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	<title>Margarete Behm - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T14:44:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Margarete_Behm&amp;diff=706610&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bujo am 11. November 2024 um 11:01 Uhr</title>
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		<updated>2024-11-11T11:01:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Margarete Behm 1920.jpg|mini|Margarete Behm (vor 1920)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Margarete Behm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Mai]] [[1860]] in [[Lehndorf (Mühlberg/Elbe)|Lehndorf]], [[Landkreis Liebenwerda|Kreis Liebenwerda]]; † [[28. Juli]] [[1929]] in [[Berlin]]) war eine deutsche Gewerkschafterin und später Politikerin der [[Deutschnationale Volkspartei|DNVP]]. Sie war Mitbegründerin des [[Gewerkverein der Heimarbeiterinnen|Gewerkvereins der Heimarbeiterinnen]], der zu den [[Christliche Gewerkschaft|christlichen Gewerkschaften]] zählte, und gab dessen Zeitung „Die Heimarbeiterin“ heraus. Behm gehörte 1919/20 der [[Weimarer Nationalversammlung]] an und war anschließend bis 1928 [[Mitglied des Reichstages]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Margarete Behm Therese de la Croix 1909.jpg|mini|Margarete Behm mit Assistentin Therese de la Croix als Gewerksvereinsvorsitzende (vor 1909)]]&lt;br /&gt;
Der Vater der 1860 geborenen Margarete Behm war ein armer Gutspächter, ihre Mutter verlor sie frühzeitig. Nach dem Besuch der [[Dorfschule]] in [[Koßdorf]] in der [[Provinz Sachsen]] ging Behm, die [[evangelisch]]en Glaubens war, bis 1876 auf die &amp;#039;&amp;#039;Heinemannsche Höhere Töchterschule&amp;#039;&amp;#039; in [[Słupsk|Stolp]] ([[Pommern]]). Anschließend absolvierte sie das &amp;#039;&amp;#039;Proßsche Lehrerinnenseminar&amp;#039;&amp;#039; in [[Berlin]] und war ab 1879 als Lehrerin an der &amp;#039;&amp;#039;Proßschen höheren Töchterschule&amp;#039;&amp;#039; tätig. Nachdem sie 1884 in den Staatsdienst gewechselt war, unterrichtete sie zunächst an der 22., später an der 143. Gemeindeschule in Berlin (bis 1905).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1897 begann Behm ihr Lebenswerk: Die Organisation der Heimarbeiterinnen, die bisher der Lohndrückerei schutzlos ausgeliefert waren. Durch viele Hausbesuche organisierte sie den [[Gewerkverein der Heimarbeiterinnen|Gewerkverein der Heimarbeiterinnen Deutschlands]] und gab ab 1900 die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Die Heimarbeiterin&amp;#039;&amp;#039; heraus. Sie sagte: „&amp;#039;&amp;#039;Die Arbeit miteinander gilt nach wie vor in erster Linie dem Aufwärtsstreben der Arbeiterschaft. Als Letztes, Tiefstes aber trägt uns alle die Liebe zum Vaterlande und das Vertrauen auf Gott.&amp;#039;&amp;#039;“ Der Gewerkverein gehörte zu den [[Christliche Gewerkschaft|Christlichen Gewerkschaften]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lux&amp;quot;&amp;gt;Antonius Lux (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Große Frauen der Weltgeschichte. 1000 Biographien in Wort und Bild&amp;#039;&amp;#039;. [[Sebastian Lux Verlag]], München 1963, S. 54.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1905 war Behm Vorsitzende des Gewerkvereins der Heimarbeiterinnen Deutschlands für [[Berlin-Zehlendorf|Zehlendorf]]. Sie organisierte [[Rechtsschutz]], [[Arbeitslosenunterstützung]], [[Krankengeld]]zuschuss, Wöchnerinnenbeihilfe, [[Weiterbildung]]skurse, [[Versicherung (Kollektiv)|Versicherungen]], [[Einkaufsgenossenschaft]]en, Erholungsheime und führte vor allem Lohnverhandlungen mit den Arbeitgebern. Einfluss bekam sie auch durch ihre Wahl zur Reichstagsabgeordneten. So wurde sie die Führerin von Tausenden von Frauen. Sie sagte dazu: „&amp;#039;&amp;#039;Im Christentum liegen die starken Wurzeln unserer Kraft.&amp;#039;&amp;#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie lebte gemeinsam mit ihrer engsten Mitarbeiterin [[Margarete Wolff]] von 1910 bis 1919 im „Haus Lehndorf“&amp;lt;ref&amp;gt;Haus Lehndorf benannt nach dem Herkunftsort [[Lehndorf (Mühlberg/Elbe)]] von Margarete Behm&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Berlin-Zehlendorf]]. Erholungsurlaube verbrachten sie gemeinsam im [[Schloss Labers]] bei [[Meran]]. Da das Haus in Zehlendorf etwas einsam gelegen war, zogen sie 1919 um in eine Stadtwohnung nach [[Berlin-Charlottenburg]]. Bei Veranstaltungen trat sie als warmherzige und mitreißende Rednerin auf. Nach ihrem Tod wurde ihr Sarg von einem großen Trauerzug begleitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lux&amp;quot; /&amp;gt; 1925 bekam sie von der [[Universität Greifswald]] den [[Ehrendoktor]]titel in der [[Medizin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-2001-1119-506, Königsberg, DNVP-Parteitag, Frauenvertreterinnen.jpg|miniatur|Auf einem DNVP-Parteitag in Königsberg, von links: [[Elsa Hielscher-Panten]], [[Else von Sperber]], [[Annagrete Lehmann]], dahinter [[Magdalene von Tiling]], Margarete Behm, dahinter [[Therese Deutsch]], [[Helene Freifrau von Watter]], [[Paula Müller-Otfried]], dahinter [[Ulrike Scheidel]]]]&lt;br /&gt;
Behm beteiligte sich 1918 an der Gründung der [[Deutschnationale Volkspartei|DNVP]], deren Reichsfrauenausschuss sie bis 1923 leitete. Männlichen Fraktionsgenossen trat sie selbstbewusst entgegen und ließ sich nicht beeinflussen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lux&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordnete ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Margarete Wolff Muttel Behm 1930.jpg|mini|Muttel Behm (1930)]]&lt;br /&gt;
Behm gehörte 1919/20 der [[Weimarer Nationalversammlung]] an. Anschließend war sie bis 1928 [[Mitglied des Reichstages|Reichstagsabgeordnete]]. Im Reichstag setzte sie 1922 die Einführung eines Versicherungsschutzes für [[Heimarbeit]]erinnen durch. Das entsprechende Gesetz wurde nach ihr „Lex Behm“ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Eckhard Hansen, [[Florian Tennstedt]] (Hrsg.) u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1871 bis 1945]].&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Sozialpolitiker in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus 1919 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Kassel University Press, Kassel 2018, ISBN 978-3-7376-0474-1, S. 13 f. ([https://www.uni-kassel.de/upress/online/OpenAccess/978-3-7376-0474-1.OpenAccess.pdf Online], PDF; 3,9&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Mumm]]: &amp;#039;&amp;#039;Margarete Behm. Die Führerin der deutschen Heimarbeiterinnen. Ein Lebensbild&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1924.&lt;br /&gt;
* {{NDB|2|8|8|Behm, Charlotte Margarethe|Anton Ritthaler|117582778}}&lt;br /&gt;
* [[Raffael Scheck]]: &amp;#039;&amp;#039;Women on the Weimar Right: The Role of Female Politicians in the Deutschnationale Volkspartei (DNVP)&amp;#039;&amp;#039;, in: Journal of Contemporary History, 36.2001, Heft 4, S. 547 – 560. [[DOI: 10.1177/002200940103600410]]&lt;br /&gt;
* Andrea Süchting-Hänger: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Das Gewissen der Nation&amp;quot;. Nationales Engagement und politisches Frauenhandeln konservativer Frauenorganisationen 1900–1937&amp;#039;&amp;#039;. Droste, Düsseldorf 2002 (Schriften des Bundesarchivs 59).&lt;br /&gt;
* [[Margarete Wolff]]: &amp;#039;&amp;#039;Muttel Behm : Aus einem reichen Leben&amp;#039;&amp;#039;. Potsdam : Stiftungsverlag, 1930&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|117582778}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117582778}}&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/05725611-d944-413e-b5e8-21a479dd556f/ Nachlass Bundesarchiv NY 4440]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117582778|VIAF=37697468}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Behm, Margarete}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewerkschaftsfunktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Weimarer Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DNVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Greifswald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1860]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1929]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Behm, Margarete&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin (DNVP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Mai 1860&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lehndorf (Mühlberg/Elbe)|Lehndorf]], [[Landkreis Liebenwerda|Kreis Liebenwerda]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Juli 1929&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bujo</name></author>
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