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	<title>Marcobrunn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T08:56:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Marcobrunn&amp;diff=869555&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-32476-7: Hinweis zur scherzhaften Verwendung</title>
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		<updated>2025-08-04T14:52:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hinweis zur scherzhaften Verwendung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Marcobrunnen.jpg|mini|Der Marcobrunnen an der Landstraße zwischen [[Erbach (Rheingau)|Erbach]] und [[Eltville am Rhein|Hattenheim]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marcobrunn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Lage (Weinbau)|Weinlage]] westlich von [[Erbach (Rheingau)|Erbach]] im [[Rheingau]], die nach dem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marcobrunnen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, einer [[Quellfassung|gefassten]] [[Quelle]] benannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensursprung ==&lt;br /&gt;
Der als &amp;#039;&amp;#039;markenburne&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;markenbrone&amp;#039;&amp;#039; erwähnte Name leitet sich vermutlich vom alt- bzw. mittelhochdeutschen Wort &amp;#039;&amp;#039;marka&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;marke&amp;#039;&amp;#039; für Grenze ab, denn der Brunnen lag damals an der [[Gemarkung]]sgrenze zwischen Erbach und Hattenheim. Eine andere Erklärung, liefert der [[Schutzpatron]] der Erbacher Kirche – der &amp;#039;&amp;#039;[[Markus (Evangelist)|Heilige Markus]]&amp;#039;&amp;#039; – der 1258 bezeugt ist. Die heutige Form der Quelle stammt von Anfang des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weinlage ==&lt;br /&gt;
Die 6,7&amp;amp;nbsp;[[Hektar]] umfassende [[Liste der Weinlagen im Rheingau|Rheingauer Weinlage]] &amp;#039;&amp;#039;Erbacher Marcobrunn&amp;#039;&amp;#039; liegt auf dem Strahlenberg zwischen [[Eltville am Rhein|Hattenheim]] und [[Erbach (Rheingau)|Erbach]]. Sie ist eine um 5°&amp;amp;nbsp;geneigte Südlage. Auf den tiefgründigen, kalkhaltigen und tonigen [[Mergel]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;böden wird ausschließlich [[Riesling]], der berühmte „Marcobrunner“, [[Kultivierung|kultiviert]]. Die Lage ist seit dem 13. Jahrhundert urkundlich belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Marcobrunn gehört neben dem Hattenheimer Wisselbrunnen und Hattenheimer Nußbrunnen zu den sogenannten „Brunnenlagen“. Diese Weinberge stehen auf kompakten Gesteinsschichten, die sich vom Taunus bis in diese Weinberge – nahe dem Rhein gelegen – ziehen und das abregnende Wasser in die Böden dieser Lagen führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weinlage Marcobrunn ist eine der ältesten benannten Weinlagen des Klosters [[Kloster Eberbach|Eberbach]]. Bereits 1390 wird der hier angebaute Wein (&amp;#039;&amp;#039;vini crementi in Marckinborn&amp;#039;&amp;#039;) als besonderer Qualitätswein gehandelt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Autor=[[Josef Staab]]| Herausgeber=Der Hessische Minister für Landwirtschaft und Forsten, Freundeskreis Kloster Eberbach e.V.| Titel=Landwirtschaft und Weinbau der Eberbacher Zisterzienser| Sammelwerk=Eberbach im Rheingau| WerkErg=Zisterzienser – Kultur – Wein| Verlag=Der Hessische Minister für Landwirtschaft und Forsten| Ort=Wiesbaden/Eltville| Jahr=1986| Seiten=105–115}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Marcobrunn war die erste Weinbergslage im Rheingau, die auf Etiketten zur Weinbezeichnung verwendet wurde. Dies war 1726 allerdings noch ohne Ortsangabe. Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bürgerte sich als feste Regel ein, die Lage zusammen mit dem dazugehörigen Gemeindenamen der Gemarkung zu nennen. Bis dahin war es einfach der „Marcobrunner“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1810 fassten die Erbacher Bürger an der Grenze der Gemarkung zu [[Hattenheim]] die Quelle in neoklassizistischen Formen. Im Juni 2014 wurde der Brunnen saniert, jedoch vor der Einweihung durch ein [[Graffito]] bereits wieder beschädigt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Marcobrunnen nach Sanierung schon wieder beschmiert&amp;#039;&amp;#039; in [[FAZ]] vom 17. Juni 2014, Seite 44&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 1867 von Friedrich Wilhelm Dünkelberg herausgegebenen Werk „Der nassauische Weinbau“ mit der ersten Weinlagenklassifizierung im Rheingau wird er als Weinberg der I. Klasse eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anteilseigner ==&lt;br /&gt;
Sieben Weingüter teilen sich die 6,67&amp;amp;nbsp;ha Rebfläche des Erbacher Marcobrunn. Der größte Anteil mit den wohl ältesten Rebstöcken gehört dem [[Domänenweingut Schloss Schönborn]] in Hattenheim. Sie gingen am 17. Januar 1673 und am 1. September 1684 durch Erbschaft von Georg Anton [[Heppenheim genannt vom Saal (Adelsgeschlecht)|von Heppenheim, genannt vom Saal]], an das Haus Schönborn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Marcobrunn begüterten Weingüter sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Domänenweingut Schloss Schönborn 2,20&amp;amp;nbsp;ha = 33 % (Ab 2021 an das Weingut Gunter Künstler verpachtet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.nikos-weinwelten.de/beitrag/weingut_kuenstler_marcobrunn_von_schoenborn/&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
* [[Hessische Staatsweingüter Kloster Eberbach|Hessische Staatsweingüter]] 1,70&amp;amp;nbsp;ha = 25 %&lt;br /&gt;
* [[Schloss Reinhartshausen]] 1,05&amp;amp;nbsp;ha = 16 %&lt;br /&gt;
* [[Weingut Detlev Ritter und Edler von Oetinger]] 0,12&amp;amp;nbsp;ha = 2 %&lt;br /&gt;
* [[Weingut Baron Knyphausen]] 0,10&amp;amp;nbsp;ha = 1 %&lt;br /&gt;
* [[Weingut Balthasar Ress]] 0,06&amp;amp;nbsp;ha = 1 %&lt;br /&gt;
* Weingut Höhn 0,4 ha = 5 %&amp;lt;ref&amp;gt;[https://weinguthoehn.de/lagen/ Weingut Höhn: Lagen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Neben [[Thomas Jefferson]] im Jahre 1788 passierte auch [[Goethe]] im Jahre 1814 mit seiner Reisekutsche den Marcobrunn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Es ist wunderbar in wie nahen Beziehungen Menschenglück und Putenbraten zueinander stehen und welche Püffe das Herz verträgt, wenn man jeden Schlag mit einer Flasche Marcobrunner parieren kann.|[[Theodor Fontane]] an [[Theodor Storm]] am 17. April 1854}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der als Spitzenwein seines Jahrhunderts geltende 1868er Erbacher Marcobrunn Cabinett Beerenauslese aus dem Hause Schönborn wurde im Jahre 1883 zur Einweihung des [[Niederwalddenkmal]]s in Rüdesheim Kaiser [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Wilhelm I.]] als Ehrentrunk gereicht, allerdings nachdem er zu einem „1868er Rüdesheimer“ deklariert wurde, was damals noch erlaubt schien, da es noch kein Weingesetz gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scherzhaft wird unter Weinkennern behauptet, man sei erst fachlich qualifiziert, wenn man den Marcobrunn von oberhalb und unterhalb der Bahnstrecke herausschmecken könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [[Hans Ambrosi]] bei RheingauerWein: {{Webarchiv | url=http://www.rheingauerwein.de/wiki/index.php/Lagen_in_Erbach | wayback=20131010222038 | text= Ausschnitt der Weinlagenkarte des Rheingaus (September 1991) }}&lt;br /&gt;
* [https://weinlagen-info.de/#lage_id=1047 Genauer Umriss der Weinlage]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/1/6/N |EW=8/4/46/E |type=landmark |region=DE-HE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brunnen in Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle in Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Rheingau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbach (Rheingau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinlage (Rheingau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Eltville am Rhein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Eltville am Rhein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Rheingau-Taunus-Kreis]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-32476-7</name></author>
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