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	<title>Mare Nubium - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-01-23T17:24:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Mondstruktur&lt;br /&gt;
|FeatureId=3684&lt;br /&gt;
|Typ=Mare&lt;br /&gt;
|Name=Mare Nubium&lt;br /&gt;
|Bild=Mare Nubium.jpg&lt;br /&gt;
|Bildtext=&lt;br /&gt;
|Breitengrad=-20.59&lt;br /&gt;
|Längengrad=-17.29&lt;br /&gt;
|Durchmesser=714.5&lt;br /&gt;
|LCA=94&lt;br /&gt;
|BenanntNach=&lt;br /&gt;
|BenanntJahr=1935&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mare Nubium&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[latein]]isch für „Wolkenmeer“) ist eines der sieben größeren [[Mondmeer]]e (ein altes, mit erstarrtem [[Magma]] bzw. [[Lavadecke|Lava]] bedecktes Tiefland) auf dem [[Mond|Erdmond]]. Es liegt im Südwest-Quadranten der sichtbaren Mondvorderseite und ist bereits mit freiem Auge deutlich als dunkler, ausgefranster Fleck zu sehen: im sogenannten „[[Mondgesicht]]“ bildet es den etwas nach links verzogenen „Mund“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine leicht gewellte Ebene ist annähernd kreisförmig und hat einen mittleren Durchmesser von 715&amp;amp;nbsp;km – also etwa ein Fünftel des [[Monddurchmesser]]s. Vom großen, nordwestlich anschließenden [[Oceanus Procellarum]] ist es [[freiäugig]] als markanter Ausläufer wahrzunehmen, ist aber durch das kleine [[Mare Cognitum]] und einige kraterdurchsetzte „Festland“-Streifen ([[Bergrücken|Höhenrücken]]) von diesem getrennt.&lt;br /&gt;
Die [[selenografische Koordinaten|selenografischen Koordinaten]] seines Zentrums sind 21° 18&amp;#039; Süd, 16° 36&amp;#039; West.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Morphologie im Schattenwurf ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tycho Crater.jpg|mini|links|Das Strahlensystem des Kraters Tycho (unten) überzieht das Mare Nubium (oben) mit einigen hellen Streifen. Im Gegensatz zum Vollmond (großes Bild) sind die Strukturen durch den flacheren Sonnenstand plastischer, vor allem die Krater Bullialdus (halblinks) und Gassendi (links), an der Schattengrenze]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FullMoonSW,cop+tycho,wikip.PNG|mini|Südwestquadrant des Vollmondes. Das Mare Nubium ist die stark gegliederte dunkle Ebene rechts der Bildmitte, auf halbem Weg zwischen den hellen Kratern [[Copernicus (Mondkrater)|Copernicus]] und [[Tycho (Mondkrater)|Tycho]]. Nach links oben setzt sie sich im langgezogenen [[Oceanus Procellarum]] fort.]]&lt;br /&gt;
Die etwas wellige Struktur des Mare Nubium, auf das nach seiner Bildung nur relativ wenige Meteoriten einschlugen, kommt im [[Fernrohr]] besonders deutlich 1–2 Tage nach Halbmond ([[Mondphase|erstes bzw. letztes Viertel]]) zur Wirkung, wenn das Gelände vom Sonnenlicht nur streifend beleuchtet wird. Am Ostrand (rechts) des Mare Nubium tritt dann z.&amp;amp;nbsp;B. sehr deutlich die Geländestufe der [[Rupes Recta]] zutage, die der [[Selenografie|Selenograf]] [[Johann Hieronymus Schroeter|Hieronymus Schroeter]] vor 200 Jahren noch als „Lange Wand“ bezeichnete, weil er infolge der langen Schatten ihre Steilheit überschätzte. Weitere 1–2 Tage später erreicht das Streiflicht des [[Tag-Nacht-Grenze|Terminators]] die Westseite des Mare und bringt die vielfältigen Strukturen der Krater [[Bullialdus (Mondkrater)|Bullialdus]] und [[Gassendi (Mondkrater)|Gassendi]] –&amp;amp;nbsp;am hügeligen Übergang zum [[Mare Humorum]]&amp;amp;nbsp;– zur Geltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für geologisch interessierte [[Amateurastronom|Hobbyastronomen]] ist diese Mondlandschaft ein besonderer Genuss, weil verschiedene Linienstrukturen und terrassenartige Geländestufen der alten Lavadecke und die zerklüfteten Kraterränder interessante Schatten werfen und dadurch auch spezielle [[Höhenmessung]]en zulassen. Der erwähnte H.&amp;amp;nbsp;Schroeter und der Wiener Astronom [[Josef Hopmann]] haben auf solchen Messungen das [[Höhensystem]] des Mondes aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Im September 2013 beobachteten Astronomen den [[Impakt]] eines kleinen Asteroiden im Mare Nubium.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spektrum.de/alias/meteoriten/kuehlschrankgrosser-asteroid-schlug-auf-dem-mond-ein/1240766 Tilmann Althaus: Kühlschrankgroßer Asteroid schlug auf dem Mond ein (11. September 2013)] spektrum.de, 25. Februar 2014, abgerufen am 5. Oktober 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; [https://arxiv.org/abs/1402.5490 A large lunar impact blast on September 11th 2013] arxiv.org, abgerufen am 28. Februar 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://lunar.arc.nasa.gov/science/atlas/mare/mnubium.htm Lunar.arc.nasa.gov: Mare Nubium] (englisch)&lt;br /&gt;
* {{MoonWiki}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mare]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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