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	<title>Marcus Omofuma - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T02:46:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Marcus_Omofuma&amp;diff=232726&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Khatschaturjan: /* Leben */</title>
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		<updated>2026-03-26T20:57:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marcus Omofuma&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Mai]] [[1973]] in [[Nigeria]]; † [[1. Mai]] [[1999]] im Flugzeug zwischen [[Wien]] und [[Sofia]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Sabine Cihak |Titel=In tiefer Trauer: ein inhaltsanalytischer Zeitvergleich von Todesanzeigen in Österreich |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=2009 |ISBN= |Seiten=48}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein Asylbewerber aus Nigeria, der während einer Flugzeug-[[Abschiebung (Recht)|Abschiebung]] aus [[Österreich]] nach Sofia ([[Bulgarien]]) von drei Polizisten [[Fahrlässige Tötung|in fahrlässiger Weise]] getötet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Nigeria war er Mitglied des religiösen [[Ogboni]]-Bundes, der wegen Gewaltakten bis hin zur systematischen Einschüchterung und Ermordung seiner eigenen Anhänger offiziell verboten ist, aufgrund seines repressiven Vorgehens in der lokalen Bevölkerung aber zahlreiche Mitglieder und Macht hat. Omofuma war nach Europa geflohen, weil er gegen ein Gesetz des Bundes verstoßen hatte und nach eigenen Angaben deshalb zum Tod verurteilt worden war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://diepresse.com/home/panorama/integration/474709/Zehn-Jahre-spaeter_Der-Fall-Omofuma-wirkt-noch-nach |titel=Zehn Jahre später: Der Fall Omofuma wirkt noch nach |werk=Die Presse |hrsg= |datum=2009-04-28 |abruf=2020-03-21 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.protestwanderweg.at/menschenrechte/menschenrechte_10.php |titel=Der Fall Marcus Omofuma |werk=protestwanderweg.at |abruf=2025-01-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1994 reiste Omofuma unter dem Namen „Marcus Bangurari“ und mit der falschen Herkunftsangabe [[Sierra Leone]] nach Deutschland ein, wo er Vater einer Tochter wurde. Die deutschen Behörden lehnten seinen [[Asylantrag]] ab, weshalb er am 16. November 1998 illegal in Österreich einreiste. Er stellte einen Asylantrag und wurde im [[Flüchtlingslager Traiskirchen]] untergebracht. Als Begründung gab er an, vor religiöser Verfolgung aus Nigeria geflohen zu sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Antonio Šećerović |url=https://www.meinbezirk.at/wien/c-lokales/als-marcus-omofuma-bei-seiner-abschiebung-aus-wien-starb_a6667752 |titel=Als Marcus Omofuma bei seiner Abschiebung aus Wien starb |werk=meinbezirk.at |datum=2024-05-01 |sprache=de |abruf=2025-01-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verfolgung durch den Ogboni-Bund gilt in der Praxis der österreichischen Asylbehörden nicht als relevanter Grund zur Erlangung des Asylstatus. Deshalb wurde sein Antrag in erster und zweiter Instanz abgelehnt. Im Dezember 1998 kam Marcus Omofuma in [[Abschiebehaft|Schubhaft]]. Am 1. Mai 1999 sollte er mit einem Flugzeug nach Bulgarien abgeschoben werden. Laut Aussage der begleitenden Polizeibeamten wollte Omofuma nicht einsteigen und begann im Flugzeug zu schreien und randalieren, woraufhin die drei Beamten während des Fluges seinen Brustkorb mit Klebebändern an den Sitz schnürten und ihm den Mund sowie laut Gutachten zumindest einen Teil des rechten Nasenloches verklebten, woraufhin er entweder erstickte oder an Herzversagen starb – Gutachten sind hier uneinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische und juristische Auswirkungen ==&lt;br /&gt;
Der Fall Marcus Omofuma erregte großes innenpolitisches Aufsehen in Österreich und brachte dem damaligen Innenminister [[Karl Schlögl (Politiker)|Karl Schlögl]] ([[SPÖ]]) viel Kritik – auch aus der eigenen Partei – ein. Ihm wurde vorgeworfen, von der gesetzwidrigen Praxis des Verklebens von abzuschiebenden Personen gewusst und nichts dagegen unternommen zu haben. Diese Vorwürfe wurden auch durch Aussagen seines Vorgängers [[Caspar Einem]] (SPÖ) erhärtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückendeckung bekam Schlögl von der [[FPÖ]] sowie der [[Kronen Zeitung]], die unter der Schlagzeile &amp;#039;&amp;#039;„So tobte der Schubhäftling!“&amp;#039;&amp;#039; das Vorgehen der Polizisten rechtfertigte. Im Artikel wird Omofuma als wild beißender Randalierer dargestellt, der nur mit Fesselung und Verklebung von den drei Polizisten zu bändigen war. Wegen dieses Titels und des daran anschließenden Artikels wurde die Zeitung einen Monat später vom [[Österreichischer Presserat|Österreichischen Presserat]] verurteilt. [[Jörg Haider]], damals ehemaliger Bundesparteivorsitzender der FPÖ, bezeichnete Omofuma als Drogendealer, was im Zuge eines von dessen Tochter gegen Haider geführten Prozesses am Wiener Handelsgericht im April 2001 für unwahr und ehrenrührig befunden wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Michael Simoner]] |url=https://www.derstandard.at/story/555081/causa-marcus-omofuma-haider-verurteilt |titel=Causa Marcus Omofuma: Haider verurteilt |werk=[[Der Standard]] |hrsg= |datum=2001-04-23 |abruf=2020-06-07 |sprache=de-AT}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Proteste ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Black Lives Matter Vienna 2020-06-04 01.jpg|mini|Plakat bei der Demonstration &amp;#039;&amp;#039;[[Black Lives Matter]] Vienna&amp;#039;&amp;#039; 2020 ([[Proteste in der Folge des Todes von George Floyd]]) ]]&lt;br /&gt;
Der Tod Marcus Omofumas führte zur größten Protestbewegung afrikanischer Migranten und Flüchtlinge in Österreich, die sich erstmals zu einem breit angelegten Bündnis mit antirassistischen Gruppierungen zusammenschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. Mai 1999 fand eine Protest- und Trauerkundgebung auf dem [[Albertinaplatz]] in Wien statt. Der nigerianische Politikwissenschaftler Rasheed Akinyemi forderte in seiner Rede eine unabhängige Untersuchung zur Aufklärung des Todes von Omofuma, die Bestrafung der Täter, politische Konsequenzen, Menschenrechte als Grundlage der Exekutive, ein Antidiskriminierungsgesetz, eine „Totalreform“ des Asyl- und Fremdenrechts sowie eine Änderung der europäisch-afrikanischen Beziehungen und der [[Entwicklungszusammenarbeit]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rasheed Akinyemi |Titel=Marcus Omofuma |Hrsg=Walter Sauer |Sammelwerk=Von Soliman zu Omofuma. Afrikanische Diaspora in Österreich. 17. bis 20. Jahrhundert |Verlag=StudienVerlag |Ort=Innsbruck-Wien-Bozen |Datum=2007 |ISBN=9783706540575 |Seiten=233 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgten eine Reihe von Demonstrationen und die Gründung einer Plattform „Für eine Welt ohne [[Rassismus]]“, in der anfangs migrantische und linke antirassistische Gruppen zusammenfanden. Im Parlament wurde die Rede von Innenminister Schlögl durch Zwischenrufe eines Aktivisten einer linken Gruppe unterbrochen, der Flugblätter in den Plenarsaal warf und dafür ein Jahr Parlamentsverbot erhielt.&lt;br /&gt;
Die Großdemonstrationen und Mahnwachen vor dem Innenministerium erhielten einen empfindlichen Dämpfer, nachdem in einer groß angelegten Drogenrazzia mit dem Namen „[[Operation Spring]]“ einige der afrikanischen Aktivisten wegen des Verdachts des Drogenhandels verhaftet wurden. Innerhalb der Protestbewegung führte dies zum Teil zur Entsolidarisierung mit den Afrikanern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei späteren Protesten gegen Rassismus und Polizeigewalt in Österreich wurde immer wieder an den Tod Omofumas erinnert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=wien ORF at/Agenturen red |url=https://wien.orf.at/stories/3051825/ |titel=50.000 bei „Black Lives Matter“-Demo |datum=2020-06-04 |abruf=2020-06-13 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medizinische Gutachten zum Tod Marcus Omofumas ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Todesursache Marcus Omofumas existieren vier medizinische Gutachten. Das erste wurde im Mai 1999 in Sofia ([[Bulgarien]]) – dem Zielort der Abschiebung – erstellt. Im Februar 2001 folgte ein Gutachten eines österreichischen Gerichtsmediziners in Wien. Im Mai 2001 wurde ein drittes Gutachten in Deutschland erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut dem ersten medizinischen Gutachten des bulgarischen Gerichtsmediziners Stojtscho Radanow ist der Tod Marcus Omofumas die Folge eines [[Erstickung]]svorganges, bei dem eine Brustkorbkompression und ein partieller Verschluss der Atemöffnungen durch Klebeband zusammenwirkten. Dem Gutachten zufolge war der Vorgang mit einem Sauerstoffmangel verbunden, der vermutlich zwischen 20 und 60 Minuten gedauert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der österreichische Gerichtsmediziner [[Christian Reiter (Mediziner)|Christian Reiter]] schließt in einem Gutachten, das fast zwei Jahre nach dem Tod Omofumas erstellt wurde, einen Erstickungstod zwar nicht aus, kommt jedoch zu dem Schluss, dass &amp;#039;&amp;#039;„ein ursächlicher Zusammenhang zwischen Tod und Verklebung“&amp;#039;&amp;#039; mit &amp;#039;&amp;#039;„der für das [[Strafverfahren]] erforderlichen Sicherheit nicht zu belegen ist“&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;no-racism.net: [http://no-racism.net/article/485/ &amp;#039;&amp;#039;Marcus Omofuma: „Klassischer Erstickungstod“&amp;#039;&amp;#039;], 6. Februar 2001&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem dieses Gutachten an die Öffentlichkeit gelangte, meldete sich Stojtscho Radanow erneut zu Wort und widersprach dem Wiener Gerichtsmediziner sowohl in diesem Punkt als auch in seiner Kernthese, Omofuma sei infolge einer [[Embolie]] gestorben. &amp;#039;&amp;#039;„Marcus Omofuma starb, weil sein Mund verklebt und der Körper gefesselt wurde“&amp;#039;&amp;#039;, wird Radanow zitiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.wien-vienna.at/buntezeitung/omofuma3.htm |titel=Affäre Omofuma: Tödliche „Ruhigstellung“ |titelerg=Ausgabe Nr. 1 – März/April 2002 |hrsg=Die Bunte Zeitung |werk=www.wien-vienna.at |datum=2002-04 |abruf=2026-02-21 |sprache=de |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihm zufolge sei es offensichtlich, dass Omofuma durch das Verkleben des Mundes erstickte, was er durch Klebstoffspuren in der Lunge nachweisen konnte. Das Foto des toten Omofuma wird von Radanow zudem seit 1999 bei seinen Vorlesungen zur Veranschaulichung eines &amp;#039;&amp;#039;„klassischen Erstickungstodes“&amp;#039;&amp;#039; verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herbert Budka, Professor für Neuropathologie in Wien, begutachtete das Gehirn von Marcus Omofuma neuropathologisch. Mit seinem Gutachten vom 12. Juli 1999 wurde festgestellt, dass eine massive Schädigung des Gehirns infolge Sauerstoffmangels auftrat, die in den letzten 30 Minuten irreparabel wurde und schlussendlich zum Tod Omofumas führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2001 bestätigte ein in Deutschland erstellter Befund des [[Münster]]aner [[Rechtsmedizin]]ers [[Bernd Brinkmann]] das bulgarische Gutachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerichtsprozess ===&lt;br /&gt;
Die drei Polizisten wurden im Jahre 2002 vom [[Landesgericht Korneuburg]] der [[Fahrlässige Tötung|fahrlässigen Tötung]] unter besonders gefährlichen Verhältnissen für schuldig befunden. Das Strafmaß von acht Monaten bedingt unter einer Probezeit von drei Jahren ermöglichte den Verurteilten eine Weiterbeschäftigung als Polizeibeamte. Ihre [[Freistellung (Arbeitsrecht)|Suspendierung]] vom Dienst wurde am 5. Mai 2001 – also bereits Monate vor der ersten Hauptverhandlung – aufgehoben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das milde Urteil wurde in weiten Teilen der österreichischen [[Zivilgesellschaft]] heftig kritisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenkstein und Platz der Menschenrechte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Marcus-Omofuma-Stein Wien Dez2006.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Marcus-Omofuma-Stein&amp;#039;&amp;#039;, [[Mariahilfer Straße]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Künstlerin und Bildhauerin [[Ulrike Truger]] schuf auf eigene Kosten als Zeichen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit einen Gedenkstein für den verstorbenen Asylwerber. Nachdem sie sich zunächst vergeblich bemühte, gemeinsam mit der Wiener Stadtverwaltung einen geeigneten Ort zur Aufstellung zu finden,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Thomas Rottenberg]] |url=https://www.derstandard.at/story/1317123/ein-stein-fuer-marcus-omofuma |titel=Ein Stein für Marcus Omofuma |werk=[[Der Standard]] |hrsg= |datum=2003-05-30 |abruf=2020-06-07 |sprache=de-AT}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde die drei Meter hohe und fünf Tonnen schwere Granitskulptur zunächst am 10. Oktober 2003 ohne Genehmigung vor der [[Wiener Staatsoper]] aufgestellt. In einem Interview erklärte Truger: „[...] durch die öffentliche Aufstellung des Marcus-Omofuma-Steins wird dem Bedauern über den tragischen Tod des Marcus Omofuma Ausdruck verliehen und ein Anstoß zu einer integrativen und humanen Sichtweise gegeben.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.no-racism.net/racismkills/denkmal_truger.htm |wayback=20050119030950 |text=Der Marcus Omofuma Stein  }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa einen Monat später wurde der Gedenkstein vom ursprünglichen Aufstellungsort entfernt und in ein Lager gebracht. Am 17. November bekam er im Zuge einer kleinen Gedenkfeier vor dem [[MuseumsQuartier|Museumsquartier]] an der [[Mariahilfer Straße]] einen neuen Platz in der Öffentlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem in den ersten Jahren nach der Aufstellung beim Museumsquartier wurde der Gedenkstein wiederholt zum Ziel von Vandalismus und mit fremdenfeindlichen Schmierereien verschmutzt. Mehrmals wurde er gereinigt und abermals beschmiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.spuren-der-migration.at/wordpress/?page_id=99 |titel=Gedenkorte |werk=Spuren der Migration |hrsg= |datum= |abruf=2020-06-07 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von Seiten der [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]]-Wien wurde die Aufstellung abgelehnt und seither immer wieder die Entfernung der Skulptur gefordert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.derstandard.at/story/1477406/umzug-des-omofuma-steins-passt-fpoe-nicht |titel=Umzug des „Omofuma-Steins“ passt FPÖ nicht – derStandard.at |werk=www.derstandard.at |hrsg= |datum=2003-11-17 |abruf=2020-06-07 |sprache=de-AT}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erneut in die Schlagzeilen geriet das Denkmal, als am 6. Dezember 2020 die umstrittene [[Identitäre Bewegung Österreich|Identitäre Bewegung]] auf die Opfer des [[Terroranschlag in Wien 2020|Terroranschlags von 2. November 2020]] hinwies um „ein Zeichen für die Leben weißer Menschen zu setzen“. Dabei verhüllten sie das Denkmal mit Schaltafeln, auf denen Terroropfer sowie der Spruch „White Lives Matter Wien“ zu sehen war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=lene |url=https://www.heute.at/s/rechtsradikale-aktivisten-verhuellen-fluechtlings-denkmal-100116329 |titel=Rechtsradikale Aktivisten verhüllen Flüchtlings-Denkmal |abruf=2020-12-23 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2. Dezember 2014 trägt der Platz, auf dem der Gedenkstein steht, durch Beschluss des Kulturausschusses der [[Wiener Gemeinderat und Landtag|Stadt Wien]] den Namen &amp;#039;&amp;#039;Platz der Menschenrechte&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Presse-Service der Rathauskorrespondenz |url=https://www.wien.gv.at/presse/2014/12/01/2-dezember-fototermin-platz-der-menschenrechte-in-neubau |titel=Archivmeldung: 2. Dezember: Fototermin „Platz der Menschenrechte“ in Neubau |werk=www.wien.gv.at |hrsg=Gemeinde Wien |datum=2014-12-01 |abruf=2020-06-06 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2018 wurde dort auf Initiative des [[Neubau (Wien)|Bezirks Neubau]] und von [[Kunst im öffentlichen Raum]] Wien (KÖR) ergänzend die Skulptur „Wiener Bankett der Menschenrechte und ihre HüterInnen“ der französischen Künstlerin [[Françoise Schein]] aufgestellt und am 14. Juni eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.wien.gv.at/bezirke/neubau/geschichte-kultur/kunstwerk-platz-der-menschenrechte.html |titel=Neubau - Kunstwerk „Wiener Bankett der Menschenrechte und ihre HüterInnen“ |werk=www.wien.gv.at |hrsg=Bezirksvorstehung Neubau |datum=2018 |abruf=2020-06-07 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2023 steht der Gedenkstein unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;https://wien.orf.at/stories/3238270/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://no-racism.net/rubrik/101/ www.no-racism.net] Artikelsammlung zum Prozess gegen die drei Fremdenpolizisten&lt;br /&gt;
* Urteil des [[Oberster Gerichtshof (Österreich)|OGH]], 13. Juli 2000, Geschäftszahl [http://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Justiz&amp;amp;Dokumentnummer=JJT_20000713_OGH0002_0060OB00114_00H0000_000 6Ob114/00h]&lt;br /&gt;
* Urteil des OGH, 29. August 2002, Geschäftszahl [http://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Justiz&amp;amp;Dokumentnummer=JJT_20020829_OGH0002_0060OB00283_01P0000_000 6Ob283/01p]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1068083778|VIAF=314886417}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Omofuma, Marcus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Immigrant in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizei (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer eines Polizeieinsatzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer von Rassismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rassismus in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nigerianer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1999]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Omofuma, Marcus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=nigerianischer Asylwerber&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Mai 1973&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nigeria]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Mai 1999&lt;br /&gt;
|STERBEORT=zwischen [[Wien]] und [[Sofia]] (Flugzeug)&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
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