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	<title>Marcel Marceau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Marcus Cyron: /* Leben und Wirken */</title>
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		<updated>2025-08-05T13:24:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Wirken&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Marcel Marceau (cropped).jpg|hochkant|mini|Marcel Marceau, 1977]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Marcel Marceau (1963) by Erling Mandelmann.jpg|mini|Marcel Marceau, 1963]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Marcel Marceau in Dresden 2004.jpg|mini|hochkant|Marcel Marceau mit 81 Jahren, Dresden 2004]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marcel Marceau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. März]] [[1923]] in [[Straßburg]], [[Frankreich]]; † [[22. September]] [[2007]] in [[Cahors]], eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Marcel Mangel&amp;#039;&amp;#039;) war ein Mitglied der französischen [[Résistance]] und französischer [[Pantomime]]. Dem Publikum war er als „Bip“ vertraut, der [[Komik|tragikomische]] [[Clown]] im Ringelhemd mit dem weiß geschminkten Gesicht, dem zerbeulten [[Seide]]nhut und der roten [[Blume]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Geburtshaus Marcel Marceau.jpg|mini|Geburtshaus in der Petite rue des Magasins in Straßburg]]&lt;br /&gt;
Marcel Marceau wuchs in Straßburg als Sohn des jüdischen [[Schochet|Metzgers]], [[Chasan (Kantor)|Vorbeters]] und Sängers Karl (Kalman) Mangel aus [[Polen]] und der Anna, geb. Werzberg&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Gedenkblätter bei Yadvashem (Jerusalem) für Karl Mangel&amp;lt;/ref&amp;gt; aus der [[Ukraine]], auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://weltexpresso.de/index.php/kino/27046-die-kunst-der-stille-marcel-marceaus-geheimnis |titel=Weltexpresso - Die Kunst der Stille - Marcel Marceaus Geheimnis |abruf=2024-09-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hels |url=http://melbourneblogger.blogspot.com/2019/06/marcel-marceau-war-hero-and-worlds-best.html |titel=ART &amp;amp; ARCHITECTURE, mainly: Marcel Marceau&amp;#039;s life and career |werk=ART &amp;amp; ARCHITECTURE, mainly |datum=2019-06-15 |abruf=2024-09-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Schon während seiner Jugend fiel er dadurch auf, dass er wenig sprach und seine Eindrücke und Ideen lieber durch [[Mimik]] und [[Gestik]] ausdrückte. Die [[Stummfilm]]-Stars wie [[Charlie Chaplin]] und [[Buster Keaton]] weckten schon früh sein Interesse für die [[Bühnenwerk|Schauspielbühne]], um die „Kunst der [[Stille#Stille als Thema in der Kunst|Stille]]“ &amp;#039;&amp;#039;(L’Art du Silence)&amp;#039;&amp;#039; zu seinem [[Beruf]] zu machen. Der Besuch der [[Schauspielschule]] wurde aber durch den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zunächst unmöglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Kriegsausbruch 1940 musste seine Familie fliehen. 1942 war Marcel im Kinderheim des Ehepaars [[Yvonne Hagnauer|Yvonne]] und [[Roger Hagnauer]] in [[Sèvres]] beschäftigt, einem Internat, in dem etwa hundert jüdische Kinder versteckt waren, wo er unter seinem Totem-Namen „Känguru“ bekannt war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Joël Mergui]] |Titel=Á la mémoire des déportés juifs des Hauts-de-Seine |Verlag=Conseil des communautés juives des Hauts-de-Seine |Datum=2005 |Seiten=75 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend schloss sich Marcel gemeinsam mit seinem Bruder Simon (Alain) in [[Limoges]] einer Gruppe der [[Résistance|französischen Widerstandsbewegung]] an, welche später Teil der Widerstandsorganisation [[Francs-tireurs et partisans]] (FTP) wurde. Hier hatte er Pässe zu fälschen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.theguardian.com/world/2007/sep/23/theatre.arts „Marcel Marceau dies aged 84“], [[The Guardian]], 23. September 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch für sich selbst fertigte er einen Ausweis auf den neutralen Namen &amp;#039;&amp;#039;Marceau&amp;#039;&amp;#039; an und behielt diesen Namen nach dem Krieg zur Erinnerung bei. Ab 1943 half er drei Mal, jüdische Kinder in die Schweiz zu schmuggeln.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Raawi-Redaktionsteam, Armin Levy, Sandra Borchert |url=https://raawi.de/marcel-marceau-der-mime-der-kinder-rettete |titel=Marcel Marceau - Der Mime der Kinder rettete |datum=2025-07-21 |sprache=de |abruf=2025-08-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.news.at/news/marcel-marceau |titel=Der schweigsame Retter jüdischer Kinder |datum=2024-01-22 |sprache=de |abruf=2025-08-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Später kämpfte er als Angehöriger der französischen Armee gegen die deutschen Besatzer. Wegen seiner guten Englischkenntnisse wurde er Verbindungsoffizier zur [[Third United States Army|3. US Army]] unter General [[George S. Patton]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Vater Charles wurde im Februar 1944 von der Polizei des [[Vichy-Regime]]s in Limoges verhaftet, über [[Sammellager Drancy|Drancy]] nach [[KZ Auschwitz-Birkenau|Auschwitz]] deportiert und dort ermordet.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Bui/Monnin: Ils sont devenus français. Paris : Lattes, 2010. S. 436 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 begann Marceau seine Ausbildung im [[Paris]]er &amp;#039;&amp;#039;[[Sarah Bernhardt|Sarah-Bernhardt]]-Theater.&amp;#039;&amp;#039; Seine Lehrer waren [[Charles Dullin]] und [[Étienne Decroux]], der auch [[Jean-Louis Barrault]] unterrichtete. An der Seite von Barrault und Madeleine Renaud spielte Marceau in der Compagnie Barraults auf der Bühne den „[[Harlekin]]“ in der Pantomime &amp;#039;&amp;#039;Baptiste&amp;#039;&amp;#039; nach dem [[Film]] &amp;#039;&amp;#039;[[Kinder des Olymp]].&amp;#039;&amp;#039; Die positive Kritik ermutigte ihn, eigene [[Mimodrama|Mimodramen]] aufzuführen. 1947, im Alter von 24 Jahren, trat Marceau in Paris zum ersten Mal als „Monsieur Bip“ auf. In dieser Rolle, die ihn weltberühmt machte, tourte er über 40 Jahre lang um den Globus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von ihm gegründete &amp;#039;&amp;#039;Compagnie de Mime Marcel Marceau&amp;#039;&amp;#039; war einzigartig auf der Welt und führte zahlreiche bekannte [[Theater]]stücke als Mimodramen auf, unter anderem [[Nikolaj Wassiljewitsch Gogol|Gogols]] &amp;#039;&amp;#039;[[Der Mantel (Gogol)|Der Mantel]]&amp;#039;&amp;#039; (mit [[Jean Soubeyran|Soubeyran]]) und [[Tirso de Molina]]s &amp;#039;&amp;#039;Don Juan.&amp;#039;&amp;#039; Seinen internationalen Durchbruch schaffte er schließlich in der Bundesrepublik Deutschland. 1951 plante er ein viertägiges Gastspiel in [[Berlin]], blieb dann aber für zwei Monate. Zu seinen Aufführungen kamen auch [[Bertolt Brecht]] und der Kritiker [[Friedrich Luft]], der hinterher schrieb: „Marceau macht eine neue Kunst, das muss man gesehen haben.“ Zu dieser Zeit entstanden unter der Regie von [[Wolfgang Schleif]] auch mehrere Kurzfilme bei der [[DEFA]] mit Marceau als Hauptdarsteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich erging es ihm 1955 bei seiner ersten USA-Tournee. Aus einem zweiwöchigen Gastspiel wurde eine sechsmonatige Erfolgstournee zwischen [[Broadway (Theater)|Broadway]] und [[Hollywood]]. In dieser Zeit lernte er auch seine Idole [[Charles Laughton]], [[Buster Keaton]], [[Stan Laurel]], [[Oliver Hardy]] und die [[Marx Brothers]] persönlich kennen. Seinem größten Vorbild, [[Charlie Chaplin]], begegnete er 1967 am Pariser Flughafen Orly. Seit den 1960er Jahren wurde er auch durch Solo-Auftritte über das Fernsehen bekannt. Im späteren Kult-Science-Fiction-Film &amp;#039;&amp;#039;[[Barbarella (Film)|Barbarella]]&amp;#039;&amp;#039; des französischen Regisseurs [[Roger Vadim]] aus dem Jahr 1968 spielte er den Professor Ping.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seinen Tourneen und Fernsehauftritten setzte Marceau sich für die Ausbildung des künstlerischen Nachwuchses ein. 1978 gründete er mit Hilfe des damaligen Pariser Bürgermeisters [[Jacques Chirac]] die Schauspielschule &amp;#039;&amp;#039;École Internationale de Mimodrame de Paris, Marcel Marceau,&amp;#039;&amp;#039; in der als Fächer neben der Pantomime auch die [[mime corporel dramatique]] von [[Étienne Decroux]], [[Schauspiel]], Klassischer [[Tanz]] und [[Fechten]] angeboten wurden. Mit den besten Absolventen bildete er 1993 eine neue Truppe, die &amp;#039;&amp;#039;Nouvelle Compagnie de Mimodrame.&amp;#039;&amp;#039; Ferner gehörte er seit 1950 dem internationalen [[Salzburg Seminar]] an, das er durch mehrere künstlerisch sensationelle Benefiz-Veranstaltungen persönlich finanziell unterstützte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfolg hatte Marceau auch als [[Malerei|Maler]] und [[Zeichner]]. Seine Werke wurden unter anderem in Deutschland, Frankreich, [[Japan]] und in den [[Vereinigte Staaten|USA]] gezeigt. Zudem schrieb und illustrierte er mehrere Bücher, darunter &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des Bip&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Pimporello,&amp;#039;&amp;#039; die Geschichte eines alten Straßenmimen und dessen Zuneigung zu einem kleinen verwilderten Mädchen, eine [[Hommage]] an Charlie Chaplins &amp;#039;&amp;#039;[[Der Vagabund und das Kind|The Kid]].&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marcel Marceau starb 2007 im Alter von 84 Jahren in Cahors. Während der Beisetzungszeremonie, zu der sich etwa 300 Personen auf dem Pariser Friedhof [[Cimetière du Père-Lachaise|Père-Lachaise]] zusammenfanden, wurde Marceaus Hut mit der roten Blume auf einem Tisch niedergelegt. Der ehemalige Oberrabbiner Frankreichs [[René-Samuel Sirat]] sprach Gebete in hebräischer und in französischer Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marceau schloss drei Ehen, die alle drei geschieden wurden. Aus der Verbindung mit Huguette Mallet gingen die Söhne Michel und Baptiste hervor. Danach heiratete er die polnische Tänzerin und [[Choreograf]]in [[Ella Jaroszewicz]], Gründerin und Leiterin des Pariser Pantomimenstudios Magénia und des gleichnamigen Ensembles. Der dritten Ehe mit Anne Sicco entstammen die beiden Töchter Camille und Aurelia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung und Rezeption ==&lt;br /&gt;
Im Laufe seiner Karriere hatte Marceau die Themen und Ausdrucksmöglichkeiten der Pantomime ständig erweitert und seinem Publikum in den berühmten &amp;#039;&amp;#039;Pantomimes de Style&amp;#039;&amp;#039; vorgeführt. Zum festen Repertoire gehörten unter anderem &amp;#039;&amp;#039;Die Erschaffung der Welt;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Das Tribunal;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Der Maskenmacher;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Die Treppe;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Im Volksgarten;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Der Vogelfänger;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Der Gerichtshof;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Die Hände – Kampf zwischen Gut und Böse;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Jugend, Reife, Alter, Tod;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Der Alptraum des Taschendiebs;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Die Bürokraten&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Der Marsch gegen den Wind.&amp;#039;&amp;#039; Er bezeichnete seine pantomimischen Bilder auch als „Schreie der [[Stille]]“ und verstand sie als Möglichkeit, die Unbeholfenheit des Menschen auszudrücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marceau beeinflusst bis heute zahlreiche Künstler aus allen Genres, durch die ihm eigene Art gilt er als Erneuerer der Pantomime. [[Samuel Beckett]] inspirierte er zum pantomimischen Finale im &amp;#039;&amp;#039;[[Endspiel (Beckett)|Endspiel]].&amp;#039;&amp;#039; [[Samy Molcho]], [[Milan Sládek]] und [[Jango Edwards]] betonten seinen Einfluss auf ihre Karriere. Deutsche Mimen wie [[JOMI]], [[Peter Makal]] und [[Rolf Mielke]] haben bei ihm gelernt. Der Schauspieler [[Anthony Hopkins]] und der Tänzer [[Rudolf Chametowitsch Nurejew|Rudolf Nurejew]] beriefen sich auf ihn als Vorbild. [[Michael Jackson]] wurde zum &amp;#039;&amp;#039;[[Moonwalk]]&amp;#039;&amp;#039;, der später zu seinem Markenzeichen wurde, durch den von Marceau kreierten &amp;#039;&amp;#039;Marsch gegen den Wind&amp;#039;&amp;#039; inspiriert. Diesen führte Marceau auch 1976 in der [[Stummfilm]]-Hommage &amp;#039;&amp;#039;[[Mel Brooks’ letzte Verrücktheit: Silent Movie|Silent Movie]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Mel Brooks]] auf. (In diesem Film war Marceau ironischerweise der einzige Darsteller, der ein Wort spricht, nämlich „Non!“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch 2005 ging der über 80-jährige Pantomime auf Tournee. In seiner Pariser Schule gab er nach wie vor Meisterkurse und nahm sämtliche Premieren ab. Dabei beharrte er auf dem wichtigsten Merkmal seiner Körperkunst:&lt;br /&gt;
:„Der Filmschauspieler muss vergessen machen, dass er spielt. Der Pantomime darf das nicht, er muss in beständiger Anspannung sein.“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/2004/28/Marceau/komplettansicht „Der Bildhauer des Augenblicks“], [[Die Zeit]], 1. Juli 2004, Nr. 28&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
:„Die Pantomime ist die Kunst der Haltung.“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sueddeutsche.de/kultur/zum-tode-von-marcel-marceau-adieu-ein-star-der-stille-ging-1.351299 „Adieu - ein Star der Stille ging“], [[Süddeutsche Zeitung]], 23. September 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im Oktober 2021 in Deutschland veröffentlichte Film &amp;#039;&amp;#039;[[Resistance – Widerstand]]&amp;#039;&amp;#039; des venezolanischen Regisseurs [[Jonathan Jakubowicz]] über das Wirken Marceaus im Zweiten Weltkrieg erfuhr wegen des sehr freien Umgangs mit der historischen Wirklichkeit eine kritische Aufnahme. Marceaus Nachkommen haben sich von dem Film distanziert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hannoversche Allgemeine Zeitung]], 14. Oktober 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1947: La Bague (Kurzfilm)&lt;br /&gt;
* 1955: Der Park &amp;#039;&amp;#039;(Un jardin public)&amp;#039;&amp;#039; (Kurzfilm)&lt;br /&gt;
* 1959: [[Die schöne Lügnerin]]&lt;br /&gt;
* 1966: [[Es (1966)|Es]]&lt;br /&gt;
* 1968: [[Barbarella (Film)|Barbarella]]&lt;br /&gt;
* 1974: [[Shanks (Film)|Shanks]]&lt;br /&gt;
* 1976: [[Mel Brooks’ letzte Verrücktheit: Silent Movie]] &amp;#039;&amp;#039;(Silent Movie)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1983: Les îles&lt;br /&gt;
* 1989: [[Kinski Paganini]] &amp;#039;&amp;#039;(Paganini)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1997: Joseph’s Gift&lt;br /&gt;
* 2020: Resistance – Widerstand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* Offizier der [[Ehrenlegion]] (1986)&lt;br /&gt;
* Großoffizier des [[Ordre national du Mérite]] (1998)&lt;br /&gt;
* Kommandeur des [[Ordre des Arts et des Lettres]]&lt;br /&gt;
* Ritter des [[Ordre des Palmes Académiques]]&lt;br /&gt;
* Mitglied der [[Académie des Beaux-Arts]] (1991)&lt;br /&gt;
* Mitglied in der &amp;#039;&amp;#039;[[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste Berlin]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Ehrendoktor]]würde mehrerer US-amerikanischer Universitäten&lt;br /&gt;
* Mitglied/Alumnus des &amp;#039;&amp;#039;[[Salzburg Seminar]]s&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Am 100. Geburtstag wurde er 2023 mit einem Google-Doodle geehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jens |url=https://www.googlewatchblog.de/2023/03/marcel-marceau-animiertes-google/ |titel=Marcel Marceau: Animiertes Google-Doodle zum 100. Geburtstag des legendären Pantomime-Künstlers |datum=2023-03-22 |sprache=de-DE |abruf=2023-03-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte von Bip&amp;#039;&amp;#039; („The story of Bip“). Annette Betz Verlag, München 1976, ISBN 3-7641-0064-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pimporello&amp;#039;&amp;#039;. Owen Books, London 1991, ISBN 0-7206-0813-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bip in a Book&amp;#039;&amp;#039;. Stewart, Tabori &amp;amp; Chang, New York 2001, ISBN 1-58479-130-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Marcel Marceau – Die Kunst der Pantomime&amp;#039;&amp;#039;. [[Absolut Medien]], 2019, DVD-Edition der DEFA-Filme mit Marcel Marceau, ISBN 978-3-8488-3016-9.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://absolutmedien.de/film/3016/Marcel+Marceau+-+Die+Kunst+der+Pantomime |titel=Marcel Marceau - Die Kunst der Pantomime |hrsg=[[Absolut Medien]] |datum= |abruf=2021-02-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur, Hörbuch ==&lt;br /&gt;
* Wolf Gaudlitz: &amp;#039;&amp;#039;Marcel Marceau – Von Stille bewegt. Der große Pantomime im Gespräch mit Wolf Gaudlitz; ein Portrait&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Audio-Buch, Freiburg/B. 2007, ISBN 978-3-89964-251-3 (2 CDs).&lt;br /&gt;
* René Pikarski: &amp;#039;&amp;#039;Marcel Marceau (1923–2007): Der Pantomime zu Gast bei der DEFA – Ein Interview mit Barbara Barlet.&amp;#039;&amp;#039; In: Leuchtkraft – Journal der DEFA-Stiftung, Onlineveröffentlichung 2018, abrufbar als [https://www.defa-stiftung.de/fileadmin/DEFA_Stiftung/Dateien/Buecher/BUCH_DEFA-Stiftung_Leuchtkraft_1_02-19_01.pdf PDF] (S. 94–100) von [[DEFA-Stiftung]], zuletzt abgerufen am 11. Februar 2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Marcel Marceau}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118577476}}&lt;br /&gt;
* [https://www.deutsches-tanzarchiv.de/archiv/nachlaesse-sammlungen/marcel-marceau Seite zu Marcel Marceau] beim [[Deutsches Tanzarchiv Köln|Deutschen Tanzarchiv Köln]]&lt;br /&gt;
* [http://www.mimecentrum.de/ Mime Centrum Berlin] (Informationszentrum mit Buch- und Videomaterial über Marcel Marceau){{Toter Link |date=2022-09-01 |url=http://www.mimecentrum.de/}}&lt;br /&gt;
* [http://www.academie-des-beaux-arts.fr/membres/actuel/Libres/Marceau/fiche.htm Marchel Marceau auf der Seite der Académie des Beaux-Arts] (französisch){{Toter Link |date=2022-09-01 |url=http://www.academie-des-beaux-arts.fr/membres/actuel/Libres/Marceau/fiche.htm}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0545131}}&lt;br /&gt;
* [http://www.seime.de/10juli.htm Kurzporträt]&lt;br /&gt;
* [http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2005/07/11/a0190 „Das Gute zeigen“], [[Die Tageszeitung|taz]], 11. Juli 2005, Interview{{Toter Link |date=2022-09-01 |url=http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2005/07/11/a0190}}&lt;br /&gt;
* [http://lamaisondesevres.org/ami/marc.html Le mime Marcel Marceau, Interview] (französisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118577476|LCCN=n79065951|NDL=00448780|VIAF=59086176}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Marceau, Marcel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pantomime (Darsteller)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Résistancekämpfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überlebender des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Offizier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des französischen Nationalverdienstordens (Großoffizier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordre des Arts et des Lettres (Komtur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordre des Palmes Académiques (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Académie des Beaux-Arts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Künste (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pseudonym]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Straßburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1923]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2007]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Marceau, Marcel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Mangel, Marcel (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französischer Pantomime&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. März 1923&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Straßburg]], [[Frankreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. September 2007&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Cahors]], [[Frankreich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Marcus Cyron</name></author>
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