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	<title>Margarete Berent - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T09:04:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Margarete_Berent&amp;diff=651645&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ichigonokonoha: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2025-12-27T08:59:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Die Gründerinnen des Deutschen Akademikerinnenbundes e.V..jpg|miniatur|Margarete Berent (ganz rechts) unter den Gründerinnen des Deutschen Akademikerinnenbundes (1926)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Goltzstr 34 (Schö) Margarete Berent.jpg|miniatur|Gedenktafel am Haus Goltzstraße 34, in [[Berlin-Schöneberg]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Margarete Berent&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Juli]] [[1887]] in [[Berlin]]; † [[23. Juni]] [[1965]] in [[New York City|New York]]), auch bekannt als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Margareth Berent&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, war die erste [[Jurist]]in in [[Preußen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Elizabeth Loentz |Titel=Let Me Continue to Speak the Truth: Bertha Pappenheim as Author and Activist |Verlag=Hebrew Union College Press |Datum=2007 |ISBN=9780878204601 |Online=https://books.google.com/books?id=w95FrctUVgoC&amp;amp;pg=PA207&amp;amp;dq=first+lawyer+prussia+berent&amp;amp;hl=en&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjvz_nn6M7WAhUFRyYKHSCLA_QQ6AEILjAB#v=onepage&amp;amp;q=first%20lawyer%20prussia%20berent&amp;amp;f=false |Abruf=2017-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als [[Juden in Deutschland|Jüdin]] war sie Verfolgungen des [[NS-Regime]]s ausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebenslauf ==&lt;br /&gt;
Margarete Berent wuchs als Tochter der Natalie, geborene Gabriel, und des Kaufmanns Max Berent in Berlin auf. Ihr Bruder Hans wurde später ein Opfer des [[Holocaust]]. Nach dem [[Abitur]] am Königstädtischen Realgymnasium unterrichtete sie zunächst an der [[Alice Salomon Hochschule Berlin|Sozialen Frauenschule Berlin]], bevor sie in Berlin und [[Erlangen]] [[Rechtswissenschaft]] studierte. Sie wurde 1914 mit der [[Dissertation]] über &amp;#039;&amp;#039;Die [[Zugewinngemeinschaft]] der Ehegatten&amp;#039;&amp;#039; promoviert, die das Prädikat [[magna cum laude]] erhielt. Da im [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Kaiserreich]] Frauen keinen Zugang zu den klassischen Juristenberufen ([[Richter]], Anwalt) erhielten, arbeitete Berent zunächst nur als Hilfskraft in Anwaltsbüros, in Rechtsschutzstellen und in der freien Wirtschaft, u.&amp;amp;nbsp;a. auch bei der [[AEG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war Mitbegründerin des Deutschen Juristinnenvereins und bewirkte gemeinsam mit weiteren Mitgliedern dieses Vereins aktiv die Zulassung zu den juristischen Examina für Frauen (1919). Sie legte im Dezember 1919 das [[Staatsexamen|Referendarexamen]] mit der Note „gut“ ab. Anfang 1925 folgte das [[Assessor]]examen. Am 7. März 1925 erhielt Berent die Zulassung als Rechtsanwältin beim [[Amtsgericht Mitte]] und beim [[Landgericht Berlin]] und wurde damit eine der ersten Anwältinnen Preußens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit [[Marie Munk]], erarbeitete Berent Reformforderungen zum Ehe-, Ehegüter-, Familien- und Nichtehelichenrecht in der [[Weimarer Republik]]. Berent spezialisierte sich in dieser Phase ihres Berufswegs auf das Ehegüterrecht und war in der jüdischen Gemeinde Berlins und im Landesverband Preußischer Synagogengemeinden aktiv. Sie war 1926 Mitgründerin des [[Deutscher Akademikerinnenbund|Deutschen Akademikerinnenbundes]] und 1928 Mitgründerin der [[International Federation of Women Lawyers|International Federation of Female Lawyers and Judges]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. Juni 1933 wurde sie als Jüdin aus der [[Rechtsanwaltskammer (Deutschland)|Rechtsanwaltskammer]] ausgeschlossen, da sie, wie alle weiblichen jüdischen Mitglieder, die wenigen Ausnahmekriterien (Tätigkeit vor 1914, [[Frontkämpferprivileg]]) des [[Gesetz über die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft|Gesetzes über die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft]] vom 7.&amp;amp;nbsp;April 1933 nicht erfüllen konnte. Berent wurde Vorstandsmitglied im [[Jüdischer Frauenbund|Jüdischen Frauenbund]] und arbeitete die nächsten Jahre für die [[Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland]] in Berlin. Erst im November 1939, nach Kriegsbeginn, verließ sie [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschland]], reiste zunächst nach [[Chile]], wo sie sich als Haushälterin durchschlug, bevor sie im Sommer 1940 ein [[Visum]] für die [[Vereinigte Staaten|USA]] erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem erneuten Jurastudium ab 1942 an der [[New York University]] – die Ausbildung in Deutschland wurde in den USA nicht anerkannt – und ihrer Zulassung zur Anwaltskammer 1949 wurde sie in New York, bereits 62-jährig, als Rechtsanwältin tätig. In den Jahren 1956 bis 1965 arbeitete sie in der Rechtsabteilung der Stadtverwaltung von New York.&lt;br /&gt;
Ihre Dissertation aus dem Jahr 1914 hatte in der [[Bundesrepublik Deutschland|Bundesrepublik]] einen starken Einfluss auf die Umgestaltung des ehelichen Güterrechts im Jahr 1958.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ihr Bruder und dessen Familie im [[KZ Auschwitz]] ermordet wurden, kehrte Berent nicht nach Deutschland zurück. Margarete Berent war nicht verheiratet und hatte keine Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Oda Cordes: &amp;#039;&amp;#039;Frauen als Wegbereiter des Rechts: Die ersten deutschen Juristinnen und ihre Reformforderungen in der Weimarer Republik.&amp;#039;&amp;#039; Diplomica, Hamburg 2012, ISBN 978-3-8366-9240-3.&lt;br /&gt;
* Oda Cordes: &amp;#039;&amp;#039;Marie Munk (1885–1978). Leben und Werk.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Köln u.&amp;amp;nbsp;a. 2015, ISBN 978-3-412-22455-4, S. 797–802.&lt;br /&gt;
* Jutta Dick, Marina Sassenberg: &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Frauen im 19. und 20. Jahrhundert. Lexikon zu Leben und Werk.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Reinbek 1993, ISBN 3-499-16344-6.&lt;br /&gt;
* [[Hiltrud Häntzschel]]: &amp;#039;&amp;#039;„Eine neue Form der Bindung und der Freiheit.“ Die Juristin M.B.&amp;#039;&amp;#039; In: dies. &amp;amp; [[Hadumod Bußmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bedrohlich gescheit. Ein Jahrhundert Frauen und Wissenschaft in Bayern&amp;#039;&amp;#039;. Beck, München 1997, ISBN 3-406-41857-0, S.&amp;amp;nbsp;231–236.&lt;br /&gt;
* Hiltrud Häntzschel: &amp;#039;&amp;#039;M. B.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hans Erler (Schriftsteller)|Hans Erler]] u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Meinetwegen ist die Welt erschaffen.“ Das intellektuelle Vermächtnis des deutschsprachigen Judentums. 58 Portraits.&amp;#039;&amp;#039; Campus, Frankfurt am Main 1997, ISBN 3-593-35842-5, S.&amp;amp;nbsp;191–197.&lt;br /&gt;
* Melina Reyher: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Margarete Berent. Weibliche Teilhabe in Wissenschaft und Beruf – Das Porträt einer Pionierin.&amp;#039;&amp;#039; In: Zeitschrift des Deutschen Juristinnenbunds. 2023: Heft 2, S. 80–83, [[doi:10.5771/1866-377X-2023-2]].&lt;br /&gt;
* [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Bd. 1: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. Saur, München 1980, S. 53.&lt;br /&gt;
* [[Peter Reinicke (Sozialarbeiter)|Peter Reinicke]]: &amp;#039;&amp;#039;Eine frühe Rechtsanwältin in Deutschland: Margarete Berent 1887–1965&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Sabine Hering]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Wohlfahrt im Spiegel von Biographien&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Arbeitskreises Geschichte der Jüdischen Wohlfahrt in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. Band 2). Fachhochschulverlag, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-936065-80-2, S. 74–83.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|102015279|TYP=Literatur von}}&lt;br /&gt;
* Peter Kaiser: [https://www.deutschlandfunkkultur.de/vorkaempferin-fuer-die-frauenrechte.1079.de.html?dram:article_id=216363 &amp;#039;&amp;#039;Vorkämpferin für Frauenrechte: Die jüdische Rechtsanwältin Margarete Berent&amp;#039;&amp;#039;], [[Deutschlandradio Kultur]], 13. Juli 2012.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=102015279|VIAF=54527837}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Berent, Margarete}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauenrechtler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Amtsgericht Mitte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1965]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Berent, Margarete&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=erste Rechtsanwältin Preußens&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Juli 1887&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Juni 1965&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[New York City]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ichigonokonoha</name></author>
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