Band 6. Herausgegeben von [[Gerald Wiemers]], Stuttgart 2009, S. 45–95.&lt;br /&gt;
* Wulf Bothe: &amp;#039;&amp;#039;Margarete Bothe (1914-1945)&amp;#039;&amp;#039; in &amp;quot;Leipziger Almanach 2013/2014&amp;quot; Stadtarchiv Leipzig (Hg.) Leipziger Universitätsverlag 2016, S. 319–386.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Toter Link |datum=2018-11-04 |url=http://www.mein-merseburg.de/l_person_01.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Mein Merseburg: Kurzbiografie Margarete Bothe&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
* {{Toter Link |datum=2018-11-04 |url=http://www.leipzig.de/jugend-familie-und-soziales/frauen/1000-jahre-leipzig-100-frauenportraets/politik/#c61084 |text=Biografie Margarete Bothe}} auf der [http://www.leipzig.de/jugend-familie-und-soziales/frauen/1000-jahre-leipzig-100-frauenportraets/ Webseite der Stadt Leipzig]&lt;br /&gt;
* Wulf Bothe: &amp;#039;&amp;#039;Vor 60 Jahren : Gestapo erschoss Absolventin&amp;#039;&amp;#039;, in: [http://www.uni-leipzig.de/~unineu/journal/0502/0502ul_journal.pdf &amp;#039;&amp;#039;Journal der Universität Leipzig&amp;#039;&amp;#039;, Heft 2/2005 S. 42 f. (pdf)]&lt;br /&gt;
* {{Säbi|Wulf Bothe|040387496|Bothe, Margarete Charlotte}}&lt;br /&gt;
* [https://stolpersteine-guide.de/map/biografie/759/bothe-margarete &amp;#039;&amp;#039;Bothe, Margarete&amp;#039;&amp;#039;] auf Stolpersteine-Guide.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=126116423|VIAF=72375574}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bothe, Margarete}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Jugendwiderstands im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Leipzig ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bothe, Margarete&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Volksschullehrerin, Historikerin und NS-Opfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Juli 1914&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Merseburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. April 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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