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	<title>Marcianopolis - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T18:03:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Marcianopolis&amp;diff=1024439&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Mosaikenmuseum */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-09-15T21:17:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Mosaikenmuseum: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum Titularerzbistum siehe [[Titularerzbistum Marcianopolis]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Devnya location in Bulgaria.png|mini|Marcianopolis – Lage in Bulgarien]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dewnja Bulgaria 1994 CIA map.jpg|mini|Dewnja – Bulgarien – Nachbarorte: [[Warna]], [[Baltschik]], [[Dobritsch]], [[Kardam (Oblast Dobritsch)|Kardam]], [[Kaspitschan]], [[Schumen]], [[Weliki Preslaw|Preslaw]], [[Karnobat]], [[Ajtos]], [[Burgas]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marcianopolis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Markianopolis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; {{grcS|prefix=nein|Μαρκιανούπολις|Markianoupolis}}; {{bgS|Марцианопол|Marzianopol}}) war in der [[Antike]] Hauptstadt der [[Römische Provinz|römischen Provinz]] &amp;#039;&amp;#039;[[Moesia inferior]]&amp;#039;&amp;#039; (Niedermösien) und zeitweilig die zweite Hauptstadt des [[Byzantinisches Reich|Oströmischen Reiches]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;MW&amp;quot;&amp;gt;Michael Wendel: &amp;#039;&amp;#039;Der Kriegszug der Awaren im Jahr 586/87 n. Chr. durch Nordthrakien.&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Pontos Euxeinos. Beiträge zur Archäologie und Geschichte des antiken Schwarzmeer- und Balkanraumes&amp;#039;&amp;#039;, ZAKSSchriften 10, Verlag Beier &amp;amp; Beran, Langenweissbach 2006, S.&amp;amp;nbsp;449ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Sie liegt im heutigen [[Bulgarien]], in der Stadt [[Dewnja]], am Nordostende des Dewnja-Tales, entlang des südlichen Ausläufers des [[Dobrudscha]]-Plateaus, am Westufer des &amp;#039;&amp;#039;Sees Beloslaw&amp;#039;&amp;#039;, in den die beiden Flüsse &amp;#039;&amp;#039;Dewnja&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Prowadija&amp;#039;&amp;#039; fließen. Das [[Schwarzes Meer|Schwarze Meer]] und die drittgrößte bulgarische Stadt [[Warna]] sind 25&amp;amp;nbsp;km entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antike ==&lt;br /&gt;
Das römische Marcianopolis wurde vom römischen Kaiser [[Trajan]] (89–117) nach dem [[Dakerkriege#Der zweite Dakerkrieg Trajans 105/106|zweiten Dakerkrieg]] (105–106) gegründet und nach seiner älteren Schwester [[Ulpia Marciana]] benannt. In römischen Inschriften wird der Name der Stadt auch mit Trajans Geschlechtsnamen ergänzt – &amp;#039;&amp;#039;Marcianopolis Ulpia&amp;#039;&amp;#039;. Auch &amp;#039;&amp;#039;[[Civitas]] Marcianopolitanorum&amp;#039;&amp;#039; war als Name gebräuchlich. Die in älterer Forschungsliteratur vertretene Annahme einer Identität von Marcianopolis mit [[Parthenopolis (Niedermösien)|Parthenopolis]] ist irrig.&lt;br /&gt;
[[Datei:Marcianopolis Stadttor.JPG|mini|rechts|Stadttor von Marcianopolis auf Bronzemünze z.&amp;amp;nbsp;Zt. Macrinus&amp;#039; und Diadumenianus&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Marcianopolis Serapistempel.JPG|mini|rechts|Serapistempel von Marcianopolis auf Münze z.&amp;amp;nbsp;Zt. Gordianus III.]]&lt;br /&gt;
Von 187 bis 193 war Marcianopolis Teil der römischen Provinz &amp;#039;&amp;#039;[[Thracia (Provinz)|Thrakien]]&amp;#039;&amp;#039; mit dem Hauptort &amp;#039;&amp;#039;Philippopolis&amp;#039;&amp;#039; ([[Plowdiw]]). Danach gehörte die Stadt zur Provinz &amp;#039;&amp;#039;[[Moesia]]&amp;#039;&amp;#039; inferior.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marcianopolis war ein wichtiges strategisches Zentrum. Dort kreuzten sich die militärstrategisch und ökonomisch wichtigen Straßen von [[Dorostorum]] und [[Appiaria]] an der [[Donau]], und [[Zaldapa]] über [[Aquae Calidae (Thrakien)|Aquae Calidae]] und [[Debeltus]] nach Adrianopolis (heute [[Edirne]]) und [[Konstantinopel]], die große Ost-West-Verbindung durch Moesia zwischen [[Ratiaria]], [[Montana (Bulgarien)|Montana]], [[Melta]] und [[Nicopolis ad Istrum]] nach [[Odessos]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;MW&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wohlstand der Stadt unter der Dynastie der [[Severer]] endete mit dem Einfall der [[Goten]] (248–249) und der nachfolgenden Invasion der [[Barbar]]en aus dem Norden. Im Jahr 248 wurde die Stadt von den Goten und anderen Germanen belagert. Die Verteidiger konnten diesen Angriff zurückschlagen und den Angreifern schwere Verluste zufügen. Daher ist die Behauptung des Geschichtsschreibers [[Jordanes]], dass die Belagerten den Abzug der Feinde mit Geld erkauften, nicht glaubwürdig; sie diente nur der Beschönigung des Misserfolgs der Goten. Ein weiterer Angriff der Goten unter Kaiser [[Claudius II.]] im Jahr 269 scheiterte ebenfalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Kaiser [[Diokletian]] wurde Marcianopolis das Zentrum der Provinz [[Moesia]] secunda und der [[Diözese]] von Thrakien. Im späten 3. und frühen 4. Jahrhundert wurde die Stadt grundlegend umgebaut. Im 4.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wuchs ihre Bedeutung auf Kosten der benachbarten Stadt &amp;#039;&amp;#039;Odessos&amp;#039;&amp;#039; (heute: [[Warna]]). Die Stadt war ein wichtiger Bischofssitz. Bei Ausgrabungen wurde eine [[Basilika (Bautyp)|Basilika]] aus dieser Zeit entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marcianopolis war zeitweilig, während der [[Goten]]kriege im 4. Jahrhundert, die Hauptstadt des römischen Kaisers [[Valens]]. Der römische Kaiser Valens hielt sich während seines Konflikts mit den Goten (366–369) lange in Marcianopolis auf; seine Streitmacht hatte dort ihr Winterquartier. Trotz der häufigen Einfälle der Barbaren blieb Marcianopolis ein wichtiges Zentrum. 447 wurde die Stadt von den [[Hunnen]] unter [[Attila]] angegriffen und verwüstet. Sie wurde erst unter der Regentschaft [[Justinian I.|Justinians]] umfassend wiederhergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt wurde 587 von den [[Awaren]] eingenommen, aber später von den Oströmern zurückerobert. Die oströmische Armee hatte während der [[Balkanfeldzüge des Maurikios]] die [[Slawen]] hier 594 besiegt und unterhielt ebendort 596 ihr Lager, von wo aus sie gegen die Slawen auf der anderen Seite der [[Donau]] operierte. Erst ein Einfall der Awaren 614-615 zerstörte die Stadt endgültig. Sie wurde aber trotzdem noch viel später auf Karten erwähnt, zumal hier eine slawische Siedlung existierte. Um 678 geriet die Region an die Bulgaren, die hier ihr [[Erstes Bulgarisches Reich|Reich]] errichteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Marcianapolis Devnja TabulaPeutingeriana.jpg|mini|Marcianopolis auf der [[Tabula Peutingeriana]] im 4.&amp;amp;nbsp;Jh.&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;Chr.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historischen Quellen (altgriechisch, römisch, gotisch, byzantinisch) über Marcianopolis sind verstreut, zeigen aber, dass die Stadt ein wichtiges militärisches, administratives und christliches Zentrum war. Einige frühe [[Heiligsprechung|Heilige]] kommen aus Marcianopolis. Im [[Itinerarium Antonini]] (3.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert n.&amp;amp;nbsp;Chr.) ist der Name der Stadt vermerkt, ebenfalls auf der antiken Karte [[Tabula Peutingeriana]] (4.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert n.&amp;amp;nbsp;Chr.). Die Geschichtsschreiber [[Publius Herennius Dexippus|Dexippos Atheniensis]] und [[Ammianus Marcellinus]] beschrieben Marcianopolis als eine Stadt, die von gezackten Mauern umgeben war und nach der Schwester von Trajan benannt war. Nach [[Theophanes]] war Marcianopolis der Hauptort der Provinz &amp;#039;&amp;#039;Moesia inferior&amp;#039;&amp;#039;. [[Zosimos]] schreibt, dass Marcianopolis die größte Stadt in Thrakien ist. Das [[Kaiserliches Menologium|Menologium]] von [[Basileios II.]] lokalisiert Marcianopolis ebenfalls in Thrakien. Erwähnung findet die Stadt auch bei [[Hieroclis Synecdemos]] und [[Theophylaktos Simokates]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Prokopios von Caesarea]] berichtet über die Reparatur der Stadtmauer während der Zeit von Kaiser [[Justinian I.]] (527-565 n.&amp;amp;nbsp;Chr.). Der barbarische Überfall auf Marcianopolis wird in der [[Chronicon Paschale]], der [[Historia Augusta]] und in der [[Hieronymi Chronicon]] beschrieben, ebenso von [[Publius Herennius Dexippus|Dexippos Atheniensis]], [[Zosimos]], [[Jordanes]], [[Theophanes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Notitia dignitatum]] ist erwähnt, dass die Stadt eine kaiserliche Waffenschmiede hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt war Sitz des [[Metropolit]]en der [[Diözese]] (Bistum) &amp;#039;&amp;#039;Moesia secunda&amp;#039;&amp;#039; (325–431) und später der Diözese [[Haemimontus]], die dem [[Patriarch]]en von Konstantinopel unterstand. Das [[Kaiserliches Menologium|Menologium]] von [[Basileios II.]] gibt [[Hagiographie|hagiografische]] Informationen über Marcianopolis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Philostorgios]] berichtet über den Aufenthalt von Kaiser [[Valens]] (Regierungszeit 364-378 n.&amp;amp;nbsp;Chr.) in Marcianopolis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztmals wird Marcianopolis im Jahre 596 bei Theophylaktos Simokates erwähnt, im Zusammenhang mit dem Einfall der Slawen während der Herrschaft von Kaiser [[Maurikios]] (582–602 n. Chr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Münzen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Markianopolis AE28 Moushmov 793.jpg|mini|Münze aus Marcianopolis ([[Moesia]] inferior), geprägt vom [[Liste der Statthalter von Niedermösien|Statthalter]] [[Tullius Menophilus]] (238–241) unter der Regierung des Kaisers [[Gordian III.]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Kaiser [[Commodus]] (Regierungszeit 180 bis 192 n. Chr.) erhielt Marcianopolis das [[Münzrecht]] und prägte seit dieser Zeit auch Münzen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Edith Schönert-Geiß]]: &amp;#039;&amp;#039;Bibliographie zur antiken Numismatik Thrakiens und Mösiens.&amp;#039;&amp;#039; aus der Reihe: Griechisches Münzwerk; Akademie-Verlag, Berlin 1999, ISBN 978-3-05-003286-3; S. 205&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Münzen zeigten Abbildungen von Tempeln, einem Triumphbogen, der von 4 Figuren auf einem Podest umgeben ist (Kaiser [[Macrinus]], Regierungszeit 217-218&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;Chr.). Nach der Zerstörung durch die Goten (238&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;Chr.) wurden auf den Münzen drei Stadttore abgebildet (Kaiser [[Gordian III.]], Regierungszeit 238-244&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;Chr.). Davon hatte das eine Stadttor drei Bögen, das andere wurde von zwei konischen Türmen mit einem Dach flankiert. Das dritte Stadttor war mit Zinnen versehen. Die Münzen zeigten auch die massiven Stadtmauern aus einer Vogelperspektive. Die Bronzemünzen, die in der Stadt geprägt wurden, trugen griechische Inschriften. Auch der Name der Stadt wurde griechisch geschrieben: MARKIANOΠOΛEITΩN, MARKIANOΠOΛITΩN oder MARKIANOΠOΛIC, da die Amtssprache der Stadt griechisch war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mosaikenmuseum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Devnia-mosaics-museum-geometric-2.jpg|mini|Mosaik mit geometrischen Motiven]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Devnya-mosaics-museum-gorgon-medusa-1.jpg|mini|Mosaik mit einer [[Medusa]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mosaikenmuseum in Marcianopolis/Dewnja ist in Bulgarien einmalig. Es zeigt gut erhaltene, farbige römische und frühbyzantinische [[Mosaik]]en.&lt;br /&gt;
Das Museum ist auf den Fundamenten eines ausgegrabenen spätrömischen Gebäudes ([[Villa Urbana]]) mit Mosaiken aus dem späten 3. bis frühen 4.&amp;amp;nbsp;Jh. (Regierungszeit von [[Konstantin der Große|Konstantin dem Große]]) errichtet. Die freigelegten Mosaike wurden an ihrem Originalplatz belassen. Einige weitere Mosaike wurden restauriert und auf eine neue Unterlage aufgebracht. Die archäologischen Ausgrabungen begannen 1976, das Museum wurde 1986 eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das spätrömische Gebäude war bereits auf den Fundamenten eines früheren Gebäudes (genauer: eines oder mehrere früherer Gebäude) errichtet – „das Haus des Antiopes“. Diese wurden während der Einfälle der [[Goten]] im Jahre 250-251 zerstört. Das spätere römische Gebäude stand nach einigen Umbauten bis Anfang des 7.&amp;amp;nbsp;Jh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das römische Gebäude nahm mit einer Ausdehnung von 37 × 37 m die Fläche eines ganzen Wohnblocks ([[Insula]]) ein.&lt;br /&gt;
Der Innenhof ([[Atrium (Architektur)|Atrium]], 11&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;6 m) ist mit Steinplatten gepflastert, mit einem Brunnen in der Mitte (0,67&amp;amp;nbsp;cm Durchmesser) und ist von drei Seiten mit einer überdachten Galerie ([[Bogengang (Architektur)]] ?; auch [[Peristil]] oder [[Kryptoportikus]]) umgeben. Zum Innenhof hin liegen 21 Räume für Wohn-, Wirtschafts- und Lagerzwecke mit einer Gesamtfläche von 1.400&amp;amp;nbsp;m². Die Wände der Wohnräume waren mit farbigen Wandmalereien und Gipsstukatur bedeckt. Fünf der Räume des Gebäudes und des [[Portikus]] haben vielfarbige Bodenmosaiken. Drei dieser Bodenmosaiken sind im Museum an ihrem Originalplatz zu besichtigen, die anderen wurden nach einer Restaurierung auf einen neuen Untergrund aufgebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mosaiken wurden nach den klassischen Techniken [[Opus tessellatum]] und [[Opus vermiculatum]] aus kleinen Steinchen in 16 verschiedenen Farben aus Marmor, Kalkstein, gebrannten Ton und farbigem Glas gefertigt. Sie stellen vorwiegend Personen und Szenen aus der griechisch-römischen Mythologie, exotische Tiere und Vögel, Vögel und geometrische Figuren dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Opus tessellatum]] – mit größerer Terrakotta- und Mineralsteinchen, der Tesser mit Abmessungen über 1&amp;amp;nbsp;cm²; typisch für Mosaiken mit Ornamentalcharakter&lt;br /&gt;
* [[Opus vermiculatum]] – vorwiegend bei Figurenkompositionen angewandt; kleinere Steinchen;&lt;br /&gt;
* [[Opus sectile]] – seltene Technik; mit größeren Platten aus verschiedenfarbigem Marmor oder einem andersartigen Stein mit mannigfaltigen Formen werden zusammengesetzte geometrische Kompositionen gebildet&lt;br /&gt;
* [[Opus signinum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Techniken opus tessellatum und opus vermiculatum werden meist kombiniert angewandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mosaike:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gorgo/Medusa&amp;#039;&amp;#039; (griech. „die Schreckliche“) – 8 × 8 m&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Satyr und Antiope&amp;#039;&amp;#039; – 5,60 × 4,40 m&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ganymed und der Adler&amp;#039;&amp;#039; – 5,60 × 13,40 m&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jahreszeiten&amp;#039;&amp;#039; – 8,60 × 7,80 m&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pannonische Voluten&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mosaikenmuseum erstreckt sich über zwei Etagen. Es zeigt außer Mosaiken noch Steinplatten mit Inschriften und antike Gefäße und Gegenstände (Vasen, Amphoren, Bronze- und Silbermünzen, Ringe, Schmuck).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Titularbistum ==&lt;br /&gt;
Noch heute gibt es das [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] [[Titularbischof|Titularerzbistum]] &amp;#039;&amp;#039;[[Titularerzbistum Marcianopolis|Marcianopolis]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://liternet.bg/publish10/aangelov/marcianopolis.htm nur bulgarisch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.devnia.bg/uploads/pages/history/MM_de.pdf Seite über das Mosaik-Museum (deutsch) – mit Bildern der Mosaike] (PDF-Datei; 1,19 MB)&lt;br /&gt;
* [http://liternet.bg/publish10/aangelov/mozaikite.htm Seite über das Mosaik-Museum (bulgarisch) – mit Bildern der Mosaike]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=43/13/30/N|EW=27/35/6/E|type=landmark|region=BG-03}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Bulgarien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römische Stadt auf der Balkanhalbinsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oblast Warna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moesia inferior]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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