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	<title>Margaret Alice Murray - Versionsgeschichte</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Orte in Vorlage:Personendaten verlinkt, http nach https umgestellt, Kategorien umsortiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Margaret Murray 1928c.jpg|mini|Margaret Murray, 1928]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Margaret Alice Murray&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Juli]] [[1863]] in [[Kalkutta]], [[Indien]]; † [[13. November]] [[1963]] in [[Welwyn (Hertfordshire)|Welwyn]], [[Hertfordshire]]) war eine [[Vereinigtes Königreich|britische]] [[Anthropologie|Anthropologin]] und [[Ägyptologie|Ägyptologin]]. Sie war in akademischen Kreisen weithin für wissenschaftliche Beiträge zur Ägyptologie und volkskundliche Studien bekannt, die zu einer Theorie über eine paneuropäische, vorchristliche, [[Heidentum|paganistische]] [[Religion]] um den „[[Gehörnter Gott|gehörnten Gott]]“ führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Margaret Murray wurde am 13. Juli 1863 in Kalkutta geboren und war die jüngere Tochter von James Charles Murray und seiner Frau Margaret Carr. Die Familie ihres Vaters, der Partner einer Firma von Kaufleuten in [[Manchester]] war, lebte seit einigen Generationen in Indien. Ihre Mutter entstammte einer religiösen Familie aus [[Northumbria]] und war als [[Missionar]]in und [[Soziale Arbeit|Sozialarbeiterin]] nach Indien gekommen, um die Lebensumstände indischer Frauen zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Murray verbrachte ihre Kindheit und Jugend zwischen Indien und England, mit Ausnahme eines Aufenthalts von 1873 bis 1875 in [[Bonn]], wo sie Deutsch lernte. Sie wurde hauptsächlich von ihrer Mutter unterrichtet. In England hielt sie sich oft bei ihrem Onkel John Murray, dem Pfarrer von [[Lambourn]] in [[Berkshire]] und späteren [[Rektor]] von Rugby, auf, der dann an ihrer Schulbildung arbeitete. Durch ihn lernte sie [[Alte Geschichte]] kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück in Indien absolvierte sie ihre erste Ausbildung als Krankenschwester. 1883 erlaubte ihr der Vater eine dreimonatige Tätigkeit als Krankenschwester im [[Kalkutta General Hospital]]. Margaret Murray war damit die erste Frau in Indien, der dieses gestattet wurde. Zurück in England 1887 musste sie ihre Hoffnungen auf eine Arbeit als Krankenschwester aufgeben, da sie aufgrund ihrer geringen Körpergröße von nur 1,45 m (4ft10) als zu klein für diesen Beruf angesehen wurde. Sie arbeitete dann im Sozialbereich, zuerst in Rugby, anschließend in [[Bushey Heath]], Hertfordshire, wo sich ihre Eltern 1887 nach ihrer Rückkehr aus Indien niederließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauerte bis Januar 1894, bis Margaret Murray an das [[University College London]] ging, das einzige, an dem damals auch Frauen studieren konnten. Sie wollte [[Archäologie]] studieren, jedoch war es zu jener Zeit schwierig für Frauen, in diesem Fach ein [[Diplom]] zu erhalten. Deshalb wählte sie den Umweg über [[Linguistik]] und [[Anthropologie]] und studierte [[ägyptische Hieroglyphen]]. Vielleicht waren diese Schwierigkeiten der Grund dafür, dass sie sich der [[Suffragetten]]-Bewegung anschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ägyptologin – Assistenz-Professorin – Archäologin ===&lt;br /&gt;
1898 übernahm Murray die Unterrichtung in Hieroglyphen und [[Koptische Sprache|koptischer Sprache]] in den Anfängerklassen der ägyptischen Abteilung des University College in London. [[Flinders Petrie]] verhalf ihr ein Jahr später zu der sicheren Beschäftigung als Junior[[Lektor (Universität)|lektor]] an der Hochschule, obwohl ihr hierzu die formalen Voraussetzungen fehlten. Sie wurde mehrmals befördert, so 1909 zum Assistenten-Lektor und 1921 Senior-Lektor. 1922 wurde sie [[Fellow]].&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Heute vergeben die Departments der verschiedenen Universitäten diese Fellowships auf der Grundlage von bisher erbrachten akademischen Leistungen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1914 leitete sie praktisch die Abteilung, während Petrie in Ägypten war. Da sie nicht genug am College verdiente, gab sie noch zusätzlich Abendunterricht und dehnte ihre Vorlesungen über [[Geschichte des Alten Ägypten|altägyptische Geschichte]], [[Altägyptische Religion|Religion]], [[Altägyptische Sprache|Sprache]] und Kultur bis nach [[Oxford]] aus. Außerdem [[Katalogisierung|katalogisierte]] sie die ägyptischen Bestände des [[National Museum of Ireland]] in [[Dublin]], des [[Royal Museum]] in [[Edinburgh]], des [[Manchester Museum]] der [[University of Manchester]] und des [[Ashmolean Museum]] in Oxford.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://england.prm.ox.ac.uk/englishness-Margaret-Murray.html Alison Petch: “Margaret Murray was a controversial folklorist”]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Späte Jahre und Tod ===&lt;br /&gt;
Sie starb am 13. November 1963 im Alter von 100 Jahren und hatte im selben Jahr noch ihre [[Autobiographie]] veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entdeckung des Osireion in Abydos ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Osireion}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Saison 1902/03 hatte Flinders Petrie seiner Frau [[Hilda Petrie|Hilda]] die Leitung der Ausgrabungen in [[Abydos (Ägypten)|Abydos]] übertragen. Mit dabei waren Margaret Murray, deren Kenntnisse über religiöse Texte für das Kopieren wichtig waren, sowie die Künstlerin Miss F. Hansard für die Zeichnung der Reliefs. Die drei Frauen übernahmen alle notwendigen Aspekte des Unternehmens. In der vorherigen Saison hatte St. G. Caulfeild (Algernon St. George Thomas Caulfield) den langen Gang innerhalb der Einfriedungsmauer ([[Temenos]]) teilweise freigelegt. Die großen Sandmassen, die entfernt worden waren, hatten eine riesige Furche wie eine natürliche Schlucht hinterlassen. Petrie hat dieser Fundstätte den Namen „Osireion“ gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In den Gräbern von Sakkara ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Sakkara-Zeichnung Grab Sekhamka V Dynastie.jpg|mini|hochkant|Zeichnung aus dem Grab des Sechemka, 5. Dynastie in Sakkara]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Winter 1903–1904 hatte Flinders Petrie die Erlaubnis erhalten, Margaret Murray in [[Sakkara]] diejenigen Gräber der [[4. Dynastie]] kopieren zu lassen, die [[Auguste Mariette]] in der Mitte des 19. Jahrhunderts ausgegraben und nur flüchtig aufgezeichnet hatte. Nach Mariettes Tod hatte [[Gaston Maspero]] diese unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Les Mastabas de l’Ancien Empire&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht. Es bestand der Wunsch, dass auch von den kleineren und weniger bekannten [[Mastaba]]s Kopien der Wandzeichnungen und Inschriften erstellt werden sollten. Die Ausgrabungen liefen nominell unter dem [[Ägyptisches Museum (Kairo)|Museum von Kairo]] und [[Raʾīs|Rais]] Khalifa, so dass Murray einen ägyptischen Aufseher anstellen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Murray wurde durch die erfahrenen Zeichnerinnen F. Hansard und Jessie Mothersole unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Wir teilten die Arbeit so auf, dass die beiden Künstlerinnen die menschlichen Gestalten, Tiere und Opferrituale zeichneten, während ich für die Hieroglyphen und die Pläne der Gräber verantwortlich war. Es ist der zuverlässigen Arbeit und dem Geschick der beiden Damen zu verdanken, dass das Egyptian Research Account jetzt die Kopien aus den Gräbern veröffentlichen kann.&lt;br /&gt;
 |Autor=Margaret Alice Murray&lt;br /&gt;
 |Quelle=&amp;#039;&amp;#039;Saqqara mastabas: part I–II&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Margaret Alice Murray: &amp;#039;&amp;#039;Saqqara mastabas: part I–II.&amp;#039;&amp;#039; British School of Archaeology in Egypt [BSAE] (Hrsg.), Bernard Quaritch, London 1905, Kapitel I, &amp;#039;&amp;#039;Einführung&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie öffneten insgesamt neun Gräber, von denen sechs bereits von Mariette flüchtig gezeichnet und drei, die bisher nicht erfasst worden waren. Ein Grab kopierten sie im Museum von Kairo. Hilda Petrie half ebenfalls, indem sie einige Inschriften kopierte, die im Hof von Mariettes Haus in Sakkara lagen. Auch Phoebe Slater unterstützte sie, einige der Zeichnungen fertigzustellen, und R. A. Yule mit der Erstellung der Pläne. Murray bedankte sich auch bei [[Arthur Weigall]] für seine Unterstützung in vielerlei Hinsicht bei ihrer Arbeit, auf die sie vermutlich sehr stolz war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Übersetzung der Inschriften übernahm später [[Kurt Sethe]] und diese wurden 1937 in dem zweiten Band veröffentlicht, an dem auch die Künstlerin [[Florence Kate Kingsford]] mitwirkte&amp;lt;ref&amp;gt;Margaret Alice Murray, Kurt Sethe, W. L. S. Loat, F. Hansard, Jessie Mothersole, Hilda (Urlin) Petrie, Florence Kate Kingsford: &amp;#039;&amp;#039;Saqqara mastabas.&amp;#039;&amp;#039; Teil I-II (= &amp;#039;&amp;#039; Publications of the Egyptian research account.&amp;#039;&amp;#039; Band X-XI). BSAE / B. Quaritch, London 1905–1937 ([https://archive.org/details/saqqaramastabasp11murr online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;, die bereits an den Grabungskampagnen 1905 und 1906 teilgenommen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Untersuchung der Mumien von Rifeh ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Margaret Murray in der Manchester University 1908.jpg|mini|Margaret Murray (mit Schürze), Flinders Petrie (links) und Dr. John Cameron (rechts) 1908 in der Universität von Manchester bei der Untersuchung einer der Mumien aus Rifeh]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1825 hatte die [[Literary and Philosophical Society]] in [[Leeds]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://news.bbc.co.uk/2/hi/health/209382.stm &amp;#039;&amp;#039;From mummy to modern medicine – Developing science&amp;#039;&amp;#039; – BBC News November 6, 1998]&amp;lt;/ref&amp;gt; bereits das Auswickeln und die Untersuchung einer [[Mumie]] durchgeführt. Dies ebnete den Weg für Margaret Murray, die damals die erste weibliche Leiterin der Ägyptischen Abteilung des Manchester Museums war, eine Gruppe für das Studium und die [[Obduktion|Autopsie]] von Mumien zusammenzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flinders Petrie und Margaret Murray waren davon überzeugt, dass nur durch Studien am Objekt, die auch die Mumien selbst einschlossen, die Bemühungen der Archäologen weiterentwickelt werden konnten. Petrie hatte 1907 in Rifeh das Grab der „zwei Brüder“ entdeckt und der Inhalt des Grabes mit den beiden bemalten Mumiensärgen aus der [[12. Dynastie]] (etwa 1985 bis 1773 v.&amp;amp;nbsp;Chr.) ging an das Manchester Museum. Im Grab der „zwei Brüder“ befand sich ein [[Papyrus]], das von Margaret Murry übersetzt und durch das Manchester Museum 1910 publiziert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Margaret Alice Murray: &amp;#039;&amp;#039;The tomb of two brothers.&amp;#039;&amp;#039; Verlag: Sherratt &amp;amp; Hughes;etc., Manchester 1910&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor den Zuschauern im großen [[Hörsaal|Auditorium]] der Universität Manchester und im Beisein von Flinders Petrie, John Cameron und einer nicht namentlich genannten Dame begann Margaret Murray 1908 mit dem Auswickeln der Mumien der „zwei Brüder“. Dies war eine wichtige Entwicklung der wissenschaftlichen Untersuchung, denn es benötigte ein interdisziplinäres Team. Diese Spezialisten auf den Gebieten der [[Anatomie]], Chemie und Textilien führten eine umfassende Untersuchung der Mumien durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab wenige Beweise über die [[Mumifizierung]] aus dem [[Mittleres Reich (Ägypten)|Mittleren Reich]] (ca. 1900 v.&amp;amp;nbsp;Chr.) und die untersuchten Körper zeigten, dass es im Allgemeinen weniger sorgfältige Vorbereitungen bei der Einbalsamierung gab als im [[Altes Reich (Ägypten)|Alten Reich]]. Die inneren Organe wurden entfernt, aber weniger Aufmerksamkeit wurde der Konservierung des Körpers geschenkt. Gewöhnlich wurde eine Schicht Harz auf die Hautoberfläche aufgetragen und dies führte dazu, dass der Körper nur unzureichend austrocknete und die [[Verwesung]] bald einsetzte. Obwohl großer Aufwand mit der äußeren Erscheinung der Mumien getrieben wurde, befindet sich innen meist nur ein Häufchen Knochen mit wenig oder keinem Nachweis von Gewebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mumien der „zwei Brüder“ waren besonders interessant, weil der Unterschied ihres Zustandes sehr auffällig war. Zum Zeitpunkt des Auswickelns war die Mumie von Chnum-nacht völlig trocken, während die Überreste von Necht-anch ziemlich feucht waren und auch die meisten Bandagen waren nass. Die Mumie von Chnum-nacht ist ein gutes Beispiel für den niedrigen Wissensstand über Mumifizierung im Mittleren Reich. Es gab kaum Gewebe und die Reste zerfielen beim Auswickeln in feines Puder. Auch hatte die Erhaltung seiner Nägel keine besonderen Maßnahmen erfahren. Die Mumie von Necht-anch war besser erhalten, obwohl der Körper bereits vor dem Auspacken in Stücke gefallen war. Die Knochen waren unbeschädigt und in Position. Sogar etwas Haar war vorhanden. Die Einbalsamierer hatten die Nägel der Finger und Zehen mit Faden umwickelt, um den Verlust während der Mumifizierung zu verhindern.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ancient-egypt.co.uk/manchester/pages/the%20two%20brothers.htm Ausführliche Seite über die „zwei Brüder“ Manchester Museum]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
John Cameron führte die anatomischen Untersuchungen durch. Seine Analyse des Skeletts ergab, dass Nacht-Anch bereits in mittleren Jahren, Chnum-Nacht dagegen erst mit etwa sechzig Jahren gestorben war. „Das Erscheinungsbild, das Nacht-Anchs Skelett bot, sprach dafür, dass es sich bei ihm um einen Eunuchen handelte.“ Sein Schädel gehöre einem nicht negroiden Typus an, während der Schädel des älteren Priesters Chnum Nacht negroide Merkmale aufwies.&amp;lt;ref&amp;gt;Rosalie David &amp;amp; Rick Archbold: &amp;#039;&amp;#039;Wenn Mumien erzählen.&amp;#039;&amp;#039; Collection Rolf Heyne, München 2001, ISBN 3-89910-132-4, Seite 35 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Arbeit wird als die erste interdisziplinäre Studie von Mumien betrachtet und war Vorreiter für zukünftige wissenschaftliche Mumienöffnungen. 1979 untersuchte [[Rosalie David]], die Gründerin der [[Forensik|forensischen]] Ägyptologie, im Rahmen des von ihr 1973 gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Manchester Mummy Projekt&amp;#039;&amp;#039; an ihrem „Institut für biomedizinische Ägyptologie“ mit den ihr 70 Jahre später zur Verfügung stehenden Mitteln die Mumien der „zwei Brüder“. Sie konnte anhand der modernen Genetik nachweisen, dass sie weder verwandt waren noch sich auch nur ähnlich sahen.&amp;lt;ref&amp;gt;Rosalie David: &amp;#039;&amp;#039;The Two Brothers: Death and the Afterlife in Middle Kingdom Egypt.&amp;#039;&amp;#039; David Brown Book Co., Aufl. 2007, ISBN 0-9547622-3-1&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1920–1923 in Malta (Borġ in-Nadur) ===&lt;br /&gt;
Das Gelände der [[Megalithkultur]] (griechisch: mega = groß, lithos = Stein) in [[Borġ in-Nadur]] (= ein Steinhaufen auf dem Hügel), ca. 1&amp;amp;nbsp;km nördlich von [[Birżebbuġa]], wurde 1920–1923 (einige Quellen schreiben 1922–1927) von Murray erforscht. Hier fand sie die Überreste eines großartigen Megalithtempels, der wohl aus der letzten Phase der Tempelzeit um 2500 v.&amp;amp;nbsp;Chr. stammt, zusammen mit einer bronzezeitlichen Siedlung. Die Megalithen, die die Wände des Tempels bildeten, sind heute ca. 50&amp;amp;nbsp;cm hoch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://malta-fotos.ch/pages/galerie/tempel/BorgInNadur/html/borg_in-nadur_-_fotogalerie_2.html |text=Fotogalerie von Borg in-Nadur |wayback=20071115170306}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1930–1931 Talayot-Kultur auf Menorca ===&lt;br /&gt;
1930–1931 ging Murray im Auftrag der Cambridge University nach [[Menorca]], wo sie zusammen mit dem Institut d’Estudis Catalans Barcelona die [[Megalith]]bauten der [[Talayot-Kultur]] (ca. 850 v.&amp;amp;nbsp;Chr.) in [[Trepucó]], etwa 2&amp;amp;nbsp;km südlich der Inselhauptstadt [[Maó]], ausgrub. Auf etwa 5000&amp;amp;nbsp;m² waren hier turmartige Gebäude, die [[Talayot]]s, aus großen Steinblöcken errichtet. Die Blöcke wurden aufeinander gestellt, ohne dass eine Art von Mörtel benutzt wurde. Die archäologischen Funde haben aufgedeckt, dass sich hier ursprünglich mindestens sieben Talayots befanden, von denen zwei erhalten sind. Der zentrale Talayot, mit einem kleinen Fenster im oberen Teil, ist der größte auf Menorca. Zwei Talayots in den Resten der Westmauer sind noch zu sehen. Links von der Ansiedlung befindet sich eine prähistorische Kultstätte mit einer einzigartigen [[Taula]], einem aus zwei großen Steinen bestehenden Monument in Form des Buchstabens „T“. Bei der Taula in Trepucó ist der tragende [[Monolith]] 4,20&amp;amp;nbsp;Meter hoch, und das [[Kapitell]] misst 3,50&amp;amp;nbsp;m × 1,50&amp;amp;nbsp;m.&amp;lt;ref&amp;gt;J. Mascaró Pasarius: &amp;#039;&amp;#039;Las Taulas&amp;#039;&amp;#039;. Ateneo de Mahón 1983&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.illesbalears.es/ale/menorca/geschichte-archaologie.jsp?SEC=HIS Archäologische Stätten auf Menorca]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Murray wurde 1924 Assistenz-Professorin der Ägyptologie an der Universität London, ein Posten, den sie bis zu ihrem Ruhestand 1935 innehatte. 1926 wurde sie zum Mitglied des [[Königlich-Britisches Anthropologisches Institut|Königlich-Britischen Anthropologischen Instituts]] (&amp;#039;&amp;#039;fellow of Britain’s Royal Anthropological Institute&amp;#039;&amp;#039;) ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.servinghistory.com/topics/Margaret_Murray::sub::Biography Biografie von Margaret A. Murray bei &amp;#039;&amp;#039;servinghistory.com&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Für ihre Veröffentlichungen erhielt sie 1931 den „Doctor of Letters“ (DLitt.). 1953 wurde Murray Ehrenpräsidentin der Volkskundegesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zehn Jahre später veröffentlichte Margaret Murray im Alter von 100 Jahren ihr letztes Werk, eine [[Autobiografie]] mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;My first hundred years&amp;#039;&amp;#039;, zu Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Meine Ersten Hundert Jahre&amp;#039;&amp;#039;. Im gleichen Jahr starb sie am 13. November 1963 im Queen Victoria Memorial Hospital von Welwyn (Hertfordshire). Ihr Leichnam wurde eingeäschert im [[Krematorium]] von [[Golders Green]] in [[Middlesex]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hexenkult-These von Murray {{Anker|Hexenkult-These}} ==&lt;br /&gt;
Margarets Interesse an [[Hexe]]n begann um 1915, nachdem sie krank aus Ägypten zurückgekehrt war. Sie wählte für ihre Genesung den Ort [[Glastonbury]] ([[Somerset]]) und sagt dazu in ihrer Autobiografie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=[…]one cannot stay in Glastonbury without becoming interested in ‘Joseph of Arimathea’ and the ‘Holy Grail’. As soon as I got back to London, I did some careful research. This led to a paper on: ‘Egyptian elements in ‹the Grail› romance’.&lt;br /&gt;
 |Sprache=en&lt;br /&gt;
 |Autor=Margaret Alice Murray&lt;br /&gt;
 |Quelle=&amp;#039;&amp;#039;My first hundred years.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 |Übersetzung=[…] Man kann sich nicht in Glastonbury aufhalten, ohne sich für ‚[[Josef von Arimathäa]]‘ und den ‚[[Heiliger Gral|Heiligen Gral]]‘ zu interessieren. Sobald ich zurück in London war, stellte ich sorgfältige Untersuchungen an. Das führte zu einem Artikel ‚Ägyptische Elemente in der Gral-Romanze‘&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Margaret Alice Murray: &amp;#039;&amp;#039;My first hundred years.&amp;#039;&amp;#039; W. Kimber, London 1963&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der am besten bekannte und am meisten umstrittene Text von Murray &amp;#039;&amp;#039;Der Hexen-Kult in Westeuropa&amp;#039;&amp;#039; wurde 1921 veröffentlicht. Sie schrieb dieses Buch während einer Periode, in der sie keine Ausgrabungen in Ägypten durchführen konnte. Dort legte sie die wesentlichen Elemente ihrer [[These]] dar, dass ein umfassendes Untergrundsystem eines [[Heidentum|heidnischen]] Widerstands gegen die [[Christentum|christliche]] Kirche in Europa bestand. Die Heiden waren organisiert in einen [[Coven]] beziehungsweise Konvent von je 13 Personen, die einen männlichen Gott anbeteten. Murray betrachtete diese heidnischen Religionen durchgängig existent vom [[Neolithikum]] bis ins späte [[Mittelalter]] zum Beginn der [[Hexenverfolgung]] um 1450. Trotz der blutigen Natur des Kults mit Menschenopfern, den Murray beschrieb, war der Kult attraktiv wegen seiner Befreiung und Gleichberechtigung der Frau, seiner offenen [[Sexualität]] und seines Widerstands gegen die kirchliche Bevormundung und Unterdrückung. Die Ideen von Murray können einem konservativen Konzept eines romantisierten Landlebens als Reaktion auf den [[Kulturelle Moderne|Modernismus]] und den Schrecken des Ersten Weltkrieges zugeschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kritik an der These ===&lt;br /&gt;
Die Theorien von Murray wurden von Historikern der Hexerei wie C. L. Ewen kritisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Some Witchcraft Criticism, 1938&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Norman Cohn (Historiker)|Norman Cohn]] kritisiert in &amp;#039;&amp;#039;Europe’s Inner Demons&amp;#039;&amp;#039; unter anderm, Murray bevorzuge ausgewählte Textpassagen, um ihre These zu unterstützen. Historiker, wie [[Ronald Hutton]], [[G. L. Kitteredge]] und [[Keith Thomas (Historiker)|Keith Thomas]], lehnen die Ideen von Murray zum Hexentum ab. [[J. B. Russell]] fasst ihre Position zusammen: „Moderne historische Gelehrsamkeit weist die These von Murray mit allen ihren Varianten zurück. Die Gelehrten sind zwar zu weit in ihrer Abweisung von Murrays These gegangen, da viele Bruchstücke der heidnischen Religion wirklich sicher in der mittelalterlichen Hexerei erscheinen. Aber die Tatsache bleibt, dass die These von Murray im Großen und Ganzen unhaltbar ist. Das Argument für das Überleben eines Fruchtbarkeitskults vom Altertum über das Mittelalter bis in die Gegenwart wird mit Scheinbeweisen enträtselt.“ Diese akademischen Rezensionen in Fachzeitschriften wurden der Öffentlichkeit jedoch kaum bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprünglichen Ideen von Murray waren stark beeinflusst von den Ideen des Anthropologen Sir [[James Frazer]], der in seinem Werk &amp;#039;&amp;#039;[[Der goldene Zweig]]&amp;#039;&amp;#039; ausführlich über einen Weltglauben des heiligen Königs berichtete. Die Ideen von Frazer haben in dieser Beziehung die Zeit nicht überdauert und moderne Anthropologen kritisieren sie allgemein als allzu reduktionistisch. Die Quellen von Murray waren im Allgemeinen sehr beschränkt: „einige wohl bekannte Arbeiten von kontinentalen [[Dämonologie|Dämonologen]], einige Schriften gedruckt in England und eine Anzahl veröffentlichter Aufzeichnungen von schottischen [[Hexenverfolgung|Hexenprozessen]]. Der viel größere Betrag von unveröffentlichten Beweisen wurde absolut ignoriert.“ (Hutton 1991) Ein Beispiel der zweifelhaften Methodik von Murray ist in ihrem Konzept der Coven mit 13 Mitgliedern erkennbar. Dazu zitierte sie aus einigen wenigen von mehreren tausend schottischen Hexenprozessprotokollen. Auf der Suche nach Coven mit 13 Mitgliedern schloss sie angeklagte Personen aus oder fügte Personen hinzu, bis insgesamt 13 für jede angegebene Gruppe erreicht wurden. Zum Beispiel wurde der Hexenprozess 1597 in [[Aberdeen]] mit 31 Personen geführt. Murray verzeichnete nur 26 der Angeklagten, um daraus zwei Coven zu machen. Murrays These einer heidnischen Widerstandsbewegung im Untergrund gegen die mittelalterliche Kirche erscheint deshalb so unglaubwürdig, weil die kirchliche Weltanschauung damals so tief in der Gesellschaft verwurzelt war, dass für andere Ideen kein Platz blieb; die Kirche wurde als völlig selbstverständlich betrachtet und nicht in Frage gestellt. Beweise aus dem Mittelalter zeigen, dass schon die kleinsten ketzerischen Sekten entdeckt und vernichtet wurden. Dass der von Murray dargelegte geheime europaweite Kult bis ins 15. Jahrhundert überleben konnte, erscheint deshalb unmöglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spätere Schriften ==&lt;br /&gt;
Später wandte sich Murray einem populäreren Publikum zu und schrieb in einem fantasievollen und unterhaltenden Stil. Im Buch &amp;#039;&amp;#039;God of the Witches&amp;#039;&amp;#039; von 1933 stellte sie die Behauptung auf, dass der Hexen-Kult einen [[Gehörnter Gott|Gehörnten Gott]] angebetet hatte, dessen Ursprünge in vorhistorische Zeit zurückgingen. Murray behauptete, dass die Aussagen der Hexen in den Hexenprozessen, den Teufel anzubeten, bewiesen, dass sie wirklich solch einen Gott anbeteten. Gemäß Murray wurde bei heidnischen Versammlungen der Teufel durch einen Priester vertreten, der einen gehörnten Helm trug. Der Hexen-Kult von Murray konzentrierte nicht auf eine Göttin wie das moderne [[Wicca]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrem Buch &amp;#039;&amp;#039;The Divine King in England&amp;#039;&amp;#039; von 1954 spekuliert sie über ein heimliches Komplott von Heiden unter dem englischen Adel, derselbe englische Adel, der die höchsten Würdenträger der Kirche stellte. So sei zum Beispiel der verdächtige Tod des englischen Königs [[Wilhelm II. (England)|William Rufus]] eine Ritualopfertötung gewesen, ausgeführt durch [[Heinrich I. (England)|Henry I.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliografie ==&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/details/the-osireion-at-abydos &amp;#039;&amp;#039;The Osireion at Abydos.&amp;#039;&amp;#039;] (1904)&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/details/saqqara-mastabas-part-1 &amp;#039;&amp;#039;Saqqara Mastabas&amp;#039;&amp;#039;. Part I]; [https://archive.org/details/saqqaramastabasp11murr Part II. With chapters by Kurt Sethe.] (1905)&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/details/saqqaramastabasp10murr &amp;#039;&amp;#039;Saqqara Mastabas Part I and Gurob&amp;#039;&amp;#039;]. &amp;#039;&amp;#039;Gurob&amp;#039;&amp;#039; by L. Loat (1905)&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/details/elementaryegypti00murr &amp;#039;&amp;#039;Elementary Egyptian Grammar.&amp;#039;&amp;#039;] (1905)&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/details/cu31924026854814 &amp;#039;&amp;#039;Index of Names and Titles of the Old Kingdom&amp;#039;&amp;#039;] (1908)&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/details/b24875624/page/n3/mode/2up &amp;#039;&amp;#039;The tomb of two brothers.&amp;#039;&amp;#039;] (1910)&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/details/elementarycoptic0000murr/page/n9/mode/2up &amp;#039;&amp;#039;Elementary Coptic (Sahidic) Grammar&amp;#039;&amp;#039;] (1911). Second edition 1927&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/details/in.ernet.dli.2015.106804/page/n5/mode/2up &amp;#039;&amp;#039;Ancient Egyptian Legends&amp;#039;&amp;#039;] (1913)&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/details/in.ernet.dli.2015.24123/page/n3/mode/2up &amp;#039;&amp;#039;The Witch-cult in Western Europe.&amp;#039;&amp;#039;] (1921)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Excavations in Malta.&amp;#039;&amp;#039; Band 1–3 (1923, 1925, 1929)&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/details/egyptiansculptur0000murr_r3e9/page/n5/mode/2up &amp;#039;&amp;#039;Egyptian Sculpture.&amp;#039;&amp;#039;] (1930)&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/details/egyptiantemples0000murr/page/n5/mode/2up &amp;#039;&amp;#039;Egyptian Temples.&amp;#039;&amp;#039;] (1931)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cambridge Excavations in Minorca.&amp;#039;&amp;#039; Band 1–3 (1932, 1934, 1938)&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/details/godofwitches00murr &amp;#039;&amp;#039;God of the Witches.&amp;#039;&amp;#039;] (1933, Ausgabe 1960)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Petra, the rock city of Edom.&amp;#039;&amp;#039; (1939)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;A Street in Petra&amp;#039;&amp;#039; (1940)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ancient Egyptian Religious Poetry&amp;#039;&amp;#039; (1949)&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/details/in.gov.ignca.2616/mode/2up &amp;#039;&amp;#039;The Splendour That Was Egypt. A General Survey of Egyptian Culture and Civilisation&amp;#039;&amp;#039;] (1949)&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/details/divinekingofengl0000murr/page/n7/mode/2up &amp;#039;&amp;#039;The Divine King in England. A Study in Anthropology&amp;#039;&amp;#039;] (1954)&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/details/genesisofreligio0000murr/page/n5/mode/2up &amp;#039;&amp;#039;The Genesis of Religion.&amp;#039;&amp;#039;] (1963)&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/details/myfirsthundredye0000murr/page/n7/mode/2up &amp;#039;&amp;#039;My First Hundred Years.&amp;#039;&amp;#039;] (1963)&lt;br /&gt;
* [http://www.archive.org/search.php?query=Murray%2C%20Margaret%20Alice%20AND%20collection%3Aamericana Bücher von Murray im Internet Archive]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [https://www.controverscial.com/Margaret%20Alice%20Murray.htm Dieser Artikel basiert auf der Website von George Knowles (no academic qualifications)]&lt;br /&gt;
* aus dem englischen Wikipedia übernommen und frei übersetzt (Auftrag aus der To-do-Liste von „Wicca“  am 31. Januar 2008)&lt;br /&gt;
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== Literatur ==&lt;br /&gt;
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* Jacqueline Simpson: [http://www.summerlands.com/crossroads/remembrance/_remembrance/margaret_murray.htm &amp;#039;&amp;#039;Margaret Murray: Who Believed Her and Why?&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Folklore.&amp;#039;&amp;#039; Band 105, 1994, S. 89–96.&lt;br /&gt;
* Keith Thomas: &amp;#039;&amp;#039;Religion and the Decline of Magic.&amp;#039;&amp;#039; 1971/1997, S. 514–517.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
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* {{Webarchiv |url=http://sacred-pathways.com/realburningtimes.html |text=Another article by Gibbons which includes Murray&amp;#039;s theories, as well as a general overview of the field |wayback=20040708000526}}&lt;br /&gt;
* Dave Evans: {{Webarchiv |url=http://occultebooks.com/articles/DaveEvans/SohowoldisWitchcraftreally/tabid/109/Default.aspx |text=&amp;#039;&amp;#039;So how old is Witchcraft really? The role of Murray examined&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20070928023611}}&lt;br /&gt;
* Ronald Hutton: [https://go.gale.com/ps/i.do?p=AONE&amp;amp;u=anon~14d8127f&amp;amp;id=GALE%7CA62685559&amp;amp;v=2.1&amp;amp;it=r&amp;amp;sid=googleScholar&amp;amp;asid=8e87dc28. &amp;#039;&amp;#039;Paganism and Polemic: The Debate over the Origins of Modern Pagan Witchcraft.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Folklor.&amp;#039;&amp;#039; Band 111, Nr. 1, April 2000, S. 103–117.&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.archaeologie-agentur.de/news/archaeo-blog/neuland-betreten/142-margaret-alice-murray-1863-1963.html |wayback=20190416155414 |text=Kerstin Geßner: &amp;#039;&amp;#039;Margaret Alice Murray (1863–1963) – Zwischen den Welten.&amp;#039;&amp;#039; Auf: &amp;#039;&amp;#039;archaeologie-agentur.de&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;A&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123392810|LCCN=n80009717|VIAF=59187396}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Murray, Margaret}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthropologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ägyptologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftlicher Mitarbeiter eines Museums im Vereinigten Königreich]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Brite]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1863]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1963]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Murray, Margaret Alice&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=britische Anthropologin und Ägyptologin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Juli 1863&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kalkutta]], Indien&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. November 1963&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Welwyn (Hertfordshire)|Welwyn]], [[Hertfordshire]] (U. K.)&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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