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	<title>Margarete Adam - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Quellen */</title>
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		<updated>2025-09-23T16:09:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Quellen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Margarete Adam&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Juli]] [[1885]] in [[Paczków|Patschkau]], [[Landkreis Neisse]], [[Provinz Schlesien]]; † [[27. März]] [[1946]] in [[Berlin]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;StA Mitte von Berlin, Sterbeurkunde Nr. 1811/1946&amp;lt;/ref&amp;gt;) war eine deutsche [[Liste von Philosophinnen#19. Jahrhundert|Philosophin]] und Hochschullehrerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Adam entstammte einer deutsch-nationalen Familie und war gläubige Katholikin. Sie studierte [[Philosophie]] und wurde 1925 an der [[Universität Hamburg]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Ihr Doktorvater war [[Ernst Cassirer]], dem 1933 wegen seiner jüdischen Herkunft der Lehrstuhl entzogen wurde. In den 1920er Jahren schrieb sie Artikel für &amp;#039;&amp;#039;[[Die Frau (deutsche Zeitschrift)|Die Frau]]&amp;#039;&amp;#039;, die damals führende [[Feminismus|feministische]] Zeitschrift in Deutschland. Im Dezember 1930 verfasste Adam ein [[Essay]] in der Broschüre des &amp;#039;&amp;#039;Centralvereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens&amp;#039;&amp;#039;. Darin untersuchte sie die Geschichte der „Judenfrage“, bezeichnete sich selbst als „Philosemantin“ und verurteilte den [[Antisemitismus (bis 1945)|Antisemitismus]] des [[Nationalsozialismus]]. Sie erkannte zwar die Gefahr, hielt eine staatliche Entrechtung der Juden jedoch für undenkbar. In einem Nachwort bekannte sie sich dazu, bei den [[Reichstagswahlen in Deutschland|Reichstagswahlen]] am 14. September 1930 die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] gewählt zu haben. Sie habe die Partei nicht wegen, sondern trotz ihres [[Judenfeindlichkeit|Antisemitismus]] gewählt, weil sie die einzige sei, die sich die Revision des [[Versailler Vertrag]]es und den Kampf gegen [[Korruption]] und [[Bolschewismus]] zum Ziel gesetzt habe. Es existieren allerdings durchaus antisemitische Äußerungen Adams. So stellte sie fest: „Der Jude wird vom [[Arier]] als ein dem Wesen nach anderer Mensch empfunden.“ Ferner schrieb sie über die „jüdische Presse“ und „deren Frechheiten und Schnoddrigkeiten über große Persönlichkeiten der deutschen Vergangenheit“. Die Praxis der [[Weimarer Republik]], auch höhere Beamtenstellen Bürgern jüdischen Glaubens zugänglich zu machen, titulierte sie als „geschichtsnaturwidriges Experiment“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Garten-der-frauen-adam.JPG|miniatur|Erinnerungsstein für Margarete Adam im Garten der Frauen]]&lt;br /&gt;
1933 wurde ihr der Lehrauftrag an der Universität Hamburg entzogen und sie entschloss sich zum [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstand]]. In den ersten Jahren des Regimes versuchte sie vergebens, die Verantwortlichen des [[Röhm-Putsch]]es vor Gericht zu bringen. Sie schrieb Briefe und Flugblätter, die sie an Reichswehroffiziere und bekannte Persönlichkeiten richtete, um diese zum Sturz von [[Adolf Hitler]] zu bewegen. Adam wurde 1937 verhaftet, wegen [[Hochverrat]]s angeklagt und zu acht Jahren [[Zuchthaus]] verurteilt. Zunächst kam sie in Einzelhaft in die Frauengefängnisse [[Lübeck]]-Lauerhof und [[Cottbus]]. 1944 wurde sie wegen Haftunfähigkeit nach [[Roßthal (Dresden)|Roßthal]] bei [[Dresden]] verlegt und später in die Berliner [[Charité]] gebracht. Sie starb dort an einem Becken-Sarkom. Ihre letzte Anschrift war die Güntzelstraße 49 in [[Berlin-Wilmersdorf]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu ihrem Gedenken ist in der &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungsspirale&amp;#039;&amp;#039; im [[Garten der Frauen]] des [[Friedhof Ohlsdorf|Friedhofs Ohlsdorf]] ein Stein aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Garten der Frauen e.&amp;amp;nbsp;V., &amp;#039;&amp;#039;[https://garten-der-frauen.de/erinnerungsspirale/dr-margareta-adam/ Biografie]&amp;#039;&amp;#039;, aktualisiert im Januar 2025&lt;br /&gt;
* Jana Leichsenring: &amp;#039;&amp;#039;[http://books.google.de/books?id=_IJzoLtYg0IC&amp;amp;pg=PA14&amp;amp;lpg=PA14&amp;amp;dq=%22Margarete+Adam%22&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=q7DyP-VN9E&amp;amp;sig=dUfE9GJ-_odzqCXQkejNSxD2-KU&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=xJAnTZOiO4HV4gbg8JDTCQ&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=9&amp;amp;ved=0CEkQ6AEwCDgK#v=onepage&amp;amp;q=%22Margarete%20Adam%22&amp;amp;f=false Frauen und Widerstand].&amp;#039;&amp;#039; Schriftenreihe der Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944 e.&amp;amp;nbsp;V., LIT Verlag Münster 2003, ISBN 3-8258-6489-8, S. 14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [[Kirsten Heinsohn]], Barbara Vogel, Ulrike Weckel: &amp;#039;&amp;#039;[http://books.google.de/books?id=jxZVBFtkVXgC&amp;amp;pg=PA247&amp;amp;lpg=PA247&amp;amp;dq=margarete+adam+1885&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=R3wGoDVrRB&amp;amp;sig=53Y1m3jvkMzDiGY-IPC8k7P2PkA&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=up0nTYubN9Gv8QOFt-SrAg&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=8&amp;amp;ved=0CD8Q6AEwBw#v=onepage&amp;amp;q=margarete%20adam%201885&amp;amp;f=false Zwischen Karriere und Verfolgung].&amp;#039;&amp;#039; Campus Verlag Frankfurt am Main 1997, ISBN 3-593-35756-9, S. 247/248.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=126352365X|LCCN=no2024063370|VIAF=88960821}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Adam, Margarete}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosoph (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geehrte des Projekts Garten der Frauen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Adam, Margarete&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Philosophin und Hochschullehrerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Juli 1885&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Paczków|Patschkau]], [[Provinz Schlesien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. März 1946&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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