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	<title>Marek Biernacki - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T22:35:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Weblinks */ Commons hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-11-22T17:36:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Commons hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Marek Biernacki 2015.JPG|mini|hochkant|Marek Biernacki (2015)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marek Biernacki&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. April]] [[1959]] in [[Sopot]]) ist ein [[Polen|polnischer]] [[Politiker]] ([[Prawica Narodowa|PN]], [[Akcja Wyborcza Solidarność|AWS]], [[Platforma Obywatelska|PO]], [[Polskie Stronnictwo Ludowe|PSL]]). Er war von 1999 bis 2001 [[Ministerium für Inneres und Verwaltung|Innenminister]] in der Regierung von [[Jerzy Buzek]] und 2013/14 [[Justizministerium (Polen)|Justizminister]] im [[Kabinett Tusk II|zweiten Kabinett Tusk]]. Er gehörte dem [[Sejm]] von 1997 bis 2001 und seit 2005 in dessen III., V., [[Liste der Sejmabgeordneten der VI. Wahlperiode (2007–2011)|VI.]], [[Liste der Sejmabgeordneten der VII. Wahlperiode (2011–2015)|VII.]], [[Liste der Sejmabgeordneten der VIII. Wahlperiode (2015–2019)|VIII.]], IX. und X. Wahlperiode an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Marek Biernacki wuchs in [[Danzig]] auf. An der [[Universität Danzig|dortigen Universität]] studierte er Recht und Verwaltung und schloss sie 1985 ab. Nach dem Abschluss der Universität war er Mitarbeiter am [[Muzeum Gdańska|Historischen Museum in Danzig]] sowie am Lehrstuhl für Kriminalistik der Danziger Universität. Ab 1997 war er Dozent der Universität und lehrte Recht und Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Ab 1981 war Biernacki Mitglied der Organisation [[Ruch Młodej Polski]]. In den 1980er Jahren engagierte er sich in den Untergrundstrukturen der inzwischen verbotenen Gewerkschaft [[Solidarność]]. 1991, nach der politischen Wende in Polen, wurde Marek Biernacki zum Liquidator des Eigentums der [[Polnische Vereinigte Arbeiterpartei|Polnischen Vereinigten Arbeiterpartei]] (PZPR) in Danzig bestellt. Er leitete erfolgreich mehrere Verfahren zur Rückgewinnung von Vermögenswerten, bis er vom [[Woiwode]]n der [[Woiwodschaft Danzig (1975–1998)|Woiwodschaft Danzig]], [[Henryk Wojciechowski]], 1996 von diesem Amt abgelöst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1995 engagierte er sich in der [[Prawica Narodowa]] (PN) und zog als einziger Abgeordneter für diese bei der [[Parlamentswahl in Polen 1997|Parlamentswahl 1997]] über das Wahlbündnis [[Akcja Wyborcza Solidarność]] (AWS) in den [[Sejm]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://isap.sejm.gov.pl/isap.nsf/download.xsp/WMP19970640620/O/M19970620.pdf Ergebnis] in [[Monitor Polski]] 1997, Nr. 64, S. 1373.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als sich die AWS nach der erfolgreichen Wahl in eine Partei umwandelte schloss Biernacki sich mit der PN ihr an. Im Sejm war er Vorsitzender des Geheimdienstausschusses und war Mitinitiator des Gesetzes zur Errichtung des [[Instytut Pamięci Narodowej]]. Von 1999 bis 2001 war Biernacki [[Ministerium für Inneres und Verwaltung|Minister für Inneres und Verwaltung]]. 2001 kandidierte er erfolglos für den [[Blok Senat 2001]], an dem die AWS beteiligt war, zum [[Senat der Republik Polen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wybory2001.pkw.gov.pl/220000/TTTT25/sng2_o.html Ergebnis] auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 24. Oktober 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er trat 2002 der im Vorjahr gegründeten [[Platforma Obywatelska]] (PO) und wurde im selben Jahr in den [[Woiwodschaftstag|Woiwodschaftssejmik]] der [[Woiwodschaft Pommern]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wybory2002.pkw.gov.pl/sejmik/gw1/w22/o15813/k3849.html Ergebnis] auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 24. Oktober 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 2002 bis 2004 war er [[Woiwodschaftsmarschall|Vizemarschall]] der Woiwodschaft. Bei den [[Parlamentswahl in Polen 2005|Parlamentswahlen im Jahr 2005]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wybory2005.pkw.gov.pl/SJM/PL/WYN/W78/26.htm Ergebnis] auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 24. Oktober 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; zog er für die PO in den Sejm ein und auch bei den [[Parlamentswahl in Polen 2007|vorgezogenen Neuwahlen 2007]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wybory2007.pkw.gov.pl/SJM/PL/WYN/W5/26.htm Ergebnis] auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 24. Oktober 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie der [[Parlamentswahl in Polen 2011|Wahl 2011]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wybory2011.pkw.gov.pl/wyn/220000/pl/okr-26.html?tab=2#tabs-1 Ergebnis] auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 24. Oktober 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; konnte er einen Sitz im Sejm erringen. Von 2009 bis 2011 leitete er den Parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur Untersuchung der Umstände der Entführung und Ermordung von Krzysztof Olewnik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 29. April 2013 bis zum 22. September 2014 war Biernacki als Nachfolger von [[Jarosław Gowin]] [[Justizministerium (Polen)|Justizminister]] im [[Kabinett Tusk II]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;gazeta-29-04-2013&amp;quot;&amp;gt;[http://wiadomosci.gazeta.pl/wiadomosci/1,114871,13828343,Premier_odwolal_Jaroslawa_Gowina.html Gazeta.pl, &amp;#039;&amp;#039;Premier odwołał Jarosława Gowina. Zastąpi go Marek Biernacki&amp;#039;&amp;#039;], 29. April 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.prezydent.pl/aktualnosci/wydarzenia/art,2546,prezydent-powolal-nowego-ministra-sprawiedliwosci.html |titel=Prezydent powołał nowego ministra sprawiedliwości |werk=www.prezydent.pl |sprache=pl |datum=2013-05-06 |zugriff=2013-05-06 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20130623072210/http://www.prezydent.pl/aktualnosci/wydarzenia/art,2546,prezydent-powolal-nowego-ministra-sprawiedliwosci.html |archiv-datum=2013-06-23 |offline=ja |archiv-bot=2019-04-29 16:07:43 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend wurde er Vorsitzender des Sejm-Ausschusses zur Kontrolle der Geheimdienste. Bei der [[Parlamentswahl in Polen 2015|Wahl im Jahr 2015]] wurde er zum vierten Mal in Folge für die PO gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://parlament2015.pkw.gov.pl/349_Wyniki_Sejm/0/0/26.html Ergebnis] auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 24. Oktober 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort profilierte er sich nach dem Regierungswechsel als scharfer Kritiker von Verteidigungsminister [[Antoni Macierewicz]]. Nachdem er im Januar 2018 im Sejm gegen ein von seiner Partei unterstütztes Liberalisierungsprojekt zur [[Abtreibung]] gestimmt hatte, wurde er aus der PO  ausgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/ausland/polen-opposition-zerlegt-sich-bei-debatte-zum-abtreibungsgesetz-a-1187567.html P„olen – Opposition zerlegt sich bei Debatte zum Abtreibungsgesetz“] vom 15. Januar 2018 auf http://www.spiegel.de/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Juli 2019 schloss er sich der [[Polskie Stronnictwo Ludowe]] (PSL) an,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wiadomosci.dziennik.pl/polityka/artykuly/601821,klub-psl-koalicji-polska-biernacki-tomczak-lubczyk-polityka.html „Powstał klub PSL-Koalicji Polska. Weszli do niego: Biernacki, Tomczak i Lubczyk“] auf wiadomosci.dziennik.pl, abgerufen am 24. Oktober 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; für die er bei der [[Parlamentswahl in Polen 2019|Wahl 2019]] ein weiteres Mal in dem Sejm gewählt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://sejmsenat2019.pkw.gov.pl/sejmsenat2019/pl/wyniki/komitet/26091/sejm/okr/26 Ergebnis] auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 24. Oktober 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war damit der erste PSL-Abgeordnete aus der [[Woiwodschaft Pommern]] seit 2001. Als sich die PSL für die [[Parlamentswahl in Polen 2023|Parlamentswahl 2023]] am Wahlbündnis [[Trzecia Droga]] beteiligte, wurde er auch für dieses gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://sejmsenat2023.pkw.gov.pl/sejmsenat2023/pl/komitet/29624?elections=sejm Ergebnis] auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 24. Oktober 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der neuen Legislaturperiode übernahm er wieder den Vorsitz im Geheimdienstausschuss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.marekbiernacki.pl/ Website von Marek Biernacki]&lt;br /&gt;
* [http://www.sejm.gov.pl/poslowie/posel6/020.htm Website des Sejm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Naviblock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kabinett Buzek&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kabinett Tusk II&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|LCCN=n/2002/117798|VIAF=9214013|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2019-03-19}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Biernacki, Marek}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innenminister (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Justizminister (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sejm-Abgeordneter (Dritte Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AWS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PO-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PSL-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Danzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Danzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1959]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Biernacki, Marek&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=polnischer Politiker, Mitglied des Sejm&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. April 1959&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sopot]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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