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	<title>Marenzi - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T16:08:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Marenzi&amp;diff=2683725&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie, Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2025-11-30T08:55:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie, Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wappen der Grafen Marenzi 1864.jpg|mini|Wappen der Grafen Marenzi 1864]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marenzi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein ursprünglich [[Lombardei|lombardisches]] [[Uradel]]sgeschlecht, dessen Geschichte bis in das Jahr 1024 zurückreicht, später ein [[Italienischer Adel|italienisches]] und [[Österreichischer Adel|österreichisches Adelsgeschlecht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Belehnungsurkunde Marenzi 1440.jpg|mini|Belehnungsurkunde für die Marenzi mit den Grafschaften Tagliuno und Telgate vom 20. Mai 1440]]&lt;br /&gt;
Die in [[Mailand]] durch König [[Konrad II. (HRR)|Konrad II.]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adelsbrief&amp;quot;&amp;gt;[[:Datei:Adelsbrief Marenzi 1864 - S. 3.jpg|Adelsbrief von Kaiser Franz Josef I. für den Grafen Marenzi 1864 (Seite 3)]]&amp;lt;/ref&amp;gt; ausgestellte Urkunde vom 4. Mai 1024, unterzeichnet von dessen Kanzler [[Carolus Vestalius]], die in beglaubigten, aber offenbar apokryphen Kopien erhalten ist, erhob die in der [[Valcamonica|Valle Camonica (Val Oliola)]] sowie in [[Brescia]] und [[Bergamo]] ansässigen [[Capitain|Militärkapitäne]], Frederico, Bruciato, Celerio, Marentio, Maffetto und Cattaneo zu &amp;#039;&amp;#039;[[Markgraf]]en und Grafen des Oglio-Tales&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kneschke&amp;quot;&amp;gt;Ernst Heinrich Kneschke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Neues allgemeines deutsches Adels-Lexicon]],&amp;#039;&amp;#039; Band 6. Voigt, Leipzig 1865, S. 133 ({{Google Buch | BuchID = zsYTAAAAYAAJ | Seite = 133 | Linktext = Volltext | Hervorhebung = Marenzi }}).&amp;lt;/ref&amp;gt; und besagte, dass die Familie römischen Ursprungs sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Abschrift des Dokuments Kaiser Konrad II. von 1024, Seiten 1–3 in Marenzi Commons, Documents&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Aussage ist jedoch nicht zu belegen, vielmehr entspringt sie dem lombardischen [[Uradel]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;coresno&amp;quot;&amp;gt;http://www.coresno.com/adelslexikon.html?start=900 – Österreich.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neuere Forschung führt den Ursprung der Familie, unter Zuhilfenahme einer Indizienkette, auf &amp;#039;&amp;#039;Giselvertus habitator de Villa Soare&amp;#039;&amp;#039; (906), wahrscheinlich [[Gisalberto I. (Bergamo)|Gisalberto I.]], Graf von Bergamo (922–927), bzw. auf seinen Sohn &amp;#039;&amp;#039;Appone di Mozzo&amp;#039;&amp;#039; († 985) zurück, der den Namen nach seiner Burg [[Mozzo]] führte. Ein Ast der Familie Mozzo in [[Sovere]] nahm den Namen dieser Burg an und trat 1160 urkundlich mit &amp;#039;&amp;#039;Guilliemus Capitaneorum (de Capitaneis) de Suvere&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Kapitelarchiv Bergamo B, 17&amp;lt;/ref&amp;gt; auf, dem Stammvater der Familie, und erschien mit &amp;#039;&amp;#039;Marinus dictus Marentius&amp;#039;&amp;#039; († vor dem 17. Februar 1341), Sohn des &amp;#039;&amp;#039;Bartholomäus de Capitaneis de Soare&amp;#039;&amp;#039;, erstmals unter dem Namen „Marenzi“, mit dem auch die urkundliche Stammreihe beginnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;coresno&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.nobility.eu/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitglieder der Familie waren seit dem 14. Jahrhundert [[Patrizier]] von Bergamo und seit dem 15. auch von Brescia. Ein Zweig der Marenzis zog um 1300 von Sovere nach [[Lovere]] und später nach [[Sarnico]] am [[Iseosee]], baute in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts die Burg in [[Castelli Calepio|Tagliuno]] und kaufte 1389 von [[Valvassor]]en die Burg [[Telgate]], die beide mit großen Ländereien verbunden waren. Ende des 14. Jahrhunderts war Arigo (Heinrich) Marenzi Anführer der [[Ghibellinen und Guelfen|Ghibellinen]] im [[Castelli Calepio|Valle Calepio]] und der in Bergamo 1395 geschlossene Frieden zwischen [[Welfen]] und Ghibellinen wurde an erster Stelle von der „parantela de Capetanies de Marenzio“ unterzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Castello di Tagliuno.jpg|Castello di [[Castelli Calepio|Tagliuno]]&lt;br /&gt;
Telgate - chiesa di San Giovanni Battista - campanile.jpg|Castello di [[Telgate]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. Mai 1440 belehnte [[Herzog]] [[Filippo Maria Visconti|Philipp Maria Angelo Visconti]] von Mailand und kaiserlicher Vikar, Venturinus, Christopherus, Rolamdinus, Marentius und Baldinus &amp;quot; omnium ex Capitaneis de Sovere, dictorum de Marentijs&amp;quot; mit Tagliuno und Telgate als souveräne Grafschaften unter Zuerkennung aller Hoheitsrechte. Nachdem Tagliuno von [[Venedig]] eingenommen und die Burg zerstört worden war, begaben sich die Brüder Aloisius (auch Alovise) und Gabriel Marenzi 1489 im Geleit der [[Bianca Maria Sforza]] nach [[Ptuj|Pettau]] und dann nach [[Triest]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Jahre später wurde Alois zusammen mit Dominik Burlo an der Spitze einer [[Nobelgarde]] von 40 Triestiner Patriziern nach [[Innsbruck]] zur Hochzeit [[Bianca Maria Sforza]]s mit dem [[römisch-deutscher König|römisch-deutschen König]] und späteren Kaiser [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian I.]] entsandt. Am 30. November 1493 hatte die Hochzeit [[Trauung per Stellvertreter|„per procurationem“]] in [[Mailand]] stattgefunden (Maximilians Stellvertreter war der [[Christoph I. (Baden)|Markgraf Christoph von Baden]]), die eigentliche Vermählung vollzog man am 16. März 1494 in [[Hall in Tirol]] in Beisein des Königs.&amp;lt;ref&amp;gt;{{NDB|2|214|214|Bianca Maria Sforza|Ernst Bock|118885294}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1501 wurde besagter Marenzi zu ihrem „Commensalis, familiaris domesticus et consularius“ ernannt, kehrte 1503 nach Triest zurück, wurde dort in den engeren Rat der Stadt aufgenommen und erschien in einer Triester Chronik 1509 als Patrizier und Judex Rector sowie als Protektor des [[Blutgerichtsbarkeit|Malefiz-Gerichtes]]. Er wurde später von Erzherzog Karl Nikolaus zu seinem Rate bestimmt und mit der kaiserlichen [[Statthalter]]schaft von Triest betraut. Der Adlige zog sodann an der Spitze einer von ihm angeworbenen Truppe gegen die [[Osmanisches Reich|Türken]], von wo er nicht mehr zurückkehren sollte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kneschke&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;coresno&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;NDB&amp;quot;&amp;gt;{{NDB|16|149|149|Marenzi, Anton Freiherr von Ma(h)rensfeld und Schönegg (seit 1654)|Alfred A. Strnad|137324243}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Marenzi: „Meine Familie – ein Versuch Geschichte und Erinnerungen zu bewahren“, 2006, S. 215&amp;lt;/ref&amp;gt; Nicolo Marenzi, der Sohn des Aloisius und seiner Gattin Luciana Suardi, war 1486 noch in Tagliuno geboren und heiratete die Triestiner Patriziertochter Laura Giuliani. Ab jenem Zeitpunkt blieb die Familie die nächsten 400 Jahre in Triest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Valvasor - Dvorec Odolina.jpg|mini|Herrensitz Odolina / Mahrensfeld (1679)]]&lt;br /&gt;
1568 kam ein weiterer Marenzi von Bergamo nach Triest, erwarb die im Karst gelegene Herrschaft Odolina (italienisch Dulna, deutsch Ma(h)rensfeld, heute Teil der [[Gemeinde Hrpelje-Kozina]]), und begründete eine weitere Linie der Familie, der später der im Freiherrendiplom von 1654 genannte Bischof Antonius angehören wird. 1560 bestätigte Kaiser [[Ferdinand III. (HRR)|Ferdinand III.]] Anton Marenzi, dem Begründer der Linie von Odolina, in einem [[Transumt]] die Echtheit der Urkunde von 1440, der Belehnung mit den Grafschaften Tagliuno und Telgate.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Österreich erhielt am 14. Dezember 1586 in [[Graz]] Gabriel Marenzi, Oberster Bausuperintendant in Görz, eine Wappenbesserung durch [[Erzherzog]] Karl. Sein Sohn Ludwig lieh der ständischen Kasse in [[Krain]] 4000&amp;amp;nbsp;[[Gulden|fl.]] ohne Interessen auf drei Jahre und wurde deshalb am 7. Juni 1631 in Laibach (Ljubljana) zum Landmann aufgenommen und die Familie in der Folge auch in der [[Steiermark]] und [[Kärnten]] landständisch.&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Titan v. Hefner: „Der Adel des Herzogtums Krain und Grafschaften Görz und Gradiska“, in Siebmacher’s großes Wappenbuch, Bd. IV, 2. Abteilung, Verlag Bauer &amp;amp; Raspe, Nürnberg 1859. Namensindex und Wappentafeln S. 14&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Anton Georg Marenzi von Tagliuno und Taglate]] wurde 1638 Bischof von Pedena und 1646 Bischof von Triest. Ihm und seinem Neffen Ludwig Marentii, Verweser der Hauptmannschaft in Triest, verlieh Kaiser [[Ferdinand III. (HRR)|Ferdinand III.]] zu Prag am 15. September 1654 den Reichs- und erbländisch-österreichischen Freiherrenstand mit „von Marenzfeld und Scheneck“ sowie Wappenvermehrung und dem [[Hofpfalzgraf|Palatinat]], erblich in [[Primogenitur]]. Das Dekret bestätigte den beiden „nach vorgelegten schriftlichen Urkunden“ die Abstammung von den Markgrafen und Grafen des Vallis Oliolae und Kapitänen von Sovere. Sie und nach ihnen ihre jeweils Ältesten wurden erbliche [[Ritter vom güldenen Sporn]] und [[Konsistorium|Konsistorialgrafen]] (comes palatino) des Reiches. Sie erhielten mit dem Palatinat das Recht, im ganzen Heiligen Römischen Reich Notare und Richter zu ernennen, Doktoren, [[Magister]], [[Bakkalaureus|Bakkalauren]] und gekrönte Poeten zu bestellen und zu promovieren, natürliche, uneheliche und blutschänderisch gezeugte Kinder zu legitimieren und damit erbfähig zu machen, Vormünder und Sachwalter (Kuratoren) zu bestellen und abzusetzen, sowie Wappen zu verleihen. Der Bischof erhielt ferner das persönliche Recht, den Adel zu verleihen. (Die Rechte der Palastgrafen wurden für die österreichischen Länder unter Kaiserin [[Maria Theresia]] abgeschafft).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jakob Löwenthal 1857&amp;quot;&amp;gt;Jakob Löwenthal: „Geschichte der Stadt Triest“, Band 1, Literarisch- artistische Abteilung des österreichischen Lloyd, Triest 1857, S. 121f&amp;lt;/ref&amp;gt; Schließlich erhielt die Familie den Landmannstand in [[Görz]] am 24. Januar 1707, in der [[Steiermark]] am 26. November 1811 sowie in [[Kärnten]] am 6. Februar 1812.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kneschke&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;coresno&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Casa Marenzi in Triest (rechts).jpg|mini|Casa Marenzi in Triest (rechts), 19. Jh.]]&lt;br /&gt;
Die Erhebung in den Österreichischen Grafenstand unter Bestätigung des auf eine der amorphen Kopien des Diplomes Kaiser Konrads II., Mailand 28. April 1024, gestützten markgräflichen. Titels von Val Oliola, sowie des mailändischen Grafenstandes von 1440 unter Bewilligung der Namensführung „Graf von Tagliuno und Talgate, Markgraf von Val Oliola, Frhr v. Marenzenfeldt u. Scheneck“ erfolgte durch Allerhöchste [[Entschließung]] Kaiser [[Franz Joseph I.]] vom 4. Juni, Diplom zu Wien vom 14. August 1864, für [[Franz Anton Marenzi von Tagliuno und Talgate|Franz Anton Freiherrn Marenzi von Marenzfeldt und Scheneck]] und seine Nachfahren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adelsbrief&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende der Donaumonarchie wurde im 1919 beschlossenen [[Adelsaufhebungsgesetz]] der [[Republik Österreich]] die Führung von Adelstiteln und -prädikaten sowie auch der Gebrauch des Wappens verboten. Triest gehörte nun aber zum [[Königreich Italien (1861–1946)]], also bewarb sich die Familie um Aufnahme in den [[Italienischer Adel|Italienischen Adel]] und wurde durch königliches Dekret für Frederico und Lodovico Marenzi und ihre Nachkommen beiderlei Geschlechtes zu Rom am 2. Mai 1932 mit den Titeln &amp;#039;&amp;#039;„Marchese della Valle d&amp;#039;Oliola, Conte di Tagliuno e Telgate, Barone SRI ed i predicati di Marenzfeld e di Scheneck“&amp;#039;&amp;#039; in den italienischen Adel sowie in das &amp;#039;&amp;#039;[[Libro d’Oro]] della Nobiltà Italiana&amp;#039;&amp;#039; aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;GHdA Bd. 2 (1952), Bd. 47 (1970) und Bd. 112 (1997)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;GHdA-Adelslexikon Bd. 8 (113), 1997, S. 263&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser 1862 bis 1891 bzw. 1942.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser 1865 bis 1942&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Adelsbrief Kgr. Italien für die Grafen Marenzi – in Marenzi Commons, Documents&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem Ende der Monarchie in Italien 1946 wurden aber auch diese Titel offiziell abgeschafft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! */†&lt;br /&gt;
! Beschreibung&lt;br /&gt;
! Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Luca Marenzio]]&lt;br /&gt;
|*&amp;amp;nbsp;1533&lt;br /&gt;
†&amp;amp;nbsp;1599&lt;br /&gt;
|[[Madrigal (Musik)|Madrigalmeister]] der Spätrenaissance neben [[Carlo Gesualdo]] und [[Claudio Monteverdi]]. Zu seinen bekanntesten Werken zählen unter anderem „Dolorosi martir“ und „Io partiro“. Sein Werk übte einen großen Einfluss auf die elisabethanische Madrigale aus. Er soll aus dem Geschlecht der Marenzi stammen.&amp;lt;ref&amp;gt;Microsoft(R) Encarta(R) Professional 2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Warren Kirkendale: Emilio de&amp;#039; Cavalieri „gentiluomo romano“, Verlag L.S. Olschki, 2001, ISBN 88-222-4969-0, S. 117 (Marenzio Marenzi [Giuliano], Bruder des Luca sorgte für diesen um den Zugang zu den Medicis)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Marco Bizzarini, James Michael Chater: „Luca Marenzio: The Career of a Musician Between the Renaissance and the Counter-Reformation“, Ashgate Publishing Limited, Aldershot/England 2003, S. 65 ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Datei:Luca conte Marenzio, Komponist des 16. Jahrhunderts.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Anton Georg Marenzi von Tagliuno und Talgate]]&lt;br /&gt;
(Marentius)&lt;br /&gt;
|*&amp;amp;nbsp;1596&lt;br /&gt;
†&amp;amp;nbsp;1662&lt;br /&gt;
|Geistlicher. Marenzi war 1638 Bischof von [[Pedena]], 1641 kaiserlicher Rat und Generalvikar der kaiserlichen Truppen, 1646 Bischof von [[Triest]] (Episcopus et comes Tergesti). Der Kaiser verlieh ihm 1654 den Reichs- und erbländisch-österreichischen Freiherrenstand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NDB&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jakob Löwenthal 1857&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Datei:Bischof Anton Marenzi von Tagliuno und Taglate um 1655.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Kajetan Johann Marenzi von Tagliuno und Talgate]]&lt;br /&gt;
|*&amp;amp;nbsp;1777&lt;br /&gt;
†&amp;amp;nbsp;1847&lt;br /&gt;
|[[Patrizier]] und [[Statthalter]] von [[Triest]]. Er war verheiratet mit Adrianne de Constanzi (1778–1830).&amp;lt;ref name=&amp;quot;GHdA&amp;quot;&amp;gt;GHdA, Bd. 2 (1952), Bd. 47 (1970) und Bd. 112 (1997)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Pietro Stancovich: „Biografia degli uomini destincti dell’Istria“, Tomo secondo, Trieste 1829), S. 445 (Bezug zu Bd. 1&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Horst Dippel, Jörg Luther: „Verfassung der Welt vom späten 18. Jahrhundert bis Mitte des 19. Jahrhunderts“, Verlag Walter de Gruyter GmbH &amp;amp; Co KG, Berlin/New York 2010, S. 664&amp;lt;/ref&amp;gt; Vater des Franz Anton.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Datei:Gaetano Freiherr Marenzi um 1820.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Franz Anton Marenzi von Tagliuno und Talgate]]&lt;br /&gt;
|*&amp;amp;nbsp;1805&lt;br /&gt;
†&amp;amp;nbsp;1886&lt;br /&gt;
|[[Feldmarschallleutnant]], Geologe und Schriftsteller. Er war unter anderem Stadt- und Militärkommandant von [[Ljubljana|Laibach (Ljubljana)]] sowie Generalkommandeur der 1. Armee im Krieg gegen Frankreich von 1859. Franz Anton wurde 1864 der Österreichische Grafenstand unter Bestätigung der italienischen Titel erteilt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GHdA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Datei:Franz Anton Graf Marenzi 1859.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Joseph Ludwig Marenzi von Tagliuno und Talgate]]&lt;br /&gt;
|*&amp;amp;nbsp;1853&lt;br /&gt;
†&amp;amp;nbsp;1935&lt;br /&gt;
|k. u. k. Kämmerer und hoher Beamter, von 1902 bis 1910 Sektionschef und Direktor der Kanzlei des [[Herrenhaus (Österreich)|Herrenhauses]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;GHdA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Datei:Joseph Ludwig Marenzi um 1890.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Franz Karl Marenzi von Tagliuno und Talgate]]&lt;br /&gt;
|*&amp;amp;nbsp;1859&lt;br /&gt;
†&amp;amp;nbsp;1940&lt;br /&gt;
|Militärattache der k. u. k. Gesandtschaft in [[Bukarest]] und [[Rom]], 1906 Generalmajor, 1910 Feldmarschall-Leutnant, 1914 General der Infanterie. Er war Generalstabschef einer Kavallerie-Truppendivision in Lemberg sowie Kommandeur der 80. Honved-Infanteriebrigade zu [[Debreczen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;GHdA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Datei:Franz Karl Graf Marenzi um 1906.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Gabriel Franz Marenzi von Tagliuno und Talgate]]&lt;br /&gt;
|*&amp;amp;nbsp;1861&lt;br /&gt;
†&amp;amp;nbsp;1934&lt;br /&gt;
|k. u. k. Offizier. Als Generalmajor kommandierte er die Landwehrkavalleriebrigade in [[Wels (Stadt)|Wels]], 1917 zum Feldmarschalleutnant und Kommandanten der 7. Kavalleriedivision ernannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GHdA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Datei:Gabriel Graf Marenzi um 1930.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Marenzi Stammwappen.jpg|mini|hochkant|Marenzi Stammwappen]]&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Titel          = Wappen von 1654 mit drei Helmen&lt;br /&gt;
|Wappenbild     = Wappen der Grafen Marenzi 1652.jpg&lt;br /&gt;
|Größe          = &lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen von 1654 mit drei Helmen&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = Geviert und belegt mit geviertem goldenen Herzschild, darin a) und d) ein rotbewehrter und gekrönter schwarzer Adler, b) und c) drei von Blau und Silber geschachte schrägrechts Balken (Stammwappen). – 1 und 4 in Blau eine beiderseits geflügelte silberne Kugel, 2 und 3 in Rot eine in vier Windungen einwärts aufgerichtete rotbezungte, goldgekrönte silberne Schlange. – Drei Helme, auf dem rechten mit blau-goldenen Decken die beiderseits geflügelte silberne Kugel, auf dem mittleren mit rot-silbernen Decken ein rot-bewehrter und gekrönter schwarzer Adler, auf dem linken mit blau-goldenen Decken die gekrönte Schlange.&lt;br /&gt;
|Zusatz         = Es stand der Familie frei, statt der drei Helme die alte Königskrone (corona regia) über dem Wappenschild zu führen.&lt;br /&gt;
|Quelle         = &lt;br /&gt;
|ref            = &lt;br /&gt;
|Begründung     = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Titel          = Wappen von 1864&lt;br /&gt;
|Wappenbild     = Wappen der Grafen Marenzi 1864.jpg&lt;br /&gt;
|Größe          = &lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen der Grafen Marenzi von 1864&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = Ein von Blau und Rot gevierteter Schild mit einem goldenen, durch ein schwarzes Fadenkreuz quadrierten Mittelschilde. In dem ersten so wie in dem vierten Felde des Mittelschildes ein ausgebreiteter, schwarzer, rot bezungter und gekrönter, rechts sehender Adler, dann das zweite gleichwie das dritte Feld von je drei von Blau und Silber geschachten Balken schrägrechts durchzogen. Im oberen rechten so wie im unteren linken Felde des Rückenschildes eine beiderseits geflügelte Kugel von Silber und im oberen linken gleichwie im unteren rechten Felde eine in vier Windungen einwärts aufgerichtete, silberne, rot bezungte und golden gekrönte Schlange. Auf dem Schilde ruhet die Grafenkrone mit drei gekrönten Turnierhelmen, den mittleren umgeben rote, mit Silber und von den beiden anderen hängen blaue mit Gold unterlegte Helmdecken herab. Auf der Krone des mittleren Helmes steht ein ausgebreiteter, schwarzer, rot bezungter gekrönter und rechts sehender Adler. Die Helmkrone zur Rechten trägt eine geflügelte Kugel und jene zur Linken eine Schlange, ähnlich den im Schirm ersichtlichen.&lt;br /&gt;
|Zusatz         = &lt;br /&gt;
|Quelle         = Adelsbrief der Grafen Marenzi von 1864&lt;br /&gt;
|ref            = &lt;br /&gt;
|Begründung     = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahlspruch: „Virtute haud fatis“ („Durch Tapferkeit und nicht durch Zufall“).&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.coresno.com/ - Österreich&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; caption=&amp;quot;Wappen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wappen Marenzi im 13. Jahrhundert.jpg|Wappen Marenzi im 13. Jahrhundert&lt;br /&gt;
Wappen Marenzi im 14. und 15. Jahrhundert.jpg|Wappen Marenzi im 14. und 15. Jahrhundert&lt;br /&gt;
Holzwappen für Ludovico Marenzi in San Giusto.jpg|Holzwappen für Ludovico Marenzi in San Giusto&lt;br /&gt;
Wappen Marenzi 1654 - 2.jpg|Wappen Marenzi 1654 mit Krone&lt;br /&gt;
Wappen Marenzi 1932, italienisch.jpg|Wappen Marenzi 1932, italienisch&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jakob Löwenthal: „Geschichte der Stadt Triest“, Band 1, Literarisch-artistische Abteilung des österreichischen Lloyd, Triest 1857&lt;br /&gt;
* Annuario della Nobiltà Italiana, Bd. 16 und Bd. 17&lt;br /&gt;
* Annuario della Nobiltà Italiana, Bd. 30/2&lt;br /&gt;
* Carl Arnold Broich, Freiherr: „Die Nachkommenschaft des Grafen Friedrich Leopold zu Stolberg-Stolberg 1750–1819, 250 Jahre nach seiner Geburt“, Broich 2000, S. 94&lt;br /&gt;
* Contact, Gesellschaftliche Monatsschrift, Bd. 2, S. 30, Bd. 5, S. 56&lt;br /&gt;
* Elenco ufficiale (definitivo) delle famiglie nobili e titolate della Lombardia, Roma 1895&lt;br /&gt;
* Elenco ufficiale nobiliare italiano, Torino 1922&lt;br /&gt;
* Nicolas Enache: „La descendance de Marie-Thérèse de Habsburg, Reine de Hongrie et de Bohème“, Paris 1996, S. 272&lt;br /&gt;
* Heinrich Marenzi: „Meine Familie – ein Versuch Geschichte und Erinnerungen zu bewahren“, 2006, 413 Seiten&lt;br /&gt;
* Fondatione per la Storia Economica e Sociale di Bergamo: Bottaini de Capitani di Sovere, sei secoli di storia di una nobiolefamiglia Bergamasca, 1995&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marenzi| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichisches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kärntner Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krainer Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adelsgeschlecht (Lombardei)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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