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	<title>Marchtrenk - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Marchtrenk&amp;diff=204012&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pvvertreter: /* Bevölkerungsentwicklung */ Automatische Aktualiesierung bis 2031</title>
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		<updated>2026-04-26T17:17:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bevölkerungsentwicklung: &lt;/span&gt; Automatische Aktualiesierung bis 2031&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Österreich&lt;br /&gt;
|Art                = Stadt&lt;br /&gt;
|Name               = Marchtrenk&lt;br /&gt;
|Wappen             = Wappen at marchtrenk.png&lt;br /&gt;
|lat_deg            = 48/11/30/N&lt;br /&gt;
|lon_deg            = 14/06/38/E&lt;br /&gt;
|Karte              = &amp;lt;!-- Nur wenn die automatisch generierte Karte nicht ausreicht --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Höhe               = 304&lt;br /&gt;
|PLZ                = 4614&lt;br /&gt;
|Vorwahl            = 07243&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl   = 41812&lt;br /&gt;
|LOCODE             = AT MRC&lt;br /&gt;
|NUTS               = AT312&lt;br /&gt;
|Straße             = Linzer Straße 21&lt;br /&gt;
|Website            = [https://www.marchtrenk.gv.at/ www.marchtrenk.gv.at]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister      = Paul Mahr&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = &amp;lt;!-- Nur wenn von [[Bürgermeister]] abweichend, z.B. Bürgermeisterin --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Partei             = SPÖ&lt;br /&gt;
|Gemeinderatanzahl  = 37&lt;br /&gt;
|Gemeinderat        = &lt;br /&gt;
{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| Legende = ja&lt;br /&gt;
| Beschriftung = Sitze&lt;br /&gt;
| Land = AT&lt;br /&gt;
| Breite = 0.8&lt;br /&gt;
| SPÖ|FPÖ|ÖVP|MFG|GRÜNE|&lt;br /&gt;
| SPÖ = 20&lt;br /&gt;
| FPÖ = 8&lt;br /&gt;
| ÖVP = 5&lt;br /&gt;
| MFG = 2&lt;br /&gt;
| GRÜNE = 2&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|Wahljahr           = [[Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2021|2021]]&lt;br /&gt;
|Bild1              = Marchtrenk Stadtplatz.JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung1  = Stadtamt Marchtrenk&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marchtrenk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Stadt in [[Oberösterreich]] im [[Bezirk Wels-Land]] im [[Hausruckviertel]] mit {{EWZ|AT|41812}} Einwohnern (Stand: {{EWD|AT|41812}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Marchtrenk liegt auf 304&amp;amp;nbsp;m Höhe an der Grenze zum [[Traunviertel]]. Das Gemeindegebiet grenzt an die [[Traun (Donau)|Traun]]. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 6,4&amp;amp;nbsp;km und von West nach Ost 5,5&amp;amp;nbsp;km. Die Gesamtfläche umfasst {{FL|AT|41812|2}}&amp;amp;nbsp;km². 10,4 % der Fläche sind bewaldet, 63,6 % werden landwirtschaftlich genutzt. Durch das südliche Gemeindegebiet fließt der [[Welser Mühlbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet umfasst folgende 12 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand {{EWD|AT Ortschaft|STAND}}{{EWR|AT Ortschaft|QUELLE}}):&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=20em |liste=&lt;br /&gt;
* Au an der Traun ({{EWZ|AT Ortschaft|13374}})&lt;br /&gt;
* Kappern ({{EWZ|AT Ortschaft|13375}})&lt;br /&gt;
* Leithen ({{EWZ|AT Ortschaft|13376}})&lt;br /&gt;
* Marchtrenk ({{EWZ|AT Ortschaft|13377}})&lt;br /&gt;
* Mitterperwend ({{EWZ|AT Ortschaft|13378}})&lt;br /&gt;
* Niederperwend ({{EWZ|AT Ortschaft|13379}})&lt;br /&gt;
* Niederprisching ({{EWZ|AT Ortschaft|13380}})&lt;br /&gt;
* Oberneufahrn ({{EWZ|AT Ortschaft|13381}})&lt;br /&gt;
* Schafwiesen ({{EWZ|AT Ortschaft|13382}})&lt;br /&gt;
* Unterhaid ({{EWZ|AT Ortschaft|13383}})&lt;br /&gt;
* Unterhart ({{EWZ|AT Ortschaft|13384}})&lt;br /&gt;
* Unterneufahrn ({{EWZ|AT Ortschaft|13385}})&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde besteht aus der [[Katastralgemeinde]] Marchtrenk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde gehört zum [[Gerichtsbezirk Wels]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
| NORDWEST =&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;[[Holzhausen (Oberösterreich)|Holzhausen]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Buchkirchen]]&lt;br /&gt;
| NORD = [[Oftering]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Bezirk Linz-Land|Bez.&amp;amp;nbsp;Linz-Land]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEST = [[Wels (Stadt)|Wels]] &amp;lt;small&amp;gt;(Stadt)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| OST =&lt;br /&gt;
[[Hörsching]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Bezirk Linz-Land|Bez.&amp;amp;nbsp;Linz-Land]])&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Pucking]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Bezirk Linz-Land|Bez.&amp;amp;nbsp;Linz-Land]])&amp;lt;/small&amp;gt;{{FN|∗}}&lt;br /&gt;
| SUEDWEST = [[Schleißheim]]&lt;br /&gt;
| SUED = [[Weißkirchen an&amp;amp;nbsp;der Traun]]&lt;br /&gt;
| SUEDOST=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
:&amp;lt;small&amp;gt;{{FNZ|∗|Nur in einem Punkt inmitten der Traun}}&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Marchtrenk wurde im Jahre 1205 erstmals urkundlich erwähnt. Seit 1490 wird das Gebiet dem Fürstentum [[Österreich ob der Enns]] zugerechnet. Während der Bauernkriege errangen die Bauern am 10. Oktober 1626 in der Nähe der Ortschaft Leithen ihren letzten Sieg. Ende des 17. Jahrhunderts gehörte das Gebiet zeitweise zur [[Schloss Steyregg|Herrschaft Steyregg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Koalitionskriege|Napoleonischen Kriege]] war Marchtrenk mehrfach besetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:War cemetery for World war I in Marchtrenk, Upper Austria, Austria-russian section-field W-upper PNr°0645.jpg|mini|Friedhof des ehemaligen [[k.u.k. Kriegsgefangenenlager Marchtrenk|k.u.k. Kriegsgefangenenlagers Marchtrenk, russische Abteilung]]]]&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] befand sich hier mit dem [[k.u.k. Kriegsgefangenenlager Marchtrenk]] seit 1915 ein [[Kriegsgefangenenlager]] der [[k.u.k. Armee]]. Bei den Offensiven in Serbien und Galizien hatte die k.u.k. Armee hunderttausende [[Kriegsgefangene]] gemacht, für die eine Reihe von Lagern gebaut wurde. Die oberösterreichischen Standorte dieser Lager waren [[k.u.k. Kriegsgefangenenlager Aschach an der Donau|Aschach]], [[k.u.k. Kriegsgefangenenlager Braunau am Inn|Braunau]], [[Kriegsgefangenenlager Freistadt|Freistadt]], [[k.u.k. Kriegsgefangenenlager Kleinmünchen|Kleinmünchen]], Marchtrenk und [[k.u.k. Kriegsgefangenenlager Mauthausen|Mauthausen]], daneben existierte noch das [[Internierungslager Katzenau|Internierungslager Linz-Katzenau]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{OoeGeschichte |pfad=ausstellungen/vorchdorf-im-ersten-weltkrieg/heimatfront/kriegsgefangenenlager |titel=Kriegsgefangenenlager |kommentar=Liste der k.u.k. Kriegsgefangenenlager in Oberösterreich}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die Todesopfer wurde in Marchtrenk ein Lagerfriedhof errichtet, der heute durch das [[Österreichisches Schwarzes Kreuz|Österreichische Schwarze Kreuz]] betreut und gepflegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1918 gehört Marchtrenk zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem [[Anschluss Österreichs]] an das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] am 13. März 1938 gehörte der Ort zum [[Gau Oberdonau]]. 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Februar 1985 wurde die Gemeinde Marchtrenk durch den Landeshauptmann [[Josef Ratzenböck]] zur Marktgemeinde erhoben; die Markterhebungsfeier fand schließlich am 22. Juni 1985 statt. Per 1. Jänner 2000 wurde die damalige Marktgemeinde vom Landeshauptmann [[Josef Pühringer]] ([[ÖVP]]) in den Stand der Stadtgemeinde erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der ältesten Bauwerke in Marchtrenk ist die alte katholische Kirche. Sie stammt aus der Zeit um 1487, wurde allerdings im Laufe der Zeit immer wieder durch Blitzschläge und andere Katastrophen beschädigt. Anfang der 1970er wurde aus Platzgründen in direkter Nachbarschaft ein neues Pfarrzentrum gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.dioezese-linz.at/Pfarren/marchtrenk/Geschichte.htm |text=Archivierte Kopie |wayback=20090427093402}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch den Zuzug von Deutschen aus [[Donauschwaben]] und [[Siebenbürgen]] wuchs die Zahl der [[Protestanten]] in Marchtrenk nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] stark an. Infolgedessen erfolgte 1968 der Bau einer evangelischen Kirche in Marchtrenk.&amp;lt;ref&amp;gt;https://marchtrenk.evang.at/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{{Einwohner B Diagramm|width=450|float=none|Name=Marchtrenk |maxEinwohner=14900|werte=&lt;br /&gt;
(1869,1727)&lt;br /&gt;
(1880,1942)&lt;br /&gt;
(1890,2025)&lt;br /&gt;
(1900,2219)&lt;br /&gt;
(1910,2467)&lt;br /&gt;
(1923,2416)&lt;br /&gt;
(1934,3035)&lt;br /&gt;
(1939,3207)&lt;br /&gt;
(1951,4377)&lt;br /&gt;
(1961,6869)&lt;br /&gt;
(1971,8873)&lt;br /&gt;
(1981,9416)&lt;br /&gt;
(1991,10369)&lt;br /&gt;
(2001,11274)&lt;br /&gt;
(2011,12359)&lt;br /&gt;
(2021,14454)&lt;br /&gt;
({{EWDJ|AT|41812}},{{EWZN|AT|41812}})&lt;br /&gt;
|quelle=[[Statistik Austria]], Gebietsstand 1.1.2021&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Seit 2002 ermittelt die Statistik Austria aus den Quartalsdaten über aufrechte Hauptwohnsitzmeldungen des Zentralen Melderegisters (ZMR) die Einwohnerzahl. Im Mai 2008 konnte der 12.000 Einwohner (Zuzug) begrüßt werden. Marchtrenk war damit die mit Abstand größte Gemeinde im Bezirk [[Wels-Land]] und lag auf der [[Liste der Städte in Österreich|Liste der größten Städte in Österreich]] auf Platz 43 (Stand 2020).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Marchtrenk - Friedhofskirche.JPG|mini|[[Alte Pfarrkirche Marchtrenk]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:War cemetery for World war I in Marchtrenk, Upper Austria, Austria-italian section-main PNr°0641.jpg|mini|Der Kriegsfriedhof belegt mit 1.879 Soldaten aus Italien, Russland, Serbien und Rumänien]]&lt;br /&gt;
{{weitereBDA}}&lt;br /&gt;
* [[Alte Pfarrkirche Marchtrenk|Alte Pfarrkirche hl. Stephanus]], nun Friedhofskirche&lt;br /&gt;
* [[Neue Pfarrkirche Marchtrenk|Neue Pfarrkirche hl. Stephanus]]&lt;br /&gt;
* Evangelische [[Friedenskirche (Marchtrenk)|Friedenskirche]]&lt;br /&gt;
* Wasserturm (des K.u.k. Kriegsgefangenenlagers), erbaut 1915 von Fa. Bohr, war nur 2 Jahre in Betrieb&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.museumsverein-marchtrenk.at/?p=329 |text=Bericht vom Wasserturmfest 2015 (99 Jahre) |wayback=20170206194649 |archiv-bot=2022-03-22 23:37:19 InternetArchiveBot}} museumsverein-marchtrenk.at, abgerufen am 6. Februar 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=kkLLTrjHaO0 MTW Wasserturmfest 2015] youtube.com, Video 4:21 min, Museumsverein Marchtrenk, 23. November 2016, abgerufen am 6. Februar 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Friedhof des k.u.k. Kriegsgefangenenlagers Marchtrenk&lt;br /&gt;
* Pfarrhof&lt;br /&gt;
* Ufermann-Kapelle&lt;br /&gt;
* Marchtrenker Mauthaus (zur ehemaligen Holzbrücke über die Traun vom Brückenverein 1893 errichtet)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=0BMhRzi6sxs Mauthausreinigung 3. September 2016] youtube.com, Video 6:52 min, Museumsverein Marchtrenk, 23. November 2016, abgerufen am 6. Februar 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Marchtrenker Wiege]]: Ein historisches Kuriosum der Gemeinde ist die bemalte und mit Sprüchen versehene „Marchtrenker Wiege“, die dem [[Linzer Schloss#Schlossmuseum|Schlossmuseum Linz]] gehört und im Heidehaus (Welser Straße 9) ausgestellt ist. Sie wird auch als „Wiege der Alten“ bezeichnet. Der Marchtrenker Richter Johann Kötzinger ließ sie im Jahr 1702 anfertigen, um damit zänkische Eheleute zu bestrafen. Diese wurden wie Wickelkinder gefascht, in die Wiege gelegt und zur Erlustigung der Ortsbewohner öffentlich gewiegt. Später wurde über die „Marchtrenker Wiege“ auch ein Schwank verfasst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wiege&amp;quot;&amp;gt;[[Johann Werfring]]: [https://www.tagblatt-wienerzeitung.at/nachrichten/kultur/museum/623647_Schandstrafe-fuer-zaenkische-Eheleute.html &amp;#039;&amp;#039;Schandstrafe für zänkische Eheleute&amp;#039;&amp;#039;] Artikel in der „Wiener Zeitung“ vom 24. April 2014, Beilage „ProgrammPunkte“, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
In Marchtrenk gibt es 507 Betriebe mit insgesamt 4862 Beschäftigten (Stand Mai 2001). Davon gibt es einen Betrieb mit über 200 unselbstständig Beschäftigten sowie fünf Betriebe mit je 100–199 Beschäftigten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.statistik.at/blickgem/az1/g41812.pdf |titel=Statistik Austria – Arbeitsstättenzählung vom 15. Mai 2001 |format=PDF; 18&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2010-10-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unternehmen ===&lt;br /&gt;
* [[TGW Logistics Group]], Materialfluss und Lagerlogistik&lt;br /&gt;
* [[Ritz Instrument Transformers]], Messwandler&lt;br /&gt;
* [[Trodat]] &amp;amp; [[Trotec]], Stempel &amp;amp; Lasergeräte&lt;br /&gt;
* [[Verlag federfrei]]&lt;br /&gt;
* Eisberg Österreich, Teil der Internationalen [[Eisberg-Gruppe]]&lt;br /&gt;
* [[Spar Österreichische Warenhandels-AG|SPAR]] Regionalzentrale, mit Regio Kaffee &amp;amp; Tann Fleisch- und Wurstwaren&lt;br /&gt;
* Starlim Sterner, weltweit größter Verarbeiter von Flüssig-Silikon&lt;br /&gt;
* Hoval Österreich, Produzent für Heizsysteme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pendelströme ===&lt;br /&gt;
Von den 5303 in Marchtrenk wohnenden Erwerbstätigen sind 3487 [[Pendler|Auspendler]] (Stand Mai 2001). Häufigste Ziele sind [[Wels (Stadt)#Wirtschaft|Wels]] (Stadt) mit 1434, [[Linz#Wirtschaft|Linz]] (Stadt) mit 758 sowie [[Linz-Land]] mit 632 Personen. Umgekehrt gibt es 3.036 Einpendler. Davon kommen 767 Einpendler aus Wels (Stadt), 590 aus [[Wels-Land]] und 519 aus Linz-Land.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.statistik.at/blickgem/vz6/g41812.pdf |titel=Statistik Austria – Erwerbspendler nach Pendelziel |format=PDF; 14&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2010-10-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Marchtrenk Bahnhof.JPG|mini|Bahnhof Marchtrenk (2010)]]&lt;br /&gt;
* Straße: Im Westen durchläuft die [[Welser Autobahn]] A&amp;amp;nbsp;25 das Gemeindegebiet. Es gibt zwei Autobahnanschlüsse: [[Wels (Stadt)|Wels]]-Ost/Marchtrenk West und [[Weißkirchen an der Traun|Weißkirchen]]/Marchtrenk Ost. Von Ost nach West verläuft außerdem die [[Wiener Straße (Österreich)|Wiener Straße]] B&amp;amp;nbsp;1.&lt;br /&gt;
* Bahn: Marchtrenk liegt an der [[Westbahn (Österreich)|Westbahn]] und verfügt über einen eigenen Bahnhof im Nordwesten der Gemeinde. Mehrmals in der Stunde halten Regionalzüge in Richtung [[Linz]] bzw. [[Wels (Stadt)|Wels]]. Eine Abzweigung auf die [[Pyhrnbahn]] für Züge, die über [[Traun (Stadt)|Traun]] nach Linz verkehren, befindet sich auf dem Gemeindegebiet. Im Zuge des Ausbaus der 16 Kilometer langen Teilstrecke der Westbahn zwischen Linz und Marchtrenk wird die 2-gleisige Bestandstrecke durch eine 4-gleisige Hochleistungsstrecke ersetzt. Auf der 6 Kilometer langen Strecke zwischen Marchtrenk und Wels wird seit November 2021 am Ausbau der Westbahn zu einer 4-gleisigen Hochleistungsstrecke gearbeitet.&lt;br /&gt;
* Flughafen: Auf dem Gebiet der Nachbargemeinde [[Hörsching]] befindet sich der [[Flughafen Linz]].&lt;br /&gt;
* Rad: Im Süden der Gemeinde führt entlang der [[Traun (Donau)|Traun]] der [[Traunradweg]] von [[Linz]] nach [[Gmunden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Marchtrenk verfügt über sechs [[Kindergarten|Kindergärten]], zwei [[Volksschule]]n, zwei [[Neue Mittelschule|Mittelschulen]] und eine [[Polytechnische Schule (Österreich)|Polytechnische Schule]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Eishalle Marchtrenk 20231119a.jpg|mini|Eishalle]]&lt;br /&gt;
In Marchtrenk gibt es ein Freibad, ein Beachvolleyball-Feld, Tennis-Plätze, zwei große Fußballplätze und mehrere kleinere Fußballplätze, eine Eishalle und einen Wanderweg entlang der Traun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Marchtrenk gibt es zwei Fußballvereine:&lt;br /&gt;
* Der [[SC Marchtrenk]] spielte 2013/14 in der viertklassigen Landesliga OÖ Ost.&lt;br /&gt;
* Die SV Viktoria Marchtrenk wurde am 15. März 1959 gegründet. In der Saison 2004/05 schaffte der Verein den Aufstieg in die Landesliga, inzwischen spielt die Viktoria wieder in der Bezirksliga.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
* Museumsverein Marchtrenk-Welser Heide&lt;br /&gt;
* Musikverein Marchtrenk&lt;br /&gt;
* KIM – Kultur in Marchtrenk (Kulturverein)&lt;br /&gt;
* Naturfreunde Marchtrenk&lt;br /&gt;
* Alpenverein Marchtrenk&lt;br /&gt;
* Siedlerverein Marchtrenk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat hat 37 Mitglieder.&lt;br /&gt;
* Mit den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2003 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 24 SPÖ, 8 ÖVP, 3 GRÜNE und 2 FPÖ.&lt;br /&gt;
* Mit den [[Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2009]] hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 19 SPÖ, 9 ÖVP, 5 FPÖ, 3 GRÜNE und 1 BZÖ.&lt;br /&gt;
* Mit den [[Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2015]] hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 19 SPÖ, 10 FPÖ, 6 ÖVP und 2 GRÜNE.&lt;br /&gt;
* Mit den [[Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2021]] hat der Gemeinderat folgende Verteilung: 20 SPÖ, 8 FPÖ, 5 ÖVP, 2 MFG und 2 GRÜNE.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://orf.at/wahl/ooe21/ergebnisse/41812 Wahl Oberösterreich 2021] orf.at&amp;lt;/ref&amp;gt;{{Gemeinderatswahl OÖ Ref|Jahr=2021|Abruf=2025-04-15}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Jahr–Jahr Vorname Nachname (Partei) chronologisch ergänzen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1837–1846 Josef Latzko&lt;br /&gt;
* 1846–1876 Ignaz Brunner&lt;br /&gt;
* 1876–1882 Dr. Johann Müller&lt;br /&gt;
* 1882–1885 Josef Ranzmair&lt;br /&gt;
* 1885–1891 Mathias Wiesmair&lt;br /&gt;
* 1891–1906 Ernst Becker&lt;br /&gt;
* 1906–1916 Josef Ransmair&lt;br /&gt;
* 1916–1924 Dr. Josef Holzhey&lt;br /&gt;
* 1924–1930 Ignaz Huber&lt;br /&gt;
* 1930–1938 Josef Asböck&lt;br /&gt;
* 1938–1938 Hans Becker&lt;br /&gt;
* 1938–1942 Franz Rathmoser&lt;br /&gt;
* 1942–1942 Dr. Hans Holzhey&lt;br /&gt;
* 1942–1945 Martin Aigner&lt;br /&gt;
* 1945–1962 Josef Scherny (SPÖ)&lt;br /&gt;
* 1962–1964 Rudolf Hubmer (SPÖ)&lt;br /&gt;
* 1964–1969 Josef Nitsch (SPÖ)&lt;br /&gt;
* 1969–1991 [[Ferdinand Reisinger (Politiker)|Ferdinand Reisinger]] (SPÖ)&lt;br /&gt;
* 1991–2013 Fritz Kaspar (SPÖ)&lt;br /&gt;
* seit 2013 Paul Mahr (SPÖ)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ooe.orf.at/news/stories/2585933/ |titel=Paul Mahr neuer Bürgermeister von Marchtrenk |werk=ooe.orf.at |datum=2013-05-26 |abruf=2017-10-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen at marchtrenk.png|60px|rechts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offizielle [[Blasonierung|Beschreibung]] des 1972 verliehenen Gemeindewappens: &amp;#039;&amp;#039;Schräglinks erniedrigt geteilt; oben in Rot ein goldener, wachsender Wolf, unten in Silber zwei blaue Schräglinksbalken.&amp;#039;&amp;#039; Die Gemeindefarben sind Rot-Gelb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gemeindewappen wurde das Wappen der 1589 in den Reichsadelsstand erhobenen, des evangelischen Glaubens wegen nach Deutschland exilierten und 1743 ausgestorbenen Marchtrenker übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- chronologisch nach Geburtsjahr ergänzen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Karl Kollmann (Politiker)|Karl Kollmann]] (1898–1989), Vizebürgermeister und Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Hans Graf (Dirigent)|Hans Graf]] (* 1949), Dirigent&lt;br /&gt;
* [[Thomas Pesendorfer]] (* 1952), Graveur und Münzdesigner.&lt;br /&gt;
* [[Felix Großschartner]] (* 1993), Radrennfahrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen mit Bezug zur Gemeinde ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- chronologisch nach Geburtsjahr ergänzen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Karl Rössing]] (1897–1987), Graphiker, lebte von 1977 bis 1987 in Marchtrenk&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=[[Wilfried Seipel]] |Titel=Katalog: Karl Rössing [1897-1987] |Verlag=Kunsthistorisches Museum |Ort=Wien |Datum=1997 |ISBN=3-900325-78-2 |Seiten=11 ff., 37}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Reisinger (Politiker)|Ferdinand Reisinger]] (1928–1998), Bürgermeister und Landtagspräsident&lt;br /&gt;
* [[Michael Fischer (Politiker, 1968)|Michael Fischer]] (* 1968), Vizebürgermeister und Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Heidi Strauss]] (* 1970), Gemeinderätin und Landtagsabgeordnete&lt;br /&gt;
* [[Ewald Brenner]] (* 1975), Fußballtrainer beim SV Viktoria Marchtrenk&lt;br /&gt;
* [[Mario Knögler]] (* 1979), Sportschütze und Teilnehmer bei Olympischen Spielen 2000, 2004 und 2008&lt;br /&gt;
* [[Shamil Borchashvili]] (* 1995), Judoka, Bronze Medaillengewinner bei den Olympischen Spielen 2021/22&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Reinhard Gantner: &amp;#039;&amp;#039;Vom Straßendorf zur dynamischen Stadt. Marchtrenk 1945 bis 2020.&amp;#039;&amp;#039; Museumsverein Marchtrenk – Welser Heide, Marchtrenk 2021.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Naturraumkartierung Oberösterreich. Landschaftserhebung Gemeinde Marchtrenk. Endbericht.&amp;#039;&amp;#039; Gutachten Naturschutzabteilung Oberösterreich. 2006, S. 1–87 ({{ZOBODAT |pfad=pdf/GUTNAT_0418_0001-0087.pdf}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.marchtrenk.gv.at/ Webpräsenz der Stadtgemeinde Marchtrenk]&lt;br /&gt;
{{StatistikAustria|41812}}&lt;br /&gt;
* {{Land-ooe|g|41812}}&lt;br /&gt;
* {{OoeGeschichte |suche1=Marchtrenk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Bezirk Wels-Land&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Gemeindegliederung von Marchtrenk&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4466294-4|LCCN=n89119044|VIAF=152564749}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marchtrenk| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Einzugsgebiet Traun (Donau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 2000]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unteres Trauntal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pvvertreter</name></author>
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