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	<title>Marchegg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Marchegg&amp;diff=222951&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;IllCom: /* Geschichte */ [[]]</title>
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		<updated>2026-04-30T18:56:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; [[]]&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Gemeinde. Zur Herrschaft siehe [[Marchegg (Herrschaft)]].}}&lt;br /&gt;
{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Österreich&lt;br /&gt;
|Art                = Stadt&lt;br /&gt;
|Name               = Marchegg&lt;br /&gt;
|Wappen             = AUT Marchegg COA.png&lt;br /&gt;
|lat_deg            = 48/16/37/N&lt;br /&gt;
|lon_deg            = 16/54/25/E&lt;br /&gt;
|Höhe               = 143&lt;br /&gt;
|Fläche             = 45.52&lt;br /&gt;
|PLZ                = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2293&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 2294&lt;br /&gt;
|Vorwahl            = 02285&lt;br /&gt;
|Kfz                = GF&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl   = 30835&lt;br /&gt;
|LOCODE             = AT GGM&lt;br /&gt;
|NUTS               = AT126&lt;br /&gt;
|Straße             = &lt;br /&gt;
|Adresse            = Im Schloss 1&amp;lt;br /&amp;gt; 2293 Marchegg&lt;br /&gt;
|Website            = [https://www.marchegg.at/ www.marchegg.at]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister      = Armin Türk&lt;br /&gt;
|Partei             = ÖVP&lt;br /&gt;
|Gemeinderatanzahl  = 23&lt;br /&gt;
|Gemeinderat        = &lt;br /&gt;
{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| Legende = ja&lt;br /&gt;
| Beschriftung = Sitze&lt;br /&gt;
| Land  = AT&lt;br /&gt;
| Breite = 0.8&lt;br /&gt;
| ÖVP|SPÖ|FPÖ|BLIMB|&lt;br /&gt;
| ÖVP   = 13&lt;br /&gt;
| SPÖ   = 5&lt;br /&gt;
| FPÖ   = 4&lt;br /&gt;
| BLIMB = 1&lt;br /&gt;
| BLIMB Farbe = a9a9a9&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|Wahljahr           = [[Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2025|2025]]&lt;br /&gt;
|Bild1              = Marchegg.JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung1  = Hauptplatz von Marchegg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marchegg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine als &amp;#039;&amp;#039;Storchenstadt&amp;#039;&amp;#039; bekannte [[Gemeinde (Österreich)|Stadtgemeinde]] mit {{EWZ|AT|30835}} Einwohnern (Stand {{EWD|AT|30835}}) im [[Bezirk Gänserndorf]] in [[Niederösterreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufnahmeblatt 4658-3 Marchegg, Zwerndorf.jpg|mini|Marchegg und die westlichen Marchauen um 1873 ([[Franzisco-Josephinische Landesaufnahme|Aufnahmeblatt]] der Landesaufnahme)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufnahmeblatt 4658-3 ungar Zohor, Stampfen.jpg|mini|Jenseits der March, östlich von Marchegg: [[Stupava (Slowakei)|Stampfen]], [[Zohor]], [[Lozorno]] und Umgebung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marchegg gehört formal zum [[Weinviertel]], einem der vier Landesteile Niederösterreichs. Die Fläche der Stadtgemeinde Marchegg umfasst 45,52&amp;amp;nbsp;km². 15,47 % der Fläche sind bewaldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt an der [[March (Fluss)|March]], die die Grenze zur [[Slowakei]] bildet, und somit am Ostrand des [[Marchfeld]]es. In die Slowakei führen eine Bahnbrücke der [[Marchegger Ostbahn|Ostbahn (Marchegger Ast)]] und eine kombinierte Fahrrad-Fußgängerbrücke&amp;lt;ref&amp;gt;[https://noe.orf.at/stories/3152325/ noe.orf.at]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine Straßenbrücke besteht nicht.&lt;br /&gt;
Die weiten Marchauen, bei Hochwasser überschwemmt, sind wegen ihrer Flora und Fauna geschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet umfasst folgende zwei Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl {{EWD|AT Ortschaft|STAND}}{{EWR|AT Ortschaft|QUELLE}}):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Breitensee (Gemeinde Marchegg)|Breitensee]] ({{EWZ|AT Ortschaft|03534}}), (kroat. Bratisej)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilhelm-Stempin&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Nikolaus Wilhelm-Stempin |Titel=Das Siedlungsgebiet der Burgenlandkroaten |Verlag=Books on Demand GmbH |Ort=Norderstedt |Datum=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Marchegg ({{EWZ|AT Ortschaft|03535}}), (kroat. Marhek)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilhelm-Stempin&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortschaft Marchegg umfasst neben dem historischen Ortskern auch die Siedlung &amp;#039;&amp;#039;Marchegg Bahnhof&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde besteht aus den [[Katastralgemeinde]]n Breitensee und Marchegg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
| NORDWEST = [[Weiden an der March]]&lt;br /&gt;
| NORD = [[Vysoká pri Morave]]&lt;br /&gt;
| NORDOST = [[Zohor]]&lt;br /&gt;
| WEST = [[Lassee]]&lt;br /&gt;
| OST = [[Stupava (Slowakei)|Stupava]]&lt;br /&gt;
| SUEDWEST =&lt;br /&gt;
| SUED = [[Engelhartstetten|Engelhartstetten (Groißenbrunn)]]&lt;br /&gt;
| SUEDOST = [[Devínska Nová Ves]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Stadt und das [[Schloss Marchegg|Burg]] wurden 1268&amp;lt;ref&amp;gt;[http://burgenkunde.at/stadtbefestigungen/noe_marchegg/noe_marchegg.htm Marchegg] auf Burgenkunde; abgerufen am 13. Jänner 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; von König [[Ottokar II. Přemysl|Přemysl Ottokar II.]] von [[Böhmen]], der damals in Österreich herrschte, und dem [[Erzbistum Olmütz|Bischof von Olmütz]] [[Bruno von Schauenburg]], als Stadt an der Grenze zu [[Königreich Ungarn]] erbaut. Es handelt sich um eine Gründungsstadt, die nach mittelalterlichen Planungsgrundsätzen mittels Achsenkreuz angelegt wurde. Für die Bedeutung, die der Stadt zugemessen wurde, spricht die Dimension der [[Stadtbefestigung Marchegg|Stadtbefestigung]], die qualitativ hochwertige Architektur von Kirche und Stadttoren sowie der Umstand, dass in Marchegg ein eigenes [[Landgericht (Mittelalter)|Landgericht]] (als viertes im Gebiet Niederösterreichs). Bemerkenswert ist die Lage und Orientierung der Pfarrkirche, die mit der Geometrie der Stadt verknüpft ist. Das Langhaus wurde am Gründonnerstag und der Chor am Ostersonntag in diese Zeit nach der aufgehenden Sonne orientiert, sodass die [[Achse (Architektur)|Längsachse]] der Kirche einen leichten [[Achsknick]] aufweist.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Erwin Reidinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Stadtplanung im hohen Mittelalter: Wiener Neustadt – Marchegg – Wien.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Europäische Städte im Mittelalter, Forschungen und Beiträge zur Wiener Stadtgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 52, Wien 2010, ISBN 978-3-7065-4856-4, S. 155–176; Erwin Reidinger: &amp;#039;&amp;#039;Marchegg – Ostersonntag 1268.&amp;#039;&amp;#039; In: Der Sternenbote, Österreichische astronomische Monatsschrift. Nr. 551/2002, 45. Jahrgang Heft 6, {{ISSN|0039-1271}} S. 102–106.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt lag am Kreuzungspunkt von bedeutenden [[Bernsteinstraße|Nord-Süd-]] bzw. Ost-West-Handelwegen. Der Weinhandel war eine wichtige Einnahmequelle für die Stadt, Herzog [[Rudolf IV. (Österreich)|Rudolf IV.]] gewährte der Stadt das Recht, für jeden Wagen ungarischen Weins, der durch Marchegg geführt wurde, 12 [[Prager Groschen|Böhmische Groschen]] als [[Maut]] einzufordern. Bereits im Mittelalter soll es zumindest zeitweise eine Brücke über die March gegeben haben. Im 16. und 17. Jahrhundert bestand jedenfalls eine Brücke über die March, ihre Funktion übernahm später eine Überfuhr in Form einer an einem über den Fluss gespannten Seil hängenden großen [[Plätte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Erste Wiener Türkenbelagerung|Krieg gegen die Osmanen 1529]] wurde die Stadt vom osmanischen Heer erobert und verwüstet, während die Burg dem Angriff standhielt. Die dadurch weitgehend verödete Stadt wurde mit Siedlern aus [[Schwaben]] neu bevölkert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Nähe zur March war die Stadt regelmäßig von Überschwemmungen betroffen, das früheste überlieferte Hochwasser findet sich im &amp;#039;&amp;#039;Ingedenkbuch&amp;#039;&amp;#039; der Pfarre im Jahr 1280. Bei Überschwemmungen wurde der Gottesdienst häufig in der Schlosskapelle abgehalten. Im Frühjahr 1914 entschied die k.k. niederösterreichische Statthalterei die Regulierung der March, wobei neben Flussbegradigungen auch Hochwasserschutzdämme angelegt werden sollten. Die Umsetzung wurde durch den Ersten Weltkrieg und die wirtschaftlichen Schwierigkeiten nach dem Krieg verzögert, so dass der Hochwasserschutzdamm erst 1936 vollendet wurde. Wiederholt kam es auch zu großen Bränden in der Stadt, so wurden etwa 32 Häuser bei einem Stadtbrand 1680 zerstört, 1793 brannte fast die Hälfte aller Gebäude der Stadt ab, 1802 waren 71 Wohnstätten betroffen. 1879 wurde die Freiwillige Feuerwehr gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Anbindung des Orts an das Eisenbahnnetz 1847 siedelten sich Industrieunternehmen ([[Marchegger Maschinenfabrik|Maschinenfabrik]], Pulverfabrik, [[Zichorienkaffee]]fabrik, …) an und der Stadtteil Marchegg-Bahnhof entwickelte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ersten Weltkrieg bestand 1915–1918 ein Kriegsgefangenenlager bei Marchegg, die Kriegsgefangenen wurden für Bauarbeiten am Hochwasserschutzdamm und in der Landwirtschaft herangezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Österreich in der Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit]] wurde im Ort ein Lager des [[Reichsarbeitsdienst]]s errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Österreich fungierte Anfang der 1970er Jahre als Transitland für auswandernde [[Juden in der Sowjetunion|jüdische Sowjetbürger]]. Die Auswandererzüge erreichten Österreich an der Grenzstation Marchegg. Hier fand am 28. September 1973 der erste Terrorakt von Palästinensern in Österreich statt. Aus einem Zug mit jüdischen Emigranten wurden vier Geiseln (drei Emigranten und ein österreichischer Zollbeamter) entführt und zum [[Flughafen Wien-Schwechat|Flughafen Wien]] gebracht. Nach Zusicherung der Bundesregierung zur Auflösung des Transitlagers in [[Schloss Schönau (Niederösterreich)|Schloss Schönau]] wurden die Terroristen am 29. September 1973 ausgeflogen. (&amp;#039;&amp;#039;Siehe:&amp;#039;&amp;#039; [[Geiselnahme in Marchegg]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{{Einwohner_B_Diagramm|width=450|float=none|Name=Marchegg |maxEinwohner=3700|werte=&lt;br /&gt;
(1869,1792)&lt;br /&gt;
(1880,2068)&lt;br /&gt;
(1890,2325)&lt;br /&gt;
(1900,2754)&lt;br /&gt;
(1910,3476)&lt;br /&gt;
(1923,3448)&lt;br /&gt;
(1934,3634)&lt;br /&gt;
(1939,3434)&lt;br /&gt;
(1951,2977)&lt;br /&gt;
(1961,2743)&lt;br /&gt;
(1971,2687)&lt;br /&gt;
(1981,2641)&lt;br /&gt;
(1991,2736)&lt;br /&gt;
(2001,2850)&lt;br /&gt;
(2011,2926)&lt;br /&gt;
(2021,3024)&lt;br /&gt;
({{EWDJ|AT|30835}},{{EWZN|AT|30835}})&lt;br /&gt;
|quelle=[[Statistik Austria]], Gebietsstand 1.1.2021&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{weitereBDA}}&lt;br /&gt;
* [[Stadtbefestigung Marchegg]]: Das Wienertor und Ungartor sind noch erhalten.&lt;br /&gt;
* [[Schloss Marchegg]]: Im 13. Jahrhundert als Wasserburg erbaut, in der [[Barock]]zeit umgebaut und als Jagdschloss verwendet.&lt;br /&gt;
* Katholische [[Pfarrkirche Marchegg]] hl. Margaretha: Der mächtige, mehrfach veränderte Sakralbau mit dominierendem [[Gotik|frühgotischem]] [[Chor (Architektur)|Chor]] aus dem 3. Viertel des 13. Jahrhunderts war ursprünglich von einem Friedhof umgeben, befindet sich in der Stadtmitte und ist der [[Margareta von Antiochia|hl. Margaretha]] geweiht. Die Kirche war nach 1260 als große [[Kirchenschiff|dreischiffige]] Stadtpfarrkirche konzipiert. Nach schweren Zerstörungen durch den [[Erster Österreichischer Türkenkrieg|ersten österreichischen Türkenkrieg]] 1529 und 1634 (Schwedenkrieg) wurde nur der Chorbau als Kirche verwendet. Unter Karl Fürst [[Pálffy]] errichtete man 1789/90 das gegenüber dem Chor wesentlich kleinere [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]]. Der zweigeschoßige Westturm mit steilem Spitzhelm wurde 1855 errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;DEHIO Niederösterreich nördlich der Donau.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Berger, Horn/Wien 2010, 2. unveränderte Auflage, ISBN 978-3-85028-395-3, S. 711.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Katholische [[Pfarrkirche Breitensee (Marchegg)|Pfarrkirche Breitensee]] Hll. Peter und Paul&lt;br /&gt;
* Das Priorat Maria Königin, der [[Gemeinschaft vom heiligen Johannes]], wurde 1994 gegründet.&lt;br /&gt;
* Museumsdepot im Lokschuppen: Die nicht mehr benötigte Lokomotivhalle im Bahnhof Marchegg wurde 2012 langfristig vom [[Technisches Museum Wien|Technischen Museum]] gemietet, renoviert und mit Gleisen unterschiedlicher Spurweite ausgestattet. Das Gebäude wird als Depothalle für Eisenbahnlokomotiven und Waggons verwendet. Damit werden die bisher an verschiedenen Standorten deponierten Objekte der Eisenbahnsammlung des Museums erstmals in einer Halle vereint.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Winkler: &amp;#039;&amp;#039;Ein Dach über dem Kopf. Platzproblem für Schienenfahrzeuge des Museums gelöst.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;forum. magazin technisches museumwien.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 4/2013. {{ZDB|2056697-9}} S. 18–19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Europäisches Vogelschutzgebiet|Vogelschutzgebiet]] [[Europaschutzgebiete March-Thaya-Auen|March-Thaya-Auen]]&lt;br /&gt;
* FFH-Gebiet March-Thaya-Auen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |url=http://www.noe.gv.at/bilder/d37/5_02_Gebietsbeschreibung.pdf?15165 |date=2019-04 |text=Gebietsbeschreibung |archivebot=2019-04-29 14:39:22 InternetArchiveBot}} (PDF).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Landschaftsschutzgebiet Donau-March-Thaya-Auen&lt;br /&gt;
* Naturschutzgebiet Untere Marchauen, zugleich &amp;#039;&amp;#039;[[WWF Naturreservat Marchegg]]&amp;#039;&amp;#039; des &amp;#039;&amp;#039;World Wide Fund for Nature&amp;#039;&amp;#039; ([[WWF Österreich]]) mit etwa 50 [[Weißstorch]]-Paaren, die auf Bäumen ihre [[Nest|Horste]] bauen.&lt;br /&gt;
* Naturschutzgebiet Kleiner Breitensee&lt;br /&gt;
[[Datei:Armeria elongata sl12.jpg|mini|hochkant|Pulverturm-Tümpelwiese mit [[Sand-Grasnelke]] (&amp;#039;&amp;#039;Armeria elongata&amp;#039;&amp;#039;) und [[Europäische Gottesanbeterin|Gottesanbeterin]] (&amp;#039;&amp;#039;Mantis religiosa&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
* Naturdenkmal Pulverturm-Tümpelwiese&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.noe.naturschutzbund.at/html/Projekte/eig_pulverturm.htm |text=Pulverturm-Tümpelwiese |wayback=20160311231640}} vom Naturschutzbund Niederösterreich abgerufen am 15. Mai 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; perrow=&amp;quot;4&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot; widths=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Marchegg - Pfarrkirche.JPG|[[Pfarrkirche Marchegg]]&lt;br /&gt;
SchlossMarchegg(c)Pessl.jpg|[[Schloss Marchegg]]&lt;br /&gt;
Marchauen 01.jpg|Störche&lt;br /&gt;
Marchauen 05.jpg|Naturschutzgebiet &amp;#039;&amp;#039;Untere Marchauen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 98, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 54. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 43,57 %, d.&amp;amp;nbsp;h. 1.242 der 2.850 Einwohner waren berufstätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2001 wurde der [[Ecoplus]] Wirtschaftspark Marchegg gegründet, der mit seinen 44&amp;amp;nbsp;ha Fläche ein Angebot an Wirtschaftstreibende mit Bezug zur Slowakei darstellen soll.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ecoplus.at/wirtschaftsparks/ecoplus-wirtschaftspark-marchegg/ ecoplus Wirtschaftspark Marchegg], abgerufen am 6. Dezember 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2015 lag die Erwerbsquote bei 48,3 %, 1.427 der 2.941 Einwohner waren berufstätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.statistik.at/blickgem/ae1/g30835.pdf statistik.at]&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1.238 berücksichtigten Erwerbstätigen waren im Jahr 2015 987 Auspendler, zum größten Teil (502) in ein anderes Bundesland.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.statistik.at/blickgem/ae2/g30835.pdf statistik.at]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Anzahl der land- und forstwirtschaftlichen Betriebe nahm zwischen 1999 und 2010 um 25,5 % auf 41 ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.statistik.at/blickgem/blick5/g30835.pdf statistik.at]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:VysoMarch.jpg|mini|Die Fahrradbrücke]]&lt;br /&gt;
* Bahn: Im Bahnhof, in dem bis Ende 2007 die dann abgeschaffte österreichische Grenzkontrolle stattfand, treffen, von Westen aus gesehen, zwei Bahnlinien zusammen: die [[Marchegger Ostbahn]] und die [[Bahnstrecke Gänserndorf–Marchegg|Marchfeldbahn]]. Nach Osten führt die Bahn nach [[Devínska Nová Ves]]. Unter der Woche gibt es stündlich Regionalzüge Richtung [[Wien Hauptbahnhof|Wien]] und ebenfalls stündliche REX nach Wien bzw. [[Bratislava hlavná stanica|Bratislava]]. Am Wochenende sowie an Feiertagen verkehren die Regionalzüge Richtung Wien nun ebenfalls stündlich. Nach Wien über Gänserndorf fahren stündlich [[S-Bahn Wien|S-Bahnen]].&lt;br /&gt;
* Im Jahr 2022 wurde eine neue Fahrradbrücke über die March eröffnet, die &amp;#039;&amp;#039;VysoMarch&amp;#039;&amp;#039; (nach den Orten, die sie verbindet – [[Vysoká pri Morave]] und Marchegg).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freizeit und Tourismus ===&lt;br /&gt;
Im südwestlichen Teil des Gemeindegebietes liegt das &amp;#039;&amp;#039;Feriendorf Breitensee&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
* [[SC Marchegg]] gegründet 1920&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat hatte 21 Mitglieder und 23 Mitglieder seit dem Jahr 2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nach den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 1990 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 12 SPÖ, 7 ÖVP, und 2 FPÖ.&lt;br /&gt;
* Nach den [[Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 1995]] hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 10 SPÖ, 6 ÖVP, 4 Bürgerliste Breitensee-Marchegg, und 1 FPÖ.{{Gemeinderatswahl NÖ Ref |Jahr=1995 |Abruf=2019-09-23}}&lt;br /&gt;
* Nach den [[Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2000]] hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 9 ÖVP, 6 SPÖ, 3 Namensliste Johann Krehula, 2 Bürgerliste Breitensee-Marchegg, und 1 FPÖ.{{Gemeinderatswahl NÖ Ref |Jahr=2000 |Abruf=2019-09-23}}&lt;br /&gt;
* Nach den [[Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2005]] hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 10 ÖVP, 10 SPÖ, und 1 Bürgerliste Breitensee-Marchegg.{{Gemeinderatswahl NÖ Ref |Jahr=2005 |Abruf=2019-09-23}}&lt;br /&gt;
* Nach den [[Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2010]] hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 12 ÖVP, 8 SPÖ, und 1 FPÖ.{{Gemeinderatswahl NÖ Ref |Jahr=2010 |Abruf=2019-09-23}}&lt;br /&gt;
* Nach den [[Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2015]] hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 11 ÖVP, 9 SPÖ, und 1 FPÖ.{{Gemeinderatswahl NÖ Ref |Jahr=2015 |Abruf=2019-09-23}}&lt;br /&gt;
* Nach den [[Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2020]] hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 12 ÖVP, 6 Grüne und 3 FPÖ.{{Gemeinderatswahl NÖ Ref |Jahr=2020 |Abruf=2020-02-15}}&lt;br /&gt;
* Nach den [[Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2025]] hat der Gemeinderat folgende Verteilung: 13 ÖVP, 5 SPÖ, 4 FPÖ und 1 BLIMB.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.marchegg.at/de/Gemeinderatswahl_2025 |titel=Gemeinderatswahl |abruf=2025-11-30 |hrsg=Stadtgemeinde Marchegg}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Jahr–Jahr Vorname Nachname (Partei) chronologisch ergänzen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* bis 2008 Peter Schmidt&lt;br /&gt;
* 2008–2023 Gernot Haupt (ÖVP)&lt;br /&gt;
* 2023–2025 Andreas Pataki (ÖVP)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Pataki wurde zum neuen ÖVP-Bürgermeister von Marchegg gewählt&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Niederösterreichische Nachrichten]].&amp;#039;&amp;#039; 2. Dezember 2023 ([https://www.noen.at/gaenserndorf/abstimmung-pataki-wurde-zum-neuen-oevp-buergermeister-von-marchegg-gewaehlt-397460140 noen.at]), abgerufen am  2. Dezember 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2025 Armin Türk&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.noen.at/gaenserndorf/zum-buergermeister-gewaehlt-stadtchef-von-marchegg-heisst-nun-armin-tuerk-oevp-499013910 |titel=Stadtchef von Marchegg heißt nun Armin Türk (ÖVP) |abruf=2025-11-30 |hrsg=[[Niederösterreichische Nachrichten]] |datum=2025-11-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Josef Durry]] (1881–1970), ÖVP-Politiker, Bürgermeister von Marchegg&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Geyer]], geboren als &amp;#039;&amp;#039;Siegfried Geyerhahn&amp;#039;&amp;#039; (1883–1945), Lustspielautor, Dramaturg, Theaterleiter, Journalist und Übersetzer&lt;br /&gt;
* [[Emerich Angerer]] (1891–1966), Tischlermeister und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Erich Zittra]] (1915–1980), Zeichner&lt;br /&gt;
* [[Sepp Kast]] (1917–1996), Feuerwehrfunktionär und Angehöriger der Waffen-SS&lt;br /&gt;
* [[Kurt Neuner]] (1925–2015), ÖVP-Politiker, Nationalratsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Werner Fasslabend]] (* 1944), Jurist und ÖVP-Politiker, Verteidigungsminister und Dritter Nationalratspräsident&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen mit Bezug zur Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Anton Maria Schwartz]] (1852–1929), Kaplan in Marchegg, 1998 durch [[Papst Johannes Paul II.]] seliggesprochen&lt;br /&gt;
* [[Felix Dvorak]] (* 1936), Schauspieler, Theaterintendant und Autor, besaß in Marchegg ein Haus, in dem er auch einige Jahre seinen Hauptwohnsitz hatte&lt;br /&gt;
* [[Günther Loewit]] (* 1958), Schriftsteller, Stadtarzt in Marchegg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Markeck |Band=10 |Seite=29}}&lt;br /&gt;
* {{Austria Topographie Schweickhardt Niederösterreich |viertel=E |band=4 |seite=99 |text=Marchegg}}&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Opll]]: &amp;#039;&amp;#039;Marchegg.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Felix Czeike]], Renate Banik-Schweitzer (wissenschaftliche Gesamtleitung): &amp;#039;&amp;#039;Österreichischer Städteatlas.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Wiener Stadt- und Landesarchiv, Ludwig-Boltzmann-Institut für Stadtgeschichtsforschung: 2. Lieferung, Verlag Deuticke, Wien 1985, ISBN 3-7005-4651-3.&lt;br /&gt;
* Maria Fasslabend, Wilhelm Fasslabend: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Geschichten.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag, Marchegg 1995&lt;br /&gt;
* Emil Mück, Raimund Temel: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte von Marchegg.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag der Gemeinde, Marchegg 2006, ISBN 978-3-200-00785-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme ==&lt;br /&gt;
* 1969/1970 &amp;#039;&amp;#039;Austrommeln in Breitensee/Marchegg und Ausblasen in Bad Pirawarth.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mediathek.at/oesterreich-am-wort/suche/treffer/atom/018AA2F8-037-01C18-00000484-0189A3E5/pool/BWEB/ &amp;#039;&amp;#039;Austrommeln in Breitensee/Marchegg und Ausblasen in Bad Pirawarth.&amp;#039;&amp;#039;] – Film von Franz Schunko aus der Sammlung des Bundesinstituts für den Wissenschaftlichen Film (ÖWF) im Onlinearchiv [[Österreichische Mediathek]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.marchegg.at/system/web/default.aspx marchegg.at] – Website der Gemeinde&lt;br /&gt;
* {{Nömuseum|o|1864}}&lt;br /&gt;
{{StatistikAustria|30835}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Gemeindegliederung von Marchegg&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4037463-4|LCCN=n85383563|VIAF=129675478}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marchegg| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1260]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;IllCom</name></author>
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